Die Rolle der Straßburger Pfarrfrau Katharina Zell in der Reformation


Hausarbeit (Hauptseminar), 2011

32 Seiten, Note: 2,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Die Bedeutung der Reformation für die Rolle der Frau
1. Positive und negative Veränderungen durch die Reformation
2. Das neue Eheverständnis
3. Die Rolle der Pfarrfrau

III. Die Pfarrfrau Katharina Zell
1. Die Ehe mit dem Straßburger Pfarrer Matthäus Zell
2. Die Aufgaben Katharina Zells in der Gemeinde
3. Das Leben Katharina Zells als Witwe
4. Die publizistische Tätigkeit Katharina Zells
a. (Theologisches) Schreiben für die Sache der Reformation
b. Schreiben zur Verteidigung
c. Schreiben aus seelsorgerlichen Gründen
d. Schreiben über das eigene Rollenverständnis
5. Die Reaktionen der Zeitgenossen auf Katharina Zells Handeln

IV. Fazit: Die Rolle Katharina Zells in der Reformation und die Rolle der Reformation in Katharina Zells Leben

V. Bibliographie
1. Quellenverzeichnis
2. Literaturverzeichnis

VI. Anhang: Erklärung

I. Einleitung

Im Folgenden soll die Bedeutung der Straßburger Pfarrfrau Katharina Zell für die Reforma­tion sowie die Rolle, die die Reformation in ihrem Leben spielte, erörtert werden. Hierbei ist es sinnvoll, zunächst einen Überblick über die Veränderungen, die die Reformation für die Frauen der damaligen Zeit brachte, zu geben, wobei das neue Eheverständnis und die Rolle der Pfarrfrau zentrale Punkte darstellen. Nachdem diese allgemeinen Grundlagen geklärt sind, soll dann auf Katharina Zell selbst eingegangen werden. Dabei soll zunächst ihre Ehe mit dem Straßburger Münsterpfarrer Matthäus Zell dargestellt werden, um dann auf ihre Aufgaben als Pfarrfrau in der Gemeinde von Straßburg und schließlich ihr Leben als Witwe nach dem Tod ihres Mannes einzugehen. Den wichtigsten Punkt dieser Arbeit stellt dann die Erläuterung und Auswertung der schriftlichen Erzeugnisse Katharina Zells bezüglich der Frage nach ihrer Rolle in der Reformation und der Rolle, die die Reformation für sie spielte, dar. Hierbei sollen nacheinander ihre publizierten Schriften sowie ihre briefliche Korrespondenz behandelt wer­den. Anschließend sollen dann kurz einige Reaktionen der Zeitgenossen auf Katharina Zells öffentliches Handeln erörtert werden. Zuletzt sollen dann in einem Fazit die gewonnenen Er­kenntnisse zu der hier aufgeworfenen Frage nach der wechselseitigen Bedeutung zwischen Katharina Zell und der Reformation zusammengefasst werden.

Allgemein über Frauen in der Zeit der Reformation liefert der 1999 von Anne Conrad heraus­gegebene Sammelband „In Christo ist weder man noch weyb“[1] viele Informationen. Eines der wichtigsten dieser Arbeit zugrundeliegenden Werke ist außerdem der von Heide Wunder 1998 herausgegebene Sammelband „Geschlechterperspektiven“[2], in dem sich mehrere Auf­sätze speziell über Katharina Zell finden. Die schriftlichen Erzeugnisse der Pfarrfrau Katha­rina Zell, die als wichtige Quellen dieser Arbeit zugrundeliegen, hat Elsie Anne McKee 1998 in einer kritischen Edition zusammengestellt.[3]

II. Die Bedeutung der Reformation für die Rolle der Frau

Im Folgenden sollen zunächst kurz die Lebensverhältnisse der Frauen im Vorfeld der Refor­mation dargestellt werden, um dann die mit der Reformation einhergehenden Veränderungen zeigen zu können.

