Die Integration der kompelementären interkulturen/transkulturellen Kulturerkenntnis sind ein wissenschaftlich fundierter Ansatz für das Management der kulturellen Belange unseres Zeitalters im globalen Business ebenso wie in der Geopolitik und anderen Subsystemen des Planeten.
Inhaltsverzeichnis
1. STRUKTUR UND KULTUR DES MENSCHEN
Kulturdefinition
Die Entstehung des Kulturprofils
Bewusstseinsarchitektur und Kultur
Architektur der kulturellen Ebenen in verschiedenen Tiefen
Die Beziehung zwischen expliziter und impliziter Bewusstseinsarchitektur
2. THE STATE- OF-THE-ART OF INTERCULTURAL RESEARCH AND MANAGEMENT – AND ITS FUTURE
1. A synopsis of modern intercultural studies
2. The transcultural profiler
3. The epistemological foundation of the dynamic of the transcultural dimension
4. Model for the management of the change of the intercultural paradigm
3. THE TRANSCULTURAL PROFILER: THE UNIVERSAL CULTURE MANAGEMENT MODEL
Model, legend, explanations, correlations
4. SYNOPSIS OF INTER-/TRANSCULTURAL MANAGEMENT INSTRUMENT
5. INTER-/TRANSCULTURAL REFERENCE TERMINOLOGY
INTER- AND TRANSCULTURAL REFERENCES
Zielsetzung & Themen
Das Buch bietet eine fundierte Einführung in das interkulturelle und transkulturelle Management. Das primäre Ziel ist es, ein ganzheitliches Verständnis für die kulturelle Prägung des Menschen zu schaffen und Werkzeuge zur Verfügung zu stellen, um kulturelle Differenzen in globalen Managementprozessen synergetisch zu nutzen.
- Systematisierung interkultureller Forschungsmodelle und Paradigmenwechsel.
- Einführung des „Transcultural Profiler“ als integratives Management-Instrument.
- Analyse der Beziehung zwischen expliziter und impliziter Bewusstseinsarchitektur.
- Anwendung wissenschaftlicher Konzepte (wie der Quantenphysik) auf soziokulturelle Prozesse.
- Bilinguales Referenzwörterbuch für interkulturelle Fachbegriffe und Management-Konzepte.
Auszug aus dem Buch
Die Entstehung des Kulturprofils
Kultur wird im Wege der primären Sozialisierung im Elternhaus, der sekundären in der Schule und der tertiären im Arbeitsleben erworben. Unter Zuhilfenahme der Universal-Kulturmanagement Landkarte auf Seite 24ff lässt sich folgendes feststellen: Das Kulturprofil eines Menschen setzt sich zunächst entsprechend seiner Konditionierung im wesentlichen aus Variablen der Ebenen D6 des Individualkulturprofils (dem man weitere hinzufügen kann) und D7 des Nationalkulturprofils, sowie auch der Ebene D8 des Kommunikationsprofils, ersichtlich im integrierten transkulturellen Profiler zusammen.
Die diversen Kulturgruppen, allen voran die nationale, denen jemand angehört, stiften Identität, verleihen Orientierung und bedingen dessen Werte, Einstellungen und Verhaltensweisen. Je nach Situation kann die eine oder andere Gruppenzugehörigkeit jeweils auschlaggebender sein. Nachfolgend die dreimal 12 Optionen der drei Ebenen oder Profile, die sein allgemeines Gesamtprofil annähernd bedingen, insbesondere wenn es noch durch die Einbeziehung weiterer Ebenen des Profilers, wie z. B. der der Evolution, Profilerebene 5 und der Ethik, Profilerebene D4 ein nuanciertes und differenziertes Profiling erfährt, denn ohne ein Minimum sozial erforderlicher Entwicklung auf diesen beiden Ebenen, erreicht der Mensch nicht seine spezifisch menschliche Statur, was alles soziokulturelle Denken und sei es wissenschaftlich noch so ausgefeilt, unter Umständen hinfällig macht.
