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Methodologische Untersuchungen zum Einsatz eines Sauggerätes zur quantitativen Erfassung von Insekten

Titre: Methodologische Untersuchungen zum Einsatz eines Sauggerätes zur quantitativen Erfassung von Insekten

Travail d'étude , 2010 , 67 Pages

Autor:in: Sebastian Heintschel (Auteur)

Biologie - Ecologie
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Résumé Extrait Résumé des informations

Mithilfe von verschiedenen methodologischen Untersuchungen wurde der Einsatz eines Sauggerätes zur quantitativen Erfassung von Insekten getestet. Von den erfassten Artengruppen wurden die der Heteroptera (Wanzen) und Auchenorrhyncha (Zikaden) genauer bestimmt und ökologisch-faunistisch ausgewertet. Auf dem Campusgelände der TU Bergakademie Freiberg wurde anhand von 4 standardisierten Experimenten wie die: Bestimmung der punktuellen Saugzeit, Analyse der flächenbezogenen Saugdauer, Variation des Saugrohrdurchmessers und der Vergleich der Fängigkeit des Sauggerätes auf Fett- und Magerwiese sowohl die Handhabung als auch die optimale Erfassung von Insekten erprobt. Bei der Erfassung von Insekten diente neben dem Sauggerät ein Kunststoffkasten der einerseits zur Flächenmarkierung verwendet wurde und anderseits das „Wegspringen“ der epigäischen Fauna bei den Probenahmen verhindern sollte. Da ein grundlegendes methodisches Problem freilandökologischer Forschung darin besteht, den benötigten Erfassungsaufwand abzuschätzen, um hinreichend genaue Daten über den Gesamtartenbestand eines Gebietes zu erhalten (ACHTZIGER et al. 1992), wurde in dieser Arbeit beim Analysieren der Ergebnisse die Methode nach SHINOZAKI (1963) verwendet. Dadurch konnte für eine Fett- und Magerwiese herausgefunden werden, ob mit dem erfolgten Erfassungsaufwand von 9 Probenahmen der Gesamtartenbestand vollständig erfasst wurde. Außerdem konnte anhand eines Anwendungsbeispiels entlang von Transekten in einem Grünlandstreifen in Kleinwaltersdorf, mithilfe eines Keschers zum einen die qualtitative Erfassung der Insekten mittels Sauggerät überprüft und zum anderen konnten beide Methoden auf deren Fängigkeit von Insekten verglichen werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Untersuchungsgebiet

2.1 Lage der Untersuchungsflächen

2.2 Naturräumliche Einordnung

2.3 Geologie und Böden des Campus

2.4 Vegetationskundliche Charakterisierung der untersuchten Wiesentypen

2.4.1 Grünlandtyp-Magerwiese

2.4.2 Grünlandtyp-Fettwiese

2.5 Charakterisierung der Fauna auf dem Campus

2.6 Grünlandstreifen in Kleinwaltersdorf

3 Methoden

3.1 Erfassungsmethoden für die Fauna

3.2 Analysen zur Quantifizierung der Handhabung des Sauggerätes

3.2.1 Untersuchungen zur Bestimmung der punktuellen Saugzeit pro Aufsetzen

3.2.2 Quantifizierung der optimalen Saugdauer je Probenahmefläche (Kunststoffkasten mit einer Fläche von 0,2 m²)

3.2.3 Bestimmung der optimalen Saugstärke

3.2.4 Vergleich von Grünlandtypen

3.3 Anwendungsbeispiel zur Bestimmung der Fängigkeit des Sauggerätes – Probenahmen entlang von Transekten in Grünlandstreifen

3.3.1 Keschermethode

3.4 Erfassung der Standortfaktoren

3.4.1 Erfassung der Vegetation

3.4.2 Bestimmung der Fauna

3.5 Tabellenarbeit

3.6 Statistische Auswertung

3.6.1 Rarefaction-Verfahren

3.6.2 Statistische Tests

4 Ergebnisse

4.1 Erprobung des Sauggerätes

4.1.1 Bestimmung der punktuellen Saugzeit pro Aufsetzen

4.1.2 Quantifizierung der Saugdauer je Probenahmefläche

4.1.3 Einfluss der Saugstärke (Saugrohrdurchmesser)

4.1.4 Erprobung der Fängigkeit des Sauggerätes auf verschiedenen Grünlandtypen

4.2 Anwendungsbeispiel - Probenahmen entlang von Transekten in einem Grünlandstreifens zum Vergleich der Fängigkeit von Sauggerät und Kescher