Allgemein sowie im Zusammenhang mit der Kirche waren Frauen auf den häuslichen und familiären Bereich beschränkt und öffentliches Handeln ihrerseits war nicht gern gesehen, auch wenn bereits in der Bibel an verschiedenen Stellen sowie in der griechischen und römi­schen Antike, später auch im Mittelalter und besonders in der Renaissance wichtige, selbst­ständig handelnde Frauen auftauchen.[4] Das Predigen beziehungsweise der Zutritt zum Priester­tum war Frauen in der katholischen Kirche grundsätzlich verwehrt.[5] Doch obwohl insbesondere die Kirche eine demütige und unterwürfige Haltung der Frau dem Mann gegen­über befürwortete, gab es für Frauen dennoch im kirchlichen Bereich immer schon Möglich­keiten zum autonomen und eigenständigen Handeln.[6] Die Religion war zur damaligen Zeit nämlich generell nicht nur im Privatleben wichtig, sondern auch automatisch eine öffentliche Angelegenheit, in deren Namen jeder Mensch zu öffentlichem Agieren berechtigt war.[7] Das Predigen war davon allerdings ausgenommen, dies stand nur denen zu, die von der Kirche die offizielle Befugnis dazu erhalten hatten, also den Klerikern.[8] Und auch die generelle Möglich­keit zum autonomen Handeln bestand in der katholischen Kirche nur für bestimmte Frauen­gruppen: Jungfrauen und Witwen konnten in Klöstern leben, sich bilden und über ihr Non­nendasein öffentlich wirken, unter anderem in den zu den Klöstern gehörenden Schulen.[9] In allen anderen Bereichen sollte die Frau unterwürfig sein und nicht öffentlich das Wort ergrei­fen, wobei man sich auf das Neue Testament berief und konstatierte, die Frau sei schließlich für den Sündenfall verantwortlich.[10] So erklärt sich auch, warum für Mönche und Priester der katholischen Kirche die Ehe tabu war.[11] Dennoch gab es Geistliche, die trotz des Verbots eine Frau an ihrer Seite hatten, die dann jedoch als schandhafte „papenwife“ gesellschaftlich wenig Ansehen genoss.[12]

1. Positive und negative Veränderungen durch die Reformation

Eine wichtige mit der Reformation einhergehende Veränderung war die Auflösung vieler Klöster.[13] Diese Veränderung wurde aber kontrovers beurteilt: Einerseits hieß es, Frauen hät­ten durch die Reformation größere öffentliche Entfaltungsmöglichkeiten erhalten, andererseits jedoch waren gerade die Klöster ein Raum, in dem Frauen von jeher die Möglichkeit hatten, unabhängig von männlicher Bevormundung zu handeln, weshalb die Auflösung derselben ihnen eben diese Möglichkeit nahm.[14] So war es einer unverheirateten Frau nicht mehr mög­lich, ein frommes Leben im Dienst der Religion zu führen, und die Einflussmöglichkeit, die Frauen sich in Form des Klosterlebens im Laufe des Mittelalters erarbeitet hatten, ging verlo­ren.[15] Für Männer gab es weiterhin Ämter und Funktionen in der sich etablierenden evangeli­schen Kirche, für Frauen hatte es Ämter lediglich in den Klöstern gegeben, die nun aufgelöst wurden.[16] Daraus erklärt sich auch die Tatsache, dass nicht wenige der Frauen, die in Klöstern lebten, an den vorreformatorischen Verhältnissen festhielten.[17] Auch höhere Bildung war Frauen in erster Linie in Klöstern zugänglich gewesen.[18] Dies könnte ein Grund gewesen sein, warum in der reformatorischen Bewegung die Mädchenbildung eine wichtige Rolle spielte.[19] Da außerdem im Zuge der Reformation Bibelübersetzungen in die Volkssprache in Umlauf kamen, die sich dank der neuen Technik des Buchdrucks hoher Verbreitung erfreuten, lernten immer mehr Menschen Lesen und Schreiben und so verfügten auch viele Frauen, die der la­teinischen Sprache nicht mächtig waren, über eine intensive Bibelkenntnis.[20] Dies war wahr­scheinlich mit dadurch bedingt, dass in der Reformationsbewegung insgesamt die Berufung auf die Bibel obligatorisch war.[21]

Die neuen öffentlichen Entfaltungsmöglichkeiten für Frauen, aber auch für Laien allgemein, ergaben sich aus einer Entwicklung, die schon im Spätmittelalter eingesetzt hatte, der christozentrisch ausgerichteten Laienspiritualität: Laien begannen, öffentlich die Mängel in der Institution der katholischen Kirche zu beanstanden und sich somit gegen den Klerus auf­zulehnen.[22] In der Reformationszeit etablierte sich außerdem die Flugschriftenliteratur als Massenmedium.[23] Im Zuge dessen eröffnete sich den Laien schließlich die Möglichkeit, sich öffentlich zum Zeitgeschehen zu äußern, was viele, darunter sowohl Männer als auch Frauen, auch taten.[24] Die Reformationsbewegung entstand also sozusagen aus den Laienbewegungen, in denen auch Frauen aktiv beteiligt waren.[25] Dazu passt dann auch Luthers Ziel, das Geistli­che mit der Alltagswelt der Laien, also dem Weltlichen, zu verbinden, indem das Geistliche entsakralisiert und das Weltliche sakralisiert werden sollte.[26] Eine der wichtigsten Forderun­gen der reformatorischen Bewegung war dementsprechend das Priestertum aller Gläubigen.[27] Dennoch blieben Frauen generell, auch in der sich neu etablierenden evangelischen Kirche vom Priesteramt ausgeschlossen.[28] Insgesamt wurde die Beteiligung der Laien zu Beginn der Reformation zwar gern gesehen, aber das Recht zu predigen blieb weiterhin nur denjenigen vorbehalten, die von einer kirchlichen oder auch einer politischen Obrigkeit die Befugnis dazu erhalten hatten, die große Masse der Laien blieb davon also weiterhin ausgeschlossen.[29] Für Frauen galten noch immer, unter Berufung auf das Neue Testament, das Gebot des Schwei­gens und der Unterwürfigkeit und das Verbot des Agierens und Sprechens in der Öffentlich­keit.[30] Die anfänglich starke aktive Beteiligung von Frauen an der reformatorischen Bewe­gung wurde im Verlauf der Reformation insgesamt immer weiter eingeschränkt, da die Laien­bewegungen generell von den kirchlichen und politischen Obrigkeiten zunehmend als Bedro­hung empfunden wurden.[31]

