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Der Atomausstieg als Folge der Reaktorkatastrophe in Japan (Fukushima) 2011

Título: Der Atomausstieg als Folge der Reaktorkatastrophe in Japan (Fukushima) 2011

Trabajo , 2011 , 12 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: M. Ed. Julia Steblau (Autor)

Política - Política del medio ambiente y climática
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Schon seit Mitte der 70er Jahren kommt es in Deutschland zur Ablehnung gegen die Atomenergie. Dabei wurde der erste Reaktor 1953 in der Nähe von München errichtet. Genutzt wurde die Atomenergie seit den 60er Jahren zur Energiegewinnung genutzt. Geplant waren damals 40 neue Kraftwerke bis zum Jahr 1985.
Der Begriff des Atomausstiegs entstand seit den Vorfällen Gorleben bei gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Polizei.
1986 explodierte der Reaktorin Tschernobyl (Ukraine). Dabei schlossen sich viele Menschen der Anti-Atomkraft-Bewegung an.
Desgleichen waren über die Jahre hinweg bei den politischen Parteien Deutschlands differenzierte Ansichten zum Thema Atomkraft vertreten. .........

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil: Die Atomenergiegewinnung

2. 1. Wie funktioniert die Atomgewinnung aus Atomen?

2. 2. Das Atomkraftwerk

2. 3. Vorzüge von Atomenergie

2. 4. Probleme mit Atomenergie

3. Atomenergiewirtschaft in der Bundesrepublik Deutschland

3. 1. Das Atomgesetz (AtG)

3. 2. Fraktionen im Diskurs

3. 3. Historischer Abriss der Ereignisse

4. Schlussteil

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Entwicklung und die politische Debatte rund um den Atomausstieg in Deutschland, wobei insbesondere die Auswirkungen der Reaktorkatastrophe von Fukushima 2011 als Katalysator für energiepolitische Umbrüche analysiert werden.

  • Physikalische Grundlagen der Atomenergiegewinnung
  • Rechtlicher Rahmen durch das deutsche Atomgesetz (AtG)
  • Politische Standpunkte und gesellschaftliche Protestkultur
  • Historische Entwicklung der deutschen Atompolitik
  • Sicherheitsaspekte und die Rolle von Risikobewertungen

Auszug aus dem Buch

2. 1. Wie funktioniert die Atomgewinnung aus Atomen?

Um Energie aus Atomen zu gewinnen, muss es zu einer Kernspaltung kommen, denn im Kern ist die Energie gespeichert. Atomkerne bestehen aus positiv geladenen Protonen und ungeladenen Neutronen. Gleiche Ladungen stoßen sich eigentlich ab, sodass die Protonen auseinanderstreben müssten. Das wird verhindert durch eine Elektronenhülle mit negativ geladenen Elektronen. Die Energie aus diesen Kraftwirkungen kann durch Kernspaltung freigesetzt und zur Stromerzeugung genutzt werden.

Am besten eignen sich hierfür sehr schwere Atome. Ein Beispiel hierfür ist das Uran-235 (92 Protonen, 143 Neutronen) und Plutonium-239. Uran befindet sich als Uranerz in vielen Böden und wird unter anderem in den USA, Niger und der Ukraine abgebaut. Um den Kern zu spalten, muss ein Neutron mit bestimmter Geschwindigkeit auf das Atom treffen. Ein Teil der Bewegung wird auch auf den Kern übertragen, woraufhin dieser sich bewegt. Da nun ein weiteres Neutron im Kern ist, verändern sich auch die Abstände zwischen den Protonen. Es entsteht ein Ungleichgewicht und dadurch bricht der Atomkern auseinander. Es entstehen 2 neue Atome aus den Bruchstücken. Außerdem werden noch einige Neutronen frei, die andere große Uranatome in unmittelbarer Nähe anstoßen können, wenn sie nah genug sind. Um dies zu bewerkstelligen, muss das natürliche Uran extra angereichert werden. Es kommt dann zu einer Kettenreaktion.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die historische Entwicklung der Anti-Atomkraft-Bewegung in Deutschland und beleuchtet die gesetzliche Lage sowie die politischen Wendepunkte seit den 1970er Jahren.

2. Hauptteil: Die Atomenergiegewinnung: Hier werden die physikalischen Prozesse der Kernspaltung und die Funktionsweise von Atomkraftwerken sowie deren wirtschaftliche und sicherheitstechnische Aspekte erläutert.

