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Klassenraumgestaltung und schulpädagogisches Konzept

Eine vergleichende empirische Studie

Title: Klassenraumgestaltung und schulpädagogisches Konzept

Term Paper , 2011 , 42 Pages , Grade: bestanden

Autor:in: DiplVerwaltungsWirt (FH) Helmut Dudla (Author)

Pedagogy - School Pedagogics
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Aufgrund des hohen Zeitanteils, den ein Schüler bereits in den ersten vier Jahren (ca. 2.900 Zeitstunden) seiner Schulzeit im Klassenzimmer verbringt, errgeben sich bestimmte Forderungen an Ausstattung und Gestaltung des Klassenraumes.

Excerpt


Gliederung

I Einleitung

1 Motivation

2 Aufbau der Arbeit

3 Rittelmeyers Theorie der „Sensomotorik der Bau-Wahrnehmung“

II Theoretischer Teil

1 Der Klassenraum

1.1 Definition „Klassenraum“

1.2 Gesetzliche Bestimmungen

1.3 Klassenraumgestaltung

1.3.1 Relevanz der Klassenraumgestaltung

1.3.2 Farben

1.3.3 Licht

1.3.4 Akustik

1.3.5 Sitzordnung

2 Schulpädagogische Konzepte

2.1 Lehrplan für die Grundschulen in Bayern

2.2 Grundlagen der Montessori-Pädagogik

2.2.1 Die sensiblen Phasen

2.2.2 Freiarbeit – Freie Wahl der Arbeit

2.2.3 Die vorbereitete Umgebung

2.2.5 Die Rolle des Pädagogen

III Empirischer Teil

1 Methode

2 Ergebnisse

3 Diskussion

IV Schluss

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss der architektonischen Klassenraumgestaltung auf die Umsetzung schulpädagogischer Konzepte, indem sie die räumlichen Bedingungen von Regelschulen mit denen von Montessori-Schulen in einer empirischen Studie vergleicht.

  • Analyse der Bedeutung von Klassenräumen als „Dritter Erzieher“ und Lernumgebung.
  • Untersuchung der physiologischen und psychologischen Auswirkungen von Raumparametern wie Licht, Farbe und Akustik.
  • Vergleich der gesetzlichen Vorgaben und schulpädagogischen Leitbilder in bayerischen Regelschulen und Montessori-Einrichtungen.
  • Empirische Erfassung der Ausstattung und Raumorganisation mittels Checklisten in verschiedenen Klassenstufen.
  • Diskussion über die Passung von architektonischer Gestaltung und pädagogischer Zielsetzung.

Auszug aus dem Buch

1.3.2 Farben

Eva Heller unterscheidet in ihrem Buch „Wie Farben wirken“ sechs Wirkungsarten von Farben (S. 14): „psychologische, symbolische, kulturelle, politische, traditionelle, kreative Wirkung“.

Insbesondere der psychischen Wirkung kommt bei der Raumgestaltung eine besondere Rolle zu. Durch die Verwendung von Farben bei der räumlichen Gestaltung soll eine angenehme Atmosphäre und Stimmung geschaffen werden. Wirken Räume in ihrer farblichen Ausformung angenehm und schön, kann dies die Lernbereitschaft, Motivation und das Wohlbefinden positiv beeinflussen.

Die Gestaltungsaufgabe besteht darin, Farbfunktion und Objektfunktion in Einklang zu bringen. Eine angenehme Farbgestaltung berücksichtigt Farbharmonie, Farblänge und Farbkontraste. Farben können ungünstige Raumverhältnisse hervorheben oder Blendung vermeiden und können Illusionen z.B. von Perspektiven erzeugen. Farbe kann einen Raum durch ihre Bedeutung, ihre Kontraste oder Akzente bereichern. (Knuffke, o.D., o.S.).

Rittelmeyer (1994, S. 47) kommt zu dem Ergebnis, dass eine Schule (und also auch ihre Räume) „dann als schön, einladend, anziehend oder freundlich eingestuft“ werden, „wenn sie zugleich in Farbe und Formgebung

- abwechslungs- und anregungsreich

- freilassend und befreiend

- warm und weich“

erscheinen.

