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Berufliche Segregation von Frauen und Männern

Frauen in Führungspositionen

Titre: Berufliche Segregation von Frauen und Männern

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2011 , 19 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Edith Papsin (Auteur)

Gestion des ressources humaines - Divers
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Résumé Extrait Résumé des informations

„Fast 28% der Führungskräfte sind weiblich – Höchststand in 2010.“
Diese Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes steht beispielhaft für die berufliche Segregation von Männern und Frauen in Deutschland.
Der Frauenanteil in Führungspositionen stellt seit Jahren eine der wichtigsten Thematiken der arbeitsmarkt- und gleichstellungspolitischen Diskussionen dar.
Obwohl der Anteil von Frauen in Führungspositionen laut dem Statistischen Bundesamt im vorigen Jahr einen neuen Höchststand erreichte, bestehen nach wie vor Chancenungleichheiten von Frauen und Männern auf dem deutschen Arbeitsmarkt.
Die Arbeit thematisiert die berufliche Segregation beider Geschlechter. Dabei soll vor allem auf Frauen in Führungspositionen eingegangen werden.
Der erste Abschnitt dieser Arbeit beinhaltet Zahlen und Fakten zum Thema Frauen in Führungspositionen und soll den aktuellen Forschungsstand darstellen. Hierzu wurden drei Studien zu Frauen in Führungspositionen aufgeführt und in Vergleich gesetzt. Dadurch soll zum einen die Aktualität des Themas, zum anderen aber auch Probleme der aktuellen Forschungssituation erörtert werden. Weiterhin soll der Frage nach der Ursache der Unterrepräsentanz von Frauen nachgegangen werden, welche einen besonderen Teil dieser Arbeit ausmacht. Aufgrund der zahlreichen Urteilszuschreibungen wurden hierzu drei entscheidende Ursachen ausgewählt. Der letzte Abschnitt dieser Arbeit beinhaltet aktuelle Konzepte zur Verbesserung der Chancengleichheit von Frauen und Männern in Unternehmen.
Diese Arbeit soll die Aktualität und Brisanz des Themas zeigen. Zum einen durch uneinheitliche Ergebnisse in den Studien, die keine genauen Zahlen liefern. Zum anderen durch festgefahrene Geschlechtsstereotype und Machtstrukturen, welche trotz Gleichstellungspolitik die Frauenquote in den letzten Jahren kaum ansteigen ließen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Segregation von Frauen und Männern

3. Ergebnisse aus Studien

3.1. Mikrozensus

3.2. IAB- Führungskräfte- Studie

3.3. Studie Sonja Bischoff

3.4. Vergleich der Studien

4. Erfolgsfaktoren und Hindernisse für Frauen

4.1. Glass- Ceiling Phänomen

4.2. Geschlechtsstereotype

4.3. Leistungszuschreibungen

4.4. Erfolgsfaktor Studium

5. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die berufliche Segregation von Frauen und Männern in Deutschland mit einem Fokus auf die Unterrepräsentanz von Frauen in Führungspositionen, analysiert aktuelle Studienergebnisse sowie bestehende Hindernisse und erörtert Konzepte zur Förderung der Chancengleichheit.

  • Berufliche Segregation (horizontal und vertikal)
  • Analyse und Vergleich empirischer Studien zu Frauen in Führungspositionen
  • Strukturelle Barrieren wie das "Glass-Ceiling"-Phänomen
  • Sozialpsychologische Aspekte wie Geschlechtsstereotype und Leistungszuschreibungen
  • Strategien zur Chancengleichheit (Work-Life-Balance, Managing Diversity, Gender Mainstreaming)

Auszug aus dem Buch

4.1. Glass- Ceiling- Phänomen

Das „Glass- Ceiling“ ist ein häufig untersuchtes Modell. Man bezeichnet es unter anderem auch als „glass walls“ oder „Glashaus“.23

Dieses Phänomen beschreibt eine gläserne Decke beziehungsweise gläserne Wände, welche Frauen an einen Aufstieg in der Hierarchie behindert oder ihr den Zugang zu bestimmten Bereichen vorenthält. Dabei wird in der Anatomie des Glashauses von zwei Glasdecken ausgegangen, welche den Zugang zur höheren Managementebene und zum Topmanagement (Führungsebene) darstellen sollen. Diese sind für Frauen zwar sichtbar, jedoch unerreichbar. Die Glaswände stellen bestimmte Bereiche dar, welche hauptsächlich von Männern besetzt werden und ebenso für die Frauen unzugänglich sind.24

Geprägt wurde diese Bezeichnung in den USA, wo im Jahr 1991 sogar eine „Glass Ceiling- Commission“ gegründet wurde, welche die Barrieren für Frauen in Unternehmen erkennen und beseitigen soll.25

Da dieses Phänomen zahlreich untersucht wurde, gibt es auch verschiedene Ansätze der Erklärung. Eine Ursache für die gläserne Decke, soll die bevorzugte Arbeit männlicher Vorgesetzter mit männlichen Mitarbeitern sein.26 Bestätigt wird dies durch die Ursachenzuschreibung der gläsernen Decke aufgrund von Angst vor Machtverlusten seitens der Männer gegenüber Frauen.27

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung erläutert die Aktualität des Themas "Frauen in Führungspositionen" und definiert die Zielsetzung der Arbeit sowie den methodischen Aufbau.