2. 1. Wie funktioniert die Atomgewinnung aus Atomen?: Dieser Abschnitt erklärt die theoretischen Grundlagen der Kernspaltung, die Rolle von Uran-235 und das Prinzip der Kettenreaktion.

2. 2. Das Atomkraftwerk: Es wird beschrieben, wie die bei der Kernspaltung freiwerdende Energie in Kraftwerken technisch zur Stromerzeugung in Turbinen genutzt wird.

2. 3. Vorzüge von Atomenergie: Eine Auflistung der Argumente für die Atomkraft, wie etwa die Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen und das Fehlen von Treibhausgasen bei der Produktion.

2. 4. Probleme mit Atomenergie: Eine kritische Betrachtung der Risiken, angefangen bei der Endlagerproblematik und Gesundheitsrisiken bis hin zur Terrorgefahr.

3. Atomenergiewirtschaft in der Bundesrepublik Deutschland: Dieses Kapitel analysiert das Atomgesetz und die politische Auseinandersetzung innerhalb Deutschlands.

3. 1. Das Atomgesetz (AtG): Eine Analyse der gesetzlichen Grundlagen und der verschiedenen Änderungen des Atomgesetzes, insbesondere im Hinblick auf Laufzeitverlängerungen und Ausstiegsbeschlüsse.

3. 2. Fraktionen im Diskurs: Die Darstellung der verschiedenen politischen und gesellschaftlichen Lager und deren Argumentationslinien in der deutschen Atomdebatte.

3. 3. Historischer Abriss der Ereignisse: Eine chronologische Zusammenfassung der wichtigsten Etappen von den Protesten der 1980er Jahre bis zum Beschluss des Atomausstiegs 2022.

4. Schlussteil: Das Fazit fasst die Reaktionen auf das Unglück in Fukushima zusammen und bewertet die zukünftige Notwendigkeit staatlicher Investitionen in die Energiewende.

Schlüsselwörter

Atomenergie, Atomausstieg, Kernspaltung, Atomgesetz, Fukushima, Energiewende, Radioaktivität, Kernkraftwerk, Laufzeitverlängerung, Anti-Atomkraft-Bewegung, Strahlenrisiko, Endlagerung, Reaktorsicherheitskommission, Energieversorgung, Umweltpolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und der politischen Debatte um den Atomausstieg in Deutschland, unter besonderer Berücksichtigung der Ereignisse in Fukushima.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die physikalischen Grundlagen der Kernspaltung, die deutsche Energiepolitik, rechtliche Rahmenbedingungen und gesellschaftliche Proteste.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den historischen Prozess des deutschen Atomausstiegs vor dem Hintergrund aktueller sicherheitspolitischer Ereignisse darzustellen und zu analysieren.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Quellenanalyse, die offizielle Gesetzestexte, aktuelle Medienberichte und fachwissenschaftliche Publikationen auswertet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in technische Grundlagen der Energiegewinnung, Vor- und Nachteile der Atomkraft sowie eine detaillierte Betrachtung der deutschen Atomenergiewirtschaft.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen gehören Atomausstieg, Kernenergie, Atomgesetz, Fukushima und Energiewende.

Wie bewertet die Autorin die Rolle des Atomgesetzes?

Das Atomgesetz wird als ein sich stetig wandelndes Instrument beschrieben, das zwischen ökonomischen Laufzeitwünschen und sicherheitspolitischen Sicherheitsanforderungen schwankt.

Welche Rolle spielt Fukushima für das Fazit der Arbeit?

Das Unglück in Fukushima fungiert als Auslöser, der die bisherige deutsche Energiepolitik hinterfragte und zu einer erneuten Neubewertung der Risiken führte, was den finalen Atomausstieg bis 2022 begünstigte.

Final del extracto de 12 páginas  - subir

Detalles

Título
Der Atomausstieg als Folge der Reaktorkatastrophe in Japan (Fukushima) 2011
Universidad
University of Potsdam
Calificación
1,0
Autor
M. Ed. Julia Steblau (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
12
No. de catálogo
V181391
ISBN (Ebook)
9783656043249
ISBN (Libro)
9783656043034
Idioma
Alemán
Etiqueta
Atomausstieg Alternative Energien Erneuerbare Energien Ausstieg
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
M. Ed. Julia Steblau (Autor), 2011, Der Atomausstieg als Folge der Reaktorkatastrophe in Japan (Fukushima) 2011, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/181391
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