2. Das neue Eheverständnis

Im Zuge der Reformation wurde auf Luther zurückgehend die eheliche Gemeinschaft von Mann und Frau aufgewertet und gegenüber der zölibatären Lebensweise der katholischen Kle­riker als vorzuziehend angesehen.[32] Die Ehepartner sollten die Ehe aufgrund von gegenseiti­ger Liebe schließen.[33] Luther betonte die Gottgewolltheit der Ehe, die mit der ehelichen Liebe der unreinen Lust, dem Sexualtrieb, entgegenwirke und vor allem der Zeugung und Aufzucht von Kindern diene.[34] Ehepartner galten als untrennbar verbunden durch die gegenseitige Ver­pflichtung und gemeinschaftliche Verantwortung zur christlichen Erziehung der Kinder.[35] Die Frau ist nach diesem Eheverständnis nicht mehr ihrem Mann völlig unterwürfig, sondern gilt als seine Partnerin, die berechtigt zu Widerspruch und Kritik an ihm ist, wenn er in irgendei-ner Form unchristlich handelt.[36] Im Haus, dem Ort der Frömmigkeit der Reformationszeit, musste die Ehefrau den Kindern und dem dort lebenden Gesinde die evangelische Lehre ver-mitteln, war also zuständig für christliche Erziehung im ehelichen Haushalt.[37] Somit herrschte sie sozusagen als Hausmutter über ihren eigenen Haushalt, während der Ehemann hier jedoch als Hausvater mit in der Verantwortung stand.[38] Durch vorbildliche christliche Führung des privaten Haushalts leistete die Ehefrau ihren Beitrag zum öffentlichen Leben im städtischen Haushalt.[39] Die Ehe wurde für die reformatorische Bewegung zum neuen Ideal der Lebens-führung.[40] Sie ersetzte in dieser Hinsicht für Frauen die Klöster: War vorher das Leben als Nonne das Ideal der Frömmigkeit einer Frau gewesen, so war dies jetzt das Leben als vorbild-liche christliche Ehefrau.[41] Damit wurde diese Option aber zur einzig möglichen für christli-che Frauen in einer Gesellschaft, in der die Lebensform der Familie höchste Priorität hatte.[42] Dies bedeutet, dass man die Frau immer in Abhängigkeit von ihrem Mann sehen wollte, denn rechtlich blieb sie auch als Ehefrau unmündig.[43] Öffentliches Wirken im Sinne von Armenfür-sorge und Ähnlichem war der Ehefrau nur erlaubt, wenn ihre Pflichten im ehelichen Haushalt dafür Zeit ließen.[44] Somit ist die Rolle der Ehefrau im Vergleich zum frei in der Öffentlichkeit wirkenden Ehemann stark domestiziert und da die Ehe als ideale Lebensform nahezu ver-pflichtend für Frauen war, galt diese Rollenzuweisung für fast alle Frauen der damaligen Zeit, im Gegensatz zu unverheirateten Frauen in katholischen Klöstern, die unabhängig von Män-nern agieren konnten.[45] Blieb eine protestantische Frau unverheiratet, galt sie als unchristlich und sündhaft, da sie sich Gottes Willen widersetzte, indem sie nicht heiratete.[46]

