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Analyse des TV-Sendeformats Stromberg

Titre: Analyse des TV-Sendeformats Stromberg

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2011 , 39 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Adrian Kummer (Auteur)

Médias / Communication - Film et Télévision
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Résumé Extrait Résumé des informations

Mit der Fernsehserie Stromberg ist ProSieben etwas gelungen, was seit langer Zeit kein deutscher Privatsender mehr geschafft hat: die Kritiker und Zuschauer gleichermaßen zu überzeugen. Dass es sich um eine deutsche Eigenproduktion handelt, macht den Erfolg umso beachtlicher.

Dabei erscheint der Publikumserfolg alles andere als logisch. Die Machart des Formats und seine Idee sind völlig unkonventionell, das Setting ist geradezu provozierend alltäglich und der Protagonist ist eine Person, die man im wahren Leben nicht einmal entfernt kennen möchte.

Dennoch verbirgt sich hinter dem Format eine Art Erfolgsrezept. Das Zusammenspiel verschiedener Faktoren ist richtungsweisend für das Ergebnis, das der Zuschauer zu sehen bekommt. Ergeben diese Faktoren ein schlüssiges Gesamtbild, besteht Erfolgspotenzial für das Format.

Den Erfolg Strombergs anhand dieser Faktoren zu ergründen, ist Aufgabe dieser wissenschaftlichen Arbeit. Zudem zeigt sie auf, dass der Erfolg eines anstehenden Projektes unter Zuhilfenahme bestimmter Analysetools durchaus vorherzusehen und auch noch während des Entstehungsprozess beeinflussbar ist.

Anhand einer Folge aus der zweiten Staffel wird das Format praxisnah erläutert und diskutiert.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Äußere Faktoren

2.1 Formale Aspekte

2.1.1 Titel

2.1.2 Genre

2.1.3 Vorlage

2.2 Beteiligte

2.2.1 Schauspieler

2.2.1.1 Christoph Maria Herbst

2.2.1.2 Bjarne Mädel

2.2.1.3 Lars Gärtner

2.2.1.4 Oliver Wnuk

2.2.1.5 Martina Eitner-Acheampong

2.2.1.6 Diana Staehly

2.2.2 Regisseure

2.2.3 Autor

2.2.4 Produktion

2.3 Marketing

2.3.1 Kommunikation und Werbung

2.3.1.1 Log Line

2.3.1.2 Stromberg Charaktere als Testimonials

2.3.2 Fanartikel und Folgeprodukte

2.3.3 Sendeplatz

2.3.4 Zielgruppe und Quoten

2.3.5 Budget

2.4 Öffentliche Wahrnehmung

2.4.1 Preise und Kritik

2.4.2 Kult

2.4.3 Alleinstellungsmerkmale

2.5 Sonstige

2.5.1 Aktualität

2.5.2 Vergleichsformate

3. Innere Faktoren

3.1 Setting

3.2 Charaktere

3.2.1 Bernd Stromberg

3.2.2 Herr Becker

3.2.3 Berthold ‚Ernie‘ Heisterkamp

3.2.4 Erika Burstedt

3.2.5 Ulf Steinke

3.2.6 Tanja Seifert

3.3 Dramaturgische Ausgangssituation

3.4 Struktur und Aufbau der zweiten Staffel

3.4.1 Plot der zweiten Staffel

3.4.2 Dramaturgie der zweiten Staffel

3.5 Dramaturgie der Episode ‚Die Kündigung‘

3.5.1 Plot von ‚Die Kündigung‘

3.5.2 Wendepunkte

3.5.3 Soziale Vernetzung

3.3.4.1 Grundkonflikte

3.3.4.2 Ausprägungen in ‚Die Kündigung‘

3.3.5 Spannung

3.3.6 Komik, Pointen und Überraschungen

3.3.7 Ortswechsel

3.3.8 Authentizität

3.3.9 Dialoge

3.3.10 Die Reise des Helden

4. Emotionale Faktoren

4.1 Fremdscham und Beklommenheit

4.2 Lachen

4.3 Empathie und Mitleid

4.4 Wettkampf

4.5 Ungerechtigkeit und Benachteiligung

4.5.1 Geben und Nehmen

4.5.1.1 Stromberg und Herr Becker

4.5.1.2 Ulf und Tanja

4.6 Sehnsucht nach Wahrheit

4.7 Culture Clash

5. Umsetzung

5.1 Schauspiel

5.2 Location

5.3 Look

5.4 Requisite und Kostüme

5.5 Sound und Musik

5.6 Kameraführung und Einstellungen

5.7 Schnitt

5.8 Effekte, Sex und Action

6. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit analysiert das Erfolgsrezept der deutschen TV-Serie "Stromberg". Ziel ist es, durch eine strukturierte Untersuchung äußerer und innerer Faktoren sowie emotionaler Aspekte zu ergründen, warum das unkonventionelle Format trotz eines problematischen Protagonisten bei Kritikern und Zuschauern gleichermaßen erfolgreich ist, und dabei aufzuzeigen, wie Analysetools den Erfolg vorhersagbar machen.

