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Interne Verrechnungspreise aus Sicht der Principal-Agency-Theorie

Der interne Markt als Substitut der Hierarchie?

Titre: Interne Verrechnungspreise aus Sicht der Principal-Agency-Theorie

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2006 , 5 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Robert Motzek (Auteur)

Gestion d'entreprise - Direction d'entreprise, Management, Organisation
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Résumé Extrait Résumé des informations

1 Einleitung
Ein Markt stellt im volkswirtschaftlichen Sinne einen Ort dar, auf dem Angebot und Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen zusammen treffen. Die Koordination des Austausches von angebotenen und nachgefragten Leistungen wird hierbei über den Marktpreis vorgenommen. Analog zielt die Einrichtung von internen Märkten auf den Transfer von Leistungen autonomer Organisationseinheiten innerhalb einer Unternehmung
auf Basis von Verrechnungspreisen ab. Im Folgenden soll aus Sicht der Principal-Agency-Theorie untersucht werden, welche Voraussetzungen ein interner Markt benötigt um seine Koordinationsfunktion zu entfalten. Anschließend werden die Auswirkungen des internen Marktes auf Agency-Probleme dargestellt. Abschließend soll eine Diskussion von Vor- und
Nachteilen des Marktes in der Unternehmung Aufschluss darüber geben, ob sich dieser als Substitut für die unternehmensinterne Hierarchie eignet.

2 Ausgangssituation
Mit zunehmender Größe einer Unternehmung werden auch höhere Anforderungen an deren Beherrschbarkeit und Koordination gestellt. Bürokratische Organisationsstrukturen laufen vor diesem Hintergrund Gefahr, der gestiegenen Komplexität mit ineffizienten Allokationen und
Fehlentscheidungen zu begegnen. „Selbst wenn es möglich wäre, jedem Unterbetrieb, jeder Werkstätte nur ganz zuverlässige Betriebsführer zuzuteilen, so würde doch das Zusammenarbeiten an dem Mangel leiden, daß dem Leiter des Unterbetriebs die Übersicht über das Ganze, dem Leiter des Gesamten dagegen die Einsicht in das Einzelne fehlt.“

Durch die Einführung von internen Märkten nach dem Vorbild von Schmalenbachs pretialer´Lenkung werden „arbeitsteilige Auftraggeber-Auftragnehmer-Beziehungen“ innerhalb einer Unternehmung aufgebaut, bei denen die Konzernführung als Principal bestimmte Handlungen an autonome Organisationseinheiten als Agenten delegiert. Die Agenten sollen sich wie eigenständig am Markt agierende Unternehmen verhalten, über ein separates Budget verfügen und eigenverantwortliche Entscheidungen treffen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Ausgangssituation

3 Koordinationsfunktion

4 Auswirkungen auf Agency-Probleme

4.1 Hidden characteristics

4.2 Hidden action

4.3 Hidden intention

5 Bewertung

5.1 Vorteile

5.2 Nachteile

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert aus Sicht der Principal-Agency-Theorie, unter welchen Bedingungen interne Märkte innerhalb einer Unternehmung als Substitut für hierarchische Strukturen fungieren können und wie sie sich auf die Bewältigung von Agency-Problemen auswirken.

  • Analyse der Koordinationsfunktion von internen Märkten
  • Untersuchung von Agency-Problemen (hidden characteristics, hidden action, hidden intention)
  • Bewertung der Vor- und Nachteile durch die Einführung interner Märkte
  • Diskussion der Eignung des internen Marktes als Ersatz für die Hierarchie

Auszug aus dem Buch

4.2 Hidden action

Das Problem hidden action tritt nach dem Vertragsabschluss auf. Die Konzernführung kann nur das Arbeitsergebnis, nicht aber den tatsächlich eingetretenen Umweltzustand oder die durchgeführten Handlungen der Organisationseinheiten beobachten. Dieser Spielraum birgt die Gefahr des moral hazard, bei dem der Agent entgegen den Interessen des Principals handelt.

Die Einführung eines internen Marktes gesteht den Organisationseinheiten eine erhöhte Unabhängigkeit von der Konzernführung zu. Die obligatorische Kontroll- und Überwachungsfunktion des Principals wird über den marktlichen Effizienzdruck auf die Organisationseinheiten ausgeübt. Die Interessendivergenzen zwischen Agent und Principal werden dadurch minimiert, dass die Organisationseinheit aufgrund von Leistungsanreizen wie erfolgsabhängiger Entlohnung nach einer Maximierung ihres Bereichsergebnisses strebt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung definiert das Ziel der Arbeit, die Einrichtung interner Märkte anhand der Principal-Agency-Theorie auf ihre Koordinationsleistung und Eignung als Hierarchie-Substitut zu prüfen.

