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Die Bedeutung von Hochschulen für Cluster

Titre: Die Bedeutung von Hochschulen für Cluster

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2010 , 23 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Julia Pudell (Auteur)

Gestion d'entreprise - Direction d'entreprise, Management, Organisation
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die Bedeutung von Wissen als entscheidende Ressource für Innovationsprozesse hat in den letzten Jahrzehnten immer mehr zugenommen. Hochschulen1 gewährleisten, dass Wissen in ökonomisch sinnvoller Weise eingesetzt und verwendet wird und damit zu wirtschaftlichem Wachstum und Wohlstand beiträgt (Bercovitz, Feldman, 2006, 175). Das Wissen der öffentlichen Forschungseinrichtungen kann auf verschiedenen Wegen in die Wirtschaft der Region übertragen werden, beispielsweise über die Produktion von Humankapital, durch gemeinsame Forschungsprojekte mit privaten Firmen und über die Gründung von Spin-Off Unternehmen. Insofern sind Hochschulen und Forschungsinstitute ein entscheidendes Element innovativer Cluster 2 und nehmen als wissensproduzierende
Einrichtungen eine Schlüsselrolle für die wirtschaftliche Entwicklung
einer Industrie ein. Aus der engen räumlichen Vernetzung der Teilnehmer in einem Cluster ergeben sich Agglomerationseffekte – neben der Herausbildung eines speziellen Arbeitsmarkts und einer speziellen Infrastruktur sind hier insbesondere die Wissens-Spillover zu erwähnen. Besonders für wissensintensive Industrien ist räumliche Nähe zu Hochschulen von Vorteil, da sie die Verknüpfung von öffentlichen Forschungseinrichtungen mit der Privatwirtschaft
erleichtert und einen intensiven Wissensaustausch innerhalb des Clusters ermöglicht (Morosini, 2003, 307).
Welchen Einfluss können Hochschulen auf die Entstehung eines regionalen Clusters haben und inwiefern tragen sie zur Erhaltung bzw. Erweiterung einer solchen Agglomeration bei?
Die Auseinandersetzung mit dieser Fragestellung führt zu dem Ergebnis, dass universitäre Forschung zur Ansiedlung und Konzentration von innovativen Unternehmen führen kann, wenn sie von entsprechender Qualität ist. Zudem werdend die Effekte von Hochschulen und öffentlichen Forschungsinstitutionen auf die wirtschaftliche Regionalentwicklung von der Beschaffenheit des regionalen Umfeldes bestimmt. Entscheidend für die Herausbildung und den Erfolg eines Clusters sind die Wissensbasis der Region und die Fähigkeit, dieses Wissen aufzunehmen, zu nutzen und in Innovationen umzuwandeln.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Hochschulen als Wissensquellen

2.1 Funktionen von Hochschulen

2.2 Formen des Wissenstransfers

3. Wege zur Übertragung des impliziten Wissens

3.1 Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft

3.1.1 Ziele und Voraussetzungen

3.1.2 Formelle Vereinbarungen

3.1.3 Informeller Informationsaustausch

3.2 Humankapital als Träger des Wissens

3.3 Ausgründungen aus Hochschulen

3.3.1 Bedeutung für regionale Cluster

3.3.1 Anreize für die Spin-Off-Gründung

3.3.2 Räumliche Nähe als entscheidender Standortfaktor

4. Die Rolle der Infrastruktur

4.1 Anforderungen an die Hochschule

4.2 Anforderungen an das regionale Umfeld

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Hochschulen und der Entstehung sowie Innovationsfähigkeit regionaler Cluster. Dabei wird analysiert, inwiefern Universitäten durch Wissenstransfer, Humankapitalbildung und Ausgründungen die wirtschaftliche Entwicklung fördern und welche Rolle die regionale Umgebung dabei spielt.

  • Bedeutung von Hochschulen als Wissensquellen für die Region
  • Mechanismen der Übertragung von implizitem Wissen
  • Erfolgsfaktoren für Forschungskooperationen und Spin-Offs
  • Einfluss räumlicher Nähe auf Wissens-Spillover
  • Bedeutung der regionalen Infrastruktur und Netzwerke

Auszug aus dem Buch

3.1 Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft

In Anbetracht von veränderten Wettbewerbsbedingungen - durch schnellen technologischen Wandel, verkürzte Produkt- und Technologielebenszyklen, Globalisierung, und dadurch zunehmendem Innovationsdruck - gewinnen Kooperationen in der Region an Bedeutung. Eine gut ausgebaute Zusammenarbeit zwischen Unternehmen untereinander, jedoch auch die Kooperationsbeziehungen zwischen Unternehmen und den Vertretern öffentlicher Forschungseinrichtungen können das Bestehen eines regionalen Clusters erklären.

