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Suchmöglichkeiten und Klassifikation von Stakeholdern am Beispiel der DAX-Unternehmen

Titre: Suchmöglichkeiten und Klassifikation von Stakeholdern am Beispiel der DAX-Unternehmen

Dossier / Travail de Séminaire , 2010 , 34 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Gino Schneider (Auteur)

Gestion d'entreprise - Controlle de gestion
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Résumé Extrait Résumé des informations

Unternehmen müssen heutzutage bei der Durchführung ihrer Geschäftstätigkeit Interessen und Ziele von verschiedensten Gruppen aus den unterschiedlichsten Bereichen berücksichtigen und stehen in ständigem Kontakt mit ihrer Umwelt. Diese Gruppen erbringen Leistungen für Unternehmen oder sind von Leistungen der Unternehmen abhängig. Sie werden als Stakeholder, Anspruchsgruppen oder auch Interessensgruppen bezeichnet. Zu ihnen zählen z.B. Mitarbeiter, Kunden oder Lieferanten. Ohne bestimmte Stakeholder könnte ein Unternehmen nicht existieren. Deshalb ist es sehr wichtig alle bedeutenden Anspruchsgruppen zu kennen und die Beziehung zu diesen optimal zu gestalten, um Konflikte zu verhindern und Synergien ideal auszunutzen. In der Vergangenheit wurde schon oft deutlich, dass eine Vernachlässigung von Stakeholder-Interessen zu erheblichen
Problemen führen kann. Ein beliebtes Beispiel ist die sogenannte ”Brent Spar-Affäre“, bei der Shell die Meinung von Greenpeace zu der geplanten Ölplattformversenkung nicht berücksichtigte, was in der Folge zu Boykotten und beträchtlichen Umsatzeinbußen führte. Das Stakeholder-Konzept wurde erstmals 1963 am Stanford Research Institute, California formuliert. Die am meisten zitierte Definition stammt von R. Edward Freeman aus seiner Publikation ”Strategic Management: A Stakeholder Approach“ aus dem Jahr 1984: ”...a stakeholder in an organization is (by definition) any group or individual who can affect or is affected by the achievement of the organization’s objectives...“. Darüber hinaus gibt es viele weitere Begriffserklärungen. Eine sehr gute Übersicht dazu liefert Mitchell (1997). Diese Arbeit beschäftigt sich im Folgenden mit den Möglichkeiten, die es für ein Unternehmen oder auch für Außenstehende gibt, Stakeholder zu suchen und zu klassifizieren. Es werden verschiedene Methoden und Modelle vorgestellt und dann teilweise auf die DAX-Unternehmen angewandt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Suchmöglichkeiten von Stakeholdern

2.1. Suche aus Unternehmenssicht

2.2. Suche aus Sicht eines Außenstehenden

2.2.1. Verwendung von Unternehmensdaten

2.2.2. Durchführung einer Umfeldanalyse

3. Die Stakeholder-Analyse

4. Suche nach Stakeholdern am Beispiel der DAX-Unternehmen

5. Klassifikation von Stakeholdern

5.1. Grundsätzliche Klassifikationsmöglichkeiten

5.2. Stakeholder-Mapping

5.2.1. Relevanz-Matrix

5.2.2. Einfluss-Interessen-Matrix

5.3. Klassifikation nach Macht, Legitimität und Dringlichkeit

6. Anwendung ausgewählter Klassifikationsmodelle

7. Zusammenfassung

A. Anhang

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Untersuchung und systematische Darstellung von Methoden zur Identifikation und Klassifikation von Stakeholdern, wobei ein besonderer Fokus auf der praktischen Anwendung bei DAX-Unternehmen liegt.

  • Methoden der Stakeholder-Suche aus Unternehmens- und Außenperspektive
  • Durchführung und Bedeutung der professionellen Stakeholder-Analyse
  • Klassifikationsmodelle zur Priorisierung von Anspruchsgruppen
  • Empirische Auswertung der Stakeholder-Kommunikation von DAX-30-Unternehmen
  • Vergleich von Klassifikationsansätzen (z. B. Relevanz-Matrix, Macht-Legitimität-Dringlichkeit)

Auszug aus dem Buch

2.1. Suche aus Unternehmenssicht

Für Unternehmen gibt es zahlreiche Möglichkeiten, um ihre Interessensgruppen zu identifizieren. Die einfachste Strategie ist die Nutzung von Stakeholder-Listen, die bereits die wichtigsten möglichen Stakeholder enthalten, wie z.B. folgende Aufzählung:

- Mitarbeiter

- Eigentümer (Aktionäre)

- Gewerkschaften

- Fremdkapitalgeber

- Lieferanten

- Abnehmer

- Konkurrenten

- Staat

- Politik

- Bürgerinitiativen

- Verbraucherorganisationen

- Umweltschutzgruppen

- Forschung und Wissenschaft

- geographische Nachbarn

- Medien

Solch eine Liste sollte jedoch nur eine erste Hilfe sein, da nicht jedes Unternehmen über die gleichen „Standard-Stakeholder“ verfügt. Dienstleistungsunternehmen haben z.B. zum Teil andere Anspruchsgruppen als Industrieunternehmen. Es sollten also weitere und konkretere Suchstrategien angewendet werden. SCHOLZ (1987) schlägt dabei folgende sieben Verfahren vor:

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in das Stakeholder-Konzept, Definition der zentralen Begriffe und Erläuterung der Zielsetzung der Arbeit.

