Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Histoire globale - Protohistoire, Antiquité

Die innenpolitische Situation vor Augustus

Titre: Die innenpolitische Situation vor Augustus

Dossier / Travail de Séminaire , 2009 , 23 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Magister, 1. Staatsexamen Manuela Tennhardt (Auteur)

Histoire globale - Protohistoire, Antiquité
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Einleitung
Die folgende Arbeit beschreibt die innenpolitische Situation der römischen Republik. Da diese fast 450/ 500 Jahre1 währte, soll hier nicht der Anspruch erhoben werden, möglichst chronologisch die Entwicklung der inneren Zustände Roms zu beschreiben. Vielmehr werden anhand exemplarisch ausgewählter Ereignisse, Zeitepochen und Personen und die vielschichtigen Probleme der Republik beschrieben. Keiner der Abschnitte erhebt den Anspruch auf Vollständigkeit. Zu jedem Themenkomplex gibt es eine Vielzahl von Literatur. Der immer wieder aufflammende Forschungswille führt zu den verschiedenen Erkenntnissen, welche den bisherigen Wissensstand untermauern, hinterfragen oder in Frage stellen. Die Darstellung des aktuellen Forschungsstandes zu jedem Kapitel ist hier unmöglich, da es den Rahmen dieser Arbeit sprengen würde. Da das Seminar, in dessen Rahmen die Arbeit geschrieben wurde, sich mit der Zeit nach der Republik beschäftigt, stellt sich für diese Arbeit die Frage nach den Gründen für den Untergang der Republik. Daher sollten vor allem Themen behandelt werden, die von der Forschung als ausschlaggebend für den Weg in das Prinzipat und das Scheitern der Republik zu sein schienen. Hierfür wurde auch der aktuelle Forschungsstand zu Rate gezogen.
Nach einer zeitlichen Einordnung der römischen Republik, folgte die Beschreibung der Verfassung dieser. Die Verfassung verankerte bereits ein bis heute in abgewandelter Form wiederkehrendes Element moderner Verfassungen: das Element der Gewaltenteilung. Auch wenn die Verfassung keine geschriebene Verfassung war, so hat sie bis heute einen unvergessenen Bedeutungswert. Es folgt eine Beschreibung der innergesellschaftlichen Entwicklung und Brennpunkte der Zeit. Hier werden die Ständekämpfe erwähnt, die gescheiterten Reformversuche der Gracchen, die Heeresreform des Marius, die Diktatur des Sullas. Zusammen beschreiben diese Ereignisse die Zeit der Bürgerkriege Die Auseinandersetzung der Plebejer mit den Patriziern, bzw. der Optimaten mit den Popularen.Abschließend erfolgte eine Betrachtung der Person des Gaius Julius Caesar, der als letzter Diktator das endgültige Ende der Republik einleitete.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Römische Republik – zeitliche Einordnung und Phaseneinteilung

3 Die Verfassung der römischen Republik

3.1 Die Verfassungsprinzipien

3.2 Magistrate

4 Die innenpolitische Situation Roms

4.1 Die „Ständekämpfe“ in der frühen Phase der Republik

4.2 Die klassische Republik - das Jahrhundert der Bürgerkriege 133-27 v.Chr.

4.2.1 Die Zeit der Gracchen 133 –121 v.Chr.

4.2.2 Die Heeres-, und Agrarreform des Marius und die Diktatur Sullas

4.3 Der Staatsmann, Feldherrn und Autoren Gaius Julius Caesar

4.3.1 Biographie und politischer Wertegang

4.3.2 Das Ende der Republik das Erste Triumvirat

5 Fazit- Erklärungsansätze für den Untergang der römischen Republik

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht die innenpolitische Entwicklung der Römischen Republik, um die zentralen Ursachen für deren Zerfall und den anschließenden Übergang in das Prinzipat zu identifizieren und zu analysieren.

  • Die grundlegende Verfassungsstruktur der Römischen Republik
  • Soziale Spannungen und die Ständekämpfe
  • Die Auswirkungen der Agrar- und Heeresreformen
  • Das Wirken bedeutender Akteure wie Marius, Sulla und Caesar
  • Der Einfluss von Bürgerkriegen auf die Machtverhältnisse

Auszug aus dem Buch

4.2.2 Die Heeres-, und Agrarreform des Marius und die Diktatur Sullas

Infolge der Zustände wie sie im frühen 4./5. Jh. als Ständekämpfe beschrieben wurden, sowie die dauerhafte Expansionstätigkeit des Reiches hatten zur Folge, dass es in Rom und Italien kaum noch einen Bauernstand gab. Dies ist ein Problem für die Aushebung neuer Heere, daher entschied sich der aus einer ritterlichen Familie stammende Feldherr C. Marius für die Rekrutierung des Proletariats. Langdienende Söldner erhielten so einen Beruf. Mit diesem durch seine Heeresreform geschaffenem Heer schlug er die Kimbern und Teutonen (102 und 101). Durch diese Siege und den Sieg im Krieg gegen König Jugurtha von Numidien (112-105), wo die Optimaten versagten stiegen sein Ansehen und seine Macht im Staat. Er wurde darauf hin 107 v.Chr. erstmals zum Konsul gewählt. Sechs Mal begleitete er das Amt des Konsuls und war somit der erste Römer der mehrmals hintereinander das Konsulat inne hatte. Er war ein Vertreter der Popularen und Anhänger der Ideen der Gracchen. Mit seiner mehrmaligen Wiederwahl verletzte er das Annuitätsprinzip, wodurch er nahezu diktatorische Macht erhielt und die Verfassung der römischen Republik schwächte.

