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Schnitt und Montage im Musikvideo

Theoretischer und praktischer Vergleich zweier Realisationen

Title: Schnitt und Montage im Musikvideo

Diploma Thesis , 1998 , 110 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Michael Rösel (Author)

Film Science
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Summary Excerpt Details

Gibt es eine musikalische Montage im Musikvideo und wodurch unterscheidet sie sich von Montage im Kurzfilm?

Der erste Teil der Arbeit untersucht diese Fragestellung unter verschiedenen theoretischen Aspekten: Genrefizierung von Musikvideos, narrative Elemente des Musikvideos, Schnitt im Spiel-/Kurzfilm und im Musikvideo, Montagen u. a.

Der zweite Teil der Arbeit versucht die dargestellten Thesen anhand eines praktischen Beispiels näher zu erörtern. Hierfür montierten zwei Cutter unabhängig voneinander dasselbe Rohmaterial (BLACK CAT): der eine als Kurzfilm, der andere als Musikvideo...

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG / DANK

2. TEIL I - DIE THEORIE

2.1 Begriffsdefinitionen

2.1.a Einstellung - Szene - Sequenz

2.1.b Schnitt - Montage

2.1.c Kurzfilm

2.1.d Musikvideo

2.2. Genrefizierung von Musikvideos

2.2.a Performance-Video

2.2.b Konzept-Video

2.3. Genrespezifische Narrative Elemente des Musikvideos

2.3.a Narrative Rahmenhandlung

2.3.b Dosierte Rätselhaftigkeit

2.3.c Dehnungsfugen

2.4. Schnitt im Spiel-/Kurzfilm

2.4.a Schnitt-Wirkungen

2.4.b Techniken des Schnitts

2.4.c Einstellungsverkettungen

2.5 Schnitt im Musikvideo

2.5.a Schnittgeschwindigkeit

2.5.b Schnitt & Rhythmus

2.6. Unterscheidung von Ton im Musikvideo & Kurzfilm

2.6.a Wertigkeit

2.6.b Ton/Bild - Kontrastierung im Musikvideo

2.6.c Kitt für die Bilder

2.7 Einflüße von Montage-Techniken auf den Spiel-/Kurzfilm

2.7.a Beispiel: Weißflash

2.8. Musikalische Montagen

2.8.a Geräuschhaftigkeit

2.8.b Found Footage

2.8.c Bild-Scratching

2.8.d Unterschiedliche Bebilderung von A- & B-Teilen

2.8.e Synchronisation von Bewegungen

3. TEIL II - DAS EXPERIMENT

3.1 Vorgeschichte

3.1.a Die Paramounts

3.1.b BLACK CAT

3.2. Experiment

3.2.a. Ablauf

3.2.b Begründung für die Wahl der Cutter

3.3 Analyse

3.3.a Einfluß von Montagetechniken des Musikvideos

3.3.b Montage-Variationen

3.3.c Bedeutung des Originaltons

3.3.d Kitt für die Bilder

3.3.e Zusammenspiel von Musik & Bild

4. FAZIT

5. LITERATURLISTE

6. ANHANG

6.1 Karl Heinz Stenz (Kurzfilm)

6.1.a Interview vom 19.02.1998

6.1.b Interview vom 07.04.1998

6.2. Patrick Gericke (Musikvideo)

6.2.a Interview vom 20.02.1998

6.2.b Interview vom 08.04.1998

7. ERKLÄRUNG

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht das Verhältnis von Narration, Musik und Bildschnitt im Musikvideo im Vergleich zum narrativen Kurzfilm. Ziel ist es, die spezifischen Montagetechniken im Musikvideo zu analysieren und zu klären, ob und wie eine „musikalische Montage“ visuelle Inhalte ohne stringente Narration dynamisieren und kohärent verbinden kann.

  • Unterscheidung zwischen narrativen Kurzfilmen und Musikvideos
  • Analyse von Montagetechniken (Schnittarten, Einstellungsverkettungen)
  • Die Rolle der Musik als „Kitt“ für Bildsequenzen
  • Empirischer Vergleich zweier unterschiedlicher Schnittfassungen desselben Rohmaterials
  • Klassifizierung von Musikvideos nach Modellen der Narrationsdichte

Auszug aus dem Buch

2.1.b SCHNITT - MONTAGE

„Daß ein Filmstreifen mehr als eine Einstellung enthalten konnte, >erfuhr< der französische Illusionist und Filmkünstler George Méliès 1896 durch einen Zufall. bei einer Aufnahme verfing sich der Film in der Kamera, und Méliès konnte am Place de l’Opera erst mit einminütiger Verzögerung weiter kurbeln: >Während dieser Minute hatten sich natürlich die Passanten, Omnibusse, Wagen von der Stelle bewegt. Als ich den Streifen, den ich dort, wo er gerissen war, wieder zusammengefügt hatte, projizierte, sah ich plötzlich, daß aus dem Omnibus Madeleine-Bastille ein Leichenwagen und aus Männern Frauen geworden waren.<“ 9 - George Méliès 1896 -

Ein zufällig eingefangener „Stopptrick“ demonstrierte erstmalig das Grundprinzip des Schnitts: Einstellungen die Verschiedenes zeigen werden zeitlich nahtlos hintereinander projiziert. Schnitt als Berührungspunkt zweier unterschiedlicher Einstellungen?

