Der NATO-Beitritt von Norwegen, Dänemark und Island

Ursachen, Beweggründe und deren Folgen


Hausarbeit (Hauptseminar), 2011
27 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Vorgeschichte der NATO

3. Gründung der NATO

4. Ursachen, Beweggründe und Folgen des NATO-Beitritts
4.1 Norwegen
4.2 Dänemark
4.3 Island

5. Fazit

6. Literaturverzeichnis
6.1 Quellenangaben
6.2 Literaturangaben
6.3 Internetangaben

1. Einleitung

Über den Kalten Krieg, dessen Verlauf und Folgen, gibt es reichlich Literatur. Vieles wurde geschrieben, diskutiert und verstanden. Doch wie kam es zu einer Formierung der Blöcke? Welche Umstände trugen dazu bei? Wann begann der Kalte Krieg wirklich?

Auf politischer und militärischer Sicht muss die Situation nach Kriegsende in Deutschland und Berlin, welche die Gegensätze zwischen den Alliierten offen hervor trugen, angeführt werden. Jedoch stellte ein wichtiger Einschnitt in eine künftige Zusammenarbeit – oder zu mindestens Akzeptanz des Ostblocks – durch die westlichen Alliierten die Gründung der NATO 1949 da. Denn der transatlantische Pakt der Westmächte formte eine Einheit, die sich aufgrund der Gefahr die aus dem Osten, in Form der UdSSR, drohte, zum Schutz und zur Sicherheit gegen den ideologischen Gegner. Die Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten war nicht nur auf das Militärische beschränkt. Auch die Wirtschaft und der Handel spielte eine entscheide Rolle in der Kooperation der Westmächte.

Doch wie kam es dazu, dass drei Länder des Nordens – Norwegen, Dänemark und Island – die vor dem zweiten Weltkrieg in außenpolitischen Angelegenheiten irrelevant waren und zudem über kaum militärische Ressourcen verfügten, da sie einer strikten Neutralitätspolitik folgten, in einem so mächtigen Bündnis mitwirkten und dort eine so bedeutende Rolle einnahmen?

Um dieser Frage zu beantworten, muss geklärt werden, welche Ursachen und Beweggründe es für die drei skandinavischen Länder gab und welche Folgen sich aus dem NATO-Beitritt für die Länder Nordeuropas sowie für die anderen Mitglieder der NATO ergaben.

Diese Arbeit wird sich zunächst mit der Vorgeschichte der NATO (2.), sowie mit der Gründung der NATO (3.) beschäftigen, um herauszuarbeiten, wie es zu dem transatlantischen Bündnis gekommen ist, welche Faktoren es beeinflussten und welche Konflikte und Problem, sowie Chancen und Alternativen besprochen wurden.

Die Staaten Nordeuropas waren jedoch, obwohl Dänemark, Norwegen und Island als Gründungsmitglieder angegeben werden, zu den Vorverhandlungen nicht eingeladen. Deshalb soll im Verlauf der Arbeit geklärt werden, welche Faktoren, Beweggründe und Ursachen den Beitritt beeinflussten (4.) und welche Bedeutung die Länder Nordeuropas für die beratenden Parteien und insbesondere der USA hatten. Wenn in dieser Arbeit darauf eingegangen wird, welche Wünsche und Vorstellungen die Vereinigten Staaten von Amerika von den skandinavischen Bündnispartner hatte, dann geschieht dass aus dem Grund, dass die USA bezüglich ihrer materiell-technischen und finanziellen sowie militärischen Dominanz durchaus ein Recht darauf hatte, Ansprüche an Nordeuropa und andere Bündnispartner zu stellen. Bewiesen werden kann dieser Fakt aus dem einfachen Grund, dass auch die skandinavischen Länder ebenso wie Westeuropa sich ein Bündnis nur in der Zusammenarbeit mit der USA vorstellen konnten, da sie aufgrund ihrer militärischen Dominanz den Ländern Schutz und Sicherheit gewährleisten konnte.

2. Vorgeschichte der NATO

Nachdem der zweite Weltkrieg beendet worden war und die Diskussionen und Verhandlungen um das weitere Verfahren mit dem besiegten Deutschland begannen, traten die Gegensätze zwischen den ehemaligen Teilnehmermächten der Anti-Hitler-Koalition klar zu Tage.1 Auf der einen Seite war die UdSSR und auf der anderen Seite die westlichen Siegermächte USA, Großbritannien und Frankreich.2

Britische und französische Bemühung zur „Dritten Kraft“ zwischen den Blöcken UdSSR und USA zu werden, überlagerten sich dabei mit den Ereignissen im Februar 1948 in der Tschechoslowakei.3 Die mehrheitlich bürgerlich geführte Regierung befand sich in einer Krise auf die eine Regierungsumbildung unter dem neuen kommunistischen Premierminister Klement Gottwald folgte. Die neue Regierung in Prag setze in fast allen wichtigen Ministerien Kommunisten ein und wurde in dem durchgeführten Staatsstreich von der UdSSR unterstützt.4 Historisch, politisch, wirtschaftlich und kulturell sahen die Westmächte die Tschechoslowakei als integrativen Teil Mitteleutopas an und nicht als Teil Osteuropas. Nach Meinung der französischen Botschaft hätten die Sowjetunion damit die Grenze erreicht, was in Europa möglich ist, ohne das die USA sich einschalten würde. Jeder weitere sowjetische Vorstoß nach Westen könnte ab jetzt demnach folgen haben, die bis zum Krieg führen könnten.5