Als Politiker setzte Marius eine Heeres- und Agrarreform durch. Seine Heeresreform hatte zwei Aspekte -einen militärischen und einen politischen. Im militärischen Bereich organisierte er die Kampfweise des römischen Bürgerheeres neu. Ziel seiner Reform war es das Bürgeraufgebot durch ein Berufsherr zu ersetzten, dem ebenfalls Angehörige des Proletariats angehören dürfen. Veteranen sollten nach Ableistung ihrer Dienstzeit Anspruch auf ein Stück Ackerland des ager publicus haben. Die Zuständigkeit für die Landverteilung soll beim jeweiligen Befehlshaber liegen. Dadurch wurde ein starkes Band der Loyalität geschürt. Die Legionäre fühlten sich immer weniger dem Staat als Ganzes, als ihrem jeweiligen Feldherr verpflichtet. Die Folge dieser Reformen war eine grundlegende Machtverschiebung, weg vom Senatsadel hin zum Inhaber der militärischen Macht.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung erläutert die thematische Eingrenzung der Arbeit auf die Krisenphänomene, die zum Untergang der Republik führten, unter Berücksichtigung exemplarischer historischer Ereignisse.

2 Die Römische Republik – zeitliche Einordnung und Phaseneinteilung: Dieses Kapitel definiert den zeitlichen Rahmen der Republik von ihren Anfängen bis zum Übergang in das Prinzipat und gliedert diese in drei historische Hauptphasen.

3 Die Verfassung der römischen Republik: Hier werden die verfassungsrechtlichen Grundlagen und das Magistratswesen erläutert, die durch Prinzipien wie Annuität und Kollegialität geprägt waren.

4 Die innenpolitische Situation Roms: Dieser Abschnitt analysiert die zentralen Konfliktlinien der Römischen Republik, angefangen bei den Ständekämpfen bis hin zu den Bürgerkriegen und dem Aufstieg einzelner Machteliten.

5 Fazit- Erklärungsansätze für den Untergang der römischen Republik: Das Fazit fasst die strukturellen Ursachen zusammen, wie den Wandel der Sozialstruktur, die Auswirkungen der Expansion und die Entfremdung der Führungsschicht von den traditionellen Normen.

Schlüsselwörter

Römische Republik, Prinzipat, Bürgerkriege, Senat, Magistrate, Ständekämpfe, Popularen, Optimaten, Gaius Julius Caesar, Heeresreform, Agrarreform, Sulla, Marius, Krise der Republik, Machtteilung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die innenpolitischen Entwicklungen und strukturellen Krisen, die im Laufe der Jahrhunderte zum Zerfall der Römischen Republik und zum Beginn der Kaiserzeit (Prinzipat) führten.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Zentrum stehen die Verfassung der Republik, die sozialen Spannungen zwischen Patriziern und Plebejern sowie die tiefgreifenden politischen Umbrüche durch Reformen und Bürgerkriege.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die ausschlaggebenden Faktoren und Ereignisse zu identifizieren, die den Untergang der republikanischen Ordnung in Rom begünstigt haben.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autorin/der Autor wählt eine exemplarische Analyse ausgewählter historischer Ereignisse, Personen und Zeitepochen, um die komplexen Probleme der Römischen Republik darzustellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit thematisiert?

Der Hauptteil behandelt die Verfassungsprinzipien, die Ständekämpfe, die Reformversuche der Gracchen, die Heeresreformen des Marius, die Diktatur Sullas sowie den politischen Aufstieg und das Wirken von Gaius Julius Caesar.

Welche Begriffe charakterisieren diese Arbeit am stärksten?

Die Arbeit ist stark durch Begriffe wie Popularen, Optimaten, Bürgerkrieg, Klientelwesen, Proletariat und den Wandel des militärischen Machtfaktors geprägt.

Welche Rolle spielt Gaius Julius Caesar für den Untergang der Republik?

Caesar wird als derjenige Akteur betrachtet, der die bereits geschwächte republikanische Verfassung durch seine Machtkonzentration und das Erste Triumvirat faktisch aushebelte und damit das endgültige Ende der Republik einleitete.

Wie wirkten sich die Reformen des Marius auf die Stabilität Roms aus?

Die Heeresreform des Marius schuf eine neue Form der Loyalität, bei der Legionäre ihren Feldherren statt dem Staat verpflichtet waren, was die Macht der Senatsaristokratie untergrub und den Weg für private Machtinstrumente ebnete.

Fin de l'extrait de 23 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Die innenpolitische Situation vor Augustus
Université
http://www.uni-jena.de/  (Altertumswissenschaft)
Cours
Hauptseminar Die Römische Republik
Note
2,0
Auteur
Magister, 1. Staatsexamen Manuela Tennhardt (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
23
N° de catalogue
V180298
ISBN (ebook)
9783656029106
ISBN (Livre)
9783656029199
Langue
allemand
mots-clé
situation augustus
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Magister, 1. Staatsexamen Manuela Tennhardt (Auteur), 2009, Die innenpolitische Situation vor Augustus, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/180298
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  23  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint