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Der Begriff der Zeit bei Augustinus Aurelius

Título: Der Begriff der Zeit bei Augustinus Aurelius

Trabajo , 2010 , 14 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Lisa Larcher (Autor)

Filosofía - Filosofía de la Edad Antigua
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Augustinus Aurelius gilt mit Sicherheit als eine der wichtigsten Personen im Mittelalter und hat von dessen Beginn an weit über diese Zeitalter hinaus Philosophen geprägt.
In dieser Seminararbeit soll die Existenzfrage der drei Zeithorizonte bei Augustinus geklärt werden. Ziel ist dabei nicht eine allumfassende Darstellung, da dies Stoff für eine Abschlussarbeit wäre und somit hier der Platz dafür nicht reicht.
Einleitend beginne ich mit einer kurzen Biographie, die dem näheren Verständnis der Person Augustinus dienen soll. Anschließend nähere ich mich dem zentralen Thema, dem Zeitbegriff bei Augustinus. Dieser wird von Augustinus in den confessiones abgehandelt. Dementsprechend stütze ich mich bei der Primärliteratur auf das 11. Buch der confessiones. Bei der Sekundärliteratur habe ich mich auf wenige Werke beschränkt, die mir am sinnvollsten erschienen. Hauptsächlich beschränke ich mich dabei auf das Buch von Friedrich Willhelm von Herrmann „Augustinus und die phänomenologische Frage nach der Zeit“.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. VORWORT

2. KURZE BIOGRAPHIE

3. DER ZEITBEGRIFF BEI AUGUSTINUS

4.1 DER AUFBAU DER ZEITUNTERSUCHUNG

4.2 DAS NATÜRLICHE ZEITVERSTÄNDNIS UND DAS PHILOSOPHISCHE ZEITVERSTÄNDNIS

4.3 DAS SEIN ODER NICHTSEIN DER ZEIT

4.3.1 DIE ERSTE ÜBERPRÜFUNG DES SEIN ODER NICHTSEINS DER ZEIT

4.3.2 ZWEITE ÜBERPRÜFUNG DES SEIN ODER NICHTSEINS DER ZEIT

4.3.3 DAS MESSEN DER ZEIT UND DAS SEIN DER DREI ZEITHORIZONTE

4. SCHLUSSWORT

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die philosophische Existenzfrage der drei Zeithorizonte (Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft) bei Augustinus Aurelius, basierend auf seinem 11. Buch der "confessiones", und arbeitet den Unterschied zwischen natürlichem und philosophischem Zeitverständnis heraus.

  • Analyse des Zeitbegriffs in den "confessiones"
  • Differenzierung zwischen natürlichem und philosophischem Zeitverständnis
  • Untersuchung der Seinsfrage der drei Zeithorizonte
  • Die Bedeutung des Messens der Zeit bei Augustinus
  • Wissenschaftliche Relevanz der augustinischen Zeittheorie für die Moderne

Auszug aus dem Buch

4.3.1 Die Erste Überprüfung des Sein oder Nichtseins der Zeit

Aus dem natürlichen Zeitverständnis heraus erfasst man zwar die drei Zeithorizonte, es ist einem also klar, dass es Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gibt, doch ein Wissen von der Zeit als eine Definition von Zeit, haben wir damit noch nicht erlangt. Damit beschäftigt sich eben die Philosophie, die versucht das zu definieren, was dem natürlichen Zeitverständnis so selbstverständlich erscheint (vgl. von Herrmann, 1992: S. 59f).

Augustinus stellt die Frage von Sein und Nichtsein zunächst vor allem in Hinsicht auf die Vergangenheit, die nicht mehr ist und in Hinblick auf die Zukunft, die noch nicht ist. Hier wird dem so selbstverständlichen Sein der Vergangenheit und der Zukunft, das im natürlichen Zeitverständnis noch vorliegt, vorerst durch ein Nichtsein im philosophischen Verständnis widersprochen (vgl. von Herrmann, 1992: S.62).

Von hier aus wird die gleiche Frage in Bezug auf die Gegenwart gestellt und geprüft, ob sie frei von einem Nichtsein ist. Doch auch hier muss die Frage verneint werden, denn die Gegenwart geht in ständige Richtung zu einem Nichtsein, da sie sofort Vergangenheit sein wird. Würde sie nicht in die Vergangenheit übergehen, dann wäre sie nicht Gegenwart, sondern Ewigkeit (vgl. Flasch, 1992: S. 345).

