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Verschiedene Rückentrainingsmethoden im Längsschnitt auf Basis der Back-Check Messungen

Título: Verschiedene Rückentrainingsmethoden im Längsschnitt auf Basis der Back-Check Messungen

Tesis de Maestría , 2006 , 139 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Timo Rieder (Autor)

Deporte - Quinesiología y teoría del entrenamiento
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Resumen Extracto de texto Detalles

Seit einiger Zeit werden in Fitnessstudios und Rehazentren Rückenkurse in
Form einer Rückenschule angeboten. Diese Rückenschulen werden von den
Krankenkassen bezuschusst.
Das Rückenfitnesszentrum Dr. Wolff zeichnet sich dadurch aus, dass vor
dem Rückentraining ein isometrischer Krafttest stattfindet und dieser am
Ende des Rückentrainings wiederholt wird. Dadurch kann der Kraftzuwachs
erfasst und mit Hilfe eines Computerprogramms ausgewertet werden.
Die Trainingsgeräte von Dr. Wolff unterscheiden sich von anderem
gerätegestützten Fitnesstraining in zweierlei Hinsicht. Zum einen wird nicht
der Muskel isoliert trainiert, sondern in einem Verbund von vielen Muskeln,
ein so genanntes Muskelschlingentraining. Zum anderen werden viele
Übungen mit dem eigenen Körpergewicht ausgeführt, so dass keine
zusätzlichen Gewichte benötigt werden.
Meine Magisterarbeit wollte ich im Bereich der Trainingslehre verfassen.
Verschiedene Fragestellungen zum Thema Rückentraining wurden in
Betracht gezogen. Der Untersuchungsgegenstand meiner Magisterarbeit ist
der Vergleich des Kraftzuwachses zwischen den Dr.-Wolff-
Trainingsgeräten und dem mit herkömmlichen Geräten durchgeführten
Fitnesstraining.
Diese Untersuchung und dessen Ergebnisse soll der Hauptteil dieser
Magisterarbeit sein. Zuvor wird auf die Grundlagen eingegangen wie z.B.
die Anatomie, Rückenschmerzen, Rückenschule. Ein weiterer Punkt sind
die volkswirtschaftlichen Gesichtspunkte die durch die Rückenschmerzen
induziert werden. Auch das Präventionsgesetz und daraus resultierend die
Bezuschussung der Rückenschulen durch die Krankenkassen sollen in
dieser Arbeit ihren Platz finden.
Zum Schluss werden die Ergebnisse präsentiert und diskutiert, die durch die
isometrischen Kraftmessungen erfasst worden sind.[...]

