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Kritik des Nichts

Titre: Kritik des Nichts

Essai , 2011 , 13 Pages

Autor:in: B. A. Konstantin Karatajew (Auteur)

Philosophie - Théorique (Conscience, Science, Logique, Langage)
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Um die Frage zu beantworten, warum etwas ist, und nicht vielmehr nichts, muss geklärt werden, was nichts ist. Weder das Kantische vierfache Nichts noch das Nichts der Hegelschen Logik erweisen sich als das Nichts erschöpfend; das Nichts des Nirwana ist als ein rein negatives Nichts ein Nichts seiner Selbst und damit nicht das eigentliche Nichts.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Das dreifache Nichts

2. Das Kantische Nichts

3. Das Ich und das Nichts

4. Der philosophische Theismus und Atheismus

5. Der philosophische Nihilismus

6. Das buddhistische Verhältnis zum Nichts

7. Die Negation der Negation im Nichts

8. Der naive Monismus und der Dualismus

9. Der kritische Monismus

10. Der Schritt über Hegel hinaus

11. Der dreifache Ursprung des Seienden

12. Das positive Ich

13. Urzweck und Urwille

14. Das ästhetische Ich

Zielsetzung & Themen

Der vorliegende Essay verfolgt das Ziel, das ontologische und philosophische Verständnis des "Nichts" in Bezug auf das menschliche Ich und die logische Struktur des Seienden zu untersuchen. Im Zentrum steht dabei die Auseinandersetzung mit der Hegelschen Dialektik, der Kantischen Vernunftkritik sowie Ansätzen des Existentialismus und buddhistischen Denkens, um die Frage nach dem Ursprung des Seienden neu zu kontextualisieren.

  • Die Analyse des Nichts in verschiedenen philosophischen Systemen
  • Die Dialektik von Ich, Selbstbewusstsein und Negation
  • Die Abgrenzung und Weiterführung Hegelschen Denkens
  • Das Verhältnis von Urwille, Urzweck und der Konstitution des Seienden

Auszug aus dem Buch

3. Das Ich und das Nichts

Das Ich ist die sich vollziehende einfache Negation; es unterscheidet sich tätig von allem, was es nicht ist, und bestimmt sich in dieser Unterscheidung selbst als Subjekt, die vollendete einfache Negation.

In Fichtes Wissenschaftslehre unterscheidet sich das Ich vom Nicht-Ich; durch die Selbstsetzung, die seine spontane Urzeugung ist, bestimmt das Ich sich selbst als Subjekt, - die Selbstsetzung besteht darin, das Nicht-Ich von sich selbst zu unterscheiden. Die einfache Negation ist somit entweder nicht oder bereits vollzogen, das Ich entweder nicht existent oder über sich selbst hinaus, so dass das Nicht-Ich nur als Ichgemäß gedacht werden kann, und nicht autonom existiert. Der frühe Schelling übertreibt in die entgegengesetzte Richtung, indem er der einfachen Negation des Ichs das vollzogene Nicht-Ich entgegensetzt, welches das Ich als das Nicht-Nichtich bestimmt, das durch das Andere seiner Selbst reflektierte und bestimmte Ich.

Das Subjekt ist die vollendete einfache Negation, das logische Ich. Im Prozess des Selbstbewusstseins erkennt das empirische Ich sich selbst als Subjekt. An diesem Punkt endet die einfache Negation, da sich das Ich als das Negative selbst erkannt hat. Da das Ich als selbst die einfache Negation bleibt, negiert es im Selbstbewusstsein wiederum seinen Gegenstand - sich selbst. Dies ist die absolute Negation, die phänomenal als Leere erfahren wird.

Im Kapitel "Kraft und Verstand" der Hegelschen Phänomenologie des Geistes vollzieht sich das Selbstbewusstsein; nachdem es das Einzelne und das Besondere negiert hat, negiert es das Allgemeine und erkennt sich selbst als diese Negation. Damit endet der erkenntnistheoretische Teil der Phänomenologie des Geistes und beginnt die Geschichte des menschlichen Subjekts.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Das dreifache Nichts: Der Text differenziert zwischen verschiedenen Formen der Negation, insbesondere zwischen dem Nichts des Nirvana und der Hegelschen logischen Negation.

2. Das Kantische Nichts: Eine Analyse von Kants vierfacher Einteilung des Nichts in der Kritik der reinen Vernunft hinsichtlich ihrer logischen Konsistenz.