Zusammenfassung der Kapitel

1. VORWORT: Einleitung in die Themenstellung, Eingrenzung der Primär- und Sekundärliteratur sowie Erläuterung des Zieles der Seminararbeit.

2. KURZE BIOGRAPHIE: Biografischer Abriss über Augustinus von seiner Geburt bis zu seinem Wirken als Bischof von Hippo.

3. DER ZEITBEGRIFF BEI AUGUSTINUS: Hinführung zum zentralen Thema der Zeittheorie und deren Bedeutung in der Philosophiegeschichte.

4.1 DER AUFBAU DER ZEITUNTERSUCHUNG: Erläuterung der Struktur der Untersuchung im 11. Buch der Bekenntnisse und erste Einführung in die Zeitproblematik.

4.2 DAS NATÜRLICHE ZEITVERSTÄNDNIS UND DAS PHILOSOPHISCHE ZEITVERSTÄNDNIS: Gegenüberstellung des alltäglichen, vorphilosophischen Zeitbegriffs und der philosophischen Notwendigkeit einer präzisen Definition.

4.3 DAS SEIN ODER NICHTSEIN DER ZEIT: Grundlegende Analyse, ob den Zeithorizonten überhaupt ein Sein zugeschrieben werden kann.

4.3.1 DIE ERSTE ÜBERPRÜFUNG DES SEIN ODER NICHTSEINS DER ZEIT: Prüfung der Existenz von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft aus philosophischer Sicht.

4.3.2 ZWEITE ÜBERPRÜFUNG DES SEIN ODER NICHTSEINS DER ZEIT: Kritische Auseinandersetzung mit der Vorstellung von langer und kurzer Zeit in Bezug auf nicht-existente Zeithorizonte.

4.3.3 DAS MESSEN DER ZEIT UND DAS SEIN DER DREI ZEITHORIZONTE: Lösung des Seinsproblems durch das Messen von Zeitspannen als Akt der Wahrnehmung.

4. SCHLUSSWORT: Zusammenfassende Reflexion der Bedeutung Augustinus' für das moderne Zeitverständnis.

Schlüsselwörter

Augustinus, Zeitbegriff, Bekenntnisse, Zeithorizonte, Existenzfrage, natürliches Zeitverständnis, philosophisches Zeitverständnis, Zeitmessung, Sein, Nichtsein, Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft, Phänomenologie, Philosophiegeschichte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt die philosophische Untersuchung des Zeitbegriffs bei Augustinus Aurelius, insbesondere die Frage nach dem Sein der drei Zeithorizonte Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die Differenzierung zwischen natürlichem und philosophischem Zeitverständnis, die Problematik des "Seins" von nicht gegenwärtigen Zeiten sowie die Messung der Zeit.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, die Existenzfrage der drei Zeithorizonte bei Augustinus zu klären, da dies eine notwendige Voraussetzung für das Verständnis seiner gesamten Zeittheorie ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine philosophische Textanalyse der Primärliteratur (11. Buch der "confessiones") unter Einbeziehung relevanter fachwissenschaftlicher Sekundärliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die strukturelle Analyse der Zeituntersuchung, die Gegenüberstellung von Alltagswissen und philosophischem Wissen sowie die schrittweise Überprüfung der Seinsfrage der Zeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit am besten?

Die zentralen Begriffe umfassen Augustinus, Zeitbegriff, Zeithorizonte, Existenzfrage, Sein/Nichtsein sowie das philosophische versus natürliche Zeitverständnis.

Warum spielt das "natürliche Zeitverständnis" eine so wichtige Rolle?

Es dient als Ausgangspunkt, da es uns Zeit als etwas Selbstverständliches erscheinen lässt, das der Philosoph jedoch einer kritischen Prüfung unterziehen muss.

Wie löst Augustinus laut dieser Arbeit das Problem der Nicht-Existenz von Vergangenheit und Zukunft?

Durch das Messen der Zeit als Vergleich von Zeitspannen im menschlichen Geist, wodurch das Sein der Zeiten in die Gegenwart der Wahrnehmung verlagert wird.

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Detalles

Título
Der Begriff der Zeit bei Augustinus Aurelius
Calificación
1,0
Autor
Lisa Larcher (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
14
No. de catálogo
V181632
ISBN (Ebook)
9783656048428
ISBN (Libro)
9783656048046
Idioma
Alemán
Etiqueta
zeit
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Lisa Larcher (Autor), 2010, Der Begriff der Zeit bei Augustinus Aurelius, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/181632
Leer eBook
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