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Die deutsch napoleonischen Kriege und die Grande Armee während der Entstehungszeit der Eroica

Eine Revolution in Musik und Kriegsführung

Titre: Die deutsch napoleonischen Kriege und die Grande Armee während der Entstehungszeit der Eroica

Dossier / Travail , 2007 , 16 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Christian Zwer (Auteur)

Musicologie - Divers
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Um einen Bezug zur Eroica herzustellen, werden die deutsch napoleonischen Kriege immer im Zusammenhang mit der Entstehungsgeschichte der Dritten Sinfonie betrachtet. Die Hausarbeit wird im Einzelnen auf die Grande Armee sowie deren Ausrüstung und Besonderheiten eingehen, die beiden Persönlichkeiten Beethoven und Napoleon näher beleuchten und ihr Wirken umreißen. Dabei werden die Charaktere dieser beiden Genies gezeichnet, ihr Wirken in einem von Krieg beherrschten Europa beleuchtet und Zusammenhänge zwischen dem Tun des einen und dem Tun des anderen hergestellt. Die Arbeit erhebt nicht den Anspruch eine direkte Verbindung zwischen Napoleon und Beethoven aufzuzeigen, denn zwischen Napoleon und Beethoven hat es nie eine freundschaftliche Beziehung oder etwas Ähnliches gegeben. Aber das Tun des Künstlers war sehr stark von den Bedingungen abhängig, die der Militär in Europa schuf. Herrschte Krieg, dann war die Kunst nicht so stark gefragt und konnte durch gestörte Nachrichtenwege auch nur bedingt verbreitet werden. Hingegen war aber auch der Führer eines Landes von seinen Intellektuellen abhängig. Agierte der Künstler gegen das Haupt des Staates, so konnte er die öffentliche Meinung gegen die Machthaber aufbringen. Beide Persönlichkeiten, Beethoven und Napoleon, bedienten sich einer ganz starker Waffen auf dem Weg zu ihren angestrebten Zielen, die jedoch nicht unterschiedlicher sein konnten. Der Künstler Beethoven wählte die Musik als „Waffe“. Seine Machtmittel sind seine Werke. Der Feldherr Napoleon bediente sich der Waffe des Krieges und seine Werkzeuge sind die Soldaten (Grande Armee).

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1.0. Einleitung

2.0. Ausgangssituation

3.0. Die Charaktere der beiden Persönlichkeiten

4.0. Der Zusammenhang zwischen der Eroica und den deutsch- napoleonischen Kriegen

5.0. Die Grande Armee

5.1. Ihre Ursprünge

5.2. Bewaffnung, Zusammensetzung und Taktik

6.0.Die Eroica

7.0. Allgemeines Fazit

8.0. Persönliches Fazit

9.0. Literaturnachweis und Internetquellen

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Parallelen im Wirken und in der Lebensführung von Ludwig van Beethoven und Napoleon Bonaparte während der Entstehungszeit der Dritten Sinfonie ("Eroica") im Kontext der deutsch-napoleonischen Kriege.

  • Vergleichende Analyse der Lebenswege von Beethoven und Napoleon
  • Entstehungsgeschichte und militärische Struktur der Grande Armee
  • Kulturelle und historische Einordnung der Sinfonie "Eroica"
  • Zusammenhang zwischen künstlerischem Schaffen und militärischer Taktik um 1800
  • Rolle der Kunst als Ausdrucksmittel in politisch bewegten Zeiten

