Luxemburg und die wachsende Drohung eines Atomkrieges

(1958 - 1962)


Bachelorarbeit, 2010

51 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

I. 1958-1960: Die Wurzeln der luxemburgischen Anteilnahme an der Atom-Debatte
1. „Koexistenzphrasen und wüste Drohungen“ : Empörung in Luxemburg über den Wandel der sowjetischen Politik
2. Ja zu Nuklearexperimenten in der Sahara - Einheitspolitik der Benelux?
3. Luxemburg stärkt seine Position in den internationalen Beziehungen

II. Zwischen An- und Entspannung: Luxemburg bleibt seinem Kurs treu
1. Angst vor Westdeutschland? - Luxemburg unterstützt Frankreichs Atompolitik
2. Angst vor Chruschtschow? - Luxemburg während der Zeit zwischen dem U2-Vorfall und dem Ost-West Gipfeltreffen in Paris
3. Die Hoffnung Kennedy - und doch: Luxemburg will NATO weiter stärken

III. 1961-1962: Richtungswechsel Luxemburgs in der Atom-Debatte
1. Wachsender Missmut gegen Kernwaffentests im Großherzogtum
2. November 1961: Die luxemburgischen Abstimmungen in der UNO- Vollversammlung
3. Luxemburgs Stellung gegenüber Kernwaffen kurz vor und nach der Kuba-Krise: Ein Wandel?

Schlussfolgerung

Quellenverzeichnis

Literaturverzeichnis

Internetressourcen

Einleitung

4. Oktober 1957: die westliche Welt steht unter Schock. An diesem Tag ist es der Sowjetunion gelungen, den ersten künstlichen Satelliten mit Hilfe einer Interkontinentalrakete in die Erdumlaufbahn zu schießen. Es wird klar, dass die U.d.S.S.R. den U.S.A. ebenbürtig, wenn nicht sogar technisch überlegen ist. Nicht nur der Fakt, dass Moskau nun über funktionelle Interkontinentalraketen verfügt, die jeden Punkt des Territoriums der Vereinigten Staaten binnen einer halben Stunde erreichen könnten, versetzt den Westen in einen Schockzustand, sondern vielmehr die Tatsache, dass nun beide antagonistischen Lager des Kalten Krieges über die nötigen Mittel verfügen, um den jeweiligen Gegner mit einem Atomangriff zu Nichte zu machen1. Einzige Abschreckung vor dem Einsatz der Kernwaffen ist die Gewissheit, dass im Falle eines derartigen Angriffs der Gegner noch vernichtend zurückschlagen kann. Das „Gleichgewicht des Schreckens“ ist geschaffen2.

In den kommenden Jahren gilt es nun, die „MAD“3 aufrechtzuerhalten. Zwischen 1958 und 1962 kommt es jedoch immer wieder zu Situationen, in denen befürchtet wird, dass es früher oder später zu einem Krieg zwischen den beiden Supermächten kommen wird, in dem dann auch Kernwaffen eine vorwiegende Rolle spielen werden. Um dies zu verhindern, werden immer wieder Atommoratorien beiderseits angekündigt, die allerdings mit sofortiger Wirkung wieder außer Kraft gesetzt werden, sobald es zu Provokationen zwischen Ost und West kommt. Dies ist der Fall, im September 1958, als Nikita Chruschtschow die Wiederaufnahme der sowjetischen Nuklearversuche ankündigt und somit das im Mai des gleichen Jahres verhängte sowjetische Atommoratorium aussetzt4. Kurz darauf, im November 1958 kommt es zum Berlin- Schock, als der sowjetische Ministerpräsident ein Ultimatum über sechs Monate an die drei Besatzungsmächte Westberlins stellt5. Im Mai 1960 kommt es wieder zu Spannungen, als ein amerikanisches U2-Aufklärungsflugzeug über sowjetischem Boden abgeschossen wird6. Die erhoffte Entspannung und Abrüstung, die die Genfer Atomkonferenz und das Gipfeltreffen in Paris herbeiführen sollten, bleiben aus7. Die Lager verhärten sich. Im November 1960 gewinnt in den U.S.A. der junge Demokrat John F. Kennedy die Präsidentschaftswahlen8. Alle Hoffnungen auf Frieden beruhen nun auf ihm. Doch er wird maßlos überschätzt9. Innerhalb der ersten Monate seiner Regierungszeit verschärfen sich die Spannungen zwischen der Sowjetunion und den Vereinigten Staaten beachtlich. Von der gescheiterten Invasion in der Schweinebucht an der Küste Kubas im April 196110, über die Non-Intervention beim Berliner Mauerbau im August 196111 hin zur Kuba-Krise im Oktober 196212 - die scheinbare Unterlegenheit der Vereinigten Staaten gegenüber der Sowjetunion drängt die Welt immer näher an den nuklearen Abgrund.

