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Ethik der Managergehälter

Titre: Ethik der Managergehälter

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2011 , 29 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Caspar Winkelmann (Auteur)

Gestion d'entreprise - Ethique commerciale, Ethique économique
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Résumé Extrait Résumé des informations

Managerbezüge sind ein Dauerbrenner in der öffentlichen Diskussion. Einerseits,
weil die durchschnittlichen Vergütungen von Top-Manager in den letzten beiden
Jahrzehnten enorme Steigerungen erfahren haben und sich weitgehend von der Gehaltsentwicklung der übrigen Arbeitnehmer abgekoppelt haben. Andererseits aber auch deshalb, weil neben den regulären Bezügen auch die Höhe der Abfindungen regelrecht explodiert sind. Weite Teile der Öffentlichkeit sehen dadurch das Gerechtigkeitsgefüge innerhalb der Gesellschaft bedroht. So hat eine Studie zur Wahrnehmung der Gerechtigkeit der Managervergütung aus dem Jahr 2004 gezeigt, dass lediglich 23% der Befragten die derzeit üblichen Gehälter für gerecht halten (Eckardstein/Konlechner 2008, S. 11).

Doch wie sind die Entwicklungen bei der Managervergütung aus wirtschaftsethischer Sicht zu bewerten? Während auf der einen Seite Kritik an der Entwicklung der Managerbezüge als Neid und Hysterie abgetan wird, werden auf der anderen Seite die Stimmen immer lauter, die auf fundamentale Schwächen der derzeitigen Vergütungspraxis hinweisen. Ziel dieser Arbeit ist es daher, die theoretische Diskussion um die Vergütung von Managern aufzugreifen und die zentralen Kritikpunkte zu erläutern.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Der Markt für Managementleistungen

2.1 Struktur der Managervergütung

2.2 Entwicklung der Managervergütung

3 Managervergütung aus informationsökonomischer Perspektive

3.1 Beschreibung des Verhältnisses von Management und Eigentümern auf Grundlage der Principal-Agent-Theorie

3.2 Gründe für das Versagen interner und externer Kontrollmechanismen

4 Managervergütung aus wirtschaftsethischer Perspektive

5 Die „Mannesmann-Affäre“

5.1 Vorstellung der Fallstudie

5.2 Durchführung einer Stakeholderanalyse

5.2.1 Der Begriff des Stakeholders

5.2.2 Grundsätzliches Vorgehen bei der Stakeholderanalyse

5.2.3 Phase 1 – Scanning und Monitoring

5.2.4 Phase 2 – Forecasting und Assessment

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht kritisch die theoretische Diskussion zur Vergütung von Top-Managern sowie die moralische Legitimität exzessiver Abfindungszahlungen, wobei die Mannesmann-Affäre als zentrale Fallstudie dient, um die Auswirkungen auf verschiedene Stakeholder zu analysieren.

  • Strukturelle Analyse der Managervergütung
  • Informationsökonomische Perspektive (Principal-Agent-Theorie)
  • Wirtschaftsethische Bewertung von Gerechtigkeit und Leistung
  • Durchführung einer Stakeholderanalyse anhand der Mannesmann-Affäre
  • Diskussion über interne und externe Kontrollmechanismen

Auszug aus dem Buch

Die „Mannesmann-Affäre“

Die sogenannte „Mannesmann-Affäre“ gilt allgemein als herausragendes Beispiel für Exzesse bei der Managervergütung in Deutschland. Ausgangspunkt für die Mannesmann-Affäre war der Übernahmekampf zwischen der damaligen Mannesmann AG unter der Leitung von Klaus Esser und der britischen Vodafone Air Touch Plc unter Christopher Gent.

Beide Unternehmen befanden sich damals im Rahmen des Konzentrationsprozesses auf dem europäischen Mobilfunkmarkt auf Expansionskurs. So hatte Mannesmann kurz vor dem Übernahmeangebot von Vodafone selbst eine Übernahme angekündigt, nämlich die des britischen Konkurrenten Orange (Manager-Magazin 2004). Der Vodafone-Konzern, welcher bereits mehr als 30% der Anteile an Mannesmann hielt, legte daraufhin am 14. November 1999 den übrigen Aktionären ein erstes Angebot vor.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die öffentliche Debatte um exzessive Managerbezüge und Darlegung der Zielsetzung, die Vergütung aus theoretischer und praktischer Sicht zu beleuchten.

