Mit vielen historischen Informationen gespickte Interpretation. Die Stilmittel werden nicht separat angeführt, sondern einer bestimmten Thematik zugeordnet und im Kontext erklärt.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Interpretation von Ovids Ars Amatoria II, 315-337 „Krankheit des Mädchens“.
- Inhalt und Form
- Einbettung in den Kontext der Ars amatoria
- Zweiteilung
- Vorstellungen von der Heilkunde
- Wetter als Krankheitserreger
- Traumdeutung
- Magie und Exorzismus
- Vorstellungen von der Philosophie: das positive Maẞhalten
- Vorstellungen von der Liebe
- Servitium amoris und militia amoris
- Liebe als Krankheit?
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Interpretation von Ovids "Ars Amatoria" II, 315-337, wobei der Fokus auf der Darstellung der Krankheit einer Geliebten liegt. Die Arbeit analysiert die in diesem Abschnitt präsentierten Vorstellungen von Heilkunde, Philosophie und Liebe.
- Analyse der in Ovids Text präsentierten Vorstellungen von Heilkunde
- Untersuchung der Rolle der Philosophie im Umgang mit der Krankheit der Geliebten
- Erforschung der verschiedenen Perspektiven auf Liebe, insbesondere des Konzepts von "Servitium amoris" und "militia amoris"
- Interpretation der in Ovids Text dargestellten Beziehung zwischen Liebe und Krankheit
- Analyse der formalen und stilistischen Elemente des Textes
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt den Kontext des zweiten Buches der "Ars Amatoria" und die Relevanz des Themas der Krankheit der Geliebten dar. Die Arbeit analysiert zunächst die Einbettung des behandelten Texts in das Gesamtwerk der "Ars Amatoria" und betrachtet die Zweiteilung des ausgewählten Textfragments. Anschließend werden die im Text dargestellten Vorstellungen von Heilkunde, Philosophie und Liebe im Detail analysiert. Die Arbeit geht dabei auf verschiedene Aspekte der Heilkunde ein, darunter die Rolle des Wetters als Krankheitserreger, die Interpretation von Träumen und der Einsatz von Magie und Exorzismus. Weiterhin wird die Rolle der Philosophie im Kontext der Liebe und Krankheit beleuchtet. Abschließend wird die Vorstellung von Liebe als "Servitium amoris" und "militia amoris" sowie die Frage nach der Liebe als Krankheit untersucht.
Schlüsselwörter
Ovid, "Ars Amatoria", Krankheit, Heilkunde, Philosophie, Liebe, "Servitium amoris", "militia amoris", Interpretation, Form, Stilistik.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Thema der Interpretation von Ovid?
Es geht um den Abschnitt „Krankheit des Mädchens“ aus der Ars Amatoria II (Verse 315-337).
Welche Vorstellungen von Heilkunde beschreibt Ovid?
Er thematisiert das Wetter als Krankheitserreger, Traumdeutung sowie Magie und Exorzismus als Mittel der Heilung.
Was bedeuten „Servitium amoris“ und „Militia amoris“?
Diese Begriffe bezeichnen den Liebesdienst als Sklavendienst bzw. den Liebeskampf als Kriegsdienst des Liebhabers.
Wird Liebe bei Ovid als Krankheit dargestellt?
Ja, die Arbeit untersucht die enge Verbindung und die Metaphorik zwischen dem Zustand des Verliebtseins und einer körperlichen Erkrankung.
Welche philosophischen Aspekte fließen ein?
Es wird das Konzept des positiven Maßhaltens im Umgang mit Krisen und Krankheiten innerhalb der Liebesbeziehung analysiert.
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- Anna Nießner (Author), 2011, Eine Interpretation von Ovids Ars amatoria II, 315 -337 „Krankheit des Mädchens“ , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/180306