In dieser „heißen Phase“ des Kalten Krieges wird auch Luxemburg sich gezwungen sehen, seine Position in den internationalen Beziehungen zu bestimmen und Schutzmaßnahmen für das eigene Land vorzusehen. Bis dato hat es noch nicht im internationalen Reigen der atomaren Aufrüstung mitgetanzt. Im Gegenteil, seit der Unterzeichnung der Römischen Verträge 195713 ist es nicht nur Mitglied der Europäischen Gemeinschaft, sondern auch der EURATOM, der Europäischen Atomgemeinschaft. Ihr Ziel ist es, „zur Bildung und Entwicklung von Kernindustrien in Europa beizutragen, dafür zu sorgen, dass alle Mitgliedstaaten von der Entwicklung der Atomenergie profitieren, und Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Gleichzeitig garantiert der Vertrag der Bevölkerung ein hohes Maß an technischer Sicherheit und verhindert eine Abzweigung von für zivile Zwecke bestimmtem Kernmaterial für andere, insbesondere militärische Zwecke. Zu beachten ist, dass EURATOM nur im Bereich der zivilen und friedlichen Nutzung der Kernenergie zuständig ist.“14

Wie reagiert das Großherzogtum nun auf das immer wieder durch Krisenherde aufkeimende atomare Wettrüsten? Welche Ängste und Hoffnungen offenbaren sich? Wie positioniert sich der Kleinstaat selbst zu der Atom-Debatte und warum nimmt es diese jeweilige Stellungnahme an?

Um diese Fragen beantworten zu können, müssen vorerst die Wurzeln der luxemburgischen Anteilnahme an der Atom-Debatte offengelegt werden. In einem weiteren Schritt wird dann das Festhalten Luxemburgs an seinen Entscheidungen im Krisenjahr 1960 analysiert, um schließlich den allmählichen Meinungswandel des Großherzogtums in der Atom-Debatte in den Jahren 1961 bis 1962 erläutern zu können.

Vorerst soll aber darauf hingewiesen sein, dass diese Arbeit vor allem auf den vorhandenen Archiven in den National Archiven Luxemburgs basiert. Vor allem die luxemburgische Presse, sowie die Berichte der Kammersitzungen der Abgeordnetenkammer und das Dossier „AE 13459 Arrêt des Essais nucléaires“ waren bei den Recherchen sehr hilfreich.

Was die Literatur zum Thema betrifft, so muss darauf hingewiesen werden, dass diese im Bereich der internationalen Beziehungen sehr umfangreich ist. Allerdings gibt es nur sehr wenig Literatur über das Großherzogtum zur Zeit des Kalten Krieges. Hier wurde vor allem Sekundarliteratur zum Status des Kleinstaates in den internationalen Beziehung konsultiert.

Aus diesem Grund sind einige Thesen, die spezifisch Luxemburg betreffen, zum jetzigen Zeitpunkt nicht sicher zu belegen. Dies soll jedoch keine Ursache darstellen, sich dem Thema nicht zu widmen, sondern als Ansporn dafür verstanden werden, die Forschung in diese Richtung weiter zu treiben.

I. 1958-1960: Die Wurzeln der luxemburgischen Anteilnahme an der Atom-Debatte

Der neue erste Sekretär der sowjetischen kommunistischen Partei, Nikita Chruschtschow glaubt nicht mehr an die Unvermeidbarkeit eines Krieges zwischen Ost und West. Mit ihm beginnt die Politik der «friedlichen Koexistenz«. Desweiteren nimmt er die Warnungen seiner Wissenschaftler über die schwerwiegenden Folgen der Atomwaffentests in der Erdatmosphäre ernst und verkündet im Mai 1968 ein sowjetisches Moratorium der Experimente. Doch schon im September des gleichen Jahres schlägt seine Friedenspolitik um15. Genauer handelt es sich hierbei um den 17. September 1958. An diesem Tag verkündet er, dass die Sowjetunion, zum eigenen Schutz, die nuklearen Experimente wieder aufnehmen wird. Noch am gleichen Tag lässt Frankreich ähnliche Töne verlauten. De Gaulle will die NATO reformieren und seine Republik mit eigenen Kernwaffen ausrüsten, um im Falle eines Krieges sich selbst und auch das europäische Festland schnell und effektiv verteidigen zu können, ohne auf die Zustimmung der U.S.A. und Großbritannien warten zu müssen16. Auch Luxemburg trifft an diesem Septembertag erste Schutzmaßnahmen, indem es einen permanenten Stellvertreter in der UNO-Vollversammlung einsetzt. Beginn des Eigenschutzes - so könnte also das Motto dieses 17. September 1958 lauten, vor allem in Hinblick auf den November des gleichen Jahres.