Durch den Prager Coup und der damit einhergehenden zugespitzten Lage war Frankreich nun bereit auf ein westeuropäisches Bündnis, wie es die Benelux-Staaten forderten einzugehen. Die französische Regierung wollte jedoch zunächst versuchen auch die Amerikaner als Bündnispartner zu gewinnen. Sie beriefen sich dabei in einem Brief vom 4. März 1948 an Marshall auf Trumans Rede vom März 1947,6 mit der der amerikanische Präsident den freien Völkern Hilfe gegen die Diktatur und gegen einen kommunistischen Umsturz in Aussicht gestellt hatte. Die Antwort von Marshall, die eine Woche später abgeschickt wurde, besagte, dass Frankreich und seine Partner erst den Brüsseler Pakt abschließen sollte und danach wäre die USA für weitere Gespräche bereit.7

Die Benelux-Staaten machten auf dem Weg in den Brüsseler Pakt klare Vorstellungen geltend, welche die Außenminister auf mehreren Treffen bis Mitte Februar 1948 untereinander abgestimmt hatten. Sie wünschten anders als die Briten und Franzosen keine bilateralen Verträge, sondern ein multilaterales politisches Bündnis. Des Weiteren verlangten sie eine Integration Westdeutschlands in die europäische Wirtschaft, sowie effizienzsteigernde militärische Vereinbarungen, sodass auf lange Sicht eine wirkliche europäische Gemeinschaft entstehen könnte. Die Hoffnung auf eine Mitgliedschaft der USA in einem solchen Bündnis sollte weiterhin bestehen bleiben.8

Da die französische Suche nach Schutz vor der Sowjetunion bisher bei den Amerikanern ohne Erfolg war, boten sich keine Alternativen zu diesem von den Benelux-Staaten vorgeschlagenen westeuropäischen Bündnis. Die Franzosen und Briten stimmten schließlich mit der Benelux-Regierungen überein, dass sie zu fünft und ohne die USA ein Bündnis schließen und alles tun wollten, um den Amerikanern einen späteren Bündnisbeitritt zu erleichtern, weil die Sicherheit Westeuropas ohne deren Unterstützung aufgrund ihrer militärische und finanziellen Ressourcen nicht gewährleistet werden konnte.9

Jedoch war für die USA die Situation in Europa, trotz der Vorkommnisse in Prag und in anderen Gebieten wie zum Beispiel in Finnland,10 durch die Sowjetunion noch nicht alarmierend genug, um einem transatlanischen Pakt zuzustimmen. Der Senator der Republikaner Arthur H. Vanderberg sah das Vorgehen der Sowjetunion zwar als Bedrohung an, jedoch war er nicht bereit weitere militärische Verpflichtungen in Europa einzugehen. Der amerikanische Geheimdienst verband das sowjetische Vordringen sogar mit der Erwartung, dass die antikommunistischen Kräfte in Westeuropa weiter gestärkt werden. Ausschlaggebend für das transatlantisches Sicherheitsbündnis von Seiten der Amerikaner, war der entscheidende Wille Trumans der, auf Drängen der Engländer, Marshall erlaubte diese und auch die Kanadier nach Washington zu den Pentagon Talks einzuladen.11

3. Gründung der NATO

Im Pentagon berieten sich die amerikanischen, britischen und kanadischen Unterhändler in zwei Gesprächsrunden vom 22. März bis zum 1. April 1948 geheim und unter Ausschluss der Öffentlichkeit über einen künftigen Nordatlantikpakt. Dabei ging es vor allem um die Friedenssicherung sowie um die Verteidigung gegen die Sowjetunion und dem Kommunismus. Debattiert wurde über eine Erweiterung des Brüsseler Paktes, der zunächst Westeuropa und in Zukunft ganz Europa umfassen sollte sowie über einen Atlantikpakt, der im Gegensatz zum Brüsseler Pakt, auch nicht-europäische Staaten wie die USA und Kanada umfassen konnte.12

Letztendlich enthielten die Pentagon Proposals vom 1. April 1948, die auf der Grundlage der Verhandlungen verfasst wurden, den Vorschlag, dass der Brüsseler Pakt um die Staaten Norwegen, Schweden, Dänemark, Italien sowie Island erweitert werden soll. Für Verhandlungen zu einem Nordatlantikpakt sollten diese Staaten sowie die USA, Irland, Portugal und Kanada eingeladen werden. Westdeutschland, Österreich und Spanien sollte die Möglichkeit gegeben werden zu einem späteren Zeitpunkt in beide Bündnisse einzusteigen. Zudem wurde als denkbar erwähnt, dass alle nicht-kommunistischen Staaten Europas in einer Erweiterung des Atlantikpakts miteinbezogen werden können.13

Als die Vandenberg-Resolution14 am 11. Juni 1948 vom US-Senat angenommen wurde, konnten die Verhandlungen über einen zukünftige Sicherheitsbündnis beginnen. Dazu trafen sich am 6. Juli 1948 die Botschafter Kanadas und die der Länder aus dem Brüsseler Pakt im State Department mit Unterstaatssekretär Lovett zu den Sieben-Mächte-Gesprächen in Washington. Als diskutabel erklärten die Amerikaner, entgegen der Erwartungen Kanadas und der europäischen Nationen, lediglich Arrangements auf der Basis von Selbsthilfe und gegenseitiger Hilfe. Zu mehr war Washington zu dieser Zeit nicht bereit. Sie wollten weiterhin darüber diskutieren, ob ein solches transatlantisches Bündnis überhaupt zustande kommen soll. Ganz anders sahen dass die Vertreter aus Kanada und Europa: sie hatten gehofft, dass in diesen Tagen darüber gesprochen wird, wie - und nicht ob - eine bündnispolitische Verknüpfung der USA und Kanadas mit dem Brüsseler Pakt aussehen soll.15 Am Ende der Verhandlungen kam es, auf Grund der verschiedenen Erwartungshaltungen und Wünschen bezüglich der zukünftigen Zusammenarbeit, zu keinen verbindlichen Festlegungen. Die weiteren 34 Sitzungen in den folgenden neun Monaten sind ein Zeichen für die durchaus offene Situation der Diskussion um ein gemeinsames Bündnis.16 Der Spiegel schreibt im Dezember 1948 dazu treffend: „So klar die Idee ist, so verwickelt erscheint ihre Verwirklichung.“17