Spätestens seit Godards Video-Wiping-Montagen 10 stellt sich jedoch die Frage: wo setzt ein Schnitt an? Die heutigen Musikvideos sind derart mit Effekten bearbeitet, oder überblendet, daß es schwerfällt klare Schnittstellen zwischen den einzelnen Bildern auszumachen: Tempovariationen und Einzelbildschaltungen verwischen den Bildübergang.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG / DANK: Einleitung in die Thematik der Musikvideo-Wissenschaft sowie Danksagungen an beteiligte Personen.

2. TEIL I - DIE THEORIE: Theoretische Auseinandersetzung mit Begriffen, Genres und Montagetechniken im Musikvideo und Kurzfilm.

3. TEIL II - DAS EXPERIMENT: Praktischer Vergleich zweier Schnittversionen eines Rohmaterials durch zwei unterschiedliche Cutter.

4. FAZIT: Zusammenfassende Reflexion über das Verhältnis von Narration und musikalischer Montage.

5. LITERATURLISTE: Verzeichnis der verwendeten Fachliteratur.

6. ANHANG: Transkripte der Interviews mit den Cuttern und filmographische Angaben.

7. ERKLÄRUNG: Formale Erklärung zur selbstständigen Anfertigung der Arbeit.

Schlüsselwörter

Musikvideo, Kurzfilm, Filmmontage, Filmschnitt, Narrativ, Musikalischer Rhythmus, Continuity, Bildzentrum, Montage, Postmodernismus, Audio-visuelle Synchronisation, Schnittgeschwindigkeit, Bild-Scratching, Found Footage, Experimenteller Schnitt

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der visuellen Umsetzung von Musik im Format des Musikvideos und untersucht, wie sich die Montagetechniken hier von klassischen narrativen Kurzfilmen unterscheiden.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Fokus stehen die theoretische Definition von Musikvideos, die Rolle von Bildschnitt und Montage sowie der Einfluss musikalischer Rhythmen auf die Bilddramaturgie.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, herauszufinden, ob und wie musikalische Montage eine eigenständige Ordnung schafft, die über die klassische, handlungsorientierte Continuity hinausgeht.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Neben einer umfassenden Literaturanalyse führt der Autor ein praktisches Experiment durch, bei dem dasselbe Rohmaterial einmal als narrativer Kurzfilm und einmal als Musikvideo montiert wurde.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil über Schnitttechniken und Musiktheorie sowie einen praktischen Teil, in dem die Schnittfassungen von zwei Cuttern analysiert und verglichen werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Musikvideo, Filmmontage, Narrativ, audiovisuelle Synchronisation und Schnittgeschwindigkeit.

Was genau ist mit „Dosierter Rätselhaftigkeit“ gemeint?

Dieser Begriff, zitiert von Behne, beschreibt ein Gestaltungsprinzip, bei dem durch Reizüberflutung oder surrealistische Bilder eine emotionale Atmosphäre erzeugt wird, statt eine logische Story zu verfolgen.

Warum ist das untersuchte Rohmaterial „BLACK CAT“ für das Experiment so wichtig?

„BLACK CAT“ dient als neutrales Rohmaterial, um zu demonstrieren, wie zwei Cutter allein durch ihre unterschiedliche Herangehensweise und Genre-Wahl (Kurzfilm vs. Musikvideo) die Bedeutung des Materials verändern.

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Details

Title
Schnitt und Montage im Musikvideo
Subtitle
Theoretischer und praktischer Vergleich zweier Realisationen
College
University of Hildesheim  (Kulturwissenschaften & Ästhetische Kommunikation)
Grade
1,5
Author
Michael Rösel (Author)
Publication Year
1998
Pages
110
Catalog Number
V17951
ISBN (eBook)
9783638223881
ISBN (Book)
9783638777865
Language
German
Tags
Schnitt Montage Musikvideo Theoretischer Vergleich Realisationen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Michael Rösel (Author), 1998, Schnitt und Montage im Musikvideo, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/17951
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