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Deutsche Entwicklungspolitik im Wandel

Unter welchen Bedingungen wandelt sich die Policy des BMZ?

Título: Deutsche Entwicklungspolitik im Wandel

Tesis (Bachelor) , 2010 , 25 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Luisa Friederici (Autor)

Política - Tema: Política de desarrollo
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In der Arbeit wird untersucht unter welchen Bedingungen sich die Policy des BMZ ändert. Es werden zwei Wendepukte analysiert; 1. 1990 und 2. 2004. Stets werden sowhl innenpolitsche und internationale Faktoren in die Analyse miteinbezogen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Analyse der Fallstudien

2.1. Wendepunkt 1990

2.1.1. Die Policy des BMZ vor 1990

2.1.2. Die Deutschen Wiedervereinigung

2.1.3. Ministerwechsel

2.1.4. UNECD

2.1.5. Die neue Policy des BMZ

2.2. Wendepunkt 2004

2.2.1. Die Policy des BMZ vor 2004

2.2.2. Ministerwechsel

2.2.3. Die MDGs

2.2.4. Das Abkommen von Cotonou

2.2.5. 11. September 2001

2.2.6. Die neue Policy des BMZ

3. Fazit

4. Ausblick: Wie geht es weiter mit der deutschen EZ?

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Wandel der deutschen Entwicklungszusammenarbeit (EZ) unter Berücksichtigung der zwei zentralen Wendepunkte 1990 und 2004. Dabei soll analysiert werden, ob historische Ereignisse, politische Rahmenbedingungen und individuelle Akteure wie Minister die Policy des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) maßgeblich beeinflusst haben.

  • Analyse der historischen Zäsuren 1990 (Wiedervereinigung) und 2004 (MDGs).
  • Untersuchung des Einflusses politischer Akteure und Ministerwechsel auf die EZ-Konzeption.
  • Rolle internationaler Abkommen und Organisationen für die deutsche Entwicklungspolitik.
  • Evaluation der ODA-Quote als Indikator für entwicklungspolitische Prioritäten.
  • Vergleich von Ansätzen: Von wirtschaftlichen Eigeninteressen hin zu globaler Kooperation und Good Governance.

Auszug aus dem Buch

2.1.4. UNCED

Vom 3. bis 14. Juni 1992 fand die UNCED, die UN Conference on Environment and Development in Rio de Janeiro statt. Insgesamt nahmen 172 Staaten teil, 2400 Vertreter von NGOs und ca. weitere 17000 Personen nahmen an dem parallel geführten NGO-Forum teil. Die UNECD stellt in ihrer Form und ihrem Umfang eine bis dato noch nie da gewesene Veranstaltung dar, weshalb ihr besondere Aufmerksamkeit gebührt. Als Ergebnisse dieser Konferenz können die Agenda 21, die Rio Declaration on Environment and Development, das Statement of Forest Pronciples, das United Nations Framework Convention on Climate Change und die United Nations Convention on Biological Diversity festgehalten werden. (UNa)

Diese Beschlüsse haben Einfluss auf deutsche Entwicklungspolitik insofern, dass die Rio-Deklaration in ihren 21 Grundsätzen nochmals verdeutlichen, dass der Mensch im Mittelpunkt der Entwicklung steht, sein Leben jedoch immer im Einklang mit der Natur stehen soll. Zudem erkennen die Industrieländer ihre Verantwortung für die globalen Umweltprobleme an, sodass sie sich dazu verpflichteten mehr im Bereich des Umweltschutzes zu engagieren. Die Agenda 21 ist im Gegensatz zur Rio-Declaration weitaus umfassender und enthält Festlegungen im Bereich der Armutsbekämpfung, Bevölkerungspolitik, Umwelt-Erziehung, Abfall-, Chemikalien-, Luftreinhalte- und Energiepolitik sowie zu Finanzen, Forschung und Technologie. Diese Politiken sollen so ausgerichtet werden, dass die Bedürfnisse der aktuellen Generation zwar befriedigt werden, aber nur in dem Maße, dass nicht die Chancen künftiger Generationen beeinträchtigt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Definition von Entwicklungshilfe ein und analysiert die historische Entwicklung der deutschen ODA-Quote sowie die Kritik an der bisherigen Entwicklungspolitik.

