Der Flexionserwerb gehört zu den grundlegenden grammatikalischen Funktionen, die man im Laufe der ersten Lebensjahre erlernt und immer weiter verbessert. Die Flexion ist verantwortlich für die Konjunktion der Verben, damit man verständliche Sätze bilden kann. Es ist also wichtig, dass man sich diese Funktion richtig aneignet.
Es gibt sehr viele Forscher, die sich immer wieder mit neuen Experimenten und Testen beschäftigen, um herauszufinden, in welchem Alter die Flexion einsetzt, wie gut die Kinder das bereits können, ob es Unterschiede bei den verschiedenen Sprachen gibt oder sogar Unterschiede zwischen Mädchen und Jungen.
In dieser Hausarbeit soll auf einige Fragen eingegangen werden: Was ist die Flexion? Welche Art von Flexion gibt es? Wann beginnt der Flexionserwerb und wie gestaltet sich dieser?
Später folgt dann zusätzlich eine Datenanalyse zum Flexionserwerb.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Die Flexion und der Flexionserwerb
- Die Verbflexion
- Die Nominalflexion
- Datenanalyse zum Flexionserwerb
- Lückentext
- Bildergeschichte
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit befasst sich mit dem Flexionserwerb, einem grundlegenden Aspekt der Grammatikentwicklung. Sie analysiert, wie Kinder die Flexion im Laufe der ersten Lebensjahre lernen und welche Faktoren dabei eine Rolle spielen.
- Definition und Arten der Flexion
- Der Beginn und die Entwicklung des Flexionserwerbs
- Theorien zum Erwerb von regelmäßigen und unregelmäßigen Verben
- Datenanalyse zum Flexionserwerb anhand von Lückentext und Bildergeschichte
- Unterschiede im Flexionserwerb zwischen verschiedenen Sprachen
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Der Flexionserwerb wird als grundlegend für die Sprachentwicklung beschrieben. Die Hausarbeit fokussiert auf die Frage, wann und wie Kinder die Flexion lernen und ob es Unterschiede im Erwerbsprozess gibt.
- Die Flexion und der Flexionserwerb: Es werden die Begriffe innere und äußere Flexion sowie die verschiedenen Arten der Flexion in der deutschen Sprache erläutert. Der Schwerpunkt liegt auf der Verbflexion und der Nominalflexion.
- Die Verbflexion: Die verschiedenen Flexionsklassen und Merkmale der Verbflexion werden vorgestellt. Es werden Theorien wie die Critical Mass Hypothesis von Marchman und Bates sowie das rote learning und rules learning von Steven Pinker erörtert.
Schlüsselwörter
Flexionserwerb, Grammatikentwicklung, Verbflexion, Nominalflexion, regelmäßige Verben, unregelmäßige Verben, rote learning, rules learning, Critical Mass Hypothesis, Datenanalyse, Lückentext, Bildergeschichte.
Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter Flexion?
Flexion ist die Änderung der Wortform zum Ausdruck grammatischer Merkmale, wie Person, Numerus, Tempus oder Kasus (z.B. gehen -> gehst).
Wann beginnt der Flexionserwerb bei Kindern?
Der Erwerb beginnt in den ersten Lebensjahren. Kinder fangen meist mit einfachen Verbformen an und verfeinern diese grammatikalische Funktion kontinuierlich.
Was ist der Unterschied zwischen Verbflexion und Nominalflexion?
Die Verbflexion (Konjugation) betrifft Zeitformen und Personen bei Verben, während die Nominalflexion (Deklination) Substantive, Artikel und Adjektive nach Kasus und Numerus beugt.
Wie lernen Kinder unregelmäßige Verben?
Theorien wie das "rote learning" von Steven Pinker besagen, dass Kinder unregelmäßige Formen zunächst auswendig lernen, bevor sie allgemeine Regeln ("rules learning") anwenden.
Was besagt die "Critical Mass Hypothesis"?
Nach Marchman und Bates müssen Kinder erst eine "kritische Masse" an gelernten Wörtern erreichen, bevor ihr Gehirn beginnt, grammatikalische Regeln für die Flexion zu abstrahieren.
Gibt es Unterschiede im Flexionserwerb zwischen den Geschlechtern?
Die Arbeit erwähnt, dass Forscher untersuchen, ob es Unterschiede zwischen Mädchen und Jungen gibt, wobei die Datenanalyse im Dokument hierzu spezifische Einblicke bietet.
- Quote paper
- Anne Conrad (Author), 2011, Die Flexion und der Flexionserwerb, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/179387