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Trennung oder Identität der Rollen des CEO und des Chairman of the Board?

Título: Trennung oder Identität der Rollen des CEO und des Chairman of the Board?

Tesis , 2010 , 62 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Andrej Kasaj (Autor)

Economía de las empresas - Inversiones y finanzas
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Diese Arbeit untersucht die Vor- und Nachteile einer personellen Union der Funktionen des CEO und des "Chairman of the Board". Neben theoretischen Überlegungen werden mithilfe empirischer Ergebnisse vor allem die Auswirkungen auf den Unternehmenserfolg und die Vergütungsstrukturen untersucht. Des Weiteren beschäftigt sich diese Arbeit mit der damit eng verbundenen Fragestellung, ob der CEO nach seiner Amtszeit dem "Board of Directors" weiterhin als einfaches Mitglied erhalten oder aus dem Unternehmen ausscheiden soll. Zuletzt wird darauf eingegangen, inwieweit sich diese Fragestellungen auf das deutsche Corporate Governance System übertragen lassen.

Extracto


Gliederung

Einleitung

1. Personalunion des CEO und des “Chairman of the Board”

1.1 Verbreitung der CEO-Dualität

1.2 Auswirkungen einer Personalunion auf den Unternehmenserfolg

1.2.1 Theoretische Überlegungen

1.2.1.1 Argumente für eine Personalunion

1.2.1.2 Argumente für eine Trennung der beiden Rollen

1.2.1.3 Theorie der optimalen Boardstruktur

1.2.1.4 „Kontingenzmodell“ von Boyd

1.2.2 Zusammenfassung empirischer Ergebnisse

1.3 Auswirkungen einer Personalunion auf Vergütungsstrukturen

1.3.1 Theoretische Überlegungen

1.3.1.1 Theorie des „optimalen Vertrages“

1.3.1.2 „Managerial Power“-Ansatz

1.3.2 Zusammenfassung empirischer Ergebnisse

2. Verbleib des CEO im „Board of Directors“ nach seiner Amtszeit

2.1 Auswirkungen eines Verbleibes des CEO im „Board“ auf den Unternehmenserfolg

2.1.1 Theoretische Überlegungen

2.1.1.1 Argumente für einen Verbleib des CEO im „Board of Directors“

2.1.1.2 Argumente gegen einen Verbleib des CEO im „Board of Directors“

2.1.1.3 “Bargaining Model of Board Composition and Succession Process”

2.1.1.4 “Pass the baton” – Modell

2.1.2 Zusammenfassung empirischer Ergebnisse

2.2 Auswirkungen eines Verbleibes des CEO im „Board“ auf Vergütungsstrukturen

2.2.1 Theoretische Überlegungen

2.2.2 Zusammenfassung empirischer Ergebnisse

3. Übertragung der Problemstellung auf das deutsche Corporate Governance System

3.1 Vorsitzkontinuität

3.2 Auswirkungen einer Vorsitzkontinuität auf den Unternehmenserfolg

3.2.1 Theoretische Überlegungen

3.2.1.1 Argumente gegen eine Vorsitzkontinuität

3.2.1.2 Argumente für eine Vorsitzkontinuität

3.2.2 Zusammenfassung empirischer Ergebnisse

4. Zusammenfassung und Schlussfolgerungen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Auswirkungen der personellen Verbindung der Positionen des CEO und des Chairman of the Board (CEO-Dualität) sowie den Verbleib ehemaliger CEOs im Board of Directors auf den Unternehmenserfolg und die Vergütungsstrukturen.

  • Agency-Theorie vs. Stewardship-Theorie im Kontext der Führungsstruktur
  • Einfluss von CEO-Dualität auf Unternehmensperformance und Managementvergütung
  • Analyse von Nachfolgeprozessen und dem Verbleib ehemaliger CEOs (Retention Light)
  • Kontingenzmodelle und die Theorie der optimalen Boardstruktur
  • Übertragbarkeit der Ergebnisse auf das deutsche Corporate Governance System (Vorsitzkontinuität)

Auszug aus dem Buch

1.2.1.1 Argumente für eine Personalunion

(a) Stewardship-Theorie. Wie bereits in der Einleitung erwähnt, beruht die Kritik an der CEO-Dualität allein auf Agency-theoretischen Überlegungen. In der Literatur wird der Agency-Theorie jedoch oft die Stewardship-Theorie gegenübergestellt, aus deren Argumentation sich eine andere Schlussfolgerung im Hinblick auf die Auswirkungen einer CEO-Dualität ziehen lässt (u.a. Boyd, 1995). Die größte Einschränkung der Agency-Theorie ist nach Boyd (1995) die implizite Annahme, dass Manager von Natur aus opportunistisch sind und deswegen jede Gelegenheit nutzen, um sich selbst auf Kosten der Eigenkapitalgeber zu bereichern. Diese Annahme vernachlässige jedoch laut Donaldson (1990) die Erfahrungen der Forschungsfelder organisatorisches Verhalten und Organisationstheorie. Demnach werde der Wunsch, sein individuelles Einkommen zu maximieren von anderen menschlichen Motiven ausgeglichen.