Nichtsdestotrotz wurde der Vertrag zum Nordatlantikpakt nach langen Verhandlungen am 4. April 1949 durch die Gründungsmitglieder – Belgien, Dänemark, Frankreich, Island, Italien, Kanada, Luxenburg, die Niederlande, Norwegen, Portugal, die USA und das Vereinigte Königreich – unterzeichnet und trat am 24. August in Kraft. Die NATO soll die Freiheit, Sicherheit und Unabhängigkeit seiner Mitglieder garantieren, sowie ihre demokratischen Werte und die weitere Entwicklung der europäischen demokratischen Institutionen fördern.

4. Ursachen, Beweggründe und Folgen des NATO-Beitritts

Nach dem Kriegsende stand für die Länder Nordeuropas die bündnispolitische Zugehörigkeit noch nicht fest, denn den Krieg hatten sie unterschiedlich erlebt und verarbeitet. Norwegen und Dänemark hatten die deutschen Besatzung erlebt und darunter gelitten. Schweden hingegen hatte durch die Neutralitätspolitik den Krieg so gut wie unbeschadet überstanden. Island wurde zunächst von den Engländern und dann von der Amerikanern besetzt und Finnland war gezeichnet durch den Winterkrieg, der deutsch-finnischen Waffenbrüderschaft und den Fortsetzungskrieg.18

Die unterschiedlichen Voraussetzungen und Erfahrungen führten zu einem Umdenken in der Politik der Länder. Für Finnland stand die Zugehörigkeit zu der Einflusssphäre der UdSSR spätestens seit dem FZB-Vertrag fest. Island hingegen lag außerhalb der Sphäre der Sowjetunion und konnte sich ohne Bedenken dem Westen annähern. Für Schweden, Dänemark und Norwegen war der Einfluss der UdSSR, aber auch die Schutzgarantie der Westmächte nach Ende des zweiten Weltkrieges, zu gering, weshalb man sich ab Mai 1948 zu Verhandlungen für ein skandinavisches Bündnis traf.19 Bei den Verhandlungen bevorzugte Schweden eine kollektiv bewaffnete Neutralität, die sich auf die beratenden Länder, in Rücksichtnahme auf Finnland, beschränkte.20 Norwegen hingegen wollte sich einem größeren westlichen Bündnis, gemeinsam mit den nordischen Ländern anschließen. Auf die Unstimmigkeiten hatte die USA einen großen Einfluss, da sie das entstehende Bündnis nur dann mit Waffen und militärischen Ausrüstungen sowie finanziellen Mitteln unterstützen wollte, wenn sich die Länder einem größeren Militärpaktsystem wie dem Brüsseler Pakt anschließen würden, was die Norweger im Gegensatz zu den Schweden begrüßen würden. Der Konflikt führte schließlich vorerst zum Scheitern eines Bündnisses der Länder Nordeuropas.21

Schweden verfolgte daraufhin weiter seine Neutralitätspolitik, da sie auch den zweiten Weltkrieg mit dieser Politik fast unbeschadet überstanden hatten. Dänemark und Norwegen hingegen, die während des Krieges besetzt wurden und erfahren mussten, dass sie ohne ausländische Hilfe fast schutzlos gewesen waren, schlossen sich der NATO an.

Im Folgenden soll auf die Gründungsmitglieder des Atlantikpakts Norwegen, Dänemark und Island eingegangen werden. Wie gezeigt wurde, war keines der Länder bei den Vorverhandlungen zur Gründung der NATO oder im Brüsseler Pakt dabei. Jedoch ergaben sich durch ihre Mitgliedschaft für die USA neue Möglichkeiten im strategisch-militärischen Bereich. Auf der anderen Seite konnten die skandinavischen Länder von den umfangreichen Unterstützungen, die durch den Marshall-Plan zugesichert wurden, und dem Schutz vor der Sowjetunion durch die militärische Dominanz der Allianz profitieren.

4.1 Norwegen

Durch die Erfahrungen aus dem zweiten Weltkrieg – die 5 Jahre deutsche Besetzung und bei ihrem Rückzug die Zerstörung der Finnmark und Nord-Troms beinhalteten22 – waren die norwegischen Politiker nach Beendigung des Krieges der Meinung, dass die Zusammenarbeit in einem künftigen Krieg in der Friedenszeiten vorbereitet werden muss. Die vorher über jahrzehnte geführte Neutralitätspolitik wurden damit aufgegeben.23 In den ersten Nachkriegsjahren entwickelte die norwegische Regierung daher die Brückenbaupolitik, in der man auf eine zurückhaltende Außenpolitik setzte, um die Spannungen zwischen den westlichen Alliierten und der UdSSR nicht weiter zu verschärfen, um so dem norwegischen Sicherheitsbedürfnis gerecht zu werden. Norwegen wollte versuchen, die guten Beziehungen zum Westen aufrecht zu erhalten, aber nichts tun, was die Sowjetunion hätte verärgern können.24