2 Der Markt für Managementleistungen: Erläuterung der verschiedenen Bestandteile der Gesamtvergütung sowie der historischen Entwicklung der Einkommensschere zwischen Topmanagement und Arbeitnehmern.

3 Managervergütung aus informationsökonomischer Perspektive: Untersuchung des Principal-Agent-Konflikts und der Rolle interner sowie externer Kontrollmechanismen bei der Ausgestaltung von Vergütungsverträgen.

4 Managervergütung aus wirtschaftsethischer Perspektive: Normative Einordnung der Gerechtigkeitsfrage unter Berücksichtigung des Stakeholder-Ansatzes und der Problematik der Leistungsbemessung.

5 Die „Mannesmann-Affäre“: Detaillierte Fallstudie zur Mannesmann-Übernahme und Anwendung einer Stakeholderanalyse zur Bewertung der Abfindungszahlungen aus verschiedenen Perspektiven.

6 Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse aus informationsökonomischer und wirtschaftsethischer Sicht sowie ein Ausblick auf die Gefahren für das marktwirtschaftliche System.

Schlüsselwörter

Managervergütung, Principal-Agent-Theorie, Mannesmann-Affäre, Abfindungen, Stakeholderanalyse, Unternehmensethik, Shareholder-Value, Vorstandsgehälter, Leistungsbegriff, Gerechtigkeit, Corporate Governance, Vergütungspraxis, Kontrollmechanismen, Arbeitnehmervertretung, Marktthese.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die kritische öffentliche Diskussion um die Höhe und Struktur von Managergehältern in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der ökonomischen Anreiztheorie, wirtschaftsethischen Aspekten der Vergütungsgerechtigkeit und der praktischen Anwendung von Stakeholderanalysen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die theoretische Debatte um die Vergütung von Managern aufzugreifen und zentrale Kritikpunkte an der aktuellen Vergütungspraxis systematisch zu erläutern.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Neben der theoretischen Literaturanalyse wird eine Stakeholderanalyse zur Bewertung des konkreten Fallbeispiels der Mannesmann-Affäre durchgeführt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine ökonomische Analyse des Principal-Agent-Verhältnisses, eine wirtschaftsethische Bewertung und eine detaillierte Fallstudie zur Mannesmann-Übernahme.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Managervergütung, Principal-Agent-Theorie, Stakeholderanalyse, Unternehmensethik und soziale Gerechtigkeit.

Warum wird die Mannesmann-Affäre als Fallstudie genutzt?

Sie dient als herausragendes Beispiel für Exzesse bei Managerabfindungen in Deutschland und illustriert anschaulich die Konflikte zwischen verschiedenen Interessengruppen.

Was sagt die Machtthese über die Vergütung aus?

Die Machtthese besagt, dass die Vorstandsvergütung kein effizienter Lösungsmechanismus für Interessenkonflikte ist, sondern vielmehr ein direktes Ergebnis der Machtausübung der Manager selbst.

Welche Rolle spielt der Aufsichtsrat?

Der Aufsichtsrat fungiert als zentrales internes Kontrollorgan, dessen Wirksamkeit jedoch laut der Untersuchung oft durch strukturelle Defizite und Eigeninteressen eingeschränkt ist.

Wie bewertet der Autor die Gerechtigkeit der Zahlungen?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass hohe Abfindungen moralisch schwer zu rechtfertigen sind, da eine hundertfache Leistungssteigerung eines Managers gegenüber Mitarbeitern faktisch unmöglich ist.

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Résumé des informations

Titre
Ethik der Managergehälter
Université
University of Hohenheim  (Institut für Sozialwissenschaften)
Note
1,7
Auteur
Caspar Winkelmann (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
29
N° de catalogue
V182260
ISBN (ebook)
9783656064046
ISBN (Livre)
9783656063865
Langue
allemand
mots-clé
Wirtschaftsethik Managergehälter Mannesmann
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Caspar Winkelmann (Auteur), 2011, Ethik der Managergehälter, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/182260
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Extrait de  29  pages
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