  • Analyse der Rahmenbedingungen und Produktionseinflüsse
  • Untersuchung der Dramaturgie am Beispiel der Episode "Die Kündigung"
  • Deutung der Charakterkonstellationen und Konfliktpotenziale
  • Identifikation der emotionalen Bindungsfaktoren (Fremdscham, Empathie)
  • Bewertung der inszenatorischen Umsetzung im Mockumentary-Genre

Auszug aus dem Buch

3.3.6 Komik, Pointen und Überraschungen

Für die ungeheure Komik in Stromberg sind vor allem Überraschungen verantwortlich. Sie lösen Lachen bei uns aus und auch in gewisser Weise Fremdscham (vgl. 4.1 und 4.2). Hierfür werden in bestimmten Situationen Erwartungshaltungen konstruiert, in deren Auflösungen die Erwartungen des Zuschauers gebrochen werden. Drehbuchguru Robert McKee schreibt nicht ohne Grund, dass Lachen auch immer eine Form der Kritik sei. In ‚Die Kündigung‘ wird von Stromberg beim Vorstellungsgespräch beispielsweise ein höfliches, zurückhaltendes und vor allem sittliches Auftreten verlangt. Stattdessen macht er plötzlich eine Anspielung auf minderjährige Prostituierte. Das war nicht zu erwarten und ist durch den Überraschungseffekt besonders komisch.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung skizziert den Erfolg von Stromberg, benennt die Notwendigkeit der Analyse in vier Teile und stellt die Episode "Die Kündigung" als Fallbeispiel vor.

2. Äußere Faktoren: Dieses Kapitel betrachtet die nicht-inhaltlichen Rahmenbedingungen wie Genre, Beteiligte, Marketing, öffentliche Wahrnehmung und Vergleichsformate, die vor Produktionsbeginn feststehen.

3. Innere Faktoren: Hier werden die Inhalte der Serie analysiert, beginnend beim Setting und den Charakteren über die dramaturgische Struktur bis hin zu einer vertieften Analyse der Folge "Die Kündigung".

4. Emotionale Faktoren: Dieses Kapitel untersucht die für das Genre charakteristischen Gefühle wie Fremdscham, Empathie, Wettkampf und das Prinzip von Geben und Nehmen, die den Zuschauer binden.

5. Umsetzung: Dieser Teil betrachtet die technische und darstellerische Inszenierung, inklusive Schauspiel, Kameraführung, Schnitt und Musik, die das Format als Mockumentary definieren.

6. Fazit: Das Fazit resümiert den Erfolg der Serie als Resultat der schauspielerischen Leistung und des Drehbuchkonzepts, weist aber auch auf das ausgereizte Potenzial hin.

Schlüsselwörter

Stromberg, Mockumentary, TV-Analyse, Dramaturgie, Christoph Maria Herbst, Ralf Husmann, Episodenanalyse, Fremdscham, ProSieben, Erfolgsfaktoren, Seriengestaltung, Charakterstudie, Comedy, Einschaltquoten, Medienmanagement

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht das TV-Sendeformat "Stromberg" als deutsche Eigenproduktion und analysiert die Faktoren, die zum Erfolg dieser Serie geführt haben.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Analyse unterteilt sich in äußere Faktoren (Marketing, Besetzung), innere Faktoren (Dramaturgie, Charaktere), emotionale Faktoren (Zuschauerbindung) und die visuelle Umsetzung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, das Erfolgsrezept von "Stromberg" zu ergründen und darzulegen, ob und wie der Erfolg eines solchen Formats durch Analysetools prognostizierbar ist.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor führt eine deskriptive und analytische Untersuchung durch, wobei er insbesondere die dramaturgischen Strukturen und Konfliktverläufe der zweiten Staffel und der Folge "Die Kündigung" im Detail analysiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der Rahmenbedingungen, die detaillierte dramaturgische Analyse der Serie und einer spezifischen Episode, die psychologischen Faktoren der Rezeption sowie die filmische Umsetzung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wichtige Schlagworte sind Mockumentary, dramaturgische Struktur, Fremdscham, Charakterkonstellation und das Prinzip von Geben und Nehmen.

Warum wurde die Folge "Die Kündigung" als Beispiel gewählt?

Sie gilt als besonders geeignet, um die in Kapitel 3 untersuchten inneren Faktoren, die typischen Konfliktverläufe und die dramaturgischen Aspekte der Serie beispielhaft zu illustrieren.

Welche Rolle spielt der "Culture Clash" in der analysierten Episode?

Der Culture Clash verdeutlicht den Kontrast zwischen der gewohnten Umgebung in der CAPITOL Versicherung und dem potenziellen neuen Arbeitgeber Helios, was maßgeblich zur Entwicklung des Plots beiträgt.

Wie erklärt die Arbeit das Phänomen, dass Zuschauer mit einer unsympathischen Figur mitfühlen?

Der Autor führt dies auf die hohe Selbsttreue des Protagonisten und ein beim Zuschauer erzeugtes Gefühl von Mitleid zurück, wenn dieser an seinen Tiefpunkten scheitert.

Welche Bedeutung hat das Prinzip von "Geben und Nehmen" in der Serie?

Es fungiert als zentrales dramaturgisches Prinzip, dessen Ambivalenz zwischen den Figuren (insbesondere Stromberg/Becker und Ulf/Tanja) die Konfliktdynamik und das Zuschauerinteresse antreibt.

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Résumé des informations

Titre
Analyse des TV-Sendeformats Stromberg
Université
University of Applied Sciences München
Cours
TV-Inhalte/ Stoff- und Projektentwicklung, Dramaturgie
Note
1,0
Auteur
Adrian Kummer (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
39
N° de catalogue
V182116
ISBN (ebook)
9783656055402
ISBN (Livre)
9783656055624
Langue
allemand
mots-clé
Dramaturgie Drehbuch Schreiben Autor Fernsehen ProSieben Privatfernsehen Stromberg Christoph Maria Herbst Ralf Husmann Film Kino Deutschland deutsch
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Adrian Kummer (Auteur), 2011, Analyse des TV-Sendeformats Stromberg, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/182116
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Extrait de  39  pages
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