1. „Koexistenzphrasen und wüste Drohungen“ Empörung in Luxemburg über den Wandel der sowjetischen Politik

Am 27. November 1958 schickt Chruschtschow eine Note an die USA, Großbritannien und Frankreich, in der er die drei Besatzungsmächte auffordert, ihre Sektoren in Westberlin zu verlassen.17: Er gibt ihnen sechs Monate Zeit, ihre Truppen abzuziehen. Im Falle einer Nicht-Befolgung des Ultimatums, droht er mit der Übergabe der Kontrolle über die Zufahrtswege nach Westberlin an Ostdeutschland18. Die angeblich spätere Äußerung „Berlin ist der Hodensack des Westens. Wenn ich will, dass der Westen schreit, quetsche ich Berlin.“19 veranschaulicht die kriegerische Absicht, die hinter diesem Ultimatum steht.

Auch in Luxemburg bleibt der sowjetische Friedensbruch nicht unbemerkt. Schon am 28. November erhält der luxemburgische Außenminister Joseph Bech20 einen Brief des Botschafters des Großherzogtums in Bonn, der ihn über die Reaktionen in der westdeutschen Hauptstadt auf das Ultimatum in Kenntnis setzt. Dem Botschafter zufolge hat die sowjetische Note bezüglich der Situation in West-Berlin [...] in Bonn wie eine Bombe eingeschlagen 21 . Der Botschafter weist den Minister darauf hin, dass „man“ davon ausgehen kann, dass Chruschtschow die westlichen Sektoren für sich beanspruchen und keinesfalls aus ihr eine „freie“ Stadt unter der Obhut der U.N.O. machen möchte22. Ob dieses „man“ sich nur auf das angedeutete „deutsche Milieu“ bezieht, oder den Botschafter auch betrifft, geht aus dem Brief nicht klar hervor. Er weist jedoch darauf hin, dass der Vorgang der Sowjetunion die diplomatischen Berater Bonns23 im Unklaren über den weiteren Verlauf der Geschehnisse in der geteilten Stadt lässt, da sie nicht wissen welche die Reaktionen der drei Großen sein werden, noch wie weit die U.d.S.S.R. den Bogen spannen wird 24 . Man geht also davon aus, dass das Vorgehen des sowjetischen Ministerpräsidenten schwere, wenn nicht sogar militärische Folgen nach sich ziehen kann. Doch noch gibt es keine klaren Äußerungen seitens der luxemburgischen Regierung oder auch der Abgeordnetenkammer bezüglich eines eventuellen Aufflammen eines Konfliktes zwischen den beiden Blöcken, geschweige denn, Absichten etwas gegen die angedrohte Wiederaufnahme der Atomtests zu unternehmen, oder Westberlin jegliche Art an Unterstützung zu bieten.

Anders wird die Situation von der Presse eingeschätzt. Schon als Chruschtschow im September 1958 eine vermutliche Wiederaufnahme der Atomversuche ankündigt, äußert sich die luxemburgische Presse teilweise sehr skeptisch gegenüber diesem Vorhaben. Scheint zum Beispiel der Titel des Luxemburger Wort s am 18. September 195825: „Moskau deutet Möglichkeit der Wiederaufnahme von Atomversuchen an“ noch relativ objektiv zu sein, so weist die indirekte Zitation des sowjetischen Senders immer mit Hinweis darauf, dass eben dieser Sender diese Aussagen gemacht habe, darauf hin, dass die Zeitung nicht mit Besagtem in Zusammenhang gebracht werden möchte. Direkt zitiert wird nur der Vorwurf Gromykos26, dass „die Westmächte [...] die Sowjetunion ganz einfach dazu [zwingen], ihr Wort zurückzunehmen.“27 Diese Art der Zitation des Wortes deutet darauf hin, dass das Aufheben des Atommoratoriums das Mißtrauen Luxemburgs gegenüber der U.d.S.S.R. wieder etwas aufblühen lässt, vor allem da es sich bei diesem Blatt um die zu dieser Zeit am meist gelesene Tageszeitung handelt. Es darf jedoch nicht mißachtet werden, dass das Ereignis nicht in jeder Zeitung behandelt wird. So beschäftigt sich das Journal 28 vor allem mit den Ereignissen in der Meerenge von Formosa29, während die Zeitung mit einem Brief Gromykos an den UN-Generalsekretär Dag Hammarskjöld30 aufwartet. Laut dieser Korrespondenz soll die „UNO [die] Einstellung der Atomexperimente beschließen“, denn „weitere Verzögerungen bei der Lösung dieser so wichtigen Frage dürfen nicht geduldet werden.“31 Erstaunlich bei diesem Überblick über die luxemburgische Presse ist, dass die Vereinigten Staaten zur gleichen Zeit ihr Atomprogramm bereits wieder aufgenommen haben, dies jedoch in keinem Blatt erläutert wird. Die amerikanischen Tests scheinen also von dem luxemburgischen Nachrichtenorgan nicht als Gefahr eingeschätzt zu werden.