Extracto


Inhaltsverzeichnis

A Grundlagen zum Thema

1. Einleitung

2. Biologischer Aufbau der Muskelzelle

2.1 Strukturelle Grundlagen einer Skelettmuskelkontraktion

2.2 Muskelstoffwechsel

3. Formen der Muskelkontraktion

3.1 Isometrische Kontraktion

3.2 Konzentrische Kontraktion

3.3 Exzentrische Kontraktion

4. Der Bewegungsapparat des Rumpfes

4.1 Rückenmuskulatur

4.2 Brustmuskulatur

4.3 Bauchmuskulatur

4.4 Beinmuskulatur

4.5 Muskelschlingen

4.5.1 Streckschlingen

4.5.2 Beugeschlingen

4.5.3 Muskelschlingen bei Körperseitwärtsneigung

5. Aufbau der Wirbelsäule

5.1 Wirbel

5.2 Bandscheibe

5.3 Halswirbelsäule

5.4 Brustwirbelsäule

5.5 Lendenwirbelsäule

5.6 Kreuzbein

5.7 Steißbein

6. Körperhaltung

7. Auswirkung der Beckenstellung auf die Wirbelsäule

7.1 Rundrücken

7.2 Hohlrücken

7.3 Hohlrundrücken

7.4 Flachrücken

7.5 Skoliose

8. Erkrankungen der Wirbelsäule

8.1 Prolaps

8.2 Morbus Bechterew

8.3 Morbus Scheuermann

8.4 Spondylolisthesis

9. Rückenschmerzen und Risikofaktoren

9.1 Biologische Risikofaktoren

9.2 Psychischer Stress

9.3 Berufliche Risikofaktoren

9.4 Lebensstil

10. Rückenschule

10.1 Definition

10.2 Intention einer Rückenschule

10.3 Verschiedene Formen der Rückenschulen

10.4 Auswirkung des § 20 SGB auf die Rückenschule

B Empirische Untersuchung

11. Probanden

11.1 Anzahl der Probanden

11.2 Anamnese

12. Durchführung und Ausführung der Messungen mit dem Gerät Back-Check

12.1 Definition Back-Check

12.2 Die Messungen der einzelnen Körperpartien

12.2.1 Inklination/Reklination der Lendelwirbelsäule (LWS)

12.2.2 Lateralflexion

12.2.3 Druck/Zug dorsal und ventral zum Oberkörper

12.3 Testauthentizität des Back-Check

13. Rückentraining

13.1 Ziel des Rückentrainings

13.2 Einteilung in zwei Trainingsgruppen

13.2.1 Gruppe A mit Training nach der Methode ,,Isoliertes Krafttraining"

13.2.2 Gruppe B mit Training nach der Methode ,,Muskelschlingentraining"

13.3 Dauer des Rückenkurses

13.4 Trainingswiederholung

13.5 Trainingsgewicht

14. Auswertung der Back-Check Messreihen von Gruppe A

14.1 Inklination/Reklination der Lendelwirbelsäule (LWS)

14.2 Lateralflexion

14.3 Druck/Zug dorsal und ventral zum Oberkörper

15. Auswertung der Back-Check Messreihen von Gruppe B

15.1 Inklination/Reklination der Lendelwirbelsäule (LWS)

15.2 Lateralflexion

15.3 Druck/Zug dorsal und ventral zum Oberkörper

16. Resultate der Back-Check Messungen beider Gruppen

17. Diskussion des Untersuchungsergebnises

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Magisterarbeit verfolgt das Ziel, den Kraftzuwachs durch verschiedene Rückentrainingsmethoden mittels isometrischer Messungen zu vergleichen, wobei insbesondere die Effektivität des Muskelschlingentrainings gegenüber konventionellem Krafttraining untersucht wird.

  • Vergleich von Muskelschlingentraining vs. isoliertem Krafttraining
  • Biologische Grundlagen der Muskelzelle und Kontraktionsformen
  • Anatomische Analyse der Wirbelsäule und Rumpfmuskulatur
  • Messung isometrischer Kraftpotentiale mittels Back-Check
  • Analyse von Rückenschmerzen und deren Risikofaktoren

Auszug aus dem Buch

2. Biologischer Aufbau der Muskelzelle

Der Aufbau der Muskelzellen unterscheidet sich kaum von anderen Zellen. Ein Merkmal der Muskelzelle ist, dass sie durch die chemische und elektrische Erregung zur Verkürzung, sprich Kontraktion neigt. Eine weitere Besonderheit ist, dass durch diese Kontraktion Energie frei gesetzt und dadurch ein großer Teil Wärme abgegeben wird. Dies erklärt, weshalb die Sportler bei Ihrer Tätigkeit schwitzen und der Körper bei Wärmeverlust versucht, durch Muskelkontraktionen Wärme zu erzeugen (vgl. FALLER 1999, 85f).

Eine Zelle ist, „die elementare Bau- und Lebenseinheit des Körpers und Träger dessen Funktionen [...]“ (TITTEL 1989, 18).

Wie alle anderen Zellen besitzt auch die Muskelzelle Zellleib (Zytoplasma), Zellkern (Nucleus) und Zellmembran (Plasmalemm) (Abb. 1). Für FALLER (1999) ist die Zellmembran kein Bestandteil des Zytoplasma im Gegensatz zu TITTEL (1989). Nach TITTEL besteht das Zytoplasma somit aus dem Grundplasma, dem Zellmembran, dem Para- und Metaplasma und den Organellen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt die Zielsetzung der Untersuchung, den Vergleich von Dr.-Wolff-Geräten mit herkömmlichem Fitnesstraining und die Einbettung in den Kontext von Rückenschule und Prävention.

2. Biologischer Aufbau der Muskelzelle: Erläutert die zellbiologischen Grundlagen sowie die Energiebereitstellungsprozesse, die für Muskelkontraktionen notwendig sind.

3. Formen der Muskelkontraktion: Definiert und unterscheidet zwischen isometrischen, konzentrischen und exzentrischen Kontraktionsformen.

4. Der Bewegungsapparat des Rumpfes: Detaillierte anatomische Beschreibung der Rumpfmuskulatur und der funktionellen Muskelschlingen.

5. Aufbau der Wirbelsäule: Beschreibt die Anatomie der Wirbelsäule, der einzelnen Wirbelkörper sowie der Bandscheiben.

6. Körperhaltung: Diskutiert Definitionen und Einflussfaktoren der Körperhaltung auf die Wirbelsäule und die Entstehung muskulärer Dysbalancen.