Bei seinen Untersuchungen verwendet Rittelmeyer (1994) Begriffspaare wie weich – hart, ruhig – bewegt, warm – kalt. Begriffe, die zwar mit der Beschreibung des physiologischen Reizes nichts gemein haben, aber die psychologische Wirkung etikettieren.

Zusammenfassung der Kapitel

I Einleitung: Hier wird die Relevanz der physischen Schulumgebung für die kindliche Entwicklung motiviert und das Ziel der Arbeit sowie der Aufbau dargelegt.

II Theoretischer Teil: Dieses Kapitel definiert den Klassenraum als Lernort und erläutert die psychologischen sowie pädagogischen Konzepte der Regelschule und der Montessori-Pädagogik.

III Empirischer Teil: Hier wird das methodische Vorgehen der Studie beschrieben, die Ergebnisse der Raumbeobachtungen in Regelschulen und Montessori-Schulen präsentiert und anschließend diskutiert.

IV Schluss: Das Fazit fasst die Diskrepanz zwischen Schulhaus-Struktur und pädagogischem Anspruch auf und verweist kritisch auf die Bedeutung einer kindgerechten Lernumgebung.

Schlüsselwörter

Klassenraumgestaltung, Montessori-Pädagogik, Regelschule, Schularchitektur, Lernumgebung, Sensomotorik, Raumwahrnehmung, Farbwirkung, Akustik, Sitzordnung, Schulpädagogik, empirische Studie, Lernbereitschaft, Drittes Erzieher, Bildungsraum.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, wie die physische Gestaltung von Klassenräumen die Umsetzung pädagogischer Konzepte beeinflusst und inwieweit sich die Räume in Regelschulen von Montessori-Schulen unterscheiden.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die Architektur von Schulen, die psychologische Wirkung von Raumfaktoren (Licht, Farbe, Akustik) sowie die didaktischen Ansätze der Montessori-Pädagogik im Vergleich zum bayerischen Lehrplan.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu prüfen, ob die bauliche Umgebung den Anforderungen an ein modernes schulpädagogisches Konzept gerecht wird oder ob architektonische Hindernisse vorliegen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde angewendet?

Es wurde eine empirische, vergleichende Studie durchgeführt, bei der mittels standardisierter Checklisten der Ist-Zustand von Klassenräumen in beiden Schultypen systematisch erfasst und ausgewertet wurde.

Welche Inhalte dominieren den Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung über die Wirkung von Raum und Pädagogik sowie den empirischen Teil, der die tatsächliche materielle und räumliche Ausstattung detailliert dokumentiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Klassenraumgestaltung, Montessori-Pädagogik, Lernumgebung und Schularchitektur beschreiben.

Inwiefern beeinflusst der Faktor Akustik das Lernklima laut Arbeit?

Die Arbeit verdeutlicht, dass eine hohe Nachhallzeit die Sprachverständlichkeit massiv verschlechtert, was die Konzentration stört und zu Fehlern führen kann, weshalb akustische Optimierung essenziell ist.

Welche Rolle spielt der Lehrer laut der vorliegenden Untersuchung?

Während in Regelschulen oft der lehrerzentrierte Frontalunterricht vorherrscht, nimmt der Pädagoge in der Montessori-Pädagogik die Rolle eines zurückhaltenden Lernbegleiters und Beobachters ein.

Was ist das zentrale Fazit zur Elternbeteiligung?

Der Vergleich zeigt, dass der Austausch zwischen Eltern und Erziehern an Montessori-Schulen deutlich enger und kooperativer gestaltet ist als an Regelschulen, wo der Kontakt oft auf organisatorische Aspekte beschränkt bleibt.

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Details

Title
Klassenraumgestaltung und schulpädagogisches Konzept
Subtitle
Eine vergleichende empirische Studie
College
University of Hagen
Course
Umweltpsychologie
Grade
bestanden
Author
DiplVerwaltungsWirt (FH) Helmut Dudla (Author)
Publication Year
2011
Pages
42
Catalog Number
V180146
ISBN (eBook)
9783656035527
ISBN (Book)
9783656035220
Language
German
Tags
Ökologische Psychologie Schulpädagogik Klassenraumgestaltung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
DiplVerwaltungsWirt (FH) Helmut Dudla (Author), 2011, Klassenraumgestaltung und schulpädagogisches Konzept, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/180146
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