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Der Manoli-Turm und das Blinkfeuer auf dem Flugplatz Johannisthal

Heft 16 aus der Dokumentenreihe über den Flugplatz Berlin-Johannisthal 1909-1914

Titre: Der Manoli-Turm und das Blinkfeuer auf dem Flugplatz Johannisthal

Livre Spécialisé , 2011 , 35 Pages

Autor:in: Alexander Kauther (Auteur), Paul Wirtz (Auteur)

Histoire - Divers
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Résumé Extrait Résumé des informations

Der erste deutsche zivile Motorflugplatz wurde am 26. September 1909 in Berlin-Johannisthal eröffnet.
Im Heft 16 aus der Dokumentenreihe über diesen Flugplatz von 1909-1914 wird über den Leuchturm mit seinem Blinkfeuer berichtet, der den Namen Manoli-Turm erhielt. Warum und wann das war, kann nachgelesen und anhand vieler Fotos betrachtet werden.
Die Autoren sind für Auskünfte bereit unbd würden sich auch über neues Material freuen.

www.johflug.de
info@johflug.de

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Anmerkungen der Autoren

Veränderungen auf dem Flugplatz

Aufbau eines Leuchtfeuers auf dem Flugfeld

Lage des Flugplatzes Ende 1912

Fotos vom Entstehen des Leuchtturm Ende 1913

Die Zigarettenfirma „Manoli“- Werbeträger auf dem Leuchtturm

Fotos vom Manoli-Leuchtturm und vom Manoli Kiosk

Weitere Manoli-Werbungen

Gestern und heute

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Dokumentation widmet sich der historischen Aufarbeitung des „Manoli-Leuchtturms“ auf dem Flugplatz Berlin-Johannisthal, der zwischen 1913 und 1915 als markantes Orientierungszeichen für Piloten diente. Die Autoren verfolgen das Ziel, durch das Zusammenstellen zeitgeschichtlicher Bilder und Dokumente an diesen verschwundenen Ort der Luftfahrtgeschichte zu erinnern.

  • Historische Entwicklung des Flugplatzes Johannisthal zwischen 1909 und 1914
  • Technische Aspekte und Funktion der Leuchtfeuer-Markierungen für die Nachtfliegerei
  • Die enge Verknüpfung von industriellem Sponsoring (Firma Manoli) und Luftfahrtpionierzeit
  • Künstlerische Werbegestaltung und ikonisches Design der Manoli-Produkte
  • Dokumentation des heutigen Zustands des historischen Geländes

Auszug aus dem Buch

Aufbau eines Leuchtfeuers auf dem Flugfeld

Für das A.E.G-Licht war an der Seite des alten Startplatzes ein besonderer Gerüstturm erbaut, das Pintsch-Licht war auf dem Dach der Deutschen Versuchsanstalt für Luftfahrt Adlershof eingerichtet, und die hatte sich auf einem recht geschmackvollen Leuchtturm, zu dessen Herstellung die Firma „Manoli Cigarettenfabrik J. Mandelbaum G.m.b.H.“ finanziell beigetragen hatte, niedergelassen. Der Reklameturm der Firma „Manoli“ mit dem Blinkfeuer für das nächtliche Erkennen des Flugfeldes war am neuen Startplatz, neben den ersten Schuppen der Rumpler-Flugzeugwerke, aufgestellt worden.

Die zwei weiteren gebauten Leuchtfeuertürme auf dem Platz hatten keine „Manoli Werbung“.

„Die Grundidee dieser durch drei Feuer bewirkten Markierung des Johannisthaler Flugplatzes ist folgende: Das Oelgas-Bamag-Feuer auf dem Manoli-Leuchtturm gibt das Zeichen 1-2-3, das der Kartennummer des Flugplatzes Johannisthal entspricht, und zwar folgen einem längeren Achtungszeichen die Blitze 1-2-3. Das auf dem Adlershofer Turm errichtete Oelgas-Pintsch-Feuer rotiert, wie bei Leuchttürmen für die Seeschiffahrt üblich, d.h. mittels einer rotierenden Blende läuft ein Lichtblitz kontinuierlich im Kreise.

Das durch elektrischen Scheinwerfer hergestellte A.E.G.-Feuer soll einen nicht verlöschenden Lichtkegel senkrecht in die Luft werfen. Eine Landung bei Nacht müßte demnach folgendermaßen vor sich gehen: Das Luftfahrzeug steuert den Vertikalkegel des A.E.G.-Lichtes an und umrundet diesen, bis es in einer Richtung mit der Linie Pintsch-Licht – Bamag –Feuer liegt; durch diese Linie wird die durch Wald gegebene Begrenzung des Flugplatzes angezeigt. Das Flugzeug fährt nun, indem es die eben genannte Linie zur Rechten behält, auf das Manoli-Feuer zu, vor dem es ungehindert landen kann.“

Zusammenfassung der Kapitel

Anmerkungen der Autoren: Die Autoren schildern die Entstehung der Dokumentenreihe und betonen den rein dokumentarischen Charakter des Hefts zur Erinnerung an den ehemaligen Flugplatz.

