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Suchtprävention bei Jugendlichen im Rahmen der Verhaltensprävention

Título: Suchtprävention bei Jugendlichen im Rahmen der  Verhaltensprävention

Trabajo Escrito , 2011 , 9 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Dominik Dautzenberg (Autor)

Salud - Otros
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Drogenabhängige werden in den Medien, und somit auch in der Gesellschaft, oft falsch dargestellt. So konsumieren nur die wenigsten Abhängigen aus Lust bzw. Spaß am Rauscherleben. Dieses Erleben ist auch nur in den wenigsten Fällen der Grund für den Beginn einer „Drogenkarriere“. Da es sich in der Behandlung auf der Station allerdings um die Tertiärprävention handelt, gehe im Rahmen dieser Arbeit einen Schritt zurück und beleuchte die Primärprävention bei Jugendlichen. Jugendliche werden im Rahmen ihrer Entwicklung mit so vielen verschiedenen Einflüssen konfrontiert, dass hier der Schwerpunkt in der Anwendung von Suchtprävention liegen muss.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Terminologie und Epidemiologie

3. Die Säulen der Prävention

4. Suchtprävention bei Jugendlichen im Rahmen der Verhaltensprävention

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die Bedeutung der Primärprävention bei Jugendlichen im Kontext von Abhängigkeitserkrankungen zu beleuchten und wirksame Strategien zur Förderung von Lebenskompetenzen vorzustellen. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie Jugendliche durch den gezielten Abbau von Risikofaktoren und den Aufbau von Schutzfaktoren in ihrer Identitätsbildung unterstützt und somit vor dem Einstieg in den Substanzkonsum bewahrt werden können.

  • Theoretische Grundlagen von Suchterkrankungen und Präventionsmodellen
  • Drei-Säulen-Modell der Suchtprävention in Deutschland
  • Rolle der Verhaltensprävention im Jugendalter
  • Bedeutung von Risiko- und Schutzfaktoren bei der Identitätsentwicklung
  • Praxisbeispiele für schulische Präventionsprogramme (ALF und "Alex meets school")

Auszug aus dem Buch

4. Suchtprävention bei Jugendlichen im Rahmen der Verhaltensprävention

Jugendliche sind eine der wichtigsten Zielgruppen in der Suchtprävention. Studien haben gezeigt, dass ein Konsummuster nicht zufällig entsteht, sondern eng mit den Entwicklungsaufgaben von Jugendlichen verknüpft ist. Problematische Konsummuster können sich entwickeln, wenn Jugendliche die Substanz funktional für bestimmte Ziele einsetzen. Zum Beispiel möchten viele Jugendliche mit dem Rauchen den Status von Erwachsenen demonstrieren. Ein erhöhtes Risiko besteht nach der „Problemverhaltenstheorie“ von Jessor (2001, S.61-78) dann, wenn einzelnen Jugendlichen Ressourcen für eigene Herausforderungen fehlen. Daraus resultierende Misserfolgserlebnisse können in einer Gruppe zur Ausgrenzung führen. Durch Konsum versuchen diese Jugendlichen häufig fehlende Anerkennung zurück zu gewinnen.

Moderne Präventionsprogramme beinhalten den Abbau von Risikofaktoren und die Förderung der Schutzfaktoren des Jugendlichen. So soll es Jugendlichen einfacher gemacht werden eine Identität aufzubauen, die auf einem stabilen Selbstwert beruht. Zudem geht es um den Erwerb persönlicher Fähigkeiten, mit denen Entwicklungsaufgaben wie der Aufbau von Freundschaftsbeziehungen, der Aufbau eines eigenen Wertesystems, der Aufbau der Schul- und Berufskarriere oder die Bewältigung der körperlichen Entwicklung verknüpft sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit motiviert die Relevanz der Primärprävention bei Jugendlichen basierend auf der praktischen Erfahrung im stationären Bereich der Suchtbehandlung.

2. Terminologie und Epidemiologie: Es werden grundlegende Definitionen zu substanzbezogenen Störungen nach ICD-10 sowie die verschiedenen Formen der Prävention nach Uhl und Strasser erläutert.

3. Die Säulen der Prävention: Das Kapitel stellt die drei tragenden Säulen der deutschen Suchtpräventionsstrategie dar, welche auf Angebotsreduktion, Nachfragereduktion und Problembewusstsein basieren.

4. Suchtprävention bei Jugendlichen im Rahmen der Verhaltensprävention: Der Fokus liegt auf der Verknüpfung von Suchtverhalten mit entwicklungspsychologischen Aufgaben sowie der Bedeutung von Lebenskompetenztrainings.

5. Fazit: Die abschließende Betrachtung betont, dass schulische Prävention zwar zentral ist, aber durch außerschulische Alternativen ergänzt werden muss, um gefährdete Jugendliche besser zu erreichen.

Schlüsselwörter

Suchtprävention, Jugendliche, Verhaltensprävention, Primärprävention, Substanzmissbrauch, Lebenskompetenztraining, Risikofaktoren, Schutzfaktoren, Abhängigkeitserkrankungen, Identitätsentwicklung, Alex meets school, Problemverhaltenstheorie, Gesundheitsförderung, Suchtstoffe, Präventionsprogramme.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Suchtprävention bei Jugendlichen und beleuchtet insbesondere, wie durch Verhaltensprävention und die Stärkung von Lebenskompetenzen der Einstieg in den Substanzkonsum verhindert werden kann.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die medizinischen Grundlagen von Abhängigkeit, die verschiedenen Ebenen der Prävention, die Theorie der Risikofaktoren sowie praktische Ansätze zur Gesundheitsförderung bei Jugendlichen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, die Wichtigkeit der Primärprävention hervorzuheben und aufzuzeigen, wie Jugendliche durch den Aufbau von Schutzfaktoren ihre Entwicklungsaufgaben erfolgreich bewältigen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse aktueller Präventionstheorien und einer Darstellung von Praxismodellen wie dem Lebenskompetenztraining ALF und dem Projekt "Alex meets school".

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die Definitionen substanzbezogener Störungen, die drei Säulen der Prävention sowie die Bedeutung von Risiko- und Schutzfaktoren bei der Identitätsentwicklung der Jugendlichen detailliert erläutert.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Besonders prägend sind die Begriffe Verhaltensprävention, Lebenskompetenz, Schutzfaktoren, Substanzkonsum und die Entwicklungsaufgaben von Jugendlichen.

Was ist das Besondere am Projekt "Alex meets school"?

Es ermöglicht Jugendlichen einen direkten Austausch mit Patienten auf einer Suchtstation, um Klischees abzubauen und durch realistische Einblicke in "Drogenkarrieren" präventiv zu wirken.

Warum reicht die schulische Prävention laut dem Fazit allein nicht aus?

Das Fazit stellt fest, dass schulische Programme zwar eine große Reichweite haben, aber Jugendliche, die das Schulsystem verlassen, nicht erreichen und der Konsum zudem häufig außerhalb des schulischen Kontexts stattfindet.

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Detalles

Título
Suchtprävention bei Jugendlichen im Rahmen der Verhaltensprävention
Universidad
Protestant University of Applied Sciences Rheinland-Westfalen-Lippe
Calificación
1,3
Autor
Dominik Dautzenberg (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
9
No. de catálogo
V179851
ISBN (Ebook)
9783656023944
ISBN (Libro)
9783656023906
Idioma
Alemán
Etiqueta
suchtprävention jugendlichen rahmen verhaltensprävention
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Dominik Dautzenberg (Autor), 2011, Suchtprävention bei Jugendlichen im Rahmen der Verhaltensprävention, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/179851
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