Diese Studie setzt den im Jahr 2017 fünfhundertjährigen Protestantismus in einen kritischen Bezug zum zwei Jahrtausende alten Katholizismus und arbeitet die Elemente heraus, die die religiöse und nachfolgende Spaltungen Deutschlands und darüber hinaus ausgelöst haben und dies weiterhin tun. Im Kontext des religions- und zivilisationsgeschichtlich epochal bedeutsamen Papstbesuchs wird ein die Ökumene transzendierender Ausweg über den Rückweg zu den wahren Wurzeln skizziert.
Inhaltsverzeichnis
1. DAS ENDE EINER ÄRA. DAS ENDE DER PROTESTANTISCHEN VORHERRSCHAFT
Zielsetzung & Themen
Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die historische Abkehr Deutschlands vom "reinen Weg" der römisch-katholischen Tradition durch die Reformation zu analysieren und die Notwendigkeit einer Rückbesinnung auf diese Wurzeln zu postulieren, um die Zukunft der Zivilisation zu sichern. Der Autor betrachtet die protestantische Reformation als Ursache für langjährige geistige und gesellschaftliche Konflikte, die durch eine Rückkehr zur Einheit mit dem Zentrum der romanischen Welt gelöst werden sollen.
- Historische Kausalanalyse der Reformation als geistiger Irrweg
- Die Rolle der Kirche und des Papsttums als Bewahrer der göttlichen Ordnung
- Kritik an der Relativierung religiöser Wahrheit und Identität
- Die Notwendigkeit der "Wiederverwurzelung" für die Einheit der Zivilisation
- Die geopolitische Bedeutung der Aussöhnung zwischen Deutschland und Rom
Auszug aus dem Buch
DAS ENDE EINER ÄRA. DAS ENDE DER PROTESTANTISCHEN VORHERRSCHAFT
Ist es nicht besser, mit einem Auge in Paradies einzugehen, als mit zwei Augen in die Verdammnis? Wenn ein Glied zum Fall wird, so ist es besser, darauf zu verzichten, sofern es irreversiblen Schaden anrichtet und diesen Eingriff, gleich einem lebensrettenden chirurgischen, zu vollziehen, wenn alle anderen Heilmittel versagen. Ist es nicht besser eine Schlacht zu verlieren, dafür aber den Krieg insgesamt zu gewinnen.
Mit diesen Metaphern könnte man den Jahrtausendbesuch eines aus Deutschland stammenden Papstes im vereinigten Deutschland bilanzieren. Es ist kein historischer Zufall, dass ein deutscher Papst beinahe 500 Jahren nach der Reformation die Geschicke des weltweiten Katholizismus präsidiert. Gewiss nicht, denn bei Gott gibt es keinen Zufall, sondern vielmehr Plan, Sinn und Zweck und eine, wenn auch unseren Augen bisweilen verborgene, Ordnung, die die moderne Wissenschaft mehr und mehr entschlüsselt. Es handelt sich vielmehr um die Umkehrung eines tragischen Prozesses, deren geistige Basis in Zusammenhang mit dem Herannahen des 500-iährigen Jubiläums der Reformation in sechs Jahren gelegt wurde.
Zusammenfassung der Kapitel
1. DAS ENDE EINER ÄRA. DAS ENDE DER PROTESTANTISCHEN VORHERRSCHAFT: Das Kapitel thematisiert die Notwendigkeit einer geistigen Umkehr Deutschlands vom Protestantismus zurück zum Katholizismus, um historische Fehlentwicklungen zu korrigieren und eine Zivilisation der Einheit zu fördern.
Schlüsselwörter
Protestantismus, Reformation, Katholizismus, Einheit, Wurzeln, Papsttum, Glauben, Gehorsam, Erlösung, Zivilisation, Geschichte, Gott, Wahrheit, Tradition, Deutschland
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundlegend?
Die Arbeit befasst sich mit der theologischen und historischen Kritik an der protestantischen Reformation und argumentiert für eine Rückkehr zur katholischen Einheit als notwendigen Schritt für die geistige Rettung der Zivilisation.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen sind das Verhältnis von Religion und Geschichte, die Bedeutung der apostolischen Nachfolge, die Kritik an der Moderne sowie das Spannungsfeld zwischen der germanischen und römischen Welt.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist der Nachweis, dass der Protestantismus eine verhängnisvolle Abweichung vom "wahren Weg" darstellt und dass eine Rückbesinnung auf die ursprünglichen Wurzeln unter päpstlicher Führung die einzig zukunftstaugliche Lösung ist.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Der Autor verwendet eine dezidiert theologische und geschichtsphilosophische Argumentation, die historische Ereignisse unter dem Aspekt einer göttlichen Vorsehung und Ordnung interpretiert.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil analysiert die historischen Folgen der Reformation, die Notwendigkeit von Gehorsam gegenüber dem göttlichen Plan und die Chancen, die durch eine Aussöhnung zwischen dem modernen Deutschland und der römischen Kirche entstehen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Protestantismus, Erlösung, Wiederverwurzelung, päpstliche Autorität und die Suche nach der absoluten Wahrheit charakterisiert.
Warum betrachtet der Autor den Protestantismus als Hindernis?
Der Autor sieht im Protestantismus eine Abkehr vom Gehorsam und eine "Kappung der Wurzeln", die zu einer geistigen Verarmung und einem "defizitären Menschenbild" geführt habe.
Welche Rolle spielt die Person des Papstes für den Autor?
Der Papst wird als Statthalter Gottes gesehen, dessen Mission es sei, das Erlösungswerk fortzuführen und die durch die Reformation entstandene Spaltung in der zweiten "Spiralwindung" der Geschichte zu heilen.
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- D.E.A./UNIV. PARIS I Gebhard Deissler (Autor), 2011, Das Ende einer Ära - Das Ende der protestantischen Vorherrschaft, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/179407