4.2.1 Quantifizierung der Fangqualität des Sauggerätes

4.2.1.1 Charakterisierung der Arten

4.2.2 2. Probenahme in Kleinwaltersdorf zum Vergleich der Fängigkeit von Sauggerät und Kescher

4.3 Vergleich der beiden Probenahmen im Transekt B

5 Diskussion

5.1 Methoden-Diskussion

5.1.1 Fehlerquellen bei den Probenahmen mittels Sauggerät und Kescher

5.1.2 Rarefaction-Methode

5.2 Experimente zur Optimierung des Erfassungsaufwands

5.2.1 Punktuelle Saugzeit auf einer Magerwiese

5.2.2 Optimale Sauganzahl auf einer Fettwiese

5.2.3 Variation des Rohrdurchmessers beim Sauggerät

5.2.4 Vergleich der Fängigkeit auf verschiedenen Grünlandtypen

5.3 Probenahmen auf dem Grünlandstreifen in Kleinwaltersdorf und Charakterisierung der erfassten Arten

5.4 Effizienz des Sauggerätes - Vergleich der Fangmethoden (Sauggerät und Kescher)

5.5 Schlussfolgerung

6 Zusammenfassung

7 Danksagung

8 Literaturverzeichnis

9 Anhang

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht methodisch den Einsatz eines motorisierten Sauggerätes zur quantitativen Erfassung von Zikaden und Wanzen in verschiedenen Grünlandtypen, um optimale Parameter für den Probenumfang, die Saugdauer und die Effizienz der Methode unter Einbeziehung von Keschervergleichen abzuleiten.

  • Quantitative Bestimmung der punktuellen Saugzeit und Saugeffizienz.
  • Analyse des Einflusses der Saugstärke (Rohrdurchmesser) auf das Fangergebnis.
  • Vergleichende Bewertung von Sauggerät und Kescherfang für die Erfassung von Zikaden und Wanzen.
  • Anwendung der Rarefaction-Methode zur Beurteilung des Erfassungsaufwands.
  • Charakterisierung der Zikaden- und Wanzenfauna auf verschiedenen Grünlandstandorten.

Auszug aus dem Buch

1 Einleitung

In dieser Arbeit wurde mithilfe von methodologischen Untersuchungen der Einsatz eines Sauggerätes zur quantitativen Erfassung von Insekten, spezialisiert auf Zikaden und Wanzen, auf Qualität und Quantität untersucht.

Weshalb eigneten sich Zikaden und Wanzen für die Untersuchung?

Zikaden (Auchenorrhyncha) gehören zu der Insektengruppe der Schnabelkerfe (Rhynchota) und spielen als phytophage Pflanzensaftsauger eine außerordentlich bedeutende Rolle in den Lebensgemeinschaften aller Landlebensräume Mitteleuropas, da sie zumeist mit hohen Artenzahlen und zeitweise extrem hohen Individuendichten auftreten können (NICKEL & REMANE 2002). Mit 620 Zikaden-Arten (NICKEL & REMANE 2002) in Deutschland repräsentieren sie eine „mittelgroße“ Artengruppe.

In Sachsen wird die Artenvielfalt der Insektengruppe der Zikaden (Auchenorrhyncha) von WALTER et al. (2009) auf 435 Zikadenarten beziffert. Sie besiedeln die Boden-, Kraut- und Gehölzschicht. Sie beeinflussen als individuenreiche Organismengruppe die Zusammen setzung und Dynamik der Vegetation und bilden eine wichtige Basisgruppe für die Ausbildung von komplexen Nahrungsnetzen und somit der biologischen Vielfalt in terrestrischen Ökosystemen. Die einzelnen Zikadenarten zeigen eine äußerst differenzierte Abhängigkeit von Eigenschaften ihres Lebensraumes, insbesondere Mikroklima und Vegetationsstruktur, sowie eine z. T. ausgeprägte Bindung an bestimmte Pflanzenarten und Vegetationstypen. Hinsichtlich der Nährpflanzenbindung reicht das Spektrum von streng monophagen über oligophage bis hin zu polyphagen lebenden Zikadenarten. Die meisten Zikadenarten kommen an bestimmten Süß- oder Sauergräsern vor, ein weiterer Teil an Kräutern und Gehölzen. Zunehmend werden sie aber auch in der Naturschutz- und Landschaftsplanung berücksichtigt, da sie aussagekräftige Zeiger für den Zustand und Wert von Flächen sind (ACHTZIGER 1999, NICKEL & REMANE 2002).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die methodologische Untersuchung eines Sauggerätes zur quantitativen Erfassung von Insekten ein, mit besonderem Fokus auf Zikaden und Wanzen.