Dass die Sowjetunion im Gegenzug als Bedrohung erlebt wird, wird im Tageblatt des 17. Septembers 195832 deutlich. Wird hier auch nicht auf der ersten Seite über die Ereignisse in Moskau berichtet, so widmet die Tageszeitung ihre zweite Seite einem Artikel, der die vier Jahre des Chruschtschow-Regimes analysiert. Ohne auch nur die mögliche Wiederaufnahme der nuklearen Experimente zu erwähnen, weist das Tageblatt auf die Hinterhältigkeit und Künstlichkeit des sowjetischen Ministerpräsidenten hin. War Stalin laut dem Blatt ein Dilemma für Rußland, so ist Chruschtschow ein Dilemma für die Weltpolitik, da er sich, anders als sein Vorgänger, auf internationalem Parkett abreagiert. „So erhalten auch die Eigenschaften, die man zu Anfang an Kruschtschew anziehend fand, einen fatalen Beigeschmack. Die Jovialität wirkt unecht, und die Vitalität hat etwas Flackerndes.“ Die der Luxemburgischen Sozialistischen Arbeiterpartei nahestehende Zeitung missbilligt also nicht konkret die eventuelle Wiederaufnahme der Atomtests, sondern die Hinterlist Chruschtschows, die ihr zufolge dahintersteckt.

Was nun die Pressemitteilungen der drei großen Tageszeitungen kurz vor und nach der sowjetischen Note vom 28. November 1958 betrifft, ist eine klare Tendenz zur Unterstützung der Entscheidungen der Westmächte zu erkennen. Im Gegensatz zur kommunistischen Zeitung vum Letzeburger Vollék, sind auf deren Titelseiten Überschriften zu lesen wie „Ausfälle Chruschtschows gegen Westdeutschland“33, „Die Westmächte bleiben in Berlin“34, „Entschlossene Reaktion der Westmächte“35, oder „Die Reaktion der Westmächte: Washington lehnt die sowjetischen Vorschläge ab“36, oder ganz klar der Hinweis „Washington und die Lage von Berlin“37, wobei hier der Hauptakzent auf den Umgang der amerikanischen Regierung mit dem Berlin-Problem liegt und Moskau ausgeklammert bleibt.

Die Angst vor einer Eskalation in Berlin ist jedoch auch zu spüren. Es wird relativ eindeutig davon ausgegangen, dass die beiden Supermächte sich konfrontieren werden. Besonders deutlich wird dies in Bezug auf Titel wie „Lange Berlin-Krise erwartet“38, „Höhepunkt der Berlin-Krise steht bevor“39, oder noch sichtbarer bei Hervorhebungen von Äußerungen amerikanischer oder britischer Seite, wie „Die freie Welt wird Berlin nicht preisgeben“40 und „Chruschtschows Anfechtung des Berliner Viermächte-Status. London und Washington bleiben hart. «West-Berlin wird nötigenfalls mit Gewalt verteidigt werden«‘‘41.

Diese bedrohlich wirkenden Aussagen werden jedoch von den Tageszeitungen nicht als Gefahr gedeutet. Im Gegenteil: sie beharren auf Chruschtschows angeblich falschem Spiel. Auffällig ist hier besonders das Insistieren mehrere Tageszeitungen auf die kleine Tatsache, dass der sowjetische Ministerpräsident bei der Verkündung des Berlin-Ultimatums und des Vorschlags die Stadt zu einer „Freistadt“ zu erklären, eine Friedenstaube im Knopfloch trägt. So weisen das Tageblatt 42, sowie das Journal43 auf ihrer ersten Seite am 28. November 1958 darauf hin .

Das Großherzogtum verfolgt also sehr genau die Entwicklungen des sowjetischamerikanischen Antagonismus in Berlin. Auch wenn die Empörung über die mutmaßliche Wiederaufnahme der Atomtests der Sowjetunion nicht zu übersehen ist, besteht jedoch für die Regierung noch kein Anlass zur Sorge. Sie vertraut, genau wie die Presse, auf die Entscheidungen der Westmächte und behält sich Skepsis gegenüber der U.d.S.S.R. vor. Anders verhält es sich jedoch mit Frankreich. Angesichts einer aktiven Atompolitik im eigenen Nachbarland, nimmt das Großherzogtum eine aktivere Rolle in der Nuklear-Debatte ein.

2. Ja zu Nuklearexperimenten in der Sahara - Einheitspolitik der Benelux?

Am 17. September 1958 schickt General Charles de Gaulle ein Memorandum an den amerikanischen Präsidenten Dwight D. Eisenhower und an den Britischen Premierminister Harald Macmillan44. Der wieder erneut ins Amt gewählte französische Präsident fordert darin die beiden westlichen Atommächte auf, den geographischen Einflussbereich der NATO zu erweitern, die militärische Integration Frankreichs und das angelsächsische Atommonopol zu überdenken, und die französische Republik an der politischen und strategischen Führung der freien Welt teilhaben zu lassen45. Besonders wichtig für ihn ist die Schaffung eines ständigen Komitees, das die Nuklearwaffen zwischen den drei Mitgliedsstaaten verteilt46. Frankreich soll also mit eigenen Atomwaffen ausgestattet werden und somit neben den U.S.A., Großbritannien und der Sowjetunion viertes Mitglied des Atomclubs werden. Diese Beanspruchungen der französischen Republik bringen die luxemburgische Regierung dazu, sich nach und nach mit dem Thema der Atomtests auseinanderzusetzen.

