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Sport als Mittel zur Stressprävention und Stressbewältigung

Title: Sport als Mittel zur Stressprävention und Stressbewältigung

Term Paper , 2010 , 22 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Anika Dungler (Author)

Social Work
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Summary Excerpt Details

Nach einer Einführung in die Thematik soll geklärt werden, ob Sport als Präventivmaßnahme und zur Bewältigung von Stress geeignet und sinnvoll ist. Darüber hinaus sollen auch die damit verbundenen Gefahren beleuchtet werden.
Es werden verschiedene Stressmodelle vorgestellt, um die Vorgänge, die beim Stress stattfinden, besser zu verstehen und die Effekte von Sport verständlicher darstellen zu können. Mit diesem Ziel werden außerdem die hormonellen Zusammenhänge von Stress und Sport erklärt. Darüber hinaus wird Stress in einen Kontext mit der Geschichte der Menschheit gebracht, um daran zu erklären, weshalb wir Stress empfinden und warum dieser auch eine nützliche beziehungsweise sogar überlebensnotwendige Funktion haben kann.
Im Kontext der Gesundheit wird das Salutogenese-Modell von Aaron Antonovsky beschrieben, welches im Zusammenhang mit dem Stressmodell von Richard Lazarus steht. Hierbei wird genauer auf die Ressourcen, die bei der Stressbewältigung zur Verfügung stehen und die Bewältigung von Stresssituationen begünstigen, eingegangen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Stress - Was ist das?

3 Körperliche Stressreaktionen

4 Auswirkungen von Sport

5 Gegenseitige Auswirkungen

6 Warum haben wir Stress?

7 Salutogenese

8 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern Sport als geeignete und sinnvolle Maßnahme zur Prävention sowie zur Bewältigung von Stress dienen kann. Dabei wird analysiert, wie körperliche Aktivität auf Stressoren und die physiologische Stressreaktion wirkt, wobei zusätzlich ein historischer und gesundheitspsychologischer Kontext (Salutogenese) beleuchtet wird.

  • Wissenschaftliche Analyse verschiedener Stressmodelle (Cannon, Selye, Lazarus)
  • Physiologische Zusammenhänge zwischen Sport und Hormonhaushalt
  • Evolutionäre Perspektive auf Stressreaktionen (Kampf- oder Fluchtverhalten)
  • Bedeutung des Kohärenzgefühls nach Antonovsky für die Stressbewältigung
  • Abgrenzung von präventivem Sport gegenüber belastenden Stressfaktoren

Auszug aus dem Buch

Das Stressmodell von Walter Cannon

Das Stressmodell des Physiologen Walter Bradford Cannon (1871 - 1945) beschreibt die Reaktion auf Stress als eine „Notfallreaktion“ in einer Ausnahme- beziehungsweise Notsituation, bei der zwei Alternativen zur Verfügung stehen: Kampf oder Flucht.

Der phylogenetisch älteste Teil des Gehirns, das Stammhirn, reagiert reflexartig auf eine neue unbekannte Situation. Dieser Teil des Gehirns schätzt in weniger als einer Sekunde die Gefahr in einer Situation ein und entscheidet über die Wahl zwischen Kampf und Flucht. Nach dem Modell von Cannon werden durch Stress die möglicherweise betroffenen Organe im Körper auf eine eventuelle Aktivität vorbereitet.

Bezieht man dieses Modell auf die Frage der Wirksamkeit von Sport zur Stressbewältigung, so fällt auf, dass körperliche Aktivität, ob Kampf, Flucht oder in der heutigen Zeit Sport, den Weg aus der Gefahren- beziehungsweise Stresssituation beschreibt. So wird beispielsweise durch Laufen, also eine tatsächliche körperliche Aktivität, der vom Gehirn erkannte Stress, durch den die Organe auf einen möglichen Einsatz vorbereitet werden, dem Modell entsprechend abgebaut.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung motiviert die Themenwahl und definiert das Ziel, Sport als präventive Maßnahme und Mittel zur Stressbewältigung kritisch zu beleuchten.

2 Stress - Was ist das?: Dieses Kapitel führt den Stressbegriff ein und stellt mit den Modellen von Cannon, Selye und Lazarus drei theoretische Perspektiven auf Stressreaktionen vor.

3 Körperliche Stressreaktionen: Hier werden die physiologischen Prozesse, insbesondere die Aktivierung der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse und die Auswirkungen auf das Immunsystem, detailliert beschrieben.

