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Musik im Religionsunterricht - Ein Überblick mit praktischem Beispiel

Título: Musik im Religionsunterricht - Ein Überblick mit praktischem Beispiel

Trabajo Escrito , 2009 , 16 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Anton Band (Autor)

Didáctica - Teología, pedagogía religiosa
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[...] Heute stellt der moderne Schulalltag die Religionspädagogik vor eine große Aufgabe. Es soll fächerübergreifend unterrichtet werden, neben vielen anderen Bereichen soll Musik als ein Kulturträger in den Religionsunterricht mit eingebracht werden. Diese Arbeit geht auf drei verschiedene Varianten, sich mit Musik im Religionsunterricht zu beschäftigen, ein: Als erstes wird die Arbeit mit Pop- und Rockmusik dargestellt. Lebensweltlich bei den Jugendlichen fest verankert, gibt es eine Art Spagat für den Religionslehrer zu vollführen: Inwiefern kann er Popmusik in den Unterricht adaptieren, ohne Unwillen heraufzubeschwören? Welchen Nutzen kann es haben, Popmusik im Religionsunterricht mit einzubauen? Das aktive Musizieren im Religionsunterricht mit seinen möglichen Schwierigkeiten und Chancen wird im zweiten Abschnitt dieser Arbeit näher untersucht. Im dritten Teil wird der Ansatz von Klaus König analysiert, der sich mit absoluter Musik im Religionsunterricht beschäftigt hat. Diesem Abschnitt schließt sich ein praktisches Beispiel an, Arvo Pärts „Fratres“ und die Bearbeitung von Gil Shaham und Roger Carlsson sollen für einen möglichen Einsatz im Unterricht aufbereitet werden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Pop- und Rockmusik im Religionsunterricht

3. Aktives Musizieren

4. Absolute Musik nach Klaus König

5. Praktisches Beispiel: Arvo Pärt: „Fratres“ – Gemeinschaft

6. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die vielfältigen Möglichkeiten und Herausforderungen der Integration von Musik in den zeitgenössischen Religionsunterricht. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie sowohl populäre als auch absolute Musik didaktisch sinnvoll eingesetzt werden kann, um ganzheitliche Lernerfahrungen zu ermöglichen, religiöse Anknüpfungspunkte zu schaffen und Schülern einen verantwortungsvollen Umgang mit ihrer musikalischen Alltagskultur zu vermitteln.

  • Methodische Ansätze für den Einsatz von Pop- und Rockmusik
  • Bedeutung aktiven Musizierens für die Gemeinschaftsbildung
  • Didaktik der absoluten Musik nach dem Ansatz von Klaus König
  • Verknüpfung von Musikrezeption mit religiösen Sinnfragen
  • Praktische Umsetzung am Beispiel von Arvo Pärts „Fratres“

Auszug aus dem Buch

2. Pop- und Rockmusik im Religionsunterricht

Der Einsatz von Rock- und Popmusik im Religionsunterricht bringt vielerlei Chancen mit sich, allerdings gibt es hierbei ebenso einige Stolperfallen und Grenzen zu beachten.

Das fängt bereits damit an, dass die musikpädagogische Ausbildung der Religionspädagogen stark vernachlässigt wird. Bis in die 1960er Jahre mussten Religionslehrer noch über einen viel breiten Liedschatz verfügen. In der heutigen Ausbildung der Lehrer werden aufgrund der methodischen Vielfalt innerhalb des Religionsunterrichtes andere Schwerpunkte gesetzt. Bubmann und Landgraf bringen die Frage ein, wie musisch- professionell Religionspädagogen andererseits sein müssen. „Mögen Musikprofis über den schrägen Gesang mancher Lehrer/innen […] die Nase rümpfen, Musik hat in der Religionspädagogik zunächst andere Ziele als die Reinheit des Tons.“ Primär wichtig sind vielmehr die eigene Entfaltung der Stimme, das Miteinander im gemeinsamen Singen und die Möglichkeit, sich in der Interpretation kreativ zu entfalten.

Ein weiteres Problem ist die Gefahr der Instrumentalisierung der Musik zu religionspädagogischen Zwecken. Landgraf und Bubmann weisen darauf hin, dass die Eigenständigkeit der Musik berücksichtigt werden müsse. Dennoch müssen auch im Religionsunterricht selbstverständlich Inhalte vermittelt werden und damit auch Musikalisches in einen sinnvollen Lernzusammenhang gebracht werden. „Musik in religiösen Bildungsprozessen ist als didaktisch zu verantworten, ohne sie deshalb völlig pädagogisch zu funktionalisieren.“

Auf der anderen Seite warnen Bubmann und Landgraf davor, Musik ohne die Bindung an religionspädagogische Bezüge zum Einsatz zu bringen, sie etwa nur zu konsumieren. Die Interdisziplinität zwischen den Fächern Musik und Religion bringt die Gefahr mit sich, den Fokus nur auf eines der beiden Fächer zu legen. Der Spagat zwischen der Funktionalisierung der Musik zu religiösen Zwecken einerseits und der reinen Analyse musikalischer Mittel andererseits erfordert von den Lehrenden eine hohe Sensibilität.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel verortet das Thema Musik im historischen und kirchlichen Kontext und begründet die Relevanz einer musikorientierten Religionspädagogik für den modernen Schulalltag.