Dass es gerade Frankreichs Ambitionen und nicht die bereits erwähnten sowjetischen Ankündigungen einer eventuellen Wiederaufnahme der Nuklearexperimente sind, die die Regierung und auch die Abgeordnetenkammer eine klare Haltung zu diesen Tests einnehmen lassen, lässt sich aus folgender Aussage aus der 37. Kammersitzung des 7. Aprils 1960 von Außenminister Eugène Schaus47 zu den zukünftigen Verantwortungen des Großherzogtums innerhalb der UNO, in der zu diesem Zeitpunkt akute Debatten zur Einstellung der Atomtests und zum Verzicht der Mitgliedstaaten auf den Besitz von Kernwaffen geführt werden, herauslesen.

[...]Wenn ich, nicht ohne kleine Details außer Acht zu lassen, die Arbeit der Vereinten Nationen untersucht habe, dann war das vor allem, um die Notwendigkeit und die Wichtigkeit unserer aktiven Anwesenheit in dieser internationalen Organisation zu untermalen. Die Fragen, die dort behandelt werden, betreffen selten unser Land; aber man darf nicht aus den Augen verlieren, dass wir in der aktuellen politischen Konstellation auch Verantwortung für die Lösung der Probleme, die unsere geographische Region und die Länder betreffen, mit denen wir durch Solidarität politisch undökonomisch verbunden sind. In anderen Worten, unser Wahlrecht in den Vereinten Nationen impliziert nicht nur eine nationale Verantwortung, sondern auch eine europäische und okzidentale Verantwortung. [...]48.

In dieser Aussage wird Frankreich nicht direkt erwähnt, aber wenn Schaus von unserer geographischen Region spricht, dürften damit wohl die umliegenden Nachbarländer Deutschland, Belgien und eben auch Frankreich gemeint sein, oder aber zumindest die weit entfernten U.d.S.S.R. und die Vereinigten Staaten und somit deren Handlungen auf nuklearem Plan ausgeschlossen sein.

Doch vorerst hält das Großherzogtum sich bezüglich der Frage zum Atommoratorium bedeckt. Schon im August 1958 erhält die luxemburgische Regierung einen Brief des von Albert Schweitzer ins Leben gerufenen Komitees gegen Atombombentests49 aus Groningen. Hierin fordern die Atomgegner Luxemburg dazu auf, ihre Stimme in der UNO für das Aussetzen der Tests in der im September stattfindenden Generalversammlung einzusetzen50. Ob die Regierung hierauf geantwortet hat, bleibt ungewiss. Dokumente hierzu sind nicht vorhanden.

Ein anderes Dokument kann jedoch belegen, dass das luxemburgische Parlament sich bis dato nicht mit der Frage der Aussetzung der Atomtests befasst hat. Es handelt sich hierbei um ein Antwortschreiben des damaligen Außenministers Joseph Bech an Albert Borschette, dem permanenten Vertreter Luxemburgs bei den Europäischen Gemeinschaften in Brüssel vom 11. September 195851. Auf den Brief des Vertreters, in dem dieser auf Anfrage der indischen Botschaft in Brüssel wissen möchte, ob die luxemburgische Abgeordnetenkammer betreffend die Aussetzung der Atomtests eine Resolution gestimmt oder Ansichten geäußert habe, antwortet Bech, dass dies nicht der Fall sei, nachdem er den Abgeordneten München dazu befragt hat52. Ob sich diese passive Haltung Luxemburgs vorerst ändern wird, lässt die bisherige Dokumentation nicht verdeutlichen.

Welche Haltung Georges Heisbourg, der luxemburgische Delegierte bei den Vereinten Nationen nun zu dem Atommoratorium während der 13. Generalversammlung der UNO eingenommen hat, bleibt zunächst ungewiss. Ein Brief des „Freie Letzeburger Arbechterverband“ an Staatsminister Pierre Werner könnte darauf hinweisen, dass die Regierung entweder noch keine Stellungnahme zu der Abstimmung in der UNO Vollversammlung geäußert hat, oder dass sie vor hat, Heisbourg gegen die Resolution stimmen zu lassen. In diesem Schreiben fordert die Verbandsleitung den Minister auf, dass der luxemburgische Vertreter in der UNO sich einsetzen soll für eine sofortige, bedingungslose Einstellung aller Versuche mit derartigen Waffen und für ein definitives Verbot der Anwendung derselben, damit die auf der Menschheit lastende Bedrohung des schrecklichsten aller Kriege endgültig beseitigt wird53.