Zu diesen Motiven gehören nach Donaldson auf der einen Seite das Bedürfnis nach Leistung, Verantwortung und Anerkennung, aber auch Altruismus, Überzeugung und die intrinsische Motivation einer befriedigenden Tätigkeit. Somit geht Donaldson nicht von einem schon von Natur aus opportunistischem Mensch aus, sonder vielmehr von einem CEO, der einen guten Job machen und ein guter Verwalter des Firmenvermögens sein will. Somit würde nach Boyd (1995) eine CEO-Dualität sich positiv auf den Unternehmenserfolg auswirken, da diese Führungsstruktur ein effektiveres Handeln des CEO ermögliche.

(b) Eindeutige Führerschaft. Die personelle Union von CEO und „Chairman“ ermöglicht eine klare und eindeutige Führerschaft, da die beiden höchsten Positionen von einer Person ausgeführt werden. Dies erlaubt eine stärkere Konzentration auf die Unternehmensziele und vereinfacht die Implementierung von Entscheidungen, was zu einem höheren Unternehmenserfolg führt (Stoeberl und Sherony, 1985; Anderson und Anthony, 1986). CEO-Dualität ermögliche nach Anderson und Anthony (1986) eine dynamische Führung, die schnell auf Veränderungen des Marktes oder in der Technologie reagieren könne.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in die Thematik der CEO-Dualität und den Verbleib von ehemaligen CEOs im Board sowie deren Relevanz für die Corporate Governance.

1. Personalunion des CEO und des “Chairman of the Board”: Untersuchung der theoretischen Argumente für und gegen eine CEO-Dualität sowie Zusammenfassung der diesbezüglichen empirischen Studien.

2. Verbleib des CEO im „Board of Directors“ nach seiner Amtszeit: Analyse der theoretischen Auswirkungen des Verbleibs eines ehemaligen CEO im Board auf den Unternehmenserfolg und die Vergütung sowie die kritische Betrachtung empirischer Befunde.

3. Übertragung der Problemstellung auf das deutsche Corporate Governance System: Diskussion der Übertragbarkeit der Ergebnisse auf die deutsche Vorsitzkontinuität zwischen Vorstand und Aufsichtsrat.

4. Zusammenfassung und Schlussfolgerungen: Synthese der Ergebnisse und Schlussfolgerung, dass keine universell optimale Führungsstruktur existiert, sondern individuelle unternehmerische Faktoren entscheidend sind.

Schlüsselwörter

CEO-Dualität, Corporate Governance, Agency-Theorie, Stewardship-Theorie, Unternehmenserfolg, Board of Directors, Managementvergütung, Vorsitzkontinuität, Nachfolgeprozess, Aufsichtsrat, Organisationsstruktur, Performance, Retention Light, Eigenkapitalrendite, Kapitalrendite.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Auswirkungen der personellen Verbindung der Rollen des CEO und des Chairman of the Board (CEO-Dualität) sowie den Verbleib des ehemaligen CEO im Board of Directors auf den Unternehmenserfolg und die Vergütungsstrukturen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen Agency-Probleme, Stewardship-Ansätze, Vergütungstheorien, Nachfolgeprozesse in Unternehmen und Corporate Governance Systeme.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das Ziel ist zu klären, ob eine Trennung der Führungspositionen generell vorteilhafter ist als eine Personalunion und inwiefern der Verbleib ehemaliger CEOs im Board einen Einfluss auf die Unternehmensführung hat.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche, der Diskussion theoretischer Modelle (Agency- vs. Stewardship-Theorie, Kontingenzmodell, Bargaining-Modell) sowie der kritischen Auswertung empirischer Studien aus den USA, Großbritannien, der Schweiz und Deutschland.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in drei Abschnitte: Die Analyse der CEO-Dualität, die Untersuchung des Verbleibs von Ex-CEOs im Board und die Übertragbarkeit dieser Erkenntnisse auf das deutsche zweistufige Corporate Governance System.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

CEO-Dualität, Agency-Theorie, Stewardship-Theorie, Unternehmenserfolg, Managementvergütung und Vorsitzkontinuität.

Warum ist der "Pass-the-button"-Prozess methodisch relevant?

Dieser Prozess beschreibt eine temporäre Trennung der Rollen während einer Nachfolgephase, was in vielen empirischen Studien nicht ausreichend berücksichtigt wird und somit zu Verzerrungen bei der Bewertung der CEO-Dualität führen kann.

Wie bewertet die Arbeit die Übertragbarkeit auf das deutsche System?

Da in Deutschland eine direkte CEO-Dualität gesetzlich verboten ist, liegt der Fokus der Übertragung auf der sogenannten „Vorsitzkontinuität“, bei der ein ehemaliger Vorstandsvorsitzender in den Aufsichtsrat wechselt.

Final del extracto de 62 páginas  - subir

Detalles

Título
Trennung oder Identität der Rollen des CEO und des Chairman of the Board?
Universidad
University of Mannheim
Calificación
1,7
Autor
Andrej Kasaj (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
62
No. de catálogo
V181560
ISBN (Ebook)
9783656046929
Idioma
Alemán
Etiqueta
CEO-Dualität CEO duality CEO retention light Vorstandskontinuität
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Andrej Kasaj (Autor), 2010, Trennung oder Identität der Rollen des CEO und des Chairman of the Board?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/181560
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