Die Norweger wusste dabei sehr wohl über ihre geopolitisch bedeutsame Lage Bescheid. Schon der zweite Weltkrieg hat gezeigt, dass Norwegen durch seine Fjorde und der weit ausgedehnten Atlantikküste, die der Küste der britischen Inseln gegenüberliegt, eine bedeutende Position besitzt, die Hitler damals als Zugang zum Atlantik benutzen wollte. Norwegen musste damit rechnen, dass auch die UdSSR sich diesen Vorteil in einem künftigen Krieg zwischen den Blöcken zu Nutzen machen wollen würde. Jedoch kam - anders als für Finnland - ein FZB-Vertrag25 mit der Sowjetunion nicht in Frage. Die Erwägung die Küste mit eigenen Kräften zu verteidigen scheitert aufgrund der geringen Bevölkerungszahl von vier Millionen Menschen.26 Nachdem die Verhandlungen um eine nordischen Bündnis zwischen Norwegen, Schweden und Dänemark abgebrochen wurden,27 konnte die letzte Alternative nur der Beitritt in die NATO sein. Die USA sah ihre Vorteil bei einer norwegischen Mitgliedschaft darin, dass der UdSSR der Zugang zur Atlantikküste erschwert wird und dass auf dem norwegischen Festland Flugzeuge aufgetankt werden können, da das Land auf halber Strecke zwischen der USA und dem Kernland der Sowjetunion liegt. Auf Norwegen wollte man daher von Seiten der Allianz aus nicht verzichten, was bedeutete, dass man den Beitritt begrüßte.

Die Angst vor einer Übernahme durch die UdSSR im Land wuchs vor allem durch den Prager Coup. Die Regierung konnte sich nicht sichern sein, dass die Sowjetunion ihren ideologischen Propagandafeldzug nicht auch durch militärische Aktion untermauern würde.28 Norwegen musste daher die Sowjetunion davor abschrecken das Land anzugreifen und gleichzeitig der Regierung in Moskau die Sicherheit geben, dass es selbst keine Absicht hat die UdSSR zu attackieren. Ein sicherheitspolitisches Bündnis mit der USA zur Verteidigung Norwegens durfte daher nicht so geschlossen werden, dass die Sowjetunion sich bedroht fühlt. Wichtig war daher die Balance zwischen den Blöcken auszuloten und vorausschauend zu handeln, um nicht die eine oder die andere Macht zu verärgern.29

Norwegen stellte dabei in der Grundsatzerklärung vom Februar 1949 zwei Bedingungen an die NATO: Zum einen sollten keine ausländischen Truppen in Friedenszeiten in Norwegen stationiert sein und zum anderen sollten für Nordnorwegen Sonderregelungen gelten, die besagen, dass die militärische Aktivität der Vereinigten Staaten auf ein Minimum reduziert wird. Im gleichen Atemzug wurde der UdSSR zugesichert, dass keine ausländischen Truppen oder Stützpunkte in Norwegen eingerichtet werden, solange Norwegen nicht in eine bedrohliche Lage oder in einen Krieg gerät.30 Die gemachten Versprechungen an die Sowjetunion waren jedoch so wage formuliert, dass sie in Zukunft auch anders ausgelegt werden können.31 Jedoch bestimmten sie im Laufe der nächsten Jahre und Jahrzehnte die konsequente Ablehnung zur weiteren Stationierung von Truppenverbänden und Stützpunkten auf norwegischen Boden. Sowie der von den führenden NATO-Mächten 1957 geäußerte Wunsch zur Lagerung von Kernwaffen.32 Die strikte Haltung der norwegischen Regierung änderte sich allerdings in den 60er und 70er Jahren, als der Konflikt sich weiter zuspitzte. Dann wurden die Zugeständnisse die man der UdSSR vor dem NATO Beitritt gemacht hatte, anders ausgelegt und interpretiert.33 Nur in der Nuklearpolitik blieben die Norweger konsequent.34

Die getroffene Entscheidung Norwegens der NATO beizutreten ist ein Abweichen von dem bisherigen außenpolitischen Kurs des Ausgleichs zwischen den Blöcken. Die Aussage des Ministerpräsiedenten Einar Gerhardsen, dass es „für Norwegen nicht mehr möglich sei zu versuchen, allein in Frieden zu leben, ohne sich um die Bedingungen in der übrigen Welt kümmern zu müssen“35 bringt den Grund für die Entscheidung zum Beitritt zur NATO auf den Punkt. Vorteile, die durch das Bündnis für Norwegen entstanden sind, wurden wie folgt vom Verteidigungsminister im Mai 1950 formuliert: „Gemeinsame Verteidigung und gemeinsame Planung bedeuten für uns, dass andere und stärkere Nationen bereit sind, einen Teil ihrer militärischen Mittel zur Verteidigung unseres Landes und unserer Region bereitzustellen.“36

Die Entscheidung zum Beitritt wurde sowohl von der Politik als auch von dem Großteil der Bevölkerung getragen.37 Schließlich ging es dabei nicht nur um die Sicherheits- und Außenpolitik, sondern auch um die mit dem Eintritt einhergehende wirtschaftliche Unterstützung, die Norwegen für die Wiederaufbau der Streitkräfte sowie Infrastruktur benutzen konnte.38