3. Die Rolle der Pfarrfrau

In der reformatorischen Bewegung wurde die Ehe nicht nur generell als ideale Lebensform angesehen, sondern auch für Geistliche, die nicht enthaltsam leben wollten oder konnten, als bessere Lösung betrachtet als die häufigen unehelichen Partnerschaften, die Geistliche mit Frauen führten.[47] Aus diesem Grunde kam es zu Beginn der Reformation oft zu Eheschließun­gen von Geistlichen.[48] Dies war allerdings ein offensichtliches und eindeutiges Zeichen dafür, dass man sich zur neuen evangelischen Lehre bekannte, weshalb die betreffenden Pfarrer und ihre Ehefrauen oft Anfeindungen seitens der Gesellschaft ausgesetzt waren.[49] Bald wurde es nicht nur für Frauen allgemein nahezu verpflichtend zu heiraten, sondern auch für Geistliche der neuen reformierten Kirche.[50] Die Pfarrfrau wurde dadurch schnell zu einem sichtbaren Kennzeichen evangelischer Pfarrer.[51] Das Leben als Pfarrfrau bedeutete für die Frau, dass sie über das geistliche Amt ihres Ehemannes ebenfalls ein geistliches Leben führen konnte.[52] Die Rollen des Pfarrers und seiner Ehefrau waren miteinander verknüpft, denn der Pfarrer galt als der Hausvater nicht nur seines privaten Haushalts, sondern auch seiner Gemeinde, während die Pfarrfrau ihm als Hausmutter zur Seite gestellt war, und das Zusammenleben der Ehepart­ner der Gemeinde zum Vorbild dienen sollte.[53] Die Pfarrfrau galt somit in der reformatori­schen Bewegung als Vorbild für alle Frauen.[54] Neben den Pflichten im eigenen Haushalt, die denen einer jeden Ehefrau wie oben beschrieben entsprachen, sollte die Pfarrfrau auch über den privaten Haushalt hinaus in der Gemeinde wirken, war also auch zuständig für die Ver­breitung und das Leben der evangelischen Lehre in der Öffentlichkeit.[55] Als Pfarrfrau hatte eine Frau außerdem die Möglichkeit, mittelbar an der Tätigkeit ihres Mannes teilzuhaben und in reformatorischen Dingen über ihren Mann Einfluss auszuüben.[56] Verstarb ihr Mann, war sie als Witwe häufig als Lehrerin in Mädchenschulen tätig.[57] Sie genoss deshalb meist auch eine höhere Bildung als der Großteil ihrer Zeitgenossinnen.[58]

III. Die Pfarrfrau Katharina Zell

Katharina Zell wurde 1497 als Katharina Schütz in Straßburg geboren.[59] Die Familie Schütz war eine wohl situierte Handwerkerfamilie.[60] Der Vater war Schreinermeister, weitere Informa­tionen über ihn oder auch die Mutter fehlen größtenteils.[61] Lediglich der Name der Mutter, Elisabeth Gerster, und der des Vaters, Jakob Schütz, sind bekannt.[62] Die Familie ge­noss Ansehen in der Gesellschaft ihrer Heimatstadt.[63] Über Katharinas Schulbildung gibt es keine Informationen, sie war aber des Schreibens und Lesens in der Volkssprache mächtig, hat also möglicherweise eine private Schule, eine der damaligen Bildungsmöglichkeiten für Kinder, die nicht für ein Klosterleben bestimmt waren, besucht.[64] Darüber hinaus hatte sie von Kindheit an großes Interesse an Literatur.[65] Aufgrund des Trends der damaligen Zeit, gelehrte Schriften in der Volkssprache zu publizieren, bot sich Katharina die Möglichkeit, dieses Interesse auszuleben, las verschiedene theologische Schriften und vor allem die Bibel wurde so für sie zu einer wichtigen Lebensgrundlage.[66] Sie bildete sich so eigenständig wei­ter, war zwar der lateinischen Sprache nicht mächtig, beherrschte aber später durchaus den Umgang mit rhetorischen Stilmitteln.[67] Die Familie war in religiöser Hinsicht laienorientiert ausgerichtet, was sich besonders darin zeigt, dass die Eltern weder für Katharina noch für ihre Geschwister ein klösterliches Leben vorsahen.[68] Katharina war aber nach Eigenaussage schon in ihrer Kindheit in der Straßburger Kirche aktiv.[69] Die Stadt Straßburg war als freie Reichs­stadt von jeher für neue geistige und geistliche Strömungen offen gewesen und so hatte auch die Reformation in ihren Anfängen in der dortigen Bürgerschaft schnell eine breite Anhänger­schaft gefunden, zumal sich auch dort nach Erfindung des Buchdrucks die erste Drucker­presse befand und bereits vor Martin Luthers Bibelübersetzung in Straßburg eine Übersetzung der Heiligen Schrift in die Volkssprache existierte, was den Wunsch nach Verbreitung der christlichen Lehre in der Volkssprache förderte.[70] So stand der Großteil der Straßburger Bür-gerschaft der alten katholischen Kirche bald sehr skeptisch gegenüber.[71] Auch Katharina entwickelte schnell großes Interesse an der neuen evangelischen Lehre.[72] Laut Eigenaussage hatte sie schon immer ein frommes Leben geführt und viele gute Taten vollbracht sowie eifrig verschiedene fromme literarische Werke gelesen, war aber dennoch vielen Anfeindungen ausgesetzt.[73] Deshalb hatte sie sich immer mehr Gedanken darüber gemacht, ob ihre guten Taten zum Erreichen des Seelenheils ausreichend sein würden, und war über diese Grübeleien scheinbar in eine psychische Krise gestürzt, da die alte katholische Lehre ihr für diese inneren Konflikte keine Lösungen bot, bis sie schließlich von Martin Luther und der neuen evangeli­schen Lehre gehört habe und darin eine neue Chance auf ein Leben im Dienste Gottes und des Glaubens erblickte.[74] So wie ihr ging es sehr vielen Bürgern Straßburgs und auch immer mehr Mitgliedern des Stadtrats, bis sich schließlich die freie Reichsstadt vollständig zur neuen Leh-re bekannte.[75] Und so vertrat auch Katharina eine christozentrische Theologie, die Ämter und Institutionen in der Kirche ablehnte und von stringentem Rekurs auf die Bibel lebte.[76] Sie wünschte einen Glauben, der unabhängig war von konfessionellem Dogmatismus oder politi­schen Machtkonstellationen.[77] Außerdem war ihre Haltung von Toleranz gekennzeichnet, denn sie war gegen jeglichen Glaubens- beziehungsweise Bekehrungszwang, da sie der An­sicht war, der Glaube werde von Gott im Innern des Menschen erzeugt, so dass äußerer Zwang sinnlos sei.[78]