2. Analyse der Fallstudien: Dieses Hauptkapitel untersucht detailliert die zwei Wendepunkte 1990 und 2004 durch die Betrachtung von Ministerwechseln, historischen Ereignissen und internationalen Abkommen.

2.1. Wendepunkt 1990: Analyse der Neuausrichtung deutscher EZ nach der Wiedervereinigung, geprägt durch neue Kriterien, den Ministerwechsel zu Spranger und die Ergebnisse der UNCED-Konferenz.

2.2. Wendepunkt 2004: Betrachtung der Phase nach 1998 mit dem Fokus auf die MDGs, das Abkommen von Cotonou sowie die sicherheitspolitischen Auswirkungen nach dem 11. September 2001.

3. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und stellt fest, dass sich die deutsche EZ beständig wandelt, beeinflusst durch eine Kombination aus nationalen und internationalen Faktoren.

4. Ausblick: Wie geht es weiter mit der deutschen EZ?: Dieser Abschnitt wagt einen Ausblick auf die Zeit nach 2009 unter Minister Niebel und reflektiert über zukünftige Anforderungen an die internationale Geber-Koordination.

Schlüsselwörter

Entwicklungszusammenarbeit, BMZ, ODA-Quote, Wiedervereinigung, UNCED, Good Governance, MDGs, Cotonou-Abkommen, 11. September, Friedenspolitik, Armutsbekämpfung, Nachhaltigkeit, Geber-Koordination, Außenpolitik, Strukturpolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht den stetigen Wandel der deutschen Entwicklungszusammenarbeit und analysiert, welche Faktoren diesen Prozess maßgeblich vorantreiben.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die deutsche Außen- und Entwicklungspolitik, die Rolle internationaler Organisationen, die Wirkung globaler Abkommen sowie die persönliche Ausrichtung einzelner Entwicklungsminister.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, anhand der beiden Wendepunkte 1990 und 2004 herauszufinden, ob ein Wandel der Policy stattgefunden hat und welche spezifischen Faktoren (Ereignisse, Personen, Verträge) diesen bedingt haben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine politikwissenschaftliche Analyse, die verschiedene Einflussfaktoren (historische Ereignisse, individuelle Ebene der Minister, internationale Abkommen) systematisch nach Ebenen betrachtet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in zwei Fallstudien, in denen die Jahre 1990 und 2004 detailliert auf ihre entwicklungspolitischen Veränderungen und die damit verbundenen Begründungszusammenhänge hin untersucht werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Entwicklungszusammenarbeit, MDGs, ODA-Quote, Good Governance und die Einflüsse historischer Zäsuren wie der Wiedervereinigung auf das BMZ.

Welchen Einfluss hatte die deutsche Wiedervereinigung konkret auf die EZ?

Sie führte einerseits zu einer finanziellen Mehrbelastung, bot aber andererseits die Chance, die geostrategisch motivierte Entwicklungspolitik zu beenden und neue Schwerpunkte wie Armutsbekämpfung und Umweltschutz zu setzen.

Warum gelten die MDGs als Paradigmenwechsel?

Weil sie den Fokus von einseitigem Wirtschaftswachstum hin zu einer ganzheitlichen, nachhaltigen menschlichen Entwicklung verschoben haben und eine international verbindliche Zielsetzung etablierten.

Final del extracto de 25 páginas  - subir

Detalles

Título
Deutsche Entwicklungspolitik im Wandel
Subtítulo
Unter welchen Bedingungen wandelt sich die Policy des BMZ?
Universidad
Free University of Berlin
Calificación
2,0
Autor
Luisa Friederici (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
25
No. de catálogo
V180101
ISBN (Ebook)
9783656027102
ISBN (Libro)
9783656027270
Idioma
Alemán
Etiqueta
BMZ Entwicklungspolitik Entwicklungszusammenarbeit Policy Thomas Risse Ingo Peters Deutsche Außenpolitik Wandel MDG Deutsche Wiedervereinigung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Luisa Friederici (Autor), 2010, Deutsche Entwicklungspolitik im Wandel, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/180101
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