Heutzutage ist eine umfangreiche Ausbildung von äußerster Bedeutung im späteren Geschäftsleben, da der Konkurrenzdruck und damit auch das Anforderungsniveau immer weiter steigt. Doch nicht nur das theoretische Wissen ist derzeit gefragt, vor allem praktische Erfahrungen wie Auslandssemester oder Praxissemester gehören zu einer umfassenden höheren Ausbildung dazu. Diese Studienarbeit beschreibt die Zeit während des Praxissemesters, welches ich als Werkstudent bei E.ON verbracht habe. Es werden sowohl das Unternehmen, als auch der Aufgabenbereich, in welchem ich tätig war, beschrieben. Später erfolgt eine Auflistung meiner Lernziele, welche ich mir vor meiner Werkstudententätigkeit gesetzt habe und nun kritisch reflektieren möchte. Es wird sowohl auf die Probleme bei der Umsetzung, als auch auf die Lerneffekte und den Lerntransfer eingegangen.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Vorstellung des Unternehmens
3. Beschreibung des Aufgabenfeldes
3.1. Allgemeines Aufgabenfeld
3.2. Daily Business
3.3. Projekte
4. Reflexion anhand der Lernziele
4.1. Meine Lernziele und deren Umsetzung
4.1.1. Fachliche Lernziele
4.1.2. Methodische Lernziele
4.1.3. Soziale Lernziele
4.1.4. Persönliche Lernziele
4.2. Probleme bei der Umsetzung der Lernziele
4.3. Lerneffekte
4.4. Lerntransfer
5. Schlussbemerkung
6. Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themen
Die vorliegende Arbeit dient der Reflexion der praktischen Erfahrungen während einer achtemonatigen Werkstudententätigkeit bei der E.ON Vertrieb Deutschland GmbH. Ziel ist es, die täglichen Aufgabenbereiche sowie spezifische Projektarbeiten kritisch zu bewerten, die erreichten Lernziele in fachlicher, methodischer, sozialer und persönlicher Hinsicht zu analysieren und den daraus resultierenden Lerntransfer für das weitere Berufsleben aufzuzeigen.
- Struktur und Aufgaben des E.ON-Konzerns und der Vertriebsgesellschaft
- Prozessabläufe in der Marketingabteilung und Vertragsmanagement
- Methoden zur Prioritätensetzung und Selbstorganisation im Arbeitsalltag
- Bewältigung von Herausforderungen bei abteilungsübergreifenden Projekten
- Reflexion der erworbenen sozialen Kompetenzen und Arbeitsprozesse
Auszug aus dem Buch
3.2. Daily Business
Meine Hauptaufgabe lag in der Betreuung verschiedenartiger Verträge, beispielsweise Rahmenverträge für Gewerbekunden, Standard-Verträge für Privatkunden, aber auch spezielle Verträge für Individualkunden. (Im Literaturverzeichnis findet sich ein Beispiel für einen Privatkundenvertrag, welcher von mir bearbeitet wurde.) Immer wenn E.ON in Verhandlungsgespräche mit einem potentiellen Kunden trat, kam eine Rückmeldung vom Vertrieb an die Marketingabteilung, dass ein entsprechender neuer Vertrag von Nöten ist. Meine Aufgabe bestand nun darin, einen Vertrag zu finden, welcher inhaltlich dem vom Vertrieb geforderten Vertrag möglichst ähnlich ist. Dann bat ich die Pricing-Abteilung, mir die von ihnen ausgerechneten Preise für den Kunden zu übermitteln.