7. Auswirkung der Beckenstellung auf die Wirbelsäule: Analysiert pathologische Fehlhaltungen wie Rundrücken, Hohlrücken und Skoliose durch muskuläre Fehlstellungen.

8. Erkrankungen der Wirbelsäule: Behandelt klinische Krankheitsbilder wie den Bandscheibenvorfall, Morbus Bechterew und Morbus Scheuermann.

9. Rückenschmerzen und Risikofaktoren: Untersucht sozioökonomische Kosten und individuelle Risikofaktoren wie Alter, Stress und Lebensstil.

10. Rückenschule: Stellt das Konzept der Rückenschule als präventive Maßnahme und die aktuelle gesetzliche Lage in Deutschland dar.

11. Probanden: Beschreibt die Zusammensetzung der Testgruppe und die anamnestischen Rahmenbedingungen der Untersuchung.

12. Durchführung und Ausführung der Messungen mit dem Gerät Back-Check: Erläutert die Methodik und die technologischen Details der isometrischen Kraftmessungen.

13. Rückentraining: Detaillierte Darstellung der Trainingsmethoden (Muskelschlingentraining vs. Krafttraining) und der Trainingsplanung.

14. Auswertung der Back-Check Messreihen von Gruppe A: Präsentation der Ergebnisse der ersten Probandengruppe anhand der Messdaten.

15. Auswertung der Back-Check Messreihen von Gruppe B: Präsentation der Ergebnisse der zweiten Probandengruppe anhand der Messdaten.

16. Resultate der Back-Check Messungen beider Gruppen: Vergleich der Vorher-Nachher-Werte zur Bestimmung des Trainingserfolgs.

17. Diskussion des Untersuchungsergebnises: Kritische Reflexion der Ergebnisse und Ausblick auf zukünftige Forschungsmöglichkeiten.

Schlüsselwörter

Rückentraining, Muskelschlingentraining, Back-Check, Wirbelsäule, Isometrische Kontraktion, Kraftausdauer, Prävention, Rückenschule, Muskulatur, Biomechanik, Kraftzuwachs, Körperhaltung, Lendenwirbelsäule, Trainingslehre, Pathologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Effektivität verschiedener Rückentrainingsmethoden im Längsschnitt mittels isometrischer Kraftmessungen durch das Back-Check-Verfahren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Anatomie der Wirbelsäule, Muskelfunktionen, die Entstehung von Rückenschmerzen sowie die Wirksamkeit von Rückenschulprogrammen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Ziel ist der Vergleich des Kraftzuwachses zwischen einem speziellen Muskelschlingentraining (Dr. Wolff-Geräte) und einem herkömmlichen isolierten Krafttraining.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine empirische Längsschnittuntersuchung mit zwei Probandengruppen, die über acht Wochen hinweg trainiert und vor sowie nach dem Trainingszeitraum isometrisch getestet wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen (Anatomie, Biologie, Erkrankungen) und die empirische Untersuchung inklusive der Analyse der Messdaten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den Kernbegriffen gehören Rückentraining, isometrische Kraftmessung (Back-Check), Wirbelsäulenanatomie, Muskelschlingen und Präventionsansätze.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Inklination und Reklination wichtig?

Diese Bewegungsrichtungen geben Aufschluss über das Kraftverhältnis zwischen Bauch- und Rückenmuskulatur, was für die Entlastung der Wirbelsäule essenziell ist.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor zum Muskelschlingentraining?

Das Muskelschlingentraining erwies sich in der Untersuchung als effektivere Trainingsmethode zur Steigerung der Kraft, da es einen ganzheitlichen Ansatz verfolgt.

Wie beeinflusst die Beckenstellung die Wirbelsäule?

Eine falsche Beckenstellung führt zu muskulären Dysbalancen und Fehlhaltungen wie Rund- oder Hohlrücken, da die Wirbelsäule die mechanische Fehlposition ausgleichen muss.

Final del extracto de 139 páginas  - subir

Detalles

Título
Verschiedene Rückentrainingsmethoden im Längsschnitt auf Basis der Back-Check Messungen
Universidad
University of Koblenz-Landau
Calificación
2,0
Autor
Timo Rieder (Autor)
Año de publicación
2006
Páginas
139
No. de catálogo
V182645
ISBN (Ebook)
9783656064527
ISBN (Libro)
9783656064312
Idioma
Alemán
Etiqueta
Rückenschule Trainingsmethoden Krafttraining Muskelschlingen Krafttests isometrischer Krafttest Rückenschmerzen Gesundheitstraining Muskelaufbau
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Timo Rieder (Autor), 2006, Verschiedene Rückentrainingsmethoden im Längsschnitt auf Basis der Back-Check Messungen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/182645
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