Jedoch hatte Norwegen auch viele Kommunisten im Land, die gegen einen Beitritt zum Atlantikpakt waren. 1945 wählten mehr als 12% und 1949 mehr als 6% die kommunistische Partei Norwegens (NKP). Die Gründe für die Wahlerfolge können in der Anerkennung des sowjetischen Einsatzes im Krieg,39 wie auch in der Anerkennung des Widerstandkampfes der Kommunisten im eigenen Land gegen die Besatzungsmacht Deutschland gefunden werden.40 Die Gründe für den Verlust bei den Wahlen 1949 und in den darauf folgenden Wahlen hingegen sind unterschiedlich. Zum einen muss ein großer interner Streit innerhalb der NKP genannt werden und zum anderen die sowjetische Invasion in Ungarn 1956 sowie andere Wahlalternativen links von der Sozialdemokratie.41

Die Regierung befürchtete zwar mittlerweile keinen Kommunistischen Coup mehr, jedoch wurden die Anhänger bereits im Februar 1948 vom Ministerpräsidenten als Verräter bezeichnet und polizeilich beobachtet.42 Zudem führte der Konflikt zu einer Stigmatisierung der Kommunisten und dementsprechend zu einer massiven Propaganda gegen den Kommunismus.43 Durch die Errichtung eines speziellen Ausschusses für die Außen- und Verteidigungspolitik wurden die kommunistischen Abgeordneten von der Außenpolitik ausgeschlossen. Die Situation und die Überwachung der Kommunisten verschärfte sich mit dem Koreakrieg weiter. Es wurden eine Reihe von Ermächtigungsgesetzen erlassen und es wurden Pläne zur Inhaftierung potenzieller Verräter aufgestellt, die immerhin laut der norwegischen Regierung 200 Mann darstellten. Die Angst vor dem Kommunismus stieg dementsprechend im ersten Jahrzehnt nach Kriegsende immer weiter an.44 Als Motive des Widerstandes gegen den Kommunismus in der Nachkriegszeit können drei verschiedene angegeben werden. Als erstes kann die politische Konkurrenz zwischen den Parteien und Anhängern genannt werden, denn wie der sozialdemokratische Parteisekretär Sven Andersson 1946 sagte: „Es lassen sich keine Brücken zwischen Demokratie und Diktatur schlagen.“45 Als zweites kann die revolutionäre Ideologie, die als Bedrohung der bestehenden Ortung und als Gegensatz zur Demokratie und zum Sozialismus verstanden wurde genannt werden und drittens die Verbindung zwischen der Ideologie und der UdSSR.46

Um das eigene Land Norwegen vor einem Überfall der Sowjetunion zu schützen wurde 1951 das NATO-Oberkommando AFNORTH in der Nähe von Oslo eingerichtet. Der britischer Oberbefehlshaber kommandierte die auf Jütland und Schleswig-Holstein stationierten dänischen, britischen und bis 1953 norwegischen Verbände, um die Verteidigung der Ostseezu- und -ausgänge zu gewährleisten und somit der UdSSR den Zugang zum Atlantik zu versperren.47 Aus militärstrategischer Sicht war der Ostseeraum und die angrenzenden Länder in einem künftigen Konflikt zwischen den Blöcken eines der Hauptschlachtfelder. Durch die Stationierung von Truppenverbänden, sollte eine relative Sicherheit gewährleistet werden48 und die Ostseezu- und -ausgänge sollten von Seiten der NATO mit allen Mitteln, das heißt im Notfall auch atomar, verteidigt werden.49 Das westliche wie auch das östliche Interesse an der Ostsee lag darin im Kriegsfall mit den Seestreitkräften so weit wie möglich in die Gebiete des Anderen vorzudringen bzw. den politischen Gegner in diesem Vorhaben zu behindern.50

Die Mitwirkung der Briten und Amerikaner im NATO-Oberkommando AFNORTH wurde vom norwegischen Verteidigungsminister Hauge als Garantie für die Verteidigung Nordeuropas in einem Krieg gesehen. Die Amerikaner wollten zudem verschiedene Stützpunkte in Norwegen errichten, um eigene Truppen zu stationieren und so die Sicherheit Norwegens vor einem sowjetischen Angriff zu garantieren. Die US-Initiative startete 1951 nach Beginn des Koreakriegs. Die USA benötigte die Flugplätze in Sola und Gardermoen in Südnorwegen für das Betranken der Flugzeuge und als Notfalllandeplatz. Jedoch wollte die norwegische Regierung mit einer Zustimmung die UdSSR nicht verärgern, weshalb es galt vorsichtig zu sein. Nach längeren Verhandlungen stimmte der Außenminister Hauge den Anfragen der Amerikaner zur Stationierung von Truppen zu. Jedoch wurden nur 49 statt den verlangten 150 zugelassen und 1955 auf 63 Mann erhöht.51

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die norwegische Politik in der ersten Jahren nach dem Beitritt zur NATO gezeichnet ist durch das Instandhalten der Balance zwischen Ost und West. Dadurch entstand für die NATO selbst das Problem, dass die Norweger nur sehr begrenzte militärische Ressourcen hatten und sich nicht bereit erklärten ausländische Truppen zu stationieren, obwohl sie ein starkes Sicherheitsbedürfnis hatten, dass durch die NATO gestillt werden sollte. Doch die integrierte militärische Zusammenarbeit lag nicht im Interesse der norwegischen Regierung und Bevölkerung. Und auch von der starren Stützpunktpolitik ließen sich die Norweger nur schwer abbringen, um die Balance nicht zu gefährden und die UdSSR nicht herauszufordern.