Wahrscheinlich ist jedoch, dass die Entscheidung des luxemburgischen UNDelegierten nicht allein von der Regierung abhängig ist, sondern, dass sie in vermutlicher Abstimmung mit den zwei anderen Regierungen der Benelux erfolgt. Dies ist daraus zu schließen, dass Luxemburg sich auch in später folgenden Fragen zum Atommoratorium über die Entscheidungen in den Niederlanden und Belgien informiert und sich in deren Linie eingliedert.

Einen ersten Hinweis hierauf erhalten wir nach der 14. Sitzung der UNO Vollversammlung, die Ende 1959 stattfindet. In dieser Sitzung kommt die Resolution 1379 bezüglich der Frage der französischen Nuklearexperimente in der Sahara-Wüste zur Abstimmung. Hierin fordert die UN-Generalversammlung Frankreich eindeutig dazu auf, von diesen Tests abzusehen. Aus einem Brief des luxemburgischen Botschafters in Den Hag an Eugène Schaus vom 15. Februar 1960 geht Folgendes hervor:

In ihrer gestrigen Sitzung hat die zweite Kammer der Generalstaaten eine Resolution der sozialistischen Partei verworfen, die deren Ablehnung bezüglich des Faktes, dass die niederländische Regierung in der Generalversammlung der Vereinten Nationen ihre Opposition gegenüber dem französischen Vorhaben bezüglich eines Atombombentest in der Sahara nicht geäußert hat, ausdrückt.

Dieser Bericht weist auf die mögliche Position der niederländischen Position zur Kernwaffenfrage in der UNO hin. Sie deutet darauf hin, dass die Niederlande entweder für die französischen Test abgestimmt hat, oder sich enthalten hat. Vergleicht man diese Stellung mit der zukünftigen Position Luxemburgs bezüglich dieser Frage, kann man davon ausgehen, dass es auch hier eine Übereinstimmung der Stellungen der Benelux gibt. Dies bleibt jedoch vorerst unklar.

Das Großherzogtum nimmt also vor allem nach der Ankündigung de Gaulles, Frankreich mit der Atombombe auszurüsten, die Ernsthaftigkeit der neuen internationalen Lage wahr und beruft sich auf sein Stimmrecht innerhalb der Vereinten Nationen. Es folgen auch weitere Maßnahmen zur Stärkung der Beziehungen zu den Supermächten, sowie zu supranationalen Organisationen. Diese Vorkehrungen dienen jedoch auch gleichzeitig zum Statuieren des kleinen Landes in Bezug zu den mächtigeren Ländern.

[...]


1 GADDIS, John Lewis, Der Kalte Krieg. Eine neue Geschichte. München 2008. S.90. Vgl.: FONTAINE, André, La guerre froide 1917 - 1991. Paris 2004. S. 260-262. Vgl.: DUFOUR, Jean-Louis / VAÏSSE, Maurice, La révolution nucléaire. In: La guerre au XXe siècle. Paris 2. verb. und erw. Aufl. 2003. S. 84.

2 GADDIS, Der Kalte Krieg. S.104-105.

3 MAD: englische Kurzform für „mutual assured destruction“ , Prinzip, das vom US-Verteidigungsminister unter Präsident Dwight D. Eisenhower, Robert MacNamara geprägt wird. Vgl.: GADDIS, Der Kalte Krieg. S.106.

4 GADDIS, Der Kalte Krieg. S.91.

5 ibidem

6 GADDIS, Der Kalte Krieg. S.95.

7 GADDIS, Der Kalte Krieg. S.96; Vgl.: FONTAINE, La guerre froide. S.280-284.

8 FONTAINE, La guerre froide. S.291.

9 FONTAINE, La guerre froide. S.292. „Mais l‘affaire augure mal d‘une présidence dont on attendait monts et merveilles.“

10 FONTAINE, La guerre froide. S.292; Vgl.: GADDIS, Der Kalte Krieg. S.96.; Vgl.: GANSER, Daniele, Die Kubakrise. UNO ohne Chance: Verdeckte Kriegsführung und das Scheitern der Weltgemeinschaft 1959-1962 . Berlin 2007. S.50-56.

11 FONTAINE, La guerre froide. S.293-295; Vgl.: GADDIS, Der Kalte Krieg. S.96; 146-147.

12 FONTAINE, La guerre froide. S.298-311; Vgl.: GADDIS, Der Kalte Krieg. S.97-102; Vgl.: KENNEDY, Robert, 13 jours. La crise des missiles de Cuba. Paris 2001 (1ière édition 1968 chez McCall Corporation); Vgl.: GANSER, Die Kubakrise. S.117-184.

13 TRAUSCH, Gilbert, Comment faire d‘un Etat de Convention une Nation? L‘ouverture sur l‘extérieur - L‘Europe la grande aventure. In: TRAUSCH, Gilbert (Hg.), Histoire du Luxembourg. Le destin européen d‘un petit pays. Toulouse 1. Aufl. 2003, p. 256 - 261.