Veränderungen auf dem Flugplatz: Dieses Kapitel beschreibt die Modernisierungen ab 1910 unter Major von Tschudi und Arthur Müller, inklusive der Ansiedlung namhafter Flugzeugwerke.

Aufbau eines Leuchtfeuers auf dem Flugfeld: Es werden die technischen Details der drei Leuchtfeuer erläutert, die zur nächtlichen Orientierung und Landung auf dem Johannisthaler Flugplatz dienten.

Lage des Flugplatzes Ende 1912: Eine detaillierte Skizze verdeutlicht die infrastrukturelle Anordnung des Fluggeländes und der beteiligten Flugzeugfirmen.

Fotos vom Entstehen des Leuchtturm Ende 1913: Historisches Bildmaterial dokumentiert die Errichtung und das Erscheinungsbild des Leuchtturms kurz nach seiner Einweihung.

Die Zigarettenfirma „Manoli“- Werbeträger auf dem Leuchtturm: Das Kapitel befasst sich mit der Firmengeschichte von Manoli und der Rolle der Zigarettenfabrik als finanzieller Unterstützer und Werbepartner der Luftfahrt.

Fotos vom Manoli-Leuchtturm und vom Manoli Kiosk: Eine Zusammenstellung von Archivfotos zeigt die Turm- und Kiosk-Struktur sowie den Flugbetrieb in der direkten Umgebung.

Weitere Manoli-Werbungen: Hier werden diverse Werbemittel, wie Plakate, Zigarettendosen und Marken, präsentiert, die das Zusammenspiel von Fliegerei und moderner Werbung veranschaulichen.

Gestern und heute: Abschließend werden aktuelle Aufnahmen des ehemaligen Standortes mit dem historischen Zustand gegenübergestellt.

Schlüsselwörter

Flugplatz Johannisthal, Manoli-Leuchtturm, Luftfahrtgeschichte, Nachtlandung, Rumpler-Werke, Berliner Luftfahrt, Reklame, Flugpioniere, 1913, Adlershof, Blinkfeuer, Luftstraßen, historische Dokumentation, Zigarettenwerbung, Montage-Wettbewerb.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit dokumentiert die Geschichte und die Funktion des „Manoli-Leuchtturms“ sowie der zugehörigen Infrastruktur auf dem Flugplatz Johannisthal in den Jahren 1913 bis 1915.

Was sind die zentralen Themenfelder der Dokumentation?

Die zentralen Themen sind die Entwicklung der Nachtflug-Infrastruktur, die Bedeutung der Firmenwerbung für die Finanzierung des Flugplatzes und die historische visuelle Aufarbeitung des Geländes.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, historisches Bildmaterial und Dokumente zu sammeln, um an den heute fast vergessenen, historisch bedeutenden Ort des ersten zivilen Motorflugplatzes Deutschlands zu erinnern.

Welche wissenschaftliche Methode wurde angewandt?

Es handelt sich um eine historisch-dokumentarische Recherche. Die Autoren nutzen Zeitzeugnisse, zeitgenössische Zeitschriften, Archivfotos und Pläne, um eine chronologische Übersicht zu erstellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der technischen Einrichtung der Leuchtfeuer, der Geschichte der Firma Manoli als Werbepartner sowie der anschaulichen Dokumentation des Flugplatzgeländes anhand von Fotos und Skizzen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Flugplatz Johannisthal, Manoli-Leuchtturm, Luftfahrtpioniere, Reklamegeschichte und Nachtflug-Markierungen.

Welche Bedeutung hatte der Manoli-Turm für die Piloten?

Der Turm fungierte mit seinem Blinkfeuer als Navigationshilfe, die Piloten bei Nacht das Erkennen und Ansteuern des Flugplatzes ermöglichte.

Wie wurde die Finanzierung der Leuchtfeuer sichergestellt?

Die Firma Manoli finanzierte den Leuchtturm maßgeblich als Werbeträger, um ihre Marke in der aufkommenden, als modern geltenden Welt der Luftfahrt zu präsentieren.

Warum wurde der Turm im Jahr 1915 abgebaut?

Der Manoli-Leuchtturm musste auf Anordnung der Heeresverwaltung während des Ersten Weltkrieges niedergelegt werden.

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Résumé des informations

Titre
Der Manoli-Turm und das Blinkfeuer auf dem Flugplatz Johannisthal
Sous-titre
Heft 16 aus der Dokumentenreihe über den Flugplatz Berlin-Johannisthal 1909-1914
Auteurs
Alexander Kauther (Auteur), Paul Wirtz (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
35
N° de catalogue
V179870
ISBN (ebook)
9783656025276
ISBN (Livre)
9783656025191
Langue
allemand
mots-clé
Johannisthal Flugplatz Manoli Turm Blinkfeuer Zigaretten Adlershof
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Alexander Kauther (Auteur), Paul Wirtz (Auteur), 2011, Der Manoli-Turm und das Blinkfeuer auf dem Flugplatz Johannisthal, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/179870
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Extrait de  35  pages
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