Zudem hatte die norwegische Regierung mit der nach dem zweiten Weltkrieg erstarkten kommunistischen Partei und den Kommunisten generell im eigenen Land zu kämpfen. Durch verschiedene Maßnahmen sollten die Kommunisten, zum Schutz der Demokratie, eingeschränkt oder zu mindestens in ihrer Arbeit behindert werden. Ob die Maßnahmen Erfolg hatten, kann bezweifelt werden, da vor allem der Angriff der Sowjetunion auf Ungarn einen starken Einfluss auf die zurückgehenden Mitglieder und Wähler der NKP hatten.

4.2 Dänemark

Am 5. Mai 1945 ging der Krieg, nachdem Teilkapitulation einen Tag zuvor unterzeichnet wurde, in Dänemark zu Ende. Die letzten deutschen Truppen, von den über 200.000 in Dänemark stationiert waren, verließen das Land im Herbst 1945.52 In der Kapitulationsurkunde53 steht: „Das Oberkommando der Wehrmacht erklärt sich einverstanden mit der Übergabe sämtlicher deutscher Streitkräfte in Holland, in Nordwestdeutschland einschließlich der Friesischen Inseln und Helgoland und allen anderen Inseln in Schleswig-Holstein und in Dänemark an den Oberbefehlshaber der 21. Heeresgruppe. Dies schließt alle Schiffe in diesen Zonen ein. Die Streitkräfte haben die Waffen zu strecken und sich bedingungslos zu ergeben.“54

[...]


1 Siehe: Falin, Valentin: Zweite Front. Interessenkonflikte in der Anti-Hitler-Koalition, München 1995

2 Siehe: Balbier, Uta Andrea: Der Kalte Krieg, Darmstadt 2010; „Neue tschechoslowakische Regierung“ in Luxenburger Wort vom 26.02.1948: http://www.ena.lu/ (Stand: 04.08.2011); „Lautes Schweigen“ in Süddeutsche Zeitung vom 28.02.1948: http://www.ena.lu/ (Stand: 04.08.2011)

3 Siehe: Schröder, Sibylle: Der Februar 1948 in der Tschechoslowakei, Berlin 1982

4 Vgl. Varwick, Johannes: Die NATO: Vom Verteidiungsbündnis zur Weltpolizei? München 2008, S. 20

5 Vgl. Gersdorf, Gero von: Die Gründung der Nordatlanitischen Allianz (Entstehung und Probleme des Atlantischen Bündnisses, Bd 7.), München 2009, S. 93

6 Rede von US-Präsident Harry S. Truman am 12. März 1947 vor beiden Häusern des Kongresses: http://www.ena.lu/ (Stand: 04.08.2011)

7 Vgl. Gersdorf, Gero von: Die Gründung der Nordatlanitischen Allianz (Entstehung und Probleme des Atlantischen Bündnisses, Bd 7.), München 2009, S. 93-94

8 Vgl. Gersdorf, Gero von: Die Gründung der Nordatlanitischen Allianz (Entstehung und Probleme des Atlantischen Bündnisses, Bd 7.), München 2009, S. 99-100

9 Vgl. Varwick, Johannes: Die NATO. Vom Verteidiungsbündnis zur Weltpolizei? München 2008, S. 20-21; „Der Brüsseler Pakt“ in Le Monde vom 17.03.1948: http://www.ena.lu/ (Stand: 04.08.2011)

10 Siehe: Büttner, Ruth: Sowjetisierung oder Selbstständigkeit? Die sowjetische Finnlandpolitik 1943-1948, Hamburg 2001

11 Vgl. Gersdorf, Gero von: Die Gründung der Nordatlanitischen Allianz (Entstehung und Probleme des Atlantischen Bündnisses, Bd 7.), München 2009, S. 96-97

12 Vgl. Gersdorf, Gero von: Die Gründung der Nordatlanitischen Allianz (Entstehung und Probleme des Atlantischen Bündnisses, Bd 7.), München 2009, S. 119-122

13 Vgl. Gersdorf, Gero von: Die Gründung der Nordatlanitischen Allianz (Entstehung und Probleme des Atlantischen Bündnisses, Bd 7.), München 2009, S. 127-129

14 Vanderberg-Resolution: http://www.ena.lu/ (Stand: 04.08.2011)

15 Vgl. Gersdorf, Gero von: Die Gründung der Nordatlanitischen Allianz (Entstehung und Probleme des Atlantischen Bündnisses, Bd 7.), München 2009, S. 207-209

16 Vgl. Gersdorf, Gero von: Die Gründung der Nordatlanitischen Allianz (Entstehung und Probleme des Atlantischen Bündnisses, Bd 7.), München 2009, S. 216

17 „Pax durch Pakt“ in Der Spiegel vom 11.12.1948: http://www.ena.lu/ (Stand: 04.08.2011)

18 Vgl. Keßelring, Agilolf: Die Nordatlantische Allianz und Finnland 1949-1961, München 2009, S. 117

19 Vgl. Keßelring, Agilolf: Die Nordatlantische Allianz und Finnland 1949-1961, München 2009, S. 118

20 Vgl. Schieder, Theodor: Handbuch der europäischen Geschichte. Europa im Zeitalter der Weltmächte, Bd 7, Aufl. 3, Stuttgart 1996, S. 818

21 Vgl. Putensen, Gregor: Außen- und Sicherheitspolitik der Staaten Nordeuropas von 1945-1990. Ein Überblick, Hamburg 1994, S. 54-55

22 Siehe: Lang, Arnim: „Operation Nordlicht“. Die Zerstörung Nordnorwegens durch deutsche Truppen beim Rückzug aus Finnland im Spätjahr 1944, in: Bohn, Robert/Elvert, Jürgen: Kriegsende im Norden. Vom heißen zum kalten Krieg, Stuttgart 1995, S. 25-42; Über das Verhältnis zwischen Deutschland und Norwegen nach Kriegsende siehe: Frøland, Hans Otto: Die Haltung norwegischer Außenpolitiker gegenüber der Bundesrepublik Deutschland zwischen 1947 und 1967; in: Nordeuropaforum, 1/2001, S. 27-49