1. Die Ehe mit dem Straßburger Pfarrer Matthäus Zell

Matthäus Zell stammte aus einer eher wenig vermögenden Familie in Kaysersberg im El­sass.[79] Er war seit 1518 Münsterpfarrer in Straßburg und predigte seit 1521 die neue evangeli­sche Lehre.[80] Damit war er der erste evangelische Pfarrer in der Stadt.[81] Er erfreute sich dort großer Beliebtheit und die Zahl seiner Zuhörer nahm stetig zu.[82] Im Herbst des Jahres 1523 begann Matthäus als offensichtliches Zeichen seiner reformatorischen Gesinnung, Eheschlie­ßungen von Geistlichen vorzunehmen.[83] Er war zu diesem Zeitpunkt 46 Jahre alt, 20 Jahre älter als die junge Katharina Schütz, die mit großem Interesse seine Predigten hörte und sich für die reformatorischen Ideen begeisterte.[84] Zum Thema Ehe teilte sie die Auffassung Lu­thers, nämlich dass ihr Hauptzweck das gemeinschaftliche Leben der Ehepartner für den Glauben sein sollte.[85] Matthäus und Katharina begegneten einander auch privat, außerhalb der Kirche, denn er war mehrfach im Hause Schütz zu Gast.[86] Am 3. Dezember 1523 heirateten Matthäus und Katharina schließlich.[87] Der evangelische Pfarrer Martin Bucer, der bereits verhei­ratet war und sich offen für die Priesterehe einsetzte, vollzog die Trauung.[88] Katharina sah in dieser Heirat die Chance, sich als Frau eines Pfarrers aktiv an der Umsetzung der re­formatorischen Ideen beteiligen zu können.[89] Die Eheschließung entsprach Luthers Idealvor­stellung der Ehe: Matthäus und Katharina heirateten aus gegenseitiger Zuneigung und Freundschaft.[90] Da es 1523 noch nicht viele verheiratete Pfarrer gab, gab es in der jungen refor­matorischen Bewegung auch noch keine genauen Vorstellungen davon, was das Leben einer Pfarrfrau ausmachen sollte, welche Aufgaben ihr zukamen oder Ähnliches, Vorstellun­gen von einer Art „Amt“ der Pfarrfrau entwickelten sich erst im Laufe der Zeit.[91] Eheschlie-ßungen Geistlicher waren also zum Zeitpunkt der Heirat der Zells alles andere als üblich, weshalb Matthäus durch diesen Schritt Anfeindungen von Seiten der Altgläubigen ausgesetzt war, Gleiches galt aber auch für Katharina: Sie hatte einen Pfarrer geheiratet, außerdem stand dieser seit einiger Zeit aufgrund des Predigens reformatorischen Gedankenguts unter kirchli-chem Bann und hatte seine Stelle als Pfarrer in Straßburg lediglich behalten können, da der Rat der Stadt auf seiner Seite stand.[92] Dennoch hatte Katharina die eigenständige Entschei-dung für die Heirat mit Matthäus getroffen und damit einen offensichtlichen Beitrag zur refor-matorischen Modifikation des Priesterstandes geleistet.[93] Auch die reformatorischen Pfarrer Wolfgang Capito und Caspar Hedio heirateten zwischen 1522 und 1524 und gaben so ge-meinsam mit den Ehepaaren Bucer und Zell der Reformation in Straßburg entscheidenden Auftrieb.[94] Noch bis zum Jahr 1529 wurde in Straßburg im Münster nacheinander oder paral­lel katholisch und evangelisch gepredigt.[95] Als dann 1529 im Streit um die Abendmahlslehre zwischen der zwinglianischen Reformation der Schweiz und der lutherischen Deutschlands Vertreter beider Richtungen sich in Marburg trafen, um zu einer Einigung zu kommen, reiste auch Bucer aus Straßburg als Vermittler dorthin, da die Straßburger Reformatoren von jeher einen Ausgleich zwischen den beiden Richtungen gesucht hatten.[96] Es kam jedoch bei dem Gespräch zu keiner endgültigen Einigung.[97] Die Reformer Zwingli und Oecolampad kamen auf ihrer Reise zum Marburger Religionsgespräch durch Straßburg und wurden von den Zells im Pfarrhaus beherbergt.[98] Hier zeigt sich eine Facette der Aufgaben, die das Leben als Pfarrfrau für Katharina mit sich brachte: Die klassische Hausarbeit, zu der neben der Führung des eigenen Haushalts auch immer wieder und nicht selten das Bewirten von Gästen ge­hörte.[99] Außerdem unternahmen Matthäus und Katharina verschiedene Reisen, auf denen sie weitere andere Reformer persönlich kennenlernte.[100] Matthäus vertrat eine ähnlich tolerante Einstellung wie Katharina: Für ihn stand die Nächstenliebe im Mittelpunkt des christlichen Glaubens und war somit wichtiger als die innerprotestantischen Konflikte zwischen verschie­denen Lehrmeinungen.[101] Insgesamt war die eheliche Beziehung zwischen Katharina und Matthäus von Harmonie geprägt, was wohl mit in ihrem gemeinsamen Eintreten für die re­formatorische Sache begründet war.[102] Eigene Kinder hatten die Zells nicht, Katharina gebar zwar zwei, diese verstarben jedoch bald nach der Geburt.[103]