3. Das Ich und das Nichts: Untersucht das Ich als vollendete einfache Negation und seine Rolle im Prozess des Selbstbewusstseins.

4. Der philosophische Theismus und Atheismus: Erörtert die Negation Gottes im Rahmen der Suche nach dem Absoluten und dem Subjekt.

5. Der philosophische Nihilismus: Beschreibt das Scheitern des Ichs im Subjekt-Objekt-Verhältnis und den Übergang in einen Zustand der Apathie.

6. Das buddhistische Verhältnis zum Nichts: Vergleicht die meditative Versenkung im Buddhismus mit westlichen philosophischen Ansätzen der Negation.

7. Die Negation der Negation im Nichts: Kritische Auseinandersetzung mit der Hegelschen Logik und der Gefahr eines unendlichen Regresses.

8. Der naive Monismus und der Dualismus: Analysiert das Scheitern monistischer Versuche, die Welt als Einheit ohne Dualismus zu begründen.

9. Der kritische Monismus: Entwickelt einen erweiterten Monismus, der Identität und Nichtidentität innerhalb einer dynamischen Struktur vereint.

10. Der Schritt über Hegel hinaus: Reflektion über den Ursprung des Seienden außerhalb der reinen Negation oder des absoluten Nichts.

11. Der dreifache Ursprung des Seienden: Vertiefung der Frage nach der Herkunft des Seienden jenseits kontingenter oder logischer Negation.

12. Das positive Ich: Betrachtet das Ich als diskrete, irreduzible Monade innerhalb der Weltstruktur.

13. Urzweck und Urwille: Hinterfragt die Teleologie und den Willen als Grundlage des absoluten Seins.

14. Das ästhetische Ich: Untersucht die Rolle des Schönen und des Willens bei der Selbsttranszendenz des Ichs.

Schlüsselwörter

Nichts, Dialektik, Ich, Negation, Hegel, Kant, Schelling, Subjekt, Selbstbewusstsein, Monismus, Nihilismus, Ontologie, Existentialismus, Urwille, Sein

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Der Essay befasst sich mit der philosophischen Bedeutung des Nichts, ausgehend von logischen und metaphysischen Bestimmungen bis hin zur Identität des menschlichen Ichs.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Arbeit behandelt die Dialektik der Negation, die Geschichte des deutschen Idealismus sowie den Vergleich zwischen westlicher Logik und östlichem Denken.

Was ist die primäre Forschungsfrage des Autors?

Die Arbeit fragt nach dem Ursprung des Seienden und warum "etwas ist, und nicht vielmehr nichts", wobei sie versucht, das Verhältnis zwischen dem Ich und dem Absoluten neu zu bestimmen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt eine phänomenologisch-dialektische Methode, die sich eng an die Tradition des Deutschen Idealismus anlehnt und Begriffe kritisch aus Kant, Hegel und Schelling ableitet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine sukzessive Untersuchung von Negationsformen, die Kritik am Monismus und die Herleitung des Ichs als aktives, sich selbst negierendes Subjekt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Besonders prägend sind die Begriffe Nichts, Negation, Ich, Dialektik und die Auseinandersetzung mit dem Deutschen Idealismus.

Wie unterscheidet sich das "Kantische Nichts" von der Hegelschen Auffassung?

Der Autor zeigt auf, dass Kant das Nichts eher kategorisierend und erkenntnistheoretisch einteilt, während Hegel es als Motor der dialektischen Entwicklung und der logischen Negation begreift.

Welche Rolle spielt das "positive Ich" im letzten Teil der Arbeit?

Das positive Ich wird als irreduzible Monade beschrieben, die über die bloße Negation hinausgeht und als aktives Zentrum des Wollens und ästhetischen Strebens fungiert.

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Résumé des informations

Titre
Kritik des Nichts
Université
Humboldt-University of Berlin
Auteur
B. A. Konstantin Karatajew (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
13
N° de catalogue
V181066
ISBN (ebook)
9783656042143
ISBN (Livre)
9783656041900
Langue
allemand
mots-clé
Nichts Schelling Hegel das Absolute Idealismus Gott Ich
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
B. A. Konstantin Karatajew (Auteur), 2011, Kritik des Nichts, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/181066
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Extrait de  13  pages
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