Sowohl die öffentliche Forschung als auch die Privatwirtschaft profitieren von den gemeinschaftlich erzeugten Wissens-Spillovern. Somit wird die Wissensbasis der Region, in der die Unternehmen und Forschungseinrichtungen miteinander kooperieren, durch die Kooperationsbeziehungen vergrößert, wodurch auch der Transfer von Wissen und Technologien in einem Cluster optimiert wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Darstellung der Bedeutung von Hochschulen als wissensproduzierende Einrichtungen und deren zentrale Rolle für die wirtschaftliche Entwicklung innerhalb regionaler Cluster.

2. Hochschulen als Wissensquellen: Analyse der grundlegenden Funktionen von Hochschulen und der verschiedenen Mechanismen des Wissenstransfers in die Privatwirtschaft.

3. Wege zur Übertragung des impliziten Wissens: Untersuchung direkter und indirekter Transferkanäle, insbesondere der Bedeutung von Kooperationen, Humankapital und Spin-Offs für den Austausch von nicht-kodifiziertem Wissen.

4. Die Rolle der Infrastruktur: Erläuterung der notwendigen Anforderungen an Hochschulen und das regionale Umfeld, um eine erfolgreiche Clusterbildung zu ermöglichen.

5. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Rolle von Hochschulen als notwendige, aber nicht hinreichende Bedingung für den wirtschaftlichen Erfolg eines regionalen Clusters.

Schlüsselwörter

Regionale Entwicklung, Wissens-Spillover, Clusterbildung, Hochschulen, Wissenstransfer, Humankapital, Spin-Off, Forschungskooperation, Innovation, Agglomerationseffekte, implizites Wissen, Standortfaktor, regionale Infrastruktur, Technologietransfer, Netzwerk

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit?

Die Arbeit analysiert die Rolle von Hochschulen und Forschungseinrichtungen bei der Entstehung und Stärkung regionaler Cluster sowie deren Beitrag zum wirtschaftlichen Erfolg der Region.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf dem Wissenstransfer, der Mobilität von Humankapital, der Gründung von Spin-Off-Unternehmen sowie der Bedeutung von räumlicher Nähe für Kooperationen.

Was ist die zentrale Forschungsfrage?

Es wird untersucht, welchen Einfluss Hochschulen auf die Entstehung regionaler Cluster haben und inwiefern sie zur Erhaltung oder Erweiterung solcher Agglomerationen beitragen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse und Auswertung einschlägiger wirtschaftswissenschaftlicher Literatur zum Thema Wissenstransfer und Clusterbildung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse von Transferwegen (Kooperationen, Humankapital, Spin-Offs) und die Anforderungen an die regionale Infrastruktur.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Wissens-Spillover, räumliche Nähe, implizites Wissen, Spin-Off, regionale Cluster und Innovationsfähigkeit.

Warum reicht die reine Existenz einer Universität oft nicht aus für wirtschaftlichen Erfolg?

Wie am Beispiel der Johns Hopkins Universität aufgezeigt, fehlen ohne eine unterstützende industrielle Infrastruktur und eine kritische Masse an Unternehmen die notwendigen Kanäle für einen effektiven Technologietransfer.

Welche Bedeutung hat räumliche Nähe beim Transfer von implizitem Wissen?

Da implizites Wissen stark an Personen gebunden ist, erfordert der Austausch häufig Face-to-Face-Kontakte, was die Reichweite des Transfers auf das lokale Umfeld begrenzt.

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Résumé des informations

Titre
Die Bedeutung von Hochschulen für Cluster
Université
http://www.uni-jena.de/  (Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät)
Cours
Seminar 'Regionale Entwicklung'
Note
1,7
Auteur
Julia Pudell (Auteur)
Année de publication
2010
Pages
23
N° de catalogue
V181125
ISBN (ebook)
9783656039495
ISBN (Livre)
9783656038849
Langue
allemand
mots-clé
bedeutung hochschulen cluster
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Julia Pudell (Auteur), 2010, Die Bedeutung von Hochschulen für Cluster, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/181125
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Extrait de  23  pages
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