[...]


[1] Conrad, Anne (Hrsg.): „In Christo ist weder man noch weyb“. Frauen in der Zeit der Reformation und der katholischen Reform (= Katholisches Leben und Kirchenreform im Zeitalter der Glaubensspaltung, Bd. 59). Münster 1999.

[2] Wunder, Heide (Hrsg.): Geschlechterperspektiven. Forschungen zur Frühen Neuzeit. Königstein 1998.

[3] McKee, Elsie Anne: Katharina Schütz-Zell. Volume two. The Writings. A critical edition (= Studies in medieval and reformation thought, Vol. 69). Leiden/Boston/Köln 1998.

[4] Vgl. Bainton, Roland H.: Frauen der Reformation. Von Katharina von Bora bis Anna Zwingli. Zehn Portraits. Gütersloh 1995, S. 9f.

[5] Vgl. Wunder, Heide: „Frauen mischen sich ein“: Protestantische und katholische „Frauenbewegungen“ im 16. Jahrhundert. In: Frauen mischen sich ein. Katharina Luther, Katharina Melanchthon, Katharina Zell, Hille Feicken und andere. Hg. v. Evangelisches Predigerseminar Lutherstadt Wittenberg. Wittenberg 1997, S. 97.

[6] Vgl. Conrad, Anne: Aufbruch der Laien – Aufbruch der Frauen. Überlegungen zu einer Geschlechtergeschichte der Reformation und katholischen Reform. In: „In Christo ist weder man noch weyb“. Frauen in der Zeit der Reformation und der katholischen Reform (= Katholisches Leben und Kirchenreform im Zeitalter der Glaubensspaltung, Bd. 59). Hg. v. Anne Conrad. Münster 1999, S. 9.

[7] Vgl. Wunder: „Frauen mischen sich ein“, S. 97.

[8] Vgl. Jancke, Gabriele: Publizistin – Pfarrfrau – Prophetin. Die Straßburger „Kirchenmutter“ Katharina Zell. In: Frauen mischen sich ein. Katharina Luther, Katharina Melanchthon, Katharina Zell, Hille Feicken und andere. Hg. v. Evangelisches Predigerseminar Lutherstadt Wittenberg. Wittenberg 1997, S. 78.

[9] Vgl. Wunder: „Frauen mischen sich ein“, S. 105f.

[10] Vgl. Bainton: Frauen der Reformation, S. 11.

[11] Vgl. Jan>

[12] Vgl. Schorn-Schütte, Luise: Gefährtin und Mitregentin. Die Rolle der Frau und der Pfarrfrau vom 16. bis 18. Jahrhundert. In: Frauen mischen sich ein. Katharina Luther, Katharina Melanchthon, Katharina Zell, Hille Feicken und andere. Hg. v. Evangelisches Predigerseminar Lutherstadt Wittenberg. Wittenberg 1997, S. 9.

[13] Vgl. Conrad: Aufbruch, S. 10f.

