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Heterogenität im Schulsport

Chancen und Grenzen der Sportart „Le Parkour“ in heterogenen Lerngruppen - diskutiert hinsichtlich der Dimensionen Alter, Körpergewicht und Geschlecht

Título: Heterogenität im Schulsport

Ensayo , 2010 , 6 Páginas

Autor:in: Stephan Schlimmermann (Autor)

Didáctica - Deporte, Pedagogía deportiva
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„Le Parkour“ beschreibt einen Sport, in dem es gilt, möglichst effizient von einem Punkt A zu einem Punkt B zu gelangen. Dabei werden Hindernisse auf beliebige Art und Weise überwunden. Kleine Hindernisse werden übersprungen, über hohe Hindernisse wird geklettert. Dabei verlassen die Traceure, wie die Protagonisten von Parkour genannt werden, den vorgegebenen Weg und bewältigen unwegsames Terrain (vgl. LUKSCH, 2009, S. 5). Hierbei wird jedes Hindernis, welches den Weg durchkreuzt, als Herausforderung für Körper und Geist gesehen. Ein unbekanntes Terrain gestaltet sich demnach zu einem willkürlichen Parcours. Eine Straße entlang zu laufen wäre ein Leichtes. Deshalb sucht sich der Traceur möglichst abwechslungsreiche Strecke zum Queren. Er sucht die Herausforderung, die Konfrontation mit den Hindernissen und das Spiel mit den Bewegungen und der Natur. Welche Faktoren und Dimensionen „Le Parkour“ beeinflussen und an welche Grenzen diese Sportart in heterogenen Lerngruppen stößt, soll im folgenden Abschnitt geklärt werden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. „Le Parkour“

2. Bewegungsmuster im Parkour

3. Hinweise

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Eignung der Sportart „Le Parkour“ für den Einsatz im Schulsport unter besonderer Berücksichtigung heterogener Lerngruppen. Dabei wird analysiert, wie sich unterschiedliche Voraussetzungen in den Dimensionen Alter, Körpergewicht und Geschlecht auf die Ausführung der Bewegungsmuster auswirken und welche pädagogischen Rahmenbedingungen für eine sichere Durchführung notwendig sind.

  • Analyse der grundlegenden Bewegungsmuster im Parkour
  • Einfluss von Körpergewicht und Biomechanik auf die Belastung bei Niedersprüngen
  • Entwicklungsphysiologische Aspekte im Jugendalter (Adoleszenz)
  • Sicherheitsrelevante Aspekte und Lehrerrolle im Schulsport
  • Förderung von Eigenverantwortung und Kreativität in heterogenen Gruppen

Auszug aus dem Buch

2. Bewegungsmuster im Parkour

Das Laufen gehört zu den elementaren Bewegungsmustern des „Le Parkour“, sowohl auf gerader Strecke als auch eine Mauer hinauf, um an Höhe zu gewinnen. Auch das Balancieren über Objekte und das Springen über Hindernisse ist so fundamental wie das korrekte Landen, Hangeln und Klettern. Diese abwechslungsreichen Bewegungen schaffen vielseitige Anforderungen an den Athleten. Um diesen Anforderungen gewachsen zu sein, muss der Traceur Kraft, Ausdauer, Technik, gute Selbsteinschätzung, Präzision, Entschlossenheit, Antizipationsfähigkeit und Kreativität mit sich bringen, um einen schnellen, effizienten und eleganten Run zu erzielen (vgl. ROCHHAUSEN, 2009, S.11). Es gibt eine Reihe von Bewegungsmustern, die sich mit der Zeit bewährt und als effizient etabliert haben. Diese gelten als die Grundlagen des „Le Parkour“, die David Belle Ende der 80-er Jahre prägte.

Die „Roulade“ wird nach einem Niedersprung eingeleitet, um die Energie, die bei der Landung freigesetzt wird zu amortisieren und die Gelenke zu schonen. Eine Grundregel für Anfänger besagt, dass man im ersten Jahr keine „Saut de fond“ macht, sondern sich durch ein spezielles Kräftigungs- und Techniktraining vorbereitet. Deshalb gilt: Kein „Saut de fond“-Training ohne gute Landetechnik. Daher ist die „Roulade“ zur Abfederung zwingend.

Zusammenfassung der Kapitel

1. „Le Parkour“: Das Kapitel definiert Parkour als effiziente Fortbewegungsmethode und beleuchtet die Herausforderungen der Heterogenität in Schulklassen, insbesondere hinsichtlich körperlicher Unterschiede.

2. Bewegungsmuster im Parkour: Dieser Abschnitt beschreibt die essenziellen Techniken, erläutert die biomechanischen Belastungen bei Landungen und diskutiert die Anpassung für verschiedene Altersgruppen.

3. Hinweise: Das Kapitel erläutert die didaktische Rolle der Lehrkraft, betont die Priorität der Sicherheit und unterstreicht den kreativen, wettbewerbsfreien Charakter der Sportart.

Schlüsselwörter

Le Parkour, Schulsport, Heterogenität, Traceur, Bewegungsmuster, Roulade, Niedersprung, Biomechanik, Adoleszenz, Sicherheit, Selbstkompetenz, Sportpädagogik, Landetechnik, Kraftbelastung, Bewegungsenergie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit thematisiert die Chancen und Grenzen von „Le Parkour“ als Sportart im schulischen Kontext, speziell in Bezug auf die Arbeit mit heterogenen Schülergruppen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die biomechanischen Grundlagen der Parkour-Bewegungen, die physiologischen Voraussetzungen von Jugendlichen und die pädagogische Gestaltung des Unterrichts.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist aufzuzeigen, wie Parkour trotz unterschiedlicher körperlicher Voraussetzungen der Lernenden sicher und motivierend in den Schulsport integriert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung und Analyse unter Einbeziehung sportpädagogischer und sportbiologischer Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die grundlegenden Bewegungsmuster, die bei Landungen auftretenden Kräfte und die Anforderungen, die diese an das Bewegungsapparat der Schüler stellen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Le Parkour, Schulsport, Heterogenität, Bewegungsmuster, Sicherheit, Biomechanik und Adoleszenz.

Warum spielt die „Roulade“ eine so wichtige Rolle für Anfänger?

Die Roulade ist essenziell, um die bei einem Sprung wirkenden kinetischen Energien zu amortisieren und somit die Gelenke der Schüler zu schonen.

Welche Bedeutung hat das „zweite goldene Lernalter“ für den Parkour-Unterricht?

Die Adoleszenz bringt körperliche Vorteile wie ausgeglichene Proportionen und gesteigerte Kraft, was das Erlernen koordinativ anspruchsvoller Parkour-Bewegungen begünstigen kann.

Ist Parkour aufgrund der körperlichen Anforderungen für übergewichtige Jugendliche ungeeignet?

Nein, laut Autor ist Parkour auch für diese Gruppe durchführbar, sofern die Stationen mit Matten gesichert sind und die Technik (insbesondere die Roulade) vorab korrekt erlernt wurde.

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Detalles

Título
Heterogenität im Schulsport
Subtítulo
Chancen und Grenzen der Sportart „Le Parkour“ in heterogenen Lerngruppen - diskutiert hinsichtlich der Dimensionen Alter, Körpergewicht und Geschlecht
Universidad
University of Flensburg
Autor
Stephan Schlimmermann (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
6
No. de catálogo
V180368
ISBN (Ebook)
9783656029571
Idioma
Alemán
Etiqueta
Parkour Parcour David Belle Schule Sport Übergewicht
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Stephan Schlimmermann (Autor), 2010, Heterogenität im Schulsport, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/180368
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