Drogenabhängige werden in den Medien, und somit auch in der Gesellschaft, oft falsch dargestellt. So konsumieren nur die wenigsten Abhängigen aus Lust bzw. Spaß am Rauscherleben. Dieses Erleben ist auch nur in den wenigsten Fällen der Grund für den Beginn einer „Drogenkarriere“. Da es sich in der Behandlung auf der Station allerdings um die Tertiärprävention handelt, gehe im Rahmen dieser Arbeit einen Schritt zurück und beleuchte die Primärprävention bei Jugendlichen. Jugendliche werden im Rahmen ihrer Entwicklung mit so vielen verschiedenen Einflüssen konfrontiert, dass hier der Schwerpunkt in der Anwendung von Suchtprävention liegen muss.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Terminologie und Epidemiologie
- Die Säulen der Prävention
- Suchtprävention bei Jugendlichen im Rahmen der Verhaltensprävention
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit befasst sich mit der Thematik der Suchtprävention bei Jugendlichen im Rahmen der Verhaltensprävention. Ziel ist es, die verschiedenen Formen der Prävention im Kontext von Abhängigkeitserkrankungen zu erläutern und den Fokus auf die Primärprävention bei Jugendlichen zu legen.
- Definition und Epidemiologie von Substanzbezogenen Störungen
- Die verschiedenen Formen der Prävention (Primär-, Sekundär- und Tertiärprävention)
- Die drei Säulen der Suchtprävention in Deutschland (Reduktion des Angebots, Reduktion der Nachfrage und Förderung des Problembewusstseins)
- Risikofaktoren und Schutzfaktoren bei Jugendlichen in Bezug auf Suchtentwicklung
- Moderne Präventionsprogramme und ihre Bedeutung für die Entwicklung von Jugendlichen
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Arbeit stellt den Hintergrund des Themas und die Motivation des Autors vor. Es werden die persönlichen Erfahrungen des Autors im Bereich der Behandlung illegaler Abhängigkeitserkrankungen sowie die Problematik der öffentlichen Wahrnehmung von Suchtkranken angesprochen.
- Terminologie und Epidemiologie: Dieses Kapitel definiert die Begriffe „Substanzbezogene Störungen“ und „Prävention“ und beleuchtet die verschiedenen Formen der Prävention nach Uhl und Strasser. Es werden auch relevante Statistiken zur Verbreitung von Suchtproblemen in Deutschland vorgestellt.
- Die Säulen der Prävention: Die drei Säulen der Suchtprävention in Deutschland, die Reduktion des Angebots, die Reduktion der Nachfrage und die Förderung des Problembewusstseins, werden detailliert dargestellt.
- Suchtprävention bei Jugendlichen im Rahmen der Verhaltensprävention: Dieses Kapitel konzentriert sich auf die Wichtigkeit der Suchtprävention bei Jugendlichen und untersucht die Faktoren, die zum problematischen Konsum von Substanzen führen können. Es werden die Bedeutung von Schutzfaktoren und Ressourcen für Jugendliche, sowie moderne Präventionsprogramme im Detail erläutert.
Schlüsselwörter
Die Arbeit behandelt Themen wie Suchtprävention, Abhängigkeitserkrankungen, Jugendliche, Verhaltensprävention, Risikofaktoren, Schutzfaktoren, Primärprävention, Sekundärprävention, Tertiärprävention, Substanzbezogene Störungen, Problemverhaltenstheorie, Identität, Selbstwert, Kompetenzen, Präventionsprogramme, Jugendschutz, öffentliche Wahrnehmung.
Häufig gestellte Fragen
Was ist Primärprävention bei Sucht?
Primärprävention setzt an, bevor eine Sucht entsteht. Sie zielt darauf ab, den Einstieg in den Drogenkonsum zu verhindern oder hinauszuzögern.
Was sind Risikofaktoren für Sucht bei Jugendlichen?
Dazu gehören mangelndes Selbstwertgefühl, familiäre Probleme, Gruppenzwang im Freundeskreis sowie die Verfügbarkeit von Suchtmitteln.
Welche Rolle spielen Schutzfaktoren?
Schutzfaktoren wie soziale Kompetenzen, ein stabiles Umfeld und ein gesundes Selbstbewusstsein können Jugendliche widerstandsfähiger gegen Suchtgefahren machen.
Was ist Verhaltensprävention?
Verhaltensprävention fokussiert sich auf das Individuum und versucht, dessen Einstellungen und Verhaltensweisen so zu beeinflussen, dass Suchtrisiken minimiert werden.
Warum konsumieren Jugendliche Drogen?
Entgegen medialer Darstellung konsumieren die wenigsten aus reinem "Spaß". Oft spielen Neugier, Bewältigung von Entwicklungsaufgaben oder soziale Einflüsse eine größere Rolle.
- Arbeit zitieren
- Dominik Dautzenberg (Autor:in), 2011, Suchtprävention bei Jugendlichen im Rahmen der Verhaltensprävention, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/179851