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Die Bewältigung der Finanz- und Wirtschaftskrise in China und Japan

Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Vergleich zur EU

Titre: Die Bewältigung der Finanz- und Wirtschaftskrise in China und Japan

Dossier / Travail , 2011 , 21 Pages , Note: 1,0

Autor:in: LL. B. Maria Patricio (Auteur)

Economie politique - Finances
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Résumé Extrait Résumé des informations

Mit der Subprime-Hypothekenkrise in den USA im Sommer 2007 nahm die globale Finanzkrise
ihren Lauf. Der US-Immobilienmarkt ist durch drastische Wertverluste der
Subprime-Hypothekenverbriefungen in die Krise geraten. Seit Anfang 2008 verbreitete
sich diese Krise auch auf andere Finanzinstrumente, sodass die USA in diesem Jahr
noch in eine tiefe Rezession gezogen wurde. Die Finanzkrise fand ihren Höhepunkt mit
der Insolvenzbekanntgabe der US-Investmentbank Lehman Brothers Mitte September
2008. Dadurch schwappte die Finanzkrise seit Ende Oktober 2008 zunehmend auch
auf die reale Wirtschaft über. Ursache hierfür waren u.a. die Banken, die ihre Kreditkonditionen
verschärften, um große Teile der entstandenen Wertverluste tragen zu
können.1
Länder wie China und Japan erreichte die US-Krise im internationalen Vergleich eher
spät. Auf Grund der vorangegangenen Asienkrise hatten beide Länder jedoch das Bewusstsein
für die möglichen Schäden. Die Europäische Union hingegen unterschätzte
anfangs die Auswirkungen und wurde von dem Ausbruch der Krise im europäischen
Raum überrascht.
Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es die Länder, China und Japan, im Hinblick auf die
Bewältigung der Finanz- und Wirtschaftskrise, näher zu beleuchten. Dabei werden bereits
ergriffene Maßnahmen, um die wirtschaftliche Krise zu bekämpfen, aufgezeigt.
Durch die enorme wirtschaftliche Konnektivität Chinas und Japans mit den Vereinigten
Staaten wird es zu klären sein, wie tief beide Staaten durch die US-Krise getroffen worden
sind bzw. wie es evtl. diesen Ländern, auf Grund ihrer wirtschaftlichen Machtposition,
gelungen ist die Krise zu überwinden.
Die geplatzte Blase auf den Vermögensmärkten erreichte auch die europäischen Märkte.
Daher werden sämtliche Reaktionen, von Regierungen und Zentralbanken Chinas
und Japans, mit denen der Europäischen Union auf Gemeinsamkeiten bzw. Unterschiede
verglichen. Außerdem werden die verheerenden Auswirkungen der USImmobilienkrise
auf die reale Wirtschaft von China, Japan und der Europäischen Union
betrachtet.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Kapitel: Einführung

1.1 Finanzkrisen als Systemkrisen

1.2 Notwendigkeit eines Staatseingriffes

1.3 Ursachen der letzten großen Krise

1.4 Krisenbetroffenheit von Ländern

2. Kapitel: Von der Finanzkrise zur Wirtschaftskrise

2.1 Ansteckungsgefahren durch die Hypothekenkrise

2.2 Japan und China vor dem Ausbruch der Wirtschaftskrise

2.2.1 Die japanische Erfahrung mit Krisen

2.2.2 China in der Krise

2.3 Krisenzeiten in der EU

3. Kapitel: Bewältigung der globalen Krise

3.1 Das chinesische Krisenmanagement

3.1.1 Frühzeitiges Eingreifen

3.1.2 Strategie der chinesischen Regierung

3.2 Die Reaktionen in Japan auf die Krise

3.2.1 Konkrete Planung

3.2.2 Regierungswechsel im Jahre 2009

3.2.3 Yen-Aufwertung als zusätzliche Belastung

3.3 Ökonomische und politische Herausforderungen der EU

4. Kapitel: Vergleichende Darstellung

4.1 Effektivität der Konjunkturprogramme

4.1.1 Wirksames Krisenmanagement in China

4.1.2 Exkurs: Chinas Währungspolitik

4.1.3 Die EU unter Druck

4.2 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Seminararbeit untersucht die unterschiedlichen Ansätze zur Bewältigung der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise in China, Japan und der Europäischen Union, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Krisenreaktionen sowie deren Effektivität zu analysieren.

  • Analyse der Ursachen und Auswirkungen der Finanzkrise in den untersuchten Wirtschaftsräumen.
  • Untersuchung der spezifischen Krisenmanagement-Strategien von China und Japan.
  • Vergleich der staatlichen Konjunkturprogramme und deren Wirksamkeit.
  • Betrachtung der ökonomischen und politischen Herausforderungen innerhalb der EU.
  • Erörterung der Zukunftsfähigkeit der jeweiligen Wirtschaftsmodelle in Abhängigkeit vom Export.

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Die japanische Erfahrung mit Krisen

Japanischen Finanzinstituten gelingt es während der globalen Finanzkrise anfangs von den Erfahrungen und Umstrukturierungen der Bankenkrise von 1997-99 zu profitieren. Die US-Hypothekenkrise erinnert sehr stark an Japans Bankenkrise, denn ihr Ausbrechen lag ebenfalls zunächst an einem überhöhten Anstieg der Immobilienpreise. Ursache dafür waren ebenfalls Grundstückskäufe, die durch Kredite finanziert wurden und bei erwarteten Preissteigerungen sofort wieder verkauft worden sind.

