Interkulturelle Psychologie und militärische Strategie sollen uns helfen, das interkulturelle Interfacing von einem Debakel in eine nachhaltige, bereichernde Erfahrung zu transformieren. Dazu werden wir drei psychologische Modelle, ORJI-Kreislauf, MIS-Faktor Effekt und PIE-Metapher aus dem anglo-amerikanischen Raum und drei strategische Traditionen, die chinesische, die deutsche und die amerikanische betrachten. Im zweiten Teil wird die interkulturelle Kommunikationsdynamik in die transkulturelle eingebettet. Die inter- und die transkulturelle Kommunikationsdimension zusammen beschreiben das interkulturelle Kommunikationsphänomen in seiner Gänze und vermögen synergistisch die erfolgreiche Navigation jedwedes interkulturellen Kommunikationsszenarios. Die Sozialisierung höherer Ordnung der Menschheit im Hinblick auf die von der Evolution für die heutige Zeit teleologisch vorgesehene transkulturelle Lingua Franca ist eine gemeinsame kulturelle Sprache, die alle diversitätsbezogenen Differenzen überbrücken kann.
Inhaltsverzeichnis
1. Die interkulturelle Sichtweise der Kommunikation
2. Die transkultuelle Sichtweise und die Integration der inter- und der transkulturellen Perspektiven
Zielsetzung & Themen der Arbeit
Die Arbeit untersucht das interkulturelle Kommunikationsmanagement und führt ein transkulturelles Modell ein, das als "Profiler" bezeichnet wird, um durch eine noetische und psychologische Integration die Kommunikation über kulturelle Grenzen hinweg zu optimieren. Das primäre Ziel ist es, von einem interkulturellen Ansatz, der oft in Nullsummenspielen oder Konflikten endet, zu einer transkulturellen Ebene zu gelangen, die Diversität durch ein höheres Bewusstsein harmonisiert.
- Analyse psychologischer Modelle der interkulturellen Informationsverarbeitung (ORJI, MIS, PIE).
- Gegenüberstellung und Integration preußischer, amerikanischer und asiatischer Strategietraditionen.
- Vorstellung des transkulturellen Profilers als architektonische Metapher für das Bewusstsein eines globalen Managers.
- Die Rolle der noetischen Dimension bei der Überwindung von kultureller Konditionierung und Kommunikationsbarrieren.
Auszug aus dem Buch
Die interkulturelle Sichtweise der Kommunikation
Interkulturelle Psychologie und militärische Strategie sollen uns helfen, das interkulturelle Interfacing von einem Debakel in eine nachhaltige, bereichernde Erfahrung zu transformieren. Dazu werden wir drei psychologische Modelle, ORJI-Kreislauf, MIS-Faktor Effekt und PIE-Metapher aus dem anglo-amerikanischen Raum und drei strategische Traditionen, die chinesische, die deutsche und die amerikanische betrachten. Im zweiten Teil wird die interkulturelle Kommunikationsdynamik in die transkulturelle eingebettet. Die inter- und die transkulturelle Kommunikationsdimension zusammen beschreiben das interkulturelle Kommunikationsphänomen in seiner Gänze und vermögen synergistisch die erfolgreiche Navigation jedwedes interkulturellen Kommunikationsszenarios.
Die Sozialisierung höherer Ordnung der Menschheit im Hinblick auf die von der Evolution für die heutige Zeit teleologisch vorgesehene transkulturelle Lingua Franca ist eine gemeinsame kulturelle Sprache, die alle diversitätsbezogenen Differenzen überbrücken kann. Doch zunächst wenden wir uns dem State-of the-art der interkulturellen Kommunikation zu:
Da die Kultur als mentale Software oder kollektive mentale Programmierung im latent bewussten oder unbewussten Bereich der Psyche angesiedelt ist, entziehen sich die kulturverarbeitenden intrapsychischen Prozesse weitgehend der bewussten Kontrolle und Steuerung.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Die interkulturelle Sichtweise der Kommunikation: Dieses Kapitel führt in die Problematik interkultureller Interaktionen ein und analysiert psychologische Modelle sowie militärische Strategien, um Wege zu einer konstruktiven Navigation interkultureller Szenarien aufzuzeigen.
2. Die transkultuelle Sichtweise und die Integration der inter- und der transkulturellen Perspektiven: Hier wird der transkulturelle Profiler als integratives Modell vorgestellt, das die interkulturellen Ebenen durch eine noetische Dimension ergänzt, um eine höhere Form der globalen Management-Kompetenz zu erreichen.
Schlüsselwörter
Interkulturelles Management, Transkulturelles Management, Kommunikation, Bewusstsein, ORJI-Kreislauf, Kulturelle Konditionierung, Noetische Dimension, Synergie, Globaler Manager, Kulturelle Diversität, Informationsverarbeitung, Konfliktmanagement, Identität, Transzendenz, Interkulturelle Kompetenz.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Optimierung des interkulturellen Managements durch die Einführung einer transkulturellen Perspektive, die über rein interkulturelle Ansätze hinausgeht.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Arbeit verknüpft Strategie, Psychologie, Kulturtheorie und internationales Management, um ein ganzheitliches Verständnis von Kommunikation und Bewusstsein zu schaffen.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist es, interkulturelle Kommunikationsszenarien durch die Einbettung in eine transkulturelle, noetische Ebene von Konfliktpotenzialen zu befreien und synergetisch nutzbar zu machen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Der Autor nutzt einen interdisziplinären Ansatz, der neurophysiologische Analogien, psychologische Modelle sowie klassische und moderne Strategietheorien synoptisch integriert.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil werden psychologische Modelle der Informationsverarbeitung (ORJI, MIS, PIE) sowie der "Transkulturelle Profiler" als diagnostisches und analytisches Instrument erläutert.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zentrale Begriffe sind Transkulturalität, noetische Dimension, intrapsychisches Prozessmanagement, kulturelle Software, Synergie und Bewusstseinsmanagement.
Was ist der "transkulturelle Profiler" im Kontext dieser Arbeit?
Es handelt sich um eine architektonische Metapher, die als holistisches Diagnose- und Profiling-Instrument dient, um die verschiedenen Bewusstseinsebenen eines globalen Managers zu integrieren.
Wie unterscheidet der Autor zwischen interkultureller und transkultureller Kommunikation?
Die interkulturelle Dimension ist oft dialektisch und an Gruppenidentitäten gebunden, während die transkulturelle Dimension das Bewusstsein für die Einheit hinter der Diversität betont und als übergeordnete Instanz fungiert.
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- D.E.A./UNIV. PARIS I Gebhard Deissler (Author), 2011, Globales Kommunikationsmanagement , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/181702