14 Europa, Tätigkeitsbereiche der Europäischen Union, Zusammenfassungen der Gesetzgebung. Vertrag zur Gründung der Europäischen Atomgemeinschaft (EURATOM), http://europa.eu/scadplus/treaties/ euratom_de.htm, 15.04.2009.

15 GADDIS, Der Kalte Krieg. S. 92.

16 VAÏSSE, Maurice, La grandeur. Politique étrangère de général de Gaulle 1958-1969. Paris 1998. S. 111-139.

17 Archives nationales du Luxembourg (ANL), Presse, Zeitschriften und offizielle Veröffentlichungen. ET 088. Tageblatt 17.09.1958, „Bilanz einer vierjährigen Diktatur: Kruschtschow nicht besser als Stalin? Die Spannung verschob sich auf das Gebiet der Außenpolitik: Koexistenzphrasen und wüste Drohungen.“ S.2.

18 GADDIS, Der Kalte Krieg. S. 93

19 BUSH, George / SCOWCROFT, Brent, Eine neue Welt. Amerikanische Außenpolitik in Zeiten des Umbruchs. Berlin 1999. S.102f; vgl.: BESCHLOSS, Michael R. / TALBOTT, Stobe , Auf höchster Ebene. Das Ende des Kalten Grieges und die Geheimdiplomatie der Supermächte 1989-1991. Berlin 1994, S. 136-138. Anm. gefunden in: GADDIS, Der Kalte Krieg. S. 93.

20 Joseph Bech, Außenminister vom 16. Juli 1926 bis 2. März 1959, Mitglied der Demokratischen Partei (DP), ab 1944 Mitglied der Christlich Sozialen Volkspartei (CSV)

21 ANL, Affaires étrangères, AEAA 750, Ambassade du LuxembourgàBonn - RFA - politique étrangère - Question de Berlin (I) 1953.01 - 1959.03. La note soviétique relativeàla situation de Berlin-Ouest [...] a faitàBonn l‘effet d‘une bombe.

22 ANL, AEAA 750. Malgréles précautions verbales contenues dans la note soviétique on ne se fait pas d‘illusions sur l ‘é preuve de forceàlaquelle donnera lieu cette note et sur le but final visépar les Soviétiques,àsavoir, l‘intégration politique et sociale de Berlin-ouest, abandonnée par les forces militaires alliées, complètement désarmée, serait livrée sans merci aux forces communistes qui l‘entourent et qui en contr ô lent les voies d‘accès.

23 ANL, AEAA 750. La situation de Berlin est comparéeàcelle de Dantzig avant la dernière guerre mondiale et certains diplomates alliés vont jusqu ‘à citer, en l‘appliquantàBerlin, le mot de Marcel Déat: « Mourir pour Dantzig? «

24 ANL, AEAA 750. On ne voit pas clairement quelles seront en définitive les réactions des trois Grands ni jusqu ‘à quel point l‘URSS est disposéeàtendre l‘arc.

25 ANL, LW 0155. Luxemburger Wort 18.09.1958. „Moskau deutet Wiederaufnahme von Atomversuchen an.“ S.1. siehe Anhang

26 Andrei Andrejewitsch Gromyko, sowjetischer Außenminister von 1957 - 1985.

27 Bezieht sich auf das im März 1958 angekündigte einseitige Atommoratorium der Sowjetunion.

28 ANL, LJ 26 Letzeburger Journal 17.09.1958. S.1

29 Am 21. August 1958 bombardieren die maoistischen Truppen die Insel Quemoy, auf der Chaing Kai Shek sich nach der japanischen Niederlage gegen China zurückgezogen hat. Von dort aus betreibt dieser eine massive Rückeroberungspolitik Chinas und wird zu Maos größtem Widersacher, nachdem er auch finanziell von den U.S.A. unterstützt wird. Maos Truppen werden in diesem Konflikt von sowjetischer Seite unterstützt. Der Ausbruch der Feindseeligkeiten in der Formosa Meerenge wird also zu einem so genannten Stellvertreterkrieg der beiden Supermächte. Vgl.: FONTAINE, La guerre froide. S. 268f.

30 Dag Hammarskjöld. Zweiter UN-Generalsekretär. 1953 - 1957, zweites Mandat 1957 - 1961 (Tod bei Flugzeugabsturz; Vgl.: United Nations Secretary General. Former Secretaries General. Dag Hjalmar Agne Carl Hammarskjöld. http://www.un.org/sg/hammarskjold.shtml. 18.04.09.