2. Pop- und Rockmusik im Religionsunterricht: Der Abschnitt diskutiert die Chancen und Grenzen der Arbeit mit Populärkultur und beleuchtet die religiösen Dimensionen, die sich in Songtexten und Jugendkulturen für den Unterricht erschließen lassen.

3. Aktives Musizieren: Hier werden methodische Impulse für die Praxis vorgestellt, wobei der Fokus auf gemeinschaftsfördernden Aspekten des Singens und der kreativen Gestaltung durch Schülerinnen und Schüler liegt.

4. Absolute Musik nach Klaus König: Das Kapitel analysiert den Ansatz, instrumentale Musik ohne Text als offenes Angebot für religiöse Lernprozesse zu nutzen, ohne sie durch voreilige Interpretationen zu vereinnahmen.

5. Praktisches Beispiel: Arvo Pärt: „Fratres“ – Gemeinschaft: Diese konkrete Unterrichtseinheit demonstriert anhand eines Musikstückes, wie durch analytisches Hören und anschließende Diskussion existenzielle Themen wie Gemeinschaft theologisch reflektiert werden können.

6. Schluss: Die Arbeit resümiert, dass Musik ein essentielles Potential für den Religionsunterricht besitzt, sofern ein ausgewogenes Verhältnis zwischen fachlicher Analyse und erfahrungsorientiertem Zugang gewahrt bleibt.

Schlüsselwörter

Religionsunterricht, Musikpädagogik, Popmusik, Rockmusik, aktives Musizieren, absolute Musik, Arvo Pärt, Gemeinschaft, religiöse Erziehung, Schulpädagogik, Didaktik, Musikkonsum, Schülersituation, Sinnstiftung, Musiktheorie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der didaktischen Einbindung von Musik in den Religionsunterricht, um Lernprozesse jenseits klassischer Textarbeit zu ermöglichen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Felder sind die Nutzung von Pop- und Rockmusik, die Praxis des aktiven Musizierens sowie der methodische Umgang mit instrumentaler, absoluter Musik.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Religionslehrkräften Wege aufzuzeigen, wie Musik als Kulturträger und Medium für religiöse Erfahrung im Unterricht verantwortungsvoll genutzt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Analyse religionspädagogischer Fachliteratur und verknüpft diese mit unterrichtspraktischen Überlegungen und methodischen Anleitungen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in drei methodische Ansätze: Die Auseinandersetzung mit der Lebenswelt der Jugendlichen durch Popmusik, die gemeinschaftsbildende Wirkung aktiven Musizierens und die Erschließung absoluter Musik nach dem Konzept von Klaus König.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Musik, Religion, Religionsunterricht, Didaktik, Gemeinschaft und lebensweltliche Relevanz.

Warum betont der Autor die Notwendigkeit einer hohen Sensibilität der Lehrkräfte?

Der Autor warnt davor, Musik zu stark funktional für religiöse Zwecke zu vereinnahmen, da dies zu Abwehrhaltungen bei Jugendlichen führen und den künstlerischen Wert der Musik mindern kann.

Wie wird das Konzept der „absoluten Musik“ im Unterricht angewendet?

Die Arbeit schlägt vor, instrumentale Stücke zunächst ohne inhaltliche Vorgaben hören zu lassen, um den Lernenden einen freien Erfahrungsraum für Assoziationen zu eröffnen, bevor diese auf religiöse Themen bezogen werden.

Welche Bedeutung kommt dem Musikstück „Fratres“ in der Arbeit zu?

„Fratres“ dient als exemplarisches Fallbeispiel, an dem Lernende durch bewusstes, wiederholtes Hören und den Vergleich verschiedener Interpretationen eigene Vorstellungen von „Gemeinschaft“ entwickeln und mit biblischen Texten in Beziehung setzen.

Final del extracto de 16 páginas  - subir

Detalles

Título
Musik im Religionsunterricht - Ein Überblick mit praktischem Beispiel
Universidad
University of Bamberg
Calificación
1,0
Autor
Anton Band (Autor)
Año de publicación
2009
Páginas
16
No. de catálogo
V181151
ISBN (Ebook)
9783656042006
ISBN (Libro)
9783656041771
Idioma
Alemán
Etiqueta
musik religionsunterricht überblick beispiel
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anton Band (Autor), 2009, Musik im Religionsunterricht - Ein Überblick mit praktischem Beispiel, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/181151
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