[14] Vgl. Bainton: Frauen der Reformation, S. 12f.

[15] Vgl. Wunder: „Frauen mischen sich ein“, S. 97ff.

[16] Vgl. Conrad: Aufbruch, S. 19.

[17] Vgl. Jan>

[18] Vgl. Becker-Cantarino, Barbara: Der lange Weg zur Mündigkeit: Frau und Literatur (1500 – 1800). Stuttgart 1987, S. 41.

[19] Vgl. Schorn-Schütte: Gefährtin und Mitregentin, S. 15.

[20] Vgl. Bainton: Frauen der Reformation, S. 13.

[21] Vgl. Conrad: Aufbruch, S. 14.

[22] Vgl. Conrad: Aufbruch, S. 11f.

[23] Vgl. Christmann, Andrea: Autorinnen der Frühen Neuzeit. Katharina Schütz-Zell und Caritas Pirckheimer. Dissertation. Universität Mannheim 2005, S. 4.

[24] Vgl. Halbach, Silke: Publizistisches Engagement von Frauen in der Frühzeit der Reformation. In: „In Christo ist weder man noch weyb“. Frauen in der Zeit der Reformation und der katholischen Reform (= Katholisches Leben und Kirchenreform im Zeitalter der Glaubensspaltung, Bd. 59). Hg. v. Anne Conrad. Münster 1999, S. 50f.

[25] Vgl. Wunder: „Frauen mischen sich ein“, S. 99.

[26] Vgl. Schorn-Schütte: Gefährtin und Mitregentin, S. 8.

[27] Vgl. Albrecht, Ruth: Wer war Katharina Zell? Weder Bileams Eselin noch Inhaberin eines Pfarrfrauenamtes: Beobachtungen zur Rezeption einer Reformatorin. In: Geschlechterperspektiven. Forschungen zur Frühen Neuzeit. Hg. v. Heide Wunder. Königstein 1998, S. 135.

[28] Vgl. Bainton: Frauen der Reformation, S. 13.

[29] Vgl. Wunder: „Frauen mischen sich ein“, S. 78f.

[30] Vgl. Albrecht: Wer war Katharina Zell, S. 135ff.

[31] Vgl. Conrad: Aufbruch, S. 15.

[32] Vgl. Becker-Cantarino: Der lange Weg zur Mündigkeit, S. 37.

[33] Vgl. Schorn-Schütte: Gefährtin und Mitregentin, S. 11.

[34] Vgl. Becker-Cantarino: Der lange Weg zur Mündigkeit, S. 38.

[35] Vgl. Bainton: Frauen der Reformation, S. 8.

[36] Vgl. Schorn-Schütte: Gefährtin und Mitregentin, S. 11f.

[37] Vgl. Conrad: Aufbruch, S. 17.

[38] Vgl. Schorn-Schütte: Gefährtin und Mitregentin, S. 12.

[39] Vgl. Wunder: „Frauen mischen sich ein“, S. 106.

[40] Vgl. Conrad: Aufbruch, S. 17.

[41] Vgl. Wunder: „Frauen mischen sich ein“, S. 106.

[42] Vgl. Becker-Cantarino: Der lange Weg zur Mündigkeit, S. 37f.

[43] Vgl. Becker-Cantarino: Der lange Weg zur Mündigkeit, S. 42, 46.

[44] Vgl. Conrad: Aufbruch, S. 17.

[45] Vgl. Wunder: „Frauen mischen sich ein“, S. 97.

[46] Vgl. Becker-Cantarino: Der lange Weg zur Mündigkeit, S. 41.

[47] Vgl. Bainton: Frauen der Reformation, S. 8.

[48] Vgl. Christmann: Autorinnen der Frühen Neuzeit, S. 2.

[49] Vgl. Wunder: „Frauen mischen sich ein“, S. 101.

[50] Vgl. Schorn-Schütte: Gefährtin und Mitregentin, S. 8.

[51] Vgl. Albrecht: Wer war Katharina Zell, S. 139.

[52] Vgl. Jan>

[53] Vgl. Schorn-Schütte: Gefährtin und Mitregentin, S. 9f.

[54] Vgl. Conrad: Aufbruch, S. 17.

[55] Vgl. Schorn-Schütte: Gefährtin und Mitregentin, S. 13.

[56] Vgl. Conrad: Aufbruch, S. 15.

[57] Vgl. Schorn-Schütte: Gefährtin und Mitregentin, S. 15f.

[58] Vgl. Conrad: Aufbruch, S. 18.

[59] Vgl. Mager, Inge: Artikel „Katharina Zell“. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 14. Herzberg 1998, Sp. 380.

[60] Vgl. Becker-Cantarino: Der lange Weg zur Mündigkeit, S. 96.

[61] Vgl. Jan>

[62] Vgl. Christmann: Autorinnen der Frühen Neuzeit, S. 12.

