Um die Frage zu beantworten, warum etwas ist, und nicht vielmehr nichts, muss geklärt werden, was nichts ist. Weder das Kantische vierfache Nichts noch das Nichts der Hegelschen Logik erweisen sich als das Nichts erschöpfend; das Nichts des Nirwana ist als ein rein negatives Nichts ein Nichts seiner Selbst und damit nicht das eigentliche Nichts.
Inhaltsverzeichnis
- Das dreifache Nichts
- Das Kantische Nichts
- Das Ich und das Nichts
- Der philosophische Theismus und Atheismus
- Der philosophische Nihilismus
- Das buddhistische Verhältnis zum Nichts
- Die Negation der Negation im Nichts
- Der naive Monismus und der Dualismus
- Der kritische Monismus
- Der Schritt über Hegel hinaus
- Der dreifache Ursprung des Seienden
- Das positive Ich
- Urzweck und Urwille
- Das ästhetische Ich
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Dieser Essay untersucht die Natur des Nichts aus verschiedenen philosophischen Perspektiven. Er analysiert verschiedene Konzepte des Nichts, von Kant bis zum Buddhismus, und beleuchtet deren Implikationen für das Verständnis von Sein, Selbst und Gott.
- Das Nichts als philosophisches Konzept
- Die Beziehung zwischen Ich und Nichts
- Der philosophische Theismus und Atheismus im Kontext des Nichts
- Der philosophische Nihilismus als Konsequenz der Auseinandersetzung mit dem Nichts
- Der Vergleich verschiedener philosophischer Positionen zum Nichts
Zusammenfassung der Kapitel
Kapitel 1: Das dreifache Nichts führt in die Thematik ein und differenziert zwischen einfachem, absolutem und dem Nichts an sich.
Kapitel 2: Das Kantische Nichts analysiert Kants vierfaches Nichts und ordnet es in das Konzept der einfachen Negation ein.
Kapitel 3: Das Ich und das Nichts untersucht die Beziehung zwischen dem Ich als handelnder Subjekt und dem Nichts, sowohl in der Fichteschen als auch in der Hegelschen Philosophie.
Kapitel 4: Der philosophische Theismus und Atheismus betrachtet den Umgang der Philosophie mit dem Absoluten und der Rolle des Nichts in diesem Zusammenhang.
Kapitel 5: Der philosophische Nihilismus erörtert den Nihilismus als Konsequenz der Konfrontation mit dem leeren Absoluten.
Schlüsselwörter
Nichts, Sein, Ich, Negation, Kant, Hegel, Fichte, Buddhismus, Nirwana, Theismus, Atheismus, Nihilismus, Absolutes, Subjekt, einfache Negation, absolute Negation.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das "Kantische Nichts"?
Kant unterscheidet vier Arten des Nichts, darunter das Unding (nihil negativum) und den leeren Begriff ohne Gegenstand.
Wie unterscheidet sich das buddhistische Nirwana vom westlichen Nihilismus?
Nirwana wird oft als rein negatives Nichts missverstanden, ist aber im Buddhismus eher ein Zustand der Befreiung, während Nihilismus die Sinnlosigkeit betont.
Welche Rolle spielt das "Ich" im Verhältnis zum Nichts?
In der Philosophie von Fichte und Hegel ist das Ich das handelnde Subjekt, das sich durch die Abgrenzung vom oder Auseinandersetzung mit dem Nichts definiert.
Was ist der Unterschied zwischen einfachem und absolutem Nichts?
Das einfache Nichts bezieht sich auf das Fehlen von Etwas, während das absolute Nichts die Verneinung jeglicher Existenz oder Seinsform darstellt.
Was bedeutet "Negation der Negation" bei Hegel?
Es ist ein dialektischer Prozess, bei dem eine Verneinung wiederum verneint wird, um zu einer höheren Ebene der Erkenntnis oder des Seins zu gelangen.
- Arbeit zitieren
- B. A. Konstantin Karatajew (Autor:in), 2011, Kritik des Nichts, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/181066