2. Suchmöglichkeiten von Stakeholdern: Vorstellung verschiedener Methoden zur Identifikation von Anspruchsgruppen sowohl aus unternehmensinterner als auch aus externer Sicht.

3. Die Stakeholder-Analyse: Beschreibung des Prozesses der Stakeholder-Analyse, von der Auflistung bis zur Charakterisierung und Relevanzbestimmung der Gruppen.

4. Suche nach Stakeholdern am Beispiel der DAX-Unternehmen: Empirische Untersuchung, wie DAX-30-Unternehmen ihre Stakeholder kommunizieren und welche Unterschiede in den Sektoren bestehen.

5. Klassifikation von Stakeholdern: Detaillierte Darstellung theoretischer Modelle zur Kategorisierung von Stakeholdern basierend auf Macht, Legitimität und Einfluss.

6. Anwendung ausgewählter Klassifikationsmodelle: Praxisbezogene Anwendung der Klassifikationsmethoden am Beispiel der Daimler AG und kritische Diskussion der Ergebnisse.

7. Zusammenfassung: Abschließende Reflexion der Ergebnisse sowie Ausblick auf die Notwendigkeit weiterer Forschung im Bereich des Stakeholder-Managements.

A. Anhang: Detaillierte tabellarische Zusammenstellung der Stakeholder-Zuordnungen für die betrachteten DAX-Unternehmen.

Schlüsselwörter

Stakeholder, Stakeholder-Analyse, DAX-30, Anspruchsgruppen, Stakeholder-Mapping, Relevanz-Matrix, Einfluss-Interessen-Matrix, Unternehmensführung, Strategisches Management, Identifikation, Klassifikation, Unternehmensumfeld, Macht, Legitimität, Dringlichkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der systematischen Suche und Klassifizierung von Stakeholdern von Großunternehmen, wobei der Schwerpunkt auf den im DAX gelisteten Unternehmen liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit verbindet theoretische Konzepte des Stakeholder-Managements mit einer praktischen Analyse der Informationsveröffentlichung von DAX-Konzernen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, dem Leser einen Überblick über wichtige Identifikations- und Klassifizierungsmethoden zu geben und zu prüfen, inwieweit diese auf die DAX-Unternehmen anwendbar sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es erfolgt eine Literaturanalyse verschiedener Klassifikationsmodelle sowie eine qualitative Auswertung der öffentlich zugänglichen Informationen der DAX-30-Unternehmen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Suchstrategien, methodische Analyseschritte, eine empirische Auswertung der DAX-Stakeholder sowie die Anwendung ausgewählter Mapping-Modelle.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Stakeholder, Anspruchsgruppen, DAX, Klassifikationsmodelle, Relevanz-Matrix und Strategisches Management.

Welche Rolle spielen die DAX-Unternehmen in der Untersuchung?

Sie dienen als praktisches Anschauungsobjekt, um zu analysieren, welche Stakeholder von großen Unternehmen als relevant betrachtet und kommuniziert werden.

Warum ist die Anwendung der Modelle in der Praxis teilweise schwierig?

Aufgrund begrenzter interner Daten und des subjektiven Charakters der Analysen ist eine exakte Einteilung oft nur eingeschränkt möglich.

Was unterscheidet „Spielmacher“ von „Randfiguren“ in der Relevanz-Matrix?

Spielmacher zeichnen sich durch hohen Einfluss und hohe Beeinflussbarkeit aus, während Randfiguren für das Unternehmen als weitgehend bedeutungslos eingestuft werden.

Warum ist das Stakeholder-Management heute so wichtig?

Unternehmen müssen die Interessen verschiedenster Gruppen berücksichtigen, um Konflikte zu minimieren, Synergien zu nutzen und den Unternehmenserfolg langfristig zu sichern.

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Résumé des informations

Titre
Suchmöglichkeiten und Klassifikation von Stakeholdern am Beispiel der DAX-Unternehmen
Université
Dresden Technical University
Note
2,0
Auteur
Gino Schneider (Auteur)
Année de publication
2010
Pages
34
N° de catalogue
V182107
ISBN (ebook)
9783656060352
ISBN (Livre)
9783656060574
Langue
allemand
mots-clé
Suchmöglichkeiten von Stakeholdern Klassifikation von Stakeholdern DAX-Unternehmen DAX-30 Stakeholder Anspruchsgruppen Interessensgruppen Stakeholder-Listen Suchstrategien Brainstorming Selbstselektion Stakeholder-Informationssystem Schneeballverfahren Stakeholder-Management Umfeldanalyse Branchenanalyse Stakeholder-Analyse Stakeholder-Mapping Relevanz-Matrix Einfluss-Interessen-Matrix
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Gino Schneider (Auteur), 2010, Suchmöglichkeiten und Klassifikation von Stakeholdern am Beispiel der DAX-Unternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/182107
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