2 Ausgangssituation: Das Kapitel erläutert die Probleme bürokratischer Strukturen bei zunehmender Unternehmensgröße und stellt das Modell der pretialen Lenkung als Lösungsansatz zur Delegation an autonome Einheiten vor.

3 Koordinationsfunktion: Hier wird dargelegt, wie ein interner Preismechanismus durch Verrechnungspreise und Profit-Center-Strukturen die Ressourcenverteilung und Leistungsermittlung effizient steuern kann.

4 Auswirkungen auf Agency-Probleme: Dieser Abschnitt analysiert detailliert, wie interne Märkte spezifische Agency-Probleme wie hidden characteristics, hidden action und hidden intention beeinflussen.

5 Bewertung: In diesem Kapitel werden die Vor- und Nachteile interner Märkte gegenübergestellt, insbesondere im Hinblick auf Kostenreduktion, Marktdruck und den potenziellen Verlust von Synergieeffekten.

6 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass interne Märkte nur dann ein geeignetes Substitut für Hierarchien sind, wenn die Effizienzgewinne durch reduzierte Agency-Kosten die Kosten der Marktorganisation und Synergieverluste übersteigen.

Schlüsselwörter

Principal-Agency-Theorie, Interner Markt, Verrechnungspreise, Hierarchie, Koordination, Agency-Probleme, Hidden Characteristics, Hidden Action, Hidden Intention, Profit-Center, Ressourcenzuteilung, Opportunismus, Moral Hazard, Pretiale Lenkung, Effizienzdruck

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob und unter welchen Voraussetzungen interne Märkte innerhalb eines Unternehmens die klassische hierarchische Struktur ersetzen können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen sind die Principal-Agency-Theorie, die Mechanismen pretialer Lenkung (interne Verrechnungspreise) und die Problematik von Agency-Kosten in Organisationen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu bewerten, ob die Einführung interner Märkte ein effektives Mittel ist, um Agency-Probleme zu lösen und die Effizienz durch marktähnliche Anreize im Vergleich zu bürokratischen Hierarchien zu steigern.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Es handelt sich um eine theoretische Untersuchung basierend auf der Literaturanalyse zur Principal-Agency-Theorie und Organisationsökonomik.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Koordinationsfunktion von Preismechanismen, die Auswirkungen auf verschiedene Typen von Agency-Problemen sowie eine abwägende Bewertung der Vor- und Nachteile.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Principal-Agency-Theorie, Verrechnungspreise, Profit-Center, Hidden Action/Characteristics/Intention und Effizienzdruck.

Was versteht die Arbeit unter "pretialer Lenkung"?

Pretiale Lenkung bezeichnet die Steuerung von Organisationseinheiten innerhalb eines Konzerns durch Marktpreise oder verrechnete interne Preise, um unternehmerisches Handeln und Gewinnmaximierung der einzelnen Einheiten zu fördern.

Welche Gefahr besteht laut Autor bei der Einführung interner Märkte?

Eine zentrale Gefahr ist der Verlust von Synergie- und Verbundvorteilen, da die Organisationseinheiten bei zu starker Ausrichtung auf eigene Bereichsgewinne die Interessen des Gesamtunternehmens vernachlässigen könnten.

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Résumé des informations

Titre
Interne Verrechnungspreise aus Sicht der Principal-Agency-Theorie
Sous-titre
Der interne Markt als Substitut der Hierarchie?
Université
HHL Leipzig Graduate School of Management  (Lehrstuhl für strategisches Management)
Cours
Organisationsmanagement
Note
1,0
Auteur
Robert Motzek (Auteur)
Année de publication
2006
Pages
5
N° de catalogue
V182373
ISBN (ebook)
9783656063605
Langue
allemand
mots-clé
Pretiale Lenkung; Verrechnungspreise; interner Markt; principal agency theory; make-or-buy;
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Robert Motzek (Auteur), 2006, Interne Verrechnungspreise aus Sicht der Principal-Agency-Theorie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/182373
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Extrait de  5  pages
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