Eine hohe Entwicklung in diesen Bereichen gestattet es dagegen, den gordischen Knoten der intrapsychischen, interpersonalen, intergruppen und interkulturellen Knoten zu lösen und alle kulturellen Barrieren zu überwinden. Kulturelle Werte an sich sind wertneutral, was die kulturelle Relativität begründet. Fachlich-technische interkulturelle Kompetenz allein genügt nicht, um kulturelle Probleme nachhaltig zu lösen. Allein der Fortschritt in den Bereichen der Ethik und Evolution schafft die Voraussetzung für irreversibel effektives interkulturelles Management. Und diese Ethik und Evolution ist der Operationalisierung und Anwendung bedürftig um nachhaltig wirksam zu sein. Es versteht sich, dass für ein differenzierteres Profiling im globalen Managementkontext die dafür vorgesehenen übrigen Ebenen des Transkulturellen Profilers mit Managementrelevanz bedarfsorientiert einbezogen werden sollten.
Zusammenfassung der Kapitel
STRUKTUR UND KULTUR DES MENSCHEN: Dieses Kapitel erläutert die Entstehung kultureller Identität durch Sozialisierungsprozesse und stellt verschiedene einflussreiche Kulturdefinitionen vor.
THE STATE- OF-THE-ART OF INTERCULTURAL RESEARCH AND MANAGEMENT – AND ITS FUTURE: Hier erfolgt eine Synopsis moderner interkultureller Studien und die theoretische Herleitung des Transcultural Profilers.
THE TRANSCULTURAL PROFILER: THE UNIVERSAL CULTURE MANAGEMENT MODEL: Dieses Kapitel widmet sich der detaillierten Vorstellung und Erläuterung des universalen Kulturmanagementmodells.
SYNOPSIS OF INTER-/TRANSCULTURAL MANAGEMENT INSTRUMENT: Eine Zusammenfassung praktischer Werkzeuge und Techniken für das interkulturelle Management.
INTER-/TRANSCULTURAL REFERENCE TERMINOLOGY: Ein umfassendes zweisprachiges Glossar der wichtigsten Fachbegriffe und Konzepte im Bereich des interkulturellen Managements.
Schlüsselwörter
Transkulturelles Management, Interkulturelle Kompetenz, Bewusstseinsarchitektur, Kulturprofil, Sozialisierung, Transcultural Profiler, Management des kulturellen Wandels, Kulturelle Diversität, Synergie, Identität, Interkulturelle Kommunikation, Globalisierung, Mentale Software, Werte, Paradigmenwechsel.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Werk primär?
Das Buch bietet eine umfassende theoretische und praktische Einführung in das interkulturelle und transkulturelle Management, um kulturelle Dynamiken in einer globalisierten Arbeitswelt besser zu verstehen und zu steuern.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zu den Kernbereichen gehören die Struktur und Entwicklung des menschlichen Kulturprofils, moderne interkulturelle Managementmodelle sowie praktische Instrumente zur Lösung kultureller Dilemmata.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist die Vermittlung einer ganzheitlichen Sichtweise, die es Führungskräften ermöglicht, kulturelle Barrieren zu überwinden und durch die Integration unterschiedlicher kultureller Aspekte Synergien zu schaffen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Der Autor nutzt einen transdisziplinären Ansatz, der Erkenntnisse aus der Physik, Physiologie, Philosophie, Psychologie und Metaphysik integriert, um ein Modell für kulturelle Prozesse zu entwerfen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil konzentriert sich auf die Vorstellung des „Transcultural Profiler“, ein 12-dimensionales Modell zur Analyse und zum Management kultureller Infrastrukturen in globalen Unternehmen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind unter anderem Transkulturalität, kulturelle Synergie, Bewusstseinsmanagement, interkulturelle Kompetenz und der „quantenkulturelle Effekt“.
Wie wird das Zwiebelmodell von Hofstede im Buch interpretiert?
Das Zwiebelmodell dient zur Visualisierung verschiedener Tiefen kultureller Programmierung, wobei äußere Praktiken (Symbole, Helden, Rituale) von tieferliegenden, schwerer veränderbaren Grundwerten unterschieden werden.
Welchen Stellenwert nimmt die "Doppelhelix" in der Argumentation ein?
Die Doppelhelix der DNA wird als Metapher verwendet, um die notwendige Synergie und Verschränkung zwischen gegensätzlichen kulturellen Polen zu verdeutlichen, die für eine erfolgreiche Konfliktlösung und Integration unerlässlich ist.
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- D.E.A./UNIV. PARIS I Gebhard Deissler (Autor), 2011, Eine Einführung ins interkulturelle und transkulturelle Management, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/181862