2 Untersuchungsgebiet: Dieses Kapitel beschreibt die geographischen, geologischen und vegetationskundlichen Merkmale des Campus der TU Bergakademie Freiberg sowie des Grünlandstreifens in Kleinwaltersdorf.

3 Methoden: Hier werden die Erfassungsmethoden, einschließlich der Sauggeräte-Handhabung und Keschervergleiche, sowie die statistischen Auswertungsverfahren (Rarefaction) detailliert dargestellt.

4 Ergebnisse: Die Ergebnisse präsentieren die experimentellen Daten zur optimalen Saugzeit, Saugstärke und den Methodenvergleich sowie die faunistische Charakterisierung der untersuchten Flächen.

5 Diskussion: In der Diskussion werden die methodischen Fehlerquellen, die Optimierung des Erfassungsaufwands sowie die Effizienz des Sauggerätes im Vergleich zum Kescher kritisch interpretiert.

6 Zusammenfassung: Die Zusammenfassung bündelt die methodischen Erkenntnisse und die Schlussfolgerung, dass die Kombination von Sauggerät und Kescher eine optimale Lösung darstellt.

Schlüsselwörter

Sauggerät, Zikaden, Wanzen, Auchenorrhyncha, Heteroptera, quantitative Erfassung, Fangmethoden, Kescher, Grünland, Artenvielfalt, Shinozaki-Kurve, Rarefaction, ökologische Untersuchungen, Arten-Frequenz-Verteilung, Freilandökologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht methodisch den Einsatz eines motorisierten Laubsaugers als Sauggerät für die quantitative Erfassung von Zikaden und Wanzen, um dessen Eignung und Effizienz im Freiland zu prüfen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Standardisierung von Saugproben, der Einfluss von Saugdauer und Rohrdurchmesser auf die Fangqualität sowie der direkte Vergleich der Sauger-Methode mit der klassischen Kescher-Methode.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, optimierte Parameter für den Einsatz eines Sauggerätes abzuleiten, um qualitative und quantitative Daten über Insektenpopulationen (speziell Zikaden und Wanzen) in verschiedenen Grünlandtypen verlässlich zu erheben.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Es wurden experimentelle Feldversuche durchgeführt, kombiniert mit der Rarefaction-Methode nach Shinozaki zur Abschätzung des benötigten Stichprobenumfangs sowie statistischen Tests (Wilcoxon-Mann-Whitney) zur Signifikanzprüfung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Beschreibung der Feldversuche, die quantitative Auswertung der Saugparameter und eine vergleichende Analyse der Fangergebnisse mit dem Kescher in unterschiedlichen Grünland-Transekten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Sauggerät, Zikaden, Wanzen, quantitative Erfassung, Kescherfang, Artenvielfalt und Rarefaction charakterisiert.

Warum ist die Saugstärke (Rohrdurchmesser) relevant?

Die Variation des Durchmessers beeinflusst die punktuelle Saugkraft; während ein normaler Durchmesser ein breiteres Artenspektrum erfasst, führt ein verkleinerter Durchmesser zu einer höheren Individuenzahl bei bestimmten, fest haftenden Arten.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor zum Kescher?

Der Kescher erweist sich als kostengünstige und handhabungsfreundliche Alternative, die Wanzen effizienter erfasst als das Sauggerät, wobei jedoch bodennah lebende Zikaden mit dem Sauger besser beprobt werden können; eine Kombination beider Methoden ist optimal.

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Résumé des informations

Titre
Methodologische Untersuchungen zum Einsatz eines Sauggerätes zur quantitativen Erfassung von Insekten
Université
TU Bergakademie Freiberg  (Institut für Biowissenschaften)
Auteur
Sebastian Heintschel (Auteur)
Année de publication
2010
Pages
67
N° de catalogue
V182287
ISBN (ebook)
9783656060710
ISBN (Livre)
9783656060963
Langue
allemand
mots-clé
methodologische untersuchungen einsatz sauggerätes erfassung insekten Wanzen Zikaden Auchenorrhyncha Laubsauger Kescher Heteroptera
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Sebastian Heintschel (Auteur), 2010, Methodologische Untersuchungen zum Einsatz eines Sauggerätes zur quantitativen Erfassung von Insekten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/182287
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