2. Segregation von Frauen und Männern: Dieses Kapitel differenziert zwischen horizontaler und vertikaler Segregation und beleuchtet die geschlechtsspezifische Arbeitsteilung sowie deren historische Einordnung.

3. Ergebnisse aus Studien: Hier werden der Mikrozensus, die IAB-Führungskräfte-Studie sowie die Studie von Sonja Bischoff analysiert und hinsichtlich ihrer Aussagekraft über den Frauenanteil verglichen.

4. Erfolgsfaktoren und Hindernisse für Frauen: Dieser Abschnitt untersucht Ursachen für die Unterrepräsentanz von Frauen, darunter das Glass-Ceiling-Phänomen, Stereotype und Leistungszuschreibungen, sowie die Bedeutung des Studiums als Erfolgsfaktor.

5. Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse über die berufliche Segregation zusammen und diskutiert abschließend Konzepte zur Förderung der Chancengleichheit in Unternehmen.

Schlüsselwörter

Berufliche Segregation, Frauen in Führungspositionen, Vertikale Segregation, Horizontale Segregation, Glass-Ceiling-Phänomen, Geschlechtsstereotype, Leistungszuschreibungen, Chancengleichheit, Arbeitsmarkt, Führungskraft, Gender Mainstreaming, Managing Diversity, Work-Life-Balance, Mikrozensus, Unterrepräsentanz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die berufliche Segregation von Männern und Frauen in Deutschland, wobei der Fokus gezielt auf die Situation von Frauen in Führungspositionen und deren Unterrepräsentanz in Unternehmen gelegt wird.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen sind die verschiedenen Formen der Segregation, aktuelle statistische Ergebnisse zur Frauenquote, Barrieren wie das Glass-Ceiling-Modell und soziale Konstrukte wie Geschlechtsstereotype.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, das Ausmaß der ungleichen Verteilung von Frauen und Männern in Führungsebenen aufzuzeigen, Ursachen für diesen Zustand zu identifizieren und aktuelle Ansätze zur Verbesserung der Chancengleichheit zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und dem Vergleich von Sekundärdaten aus drei bedeutenden Studien (Mikrozensus, IAB-Führungskräfte-Studie, Studie Sonja Bischoff).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Bestandsaufnahme anhand empirischer Studien sowie eine detaillierte Ursachenanalyse von Hindernissen, ergänzt durch die Diskussion von Managementkonzepten zur Gleichstellung.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören "berufliche Segregation", "Glass-Ceiling", "Geschlechtsstereotype" und "Chancengleichheit".

Warum gibt es laut Arbeit so große Unterschiede in den Studienergebnissen zum Frauenanteil?

Die Diskrepanzen resultieren aus unterschiedlichen Erhebungsmethoden, variierenden Grundgesamtheiten sowie differierenden Definitionen von "Führungspositionen" und Unternehmensgrößen.

Welche Rolle spielt das Studium als Erfolgsfaktor?

Ein Studium gilt als wichtige Grundvoraussetzung für Führungskräfte, wobei die Arbeit zeigt, dass der Anteil studierter Frauen kontinuierlich steigt, was Hoffnung auf ein ausgeglicheneres Verhältnis in höheren Ebenen gibt.

Wie beeinflussen Geschlechtsstereotype das Aufstiegsverhalten?

Sie führen dazu, dass Frauen als weniger karriereorientiert wahrgenommen werden und ihnen Inkompetenz unterstellt wird, wenn sie den traditionell männlich geprägten Führungsstil nicht spiegeln oder diesen zu stark imitieren.

Was unterscheidet "Managing Diversity" von "Gender Mainstreaming"?

Managing Diversity zielt primär auf die Nutzung von Vielfalt als ökonomischen Vorteil im privaten Sektor ab, während Gender Mainstreaming ein politischer Ansatz zur institutionellen Verankerung der Gleichwertigkeit der Geschlechter ist.

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Résumé des informations

Titre
Berufliche Segregation von Frauen und Männern
Sous-titre
Frauen in Führungspositionen
Université
Helmut Schmidt University - University of the Federal Armed Forces Hamburg
Note
1,7
Auteur
Edith Papsin (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
19
N° de catalogue
V179913
ISBN (ebook)
9783656024194
ISBN (Livre)
9783656024057
Langue
allemand
mots-clé
Frauen in Führungspositionen Geschlechtsstereotype Sonja Bischoff Segregation Glass- Ceiling Leistungszuschreibungen Führungskräfte
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Edith Papsin (Auteur), 2011, Berufliche Segregation von Frauen und Männern, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/179913
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Extrait de  19  pages
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