Weiteren Input sammelte ich beim Vertragsmanagement, welche mir kundenspezifische Einzelheiten (wie beispielsweise die Kündigungsfrist) nannten, die in den zu erstellenden Vertrag integriert werden sollten. Als aller Input gesammelt war, trat ich an eine Werbeagentur heran und übergab dieser den Vertrag samt allen gesammelten Änderungen. Nach ein paar Tagen kam dann der geänderte Vertrag mit den neuen Anforderungen zurück, woraufhin es meine Aufgabe war, die erfolgten Änderungen zu überprüfen. Falls alles korrekt umgesetzt wurde, ließ ich mir den Auftrag vom Vertragsmanagement, sowie der Rechtsabteilung freigeben, woraufhin der Vertrieb den gewünschten Auftrag erhielt. Bei Privatkunden war es zusätzlich meine Aufgabe, die Verträge in entsprechender Stückzahl zu drucken, und diese dann von einem Lettershop personalisieren und konfektionieren zu lassen. Daraufhin erfolgten personalisierte Massenmails an verschiedene Kundenkreise, um beispielsweise für eine zeitlich begrenzte Aktion zu werben.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Diese Einführung erläutert die Relevanz praktischer Erfahrungen im Studium und skizziert den Aufbau des Praxisberichts über die Tätigkeit als Werkstudent bei E.ON.
2. Vorstellung des Unternehmens: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die E.ON AG als Energiekonzern und spezifiziert die Rolle der E.ON Deutschland Vertrieb GmbH als Marketingzentrale.
3. Beschreibung des Aufgabenfeldes: Hier werden das operative Tagesgeschäft im Vertragsmanagement, die Projektarbeit und die Anforderungen an Organisation und Sorgfalt im Arbeitsalltag beschrieben.
4. Reflexion anhand der Lernziele: In diesem zentralen Kapitel werden die gesetzten fachlichen, methodischen, sozialen und persönlichen Lernziele kritisch reflektiert, aufgetretene Probleme analysiert und der persönliche Erkenntnisgewinn dargelegt.
5. Schlussbemerkung: Das Fazit zieht eine positive Bilanz der Werkstudententätigkeit und betont den Wert der gesammelten Erfahrungen für die zukünftige berufliche Laufbahn.
6. Literaturverzeichnis: Hier werden die verwendeten Quellen und Dokumente, wie Geschäftsberichte und Produktinformationen, aufgeführt.
Schlüsselwörter
Werkstudententätigkeit, E.ON, Praxissemester, Vertragsmanagement, Produktmanagement, Marketing, Lernziele, Selbstorganisation, Prioritätensetzung, Projektarbeit, Energiebranche, Arbeitswelt, Berufserfahrung, Reflexion, Prozesssteuerung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Praxisbericht im Kern?
Die Arbeit reflektiert die achtmonatige Tätigkeit des Autors als Werkstudent in der Marketingabteilung der E.ON Vertrieb Deutschland GmbH.
Welche zentralen Themenfelder deckt der Bericht ab?
Der Bericht deckt die Unternehmensstruktur von E.ON, die Aufgaben eines Produktmanagers im Vertrieb, die Projektsteuerung sowie die persönliche Lernzielerreichung ab.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist die kritische Reflexion der eigenen Lernziele, die während des Praxissemesters in einem Großkonzern verfolgt und teilweise modifiziert wurden.
Welche wissenschaftlichen oder praktischen Methoden werden beschrieben?
Der Autor beschreibt insbesondere Methoden des Selbstmanagements, die Anwendung von Priorisierungssystemen und den Einsatz von Excel-Tools zur Prozesssteuerung.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Beschreibung der operativen Tätigkeit im „Daily Business“ und die Durchführung von Projekten sowie eine umfassende Reflexion der Lernziele.
Welche Keywords charakterisieren die Arbeit?
Zentrale Begriffe sind Werkstudententätigkeit, E.ON, Vertragsmanagement, Lernziele und Prozesssteuerung.
Wie ging der Autor mit dem hohen Arbeitsaufkommen bei Verträgen um?
Der Autor nutzte Excel-Listen zur Statusverfolgung und führte ein System der Prioritätensetzung ein, um Anfragen der Agenturen und des Vertriebs effizient zu koordinieren.
Welche Rolle spielte die Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen für den Autor?
Die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit war essentiell für den Erfolg der Aufgaben; der Autor lernte dabei, mit verschiedenen Interessen und Prioritäten in einem Großkonzern umzugehen.
- Arbeit zitieren
- Alexander von Hohenberg (Autor:in), 2011, Werkstudententätigkeit bei E.ON Vertrieb Deutschland GmbH, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/180381