23 Siehe: Bomsdorf, Falk: Sicherheit im Norden Europas. Die Sicherheitspolitik der fünf nordischen Staaten und die Nordeuropapolitik der Sowjetunion, Baden-Baden 1989, S. 63-65

24 Vgl. Pharo, Helge/Eriksen, Knut Einar: Norwegen in der NATO 1950-1956; in: Wiggershaus, Norbert/Heinemann, Winfried: Nationale Außen- und Bündnispolitik der NATO-Mitgliedsstaaten, Bd. 2, München 2000, S. 80

25 Vgl. Bomsdorf, Falk: Sicherheit im Norden Europas. Die Sicherheitspolitik der fünf nordischen Staaten und die Nordeuropapolitik der Sowjetunion, Baden-Baden 1989, S. 312-313

26 Vgl. Bomsdorf, Falk: Sicherheit im Norden Europas. Die Sicherheitspolitik der fünf nordischen Staaten und die Nordeuropapolitik der Sowjetunion, Baden-Baden 1989, S. 66

27 Vgl. Putensen, Gregor: Außen- und Sicherheitspolitik der Staaten Nordeuropas von 1945-1990. Ein Überblick, Hamburg 1994, S. 52-55

28 Vgl. Putensen, Gregor: Außen- und Sicherheitspolitik der Staaten Nordeuropas von 1945-1990. Ein Überblick, Hamburg 1994, S. 51-52

29 Vgl. Pharo, Helge/Eriksen, Knut Einar: Norwegen in der NATO 1950-1956; in: Wiggershaus, Norbert/Heinemann, Winfried: Nationale Außen- und Bündnispolitik der NATO-Mitgliedsstaaten, Bd. 2, München 2000, S. 82; Vgl. Putensen, Gregor: Außen- und Sicherheitspolitik der Staaten Nordeuropas von 1945-1990. Ein Überblick, Hamburg 1994, S. 68

30 Vgl. Putensen, Gregor: Außen- und Sicherheitspolitik der Staaten Nordeuropas von 1945-1990. Ein Überblick, Hamburg 1994, S. 63; Vgl. Bomsdorf, Falk: Sicherheit im Norden Europas. Die Sicherheitspolitik der fünf nordischen Staaten und die Nordeuropapolitik der Sowjetunion, Baden-Baden 1989, S. 314-319

31 Vgl. Pharo, Helge/Eriksen, Knut Einar: Norwegen in der NATO 1950-1956; in: Wiggershaus, Norbert/Heinemann, Winfried: Nationale Außen- und Bündnispolitik der NATO-Mitgliedsstaaten, Bd. 2, München 2000, S. 82-83

32 Vgl. Bomsdorf, Falk: Sicherheit im Norden Europas. Die Sicherheitspolitik der fünf nordischen Staaten und die Nordeuropapolitik der Sowjetunion, Baden-Baden 1989, S. 69; Vgl. Putensen, Gregor: Außen- und Sicherheitspolitik der Staaten Nordeuropas von 1945-1990. Ein Überblick, Hamburg 1994, S. 67

33 Siehe:Putensen, Gregor: Außen- und Sicherheitspolitik der Staaten Nordeuropas von 1945-1990. Ein Überblick, Hamburg 1994, S. 70-71

34 Vgl. Bomsdorf, Falk: Sicherheit im Norden Europas. Die Sicherheitspolitik der fünf nordischen Staaten und die Nordeuropapolitik der Sowjetunion, Baden-Baden 1989, S. 69

35 Pharo, Helge/Eriksen, Knut Einar: Norwegen in der NATO 1950-1956; in: Wiggershaus, Norbert/Heinemann, Winfried: Nationale Außen- und Bündnispolitik der NATO-Mitgliedsstaaten, Bd. 2, München 2000, S. 79

36 Pharo, Helge/Eriksen, Knut Einar: Norwegen in der NATO 1950-1956; in: Wiggershaus, Norbert/Heinemann, Winfried: Nationale Außen- und Bündnispolitik der NATO-Mitgliedsstaaten, Bd. 2, München 2000, S. 84; Zu den strategischen Optionen des Kalten Krieges im Norden Europas siehe: Vgl. Putensen, Gregor: Außen- und Sicherheitspolitik der Staaten Nordeuropas von 1945-1990. Ein Überblick, Hamburg 1994, S. 73

37 Einar Gerhardsen „Wir (die Norweger) sind in der Hauptsache einig über die Außen-, Verteidigungs- und Zivilschutzpolitik (..)“; in: Sejersted, Francis: Das Zeitalter der Sozialdemokratie. Schweden und Norwegen im 20. Jahrhundert; in: Nordeuropaforum, 1/2005, S. 51

38 Vgl. Pharo, Helge/Eriksen, Knut Einar: Norwegen in der NATO 1950-1956; in: Wiggershaus, Norbert/Heinemann, Winfried: Nationale Außen- und Bündnispolitik der NATO-Mitgliedsstaaten, Bd. 2, München 2000, S. 79

39 Vgl. Halvorsen, Terje: Die Auseinandersetzung mit dem erstarkten Kommunismus in Skandinavien nach Kriegsende; in: Bohn, Robert/Elvert, Jürgen: Kriegsende im Norden. Vom heißen zum kalten Krieg, Stuttgart 1995, S. 254-255