4 Auswirkungen von Sport: Das Kapitel analysiert, wie Sport durch hormonelle Veränderungen und den Abbau von Spannungen als Eustress zur Symptomlinderung bei Stress beitragen kann.

5 Gegenseitige Auswirkungen: Hier wird das Wechselspiel zwischen Stress und Sport reflektiert und vor einer Überlastung durch sportliche Fehlbelastung gewarnt.

6 Warum haben wir Stress?: Dieses Kapitel ordnet menschliche Stressreaktionen in den evolutionsbiologischen Kontext ein und diskutiert die Konfliktmuster Kampf und Flucht.

7 Salutogenese: Der Fokus liegt hier auf dem Modell von Aaron Antonovsky und der Bedeutung des Kohärenzgefühls für die Erhaltung der Gesundheit trotz Stressfaktoren.

8 Fazit: Die Arbeit schließt mit der Bestätigung, dass Sport als Gegenpol zum Stress einen spürbaren Beitrag zur Bewältigung leisten kann, sofern er adäquat und in gesundem Umfang praktiziert wird.

Schlüsselwörter

Stress, Stressprävention, Stressbewältigung, Sport, Eustress, Distress, Cannon, Selye, Lazarus, Salutogenese, Kohärenzgefühl, Widerstandsressourcen, Hormone, Cortisol, Kampf- oder Flucht-Reaktion

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Wechselwirkungen zwischen sportlicher Betätigung und Stress und prüft, ob Sport ein effektives Mittel zur Prävention und Bewältigung von Stress darstellt.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Arbeit umfasst theoretische Stressmodelle, physiologische Körperreaktionen, eine evolutionsbiologische Betrachtung der Stressentstehung sowie das Gesundheitsmodell der Salutogenese.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu klären, unter welchen Bedingungen Sport sinnvoll zur Stressbewältigung eingesetzt werden kann und welche Rolle dabei individuelle Faktoren und Ressourcen spielen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autorin nutzt eine Literaturanalyse sowie den Vergleich etablierter psychologischer und medizinischer Theorien, ergänzt durch ein persönliches, praxisorientiertes "Selbstexperiment".

Was steht im inhaltlichen Fokus des Hauptteils?

Der Hauptteil befasst sich mit der physiologischen Stressreaktion, den Auswirkungen von Sport auf den Hormonhaushalt sowie der Bedeutung von Konfliktlösungsstrategien wie Kampf oder Flucht.

Welche Schlagworte charakterisieren das Werk?

Die wichtigsten Begriffe sind Stressprävention, Kohärenzgefühl, transaktionale Stresstheorie, Hormonregulation und Widerstandsressourcen.

Was sagt das Modell von Richard Lazarus über Stress aus?

Lazarus betrachtet Stress als einen komplexen Wechselwirkungsprozess zwischen dem Anspruch einer Situation und der Person, wobei der kognitive Bewertungsprozess eine zentrale Rolle spielt.

Wie unterscheidet sich die Salutogenese von der Pathogenese?

Während die Pathogenese nach den Ursachen von Krankheit fragt, konzentriert sich die Salutogenese nach Antonovsky auf die Entstehung und Förderung von Gesundheit und die Stärkung von Widerstandsressourcen.

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Details

Title
Sport als Mittel zur Stressprävention und Stressbewältigung
College
University of Kassel
Course
Auswirkungen der Arbeit auf die Gesundheit
Grade
1,7
Author
Anika Dungler (Author)
Publication Year
2010
Pages
22
Catalog Number
V179236
ISBN (eBook)
9783656015277
ISBN (Book)
9783656014980
Language
German
Tags
Stress Sport Antonovsky Bredenkamp Salutogenese Cannon Distress Eustress Stressmodell Kampf Flucht Selye Adaptionssyndrom AAS Alarmphase Widerstandsphase Erschöpfungsphase Stressor Auslöser Adrenalin Noradrenalin Cortisol Stressbewältigung HEDE Training Gesundheit WHO Ressourcen Lazarus Erholung Stresstheorie Leistungsfähigkeit Stressachse Hypothalamus Hypophyse Nebennierenrinde Hormon Reaktion Nervensystem Affekt Auswirkung Stressauslöser Überforderung Stresssituation survival of the fittest Kohärenzgefühl SOC Verstehbarkeit Handhabbarkeit Herausforderung Bedeutsamkeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anika Dungler (Author), 2010, Sport als Mittel zur Stressprävention und Stressbewältigung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/179236
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