[63] Vgl. Zimmerli-Witschi, Alice: Frauen in der Reformationszeit. Dissertation. Zürich 1981, S. 73.

[64] Vgl. Christmann: Autorinnen der Frühen Neuzeit, S. 13.

[65] Vgl. Zimmerli-Witschi: Frauen in der Reformationszeit, S. 73.

[66] Vgl. Christmann: Autorinnen der Frühen Neuzeit, S. 14f.

[67] Vgl. Christmann: Autorinnen der Frühen Neuzeit, S. 201f.

[68] Vgl. Christmann: Autorinnen der Frühen Neuzeit, S. 194f.

[69] Vgl. Jan>

[70] Vgl. Eltz-Hoffmann, Lieselotte von: Kirchenfrauen der frühen Neuzeit. Stuttgart 1995, S. 24ff.

[71] Vgl. Christmann: Autorinnen der Frühen Neuzeit, S. 15.

[72] Vgl. Conrad, Anne: „Ein männisch Abrahamisch gemuet“. Katharina Zell im Kontext der Straßburger Reformationsgeschichte. In: Geschlechterperspektiven. Forschungen zur Frühen Neuzeit. Hg. v. Heide Wunder. Königstein 1998, S. 121.

[73] Vgl. Halbach: Publizistisches Engagement, S. 58f.

[74] Vgl. Christmann: Autorinnen der Frühen Neuzeit, S. 15f.

[75] Vgl. Christmann: Autorinnen der Frühen Neuzeit, S. 210.

[76] Vgl. Conrad: „Ein männisch Abrahamisch gemuet“, S. 130.

[77] Vgl. Christmann: Autorinnen der Frühen Neuzeit, S. 218.

[78] Vgl. Christmann: Autorinnen der Frühen Neuzeit, S. 207f.

[79] Vgl. Christmann: Autorinnen der Frühen Neuzeit, S. 27.

[80] Vgl. Mager: Artikel „Katharina Zell“, Sp. 380.

[81] Vgl. Bainton: Frauen der Reformation, S. 57.

[82] Vgl. Eltz-Hoffmann: Kirchenfrauen, S. 26f.

[83] Vgl. Conrad: „Ein männisch Abrahamisch gemuet“, S. 121.

[84] Vgl. Zimmerli-Witschi: Frauen in der Reformationszeit, S. 74.

[85] Vgl. Christmann: Autorinnen der Frühen Neuzeit, S. 199.

[86] Vgl. Eltz-Hoffmann: Kirchenfrauen, S. 29.

[87] Vgl. Conrad: „Ein männisch Abrahamisch gemuet“, S. 121.

[88] Vgl. Bainton: Frauen der Reformation, S. 57ff.

[89] Vgl. Becker-Cantarino: Der lange Weg zur Mündigkeit, S. 96.

[90] Vgl. Christmann: Autorinnen der Frühen Neuzeit, S. 32.

[91] Vgl. Albrecht: Wer war Katharina Zell, S. 139.

[92] Vgl. Eltz-Hoffmann: Kirchenfrauen, S. 28ff.

[93] Vgl. Jan>

[94] Vgl. Christmann: Autorinnen der Frühen Neuzeit, S. 27.

[95] Vgl. Bainton: Frauen der Reformation, S. 60.

[96] Vgl. Bainton: Frauen der Reformation, S. 66f.

[97] Vgl. Eltz-Hoffmann: Kirchenfrauen, S. 34.

[98] Vgl. Becker-Cantarino: Der lange Weg zur Mündigkeit, S. 98.

[99] Vgl. Jan>

[100] Vgl. Becker-Cantarino: Der lange Weg zur Mündigkeit, S. 98.

[101] Vgl. Zimmerli-Witschi: Frauen in der Reformationszeit, S. 75.

[102] Vgl. Becker-Cantarino: Der lange Weg zur Mündigkeit, S. 102.

[103] Vgl. Christmann: Autorinnen der Frühen Neuzeit, S. 33.

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Details

Titel
Die Rolle der Straßburger Pfarrfrau Katharina Zell in der Reformation
Hochschule
Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen  (Historisches Institut)
Veranstaltung
Hauptseminar Neuzeit: "Stadt und Reformation"
Note
2,7
Autor
Jahr
2011
Seiten
32
Katalognummer
V181870
ISBN (eBook)
9783656051329
ISBN (Buch)
9783656051602
Dateigröße
505 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Reformation, Straßburg, Pfarrfrau, Katharina Zell, Zell, Matthäus Zell, Publizistik, Katharina Schütz, Katharina Schütz-Zell, Schütz-Zell, Schütz, 16. Jahrhundert, Priesterehe
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Hanna Rasch (Autor), 2011, Die Rolle der Straßburger Pfarrfrau Katharina Zell in der Reformation, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/181870

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