40 Vgl. Putensen, Gregor: Außen- und Sicherheitspolitik der Staaten Nordeuropas von 1945-1990. Ein Überblick, Hamburg 1994, S. 26

41 Vgl. Halvorsen, Terje: Die Auseinandersetzung mit dem erstarkten Kommunismus in Skandinavien nach Kriegsende; in: Bohn, Robert/Elvert, Jürgen: Kriegsende im Norden. Vom heißen zum kalten Krieg, Stuttgart 1995, S. 265

42 Vgl. Pharo, Helge/Eriksen, Knut Einar: Norwegen in der NATO 1950-1956; in: Wiggershaus, Norbert/Heinemann, Winfried: Nationale Außen- und Bündnispolitik der NATO-Mitgliedsstaaten, Bd. 2, München 2000, S. 83

43 Vgl. Halvorsen, Terje: Die Auseinandersetzung mit dem erstarkten Kommunismus in Skandinavien nach Kriegsende; in: Bohn, Robert/Elvert, Jürgen: Kriegsende im Norden. Vom heißen zum kalten Krieg, Stuttgart 1995, S. 262

44 Vgl. Pharo, Helge/Eriksen, Knut Einar: Norwegen in der NATO 1950-1956; in: Wiggershaus, Norbert/Heinemann, Winfried: Nationale Außen- und Bündnispolitik der NATO-Mitgliedsstaaten, Bd. 2, München 2000, S. 83-84

45 Vgl. Halvorsen, Terje: Die Auseinandersetzung mit dem erstarkten Kommunismus in Skandinavien nach Kriegsende; in: Bohn, Robert/Elvert, Jürgen: Kriegsende im Norden. Vom heißen zum kalten Krieg, Stuttgart 1995, S. 258

46 Vgl. Halvorsen, Terje: Die Auseinandersetzung mit dem erstarkten Kommunismus in Skandinavien nach Kriegsende; in: Bohn, Robert/Elvert, Jürgen: Kriegsende im Norden. Vom heißen zum kalten Krieg, Stuttgart 1995, S. 253

47 Vgl. Hammerich, Helmut/Kollmer, Dieter/Rink, Martin/Schlaffer, Rudolf: Das Heer 1950 bis 1970. Konzeption, Organisation, Aufstellung, München 2006, S. 125; Keßelring, Agilolf: Die Nordatlantische Allianz und Finnland 1949-1961, München 2009, S. 124

48 Vgl. Putensen, Gregor: Außen- und Sicherheitspolitik der Staaten Nordeuropas von 1945-1990. Ein Überblick, Hamburg 1994, S. 64-65

49 Vgl. Keßelring, Agilolf: Die Nordatlantische Allianz und Finnland 1949-1961, München 2009, S. 130

50 Vgl. Putensen, Gregor: Außen- und Sicherheitspolitik der Staaten Nordeuropas von 1945-1990. Ein Überblick, Hamburg 1994, S. 66

51 Vgl. Pharo, Helge/Eriksen, Knut Einar: Norwegen in der NATO 1950-1956; in: Wiggershaus, Norbert/Heinemann, Winfried: Nationale Außen- und Bündnispolitik der NATO-Mitgliedsstaaten, Bd. 2, München 2000, S. 89-90

52 Vgl. Lammers, Karl Christian: Kriegsende 1945 in Dänemark. Die politischen, außenpolitischen und gesellschaftlichen Aspekte der Nachkriegsordnung; in: Bohn, Robert/Elvert, Jürgen: Kriegsende im Norden. Vom heißen zum kalten Krieg, Stuttgart 1995, S. 105

53 Siehe: Dopheide, Renate: Kiel, Mai 1945. Britische Truppen besetzen die Kriegsmarinestadt, Aufl. 2, Kiel 2007, S. 36

54 Jürgensen, Kurt: Die Stellung Bornholms im ost-westlichen Spannungsfeld nach 1945; in: Bohn, Robert/Elvert, Jürgen: Kriegsende im Norden. Vom heißen zum kalten Krieg, Stuttgart 1995, S. 190

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten

Details

Titel
Der NATO-Beitritt von Norwegen, Dänemark und Island
Untertitel
Ursachen, Beweggründe und deren Folgen
Hochschule
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald  (Historisches Institut)
Veranstaltung
Skandinavien und Finnland im Kalten Krieg
Note
1,7
Autor
Jahr
2011
Seiten
27
Katalognummer
V180779
ISBN (eBook)
9783656037552
ISBN (Buch)
9783656037880
Dateigröße
501 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
NATO, Kalter Krieg, Nachkriegszeit, Geschichte, Skandinavien, Finnland, Island, Dänemark, Schweden, Norwegen, Gründung, Ursachen, Beweggründe, Folgen, Geschichte der NATO, Gründung der NATO, Konflikt, Ost, West, Sowjetunion, USA, Amerika, SU, UdSSR, Neutralitätspolitik, Prager Coup, Kriegsende, Krieg, Kommunisten, Kommunismus, Sozialdemokratie, AFNORTH, Stationierung, Kapitulation, Teilkapitulation, Bornholm, Widerstand, Widerstandsbewegung, Kollaboration, Ostsee, Ostseezugänge, Ostseeausgänge, Sicherheitspolitik, Außenpolitik, Neutralität, Vereinigte Staaten, England, Großbritanien, Verteidigungssystem, Allianz, Verteidigung, Abkommen
Arbeit zitieren
Anne Biernath (Autor), 2011, Der NATO-Beitritt von Norwegen, Dänemark und Island, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/180779

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