Auch in Japan wurden des Öfteren ordentliche Bonitätsprüfungen unterlassen und somit ließ man sich auf immer riskantere Finanzgeschäfte ein. Analog zu den Staaten trat dann eine Krise ein, in der Problemkredite entstanden sind, die von Firmen nicht mehr zu erbringen waren. Folglich stieg die Anzahl der uneinbringbaren Kredite bei den Banken radikal an. In den Jahren der Krise wurden von japanischer Seite viele Maßnahmen getroffen, welche die Banken wieder aufbauen konnten, unter anderem ein „konsequentes Umstrukturierungsprogramm“, das den Banken auflegte alle Kredite offenzulegen. Durch risikovermeidende japanische Finanzinvestitionen beschränkte sich der Verlust aus der Hypothekenkrise gerade einmal auf zwei Prozent der weltweiten Schäden.

Japan hat aus der bisherigen Krisenzeit eine Lehre gezogen und konnte durch starke Aufsichtsbehörden der Finanzkrise weitestgehend entkommen. Die japanischen Behörden waren, auf Grund ihrer risikoscheuen Einstellung, in der Lage risikoreiche amerikanische Finanzgeschäfte abzulehnen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Kapitel: Einführung: Dieses Kapitel erläutert die Entstehung von Finanzkrisen als Systemkrisen und unterstreicht die Notwendigkeit staatlicher Interventionen, um die Liquidität in der Realwirtschaft sicherzustellen.

2. Kapitel: Von der Finanzkrise zur Wirtschaftskrise: Der Abschnitt analysiert die Ansteckungswege der Hypothekenkrise und beschreibt die Ausgangslage in Japan, China sowie der EU vor der massiven Verschlechterung der Wirtschaftslage.

3. Kapitel: Bewältigung der globalen Krise: Hier werden die konkreten Krisenbewältigungsstrategien in China und Japan sowie die ökonomischen und politischen Herausforderungen für die Europäische Union detailliert dargestellt.

4. Kapitel: Vergleichende Darstellung: In diesem Kapitel werden die Konjunkturprogramme kritisch verglichen, die Währungspolitik Chinas beleuchtet und ein Ausblick auf die notwendige wirtschaftliche Neuausrichtung gegeben.

Schlüsselwörter

Finanzkrise, Wirtschaftskrise, China, Japan, Europäische Union, Krisenmanagement, Konjunkturprogramm, Bankenkrise, Weltwirtschaft, Währungspolitik, Exportabhängigkeit, Binnennachfrage, Staatsverschuldung, Immobilienmarkt, Subprime-Kredite.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie China, Japan und die EU auf die globale Finanz- und Wirtschaftskrise ab 2007 reagiert haben und welche Gemeinsamkeiten oder Unterschiede sich dabei ergaben.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf den Ursachen der Krise, den staatlichen Interventionsstrategien, der Rolle des Exports und der Herausforderung, eine nachhaltige Binnenwirtschaft zu entwickeln.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist ein Vergleich der Krisenbewältigung dieser Wirtschaftsräume, um zu bewerten, wie tief die Länder getroffen wurden und welche Maßnahmen erfolgreich zur Krisenüberwindung beigetragen haben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine vergleichende Literatur- und Fallstudienanalyse, die auf aktuellen Wirtschaftsberichten und wissenschaftlichen Analysen der Krisenjahre basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich detailliert mit dem chinesischen Krisenmanagement, den Reaktionen in Japan, der Situation in der EU sowie einem direkten Vergleich der Konjunkturmaßnahmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Finanzkrise, Krisenmanagement, Konjunkturprogramme, Exportabhängigkeit und die wirtschaftliche Entwicklung in Asien und der EU.

Wie unterscheidet sich die Ausgangslage von Japan im Vergleich zu China vor der Krise?

Japan verfügte über Erfahrungen aus früheren eigenen Bankenkrisen, während China mitten in einer Hochwachstumsphase steckte und durch strikte Kapitalverkehrskontrollen besser vor spekulativen US-Finanzprodukten geschützt war.

Warum wird die EU im Kontext der Krisenbewältigung als unter Druck stehend beschrieben?

Der EU fehlte ein einheitlicher Ordnungsrahmen und die notwendige politische Souveränität, um globalen Finanzkrisen durch einheitliche Maßnahmen zu begegnen, was zu schleppenden Reaktionen und steigender Staatsverschuldung führte.

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Résumé des informations

Titre
Die Bewältigung der Finanz- und Wirtschaftskrise in China und Japan
Sous-titre
Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Vergleich zur EU
Université
Bochum University of Applied Sciences
Note
1,0
Auteur
LL. B. Maria Patricio (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
21
N° de catalogue
V181662
ISBN (ebook)
9783656048282
ISBN (Livre)
9783656047940
Langue
allemand
mots-clé
bewältigung finanz- wirtschaftskrise china japan gemeinsamkeiten unterschiede vergleich
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
LL. B. Maria Patricio (Auteur), 2011, Die Bewältigung der Finanz- und Wirtschaftskrise in China und Japan, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/181662
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Extrait de  21  pages
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