31 ANL, Z 015 Zeitung vum Letzeburger Vollék 17.09.1958. S.1.

32 ANL, ET 088. Tageblatt 17.09.1958, S.2.

33 ANL, LJ 026. Letzeburger Journal 11.11.1958. S.1.

34 ANL, LW 0156, Luxemburger Wort 27.11.1958. S.1.

35 ANL, LW 0156, 28.11.1958, S.1.

36 ANL, LW 0156, 28.11.1958. S.1.

37 ANL, LJ 026. 21.11.1958, S1.

38 ANL, ET 088, Tageblatt 13.11.1958. S.1.

39 ANL, ET 088, 22.11.1958, S.1.

40 ANL, LW 0156, 29.11.1958, S.1.

41 ANL, LJ 026, 11.11.1958, S.1.

42 ANL, ET 088, 28.11.1958, Berlin-Offensive der Sowjets. Kruschtschew - die Friedenstaube im Knopfloch - schlägt vor, Westberlin als „freie Stadt“ zu erklären. S.1.

43 ANL, LJ 026, 28.11.1958, „Chruschtschow mit der goldenen Taube im Knopfloch“. S.1.

44 GAULLE, Charles de, Lettres, notes et carnets (juin 1958-décembre 1960). Paris 1985. S. 82-84; Vgl.: idem. S.87; Vgl.: GAULLE, Charles de, Mémoires d‘espoir. Tome I: Le renouveau (1958-1962). Paris 1970. S.225-227.

45 VAÏSSE, La grandeur. S.117f.

46 VAÏSSE, La grandeur. S. 121: „Ce que nous voulons, c‘est l‘ententeàtrois.“ 10/53

47 Eugène Schaus, Außen- und Armeeminister vom 2. März 1959 bis zum 15. Juli 1964. Mitglied der DP.

48 ANL, Comptes rendus de la Chambre des Députés CdD CR - 0171, Compte rendu des séances de la Chambre des Députés du Grand-Duché de Luxembourg (1er Volume) 1959-1960. 37ième séance du jeudi, 7 avril 1960, p. 1749. [...]Si j‘ai examinéavec quelques détails les travaux des Nations Unies, c ‘é tait essentiellement pour illustrer la nécessitéet l‘importance de notre présence active au sein de cette organisation internationale. Parmi les questions qui y sont débattues, rares sont celles qui intéressent directement notre pays; mais il ne faut pas perdre de vue que, dans la constellation politique actuelle, nous portonségalement une responsabilitépour la solution des problèmes qui intéressent notre région géographique et qui touchent les pays auxquels nous sommes liés par des liens de solidaritépolitique ouéconomique. En d‘autres mots, notre droit de vote aux Nations Unies implique non seulement une responsabiliténationale, mais encore une responsabilitéeuropéenne et occidentale.[...]

49 Association Internationale de l'Oeuvre du Docteur Albert Schweitzer de Lambaréné (AISL), Friede oder Atomkrieg. Albert Schweitzers Engagement gegen die Atombomben. http://www.schweitzer.org/german/ atom/asdatom.htm. 18.04.09

50 ANL, Affaires étrangères AE 13459, Arrêt des essais nucléaires 1957-1962. Lettre du Comitée Albert Schweitzer tegen Atombompreuven au Gouvernement luxembourgeois. août 1958. Le Comitéinsiste auprès de vous pour que vous chargiez votre déléguéauprès des Nations-Unies d‘apuyer cette requête.

51 ANL, AE 13459, Luxembourg, le 11 septembre 1958. Le Ministre des Affaires EtrangèresàMonsieur Albert Borschette, Représentant Permanent a.i. auprès des Communeautés EuropéennesàBRUXELLES.

52 ANL, AE 13459, Lettre du Représentant Permanent a.i. auprès des Communeautés Européennesàson Excellence Monsieur Joseph Bech, Ministre des Affaires étrangèresàLuxembourg (8.09.1958) Handschriftliche Notiz Bechs: M. München (Chambre des Députés) m‘informe que le Parlement luxembourgeois n‘a pas discutécette affaire et n‘a pas pris de résolution dans le sens indiqué. Datiert vom 10.09.1958 und unterschrieben

53 ANL, AE 13459, Brief des „Freie Letzeburger Arbechterverband“ an Staatsminister P. Werner. 16. 10.1958.

Ende der Leseprobe aus 51 Seiten

Details

Titel
Luxemburg und die wachsende Drohung eines Atomkrieges
Untertitel
(1958 - 1962)
Hochschule
Université du Luxembourg
Veranstaltung
Bachelor en Cultures Européennes - Histoire
Note
1,3
Autor
Jahr
2010
Seiten
51
Katalognummer
V179485
ISBN (eBook)
9783656018315
ISBN (Buch)
9783656019022
Dateigröße
598 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kalter Krieg, luxemburgische Außenpolitik, 1958-1962, Kuba-Krise, Nachkriegszeit, Luxemburg, USA, UdSSR, Kuba
Arbeit zitieren
Danielle Wilhelmy (Autor), 2010, Luxemburg und die wachsende Drohung eines Atomkrieges , München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/179485

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