Auszug aus dem Buch

6.0.Die Eroica

Wie bereits beschrieben, fand die erste Erwähnung einer neuen Sinfonie(Dritte Sinfonie) in einem Briefwechsel zwischen Beethovens Bruder Karl und dem Verleger Breitkopf und Härtel am 21.05.1803 statt. Das heißt, dass die Entstehung der Eroica in die gleiche Zeit fällt wie die Zusammenstellung und die Ausbildung der Grande Armee in den Kreidefelsen von Boulogne. Die Eroica wurde aber keineswegs aus dem Nichts komponiert, sondern Beethoven ließ dem Eroicastoff ähnliche Arbeiten vorausgehen. So nutzte er nach Peter Schleuning Melodiephrasen neuer revolutionärer Hymnen und verarbeitete sie in seinem Prometheusstoff von 1801, um die Elemente schließlich in die Dritte Sinfonie zu übernehmen und weiter auszugestalten. Des Weiteren sollen Elemente aus Ferdinando Päers Oper Achille, angeblich Einfluß auf die Gestaltung des zweiten Satzes der Dritten Sinfonie gehabt haben. Ebenso in der Klaviervariation op.35 befinden sich Themen, die die Dritte Sinfonie aufgreift. Dabei handelt es sich um den Kontretanz in Es-Dur, der auch im Ballett „Die Geschöpfe des Prometheus“ auftaucht. Dies stellt in gewisser Weise eine Vorstudie für den dritten Satz der Eroica dar. Also stützt sich Beethoven bei der Formgebung seiner Dritten Sinfonie auf vorhandene Strukturen. Er „kopiert“ dabei Ideen anderer Komponisten, greift bestimmte Themen auf und formuliert sie neu. Dies geschieht auf verschiedenste Weisen. Auf der einen Seite nutzt Beethoven fremde Ideen auf der anderen Seite nutzt er Ideen aus seinem eigenen Fundus, die sich in anderen Stücken schon bewährt haben. Das sollte nicht als Ideenraub oder Plagiat bezeichnen. Bestimmte Ideen unterliegen einem stetigen Wandel. Jahre später würde man sie lieber in einem anderen Kontext betrachten und dem Thema eine andere Form geben. Das ist nicht eine bloße Kopie, sondern die Aufzeigung eines Entwicklungsprozesses an dessen Ende eine neue Kreation, ein musikalischer Fortschritt steht. Beethoven nutzt etwas Altbewährtes um Neues zu schaffen. Und trotzdem ist die Eroica anders als die vorhergehenden Werke Beethovens.

Zusammenfassung der Kapitel

1.0. Einleitung: Diese Einleitung erläutert die Herkunft der Themenstellung und den Fokus auf die vergleichende Betrachtung von Beethoven und Napoleon als Akteure ihrer jeweiligen Fachgebiete.

2.0. Ausgangssituation: Das Kapitel skizziert den zeitgeschichtlichen Rahmen ab 1789 und die parallelen Anfangsphasen der Karrieren von Napoleon und Beethoven.

3.0. Die Charaktere der beiden Persönlichkeiten: Hier werden die biografischen Gemeinsamkeiten und die Prägung durch die Ideale der Französischen Revolution gegenübergestellt.

4.0. Der Zusammenhang zwischen der Eroica und den deutsch- napoleonischen Kriegen: Das Kapitel untersucht die Verbindung zwischen der modernen Sinfonie und der modernen Kriegsführung im frühen 19. Jahrhundert.

5.0. Die Grande Armee: Es wird die Entstehung und Struktur der französischen Streitkräfte beleuchtet, inklusive ihrer logistischen und taktischen Innovationen.

6.0.Die Eroica: Dieser Abschnitt analysiert die kompositorische Entstehung der Eroica und Beethovens kreativen Umgang mit vorhandenen musikalischen Strukturen.

7.0. Allgemeines Fazit: Eine Zusammenfassung der identifizierten Parallelen in den Erfolgsstrategien und Lebensläufen der beiden porträtierten Genies.

8.0. Persönliches Fazit: Der Autor reflektiert über den Wert der interdisziplinären Betrachtung von Kunst und Politik in der Geschichtsvermittlung.

9.0. Literaturnachweis und Internetquellen: Eine Auflistung der verwendeten Sekundärliteratur und Online-Ressourcen.

Schlüsselwörter

Beethoven, Napoleon, Eroica, Grande Armee, Französische Revolution, Musikgeschichte, Militärgeschichte, Dritte Sinfonie, Komposition, Kriegsführung, Geniekult, Europa, Ideengeschichte, Strategie, 18. Jahrhundert

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit einem interdisziplinären Vergleich zwischen Ludwig van Beethoven und Napoleon Bonaparte, wobei ihr jeweiliger Einfluss auf Musik und Kriegskunst während der napoleonischen Ära im Zentrum steht.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen umfassen die Biografie der beiden Akteure, die Struktur und Taktik der französischen Armee sowie die musiktheoretische Entstehung von Beethovens Dritter Sinfonie.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, Parallelen im Handeln und in der zielstrebigen Lebensführung dieser zwei historisch bedeutenden Persönlichkeiten aufzuzeigen, obwohl sie in völlig unterschiedlichen gesellschaftlichen Feldern tätig waren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine komparative Literaturanalyse und eine synoptische historische Betrachtung, um Gemeinsamkeiten in der Epoche zwischen 1789 und 1848 herauszuarbeiten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Charaktere, die Untersuchung der Grande Armee als militärische Organisation und eine detaillierte Betrachtung der Eroica als musikalisches Werk, das Tradition und Neuerung verbindet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Napoleon, Beethoven, Eroica, Grande Armee und Französische Revolution beschreiben.

Inwiefern hat die Französische Revolution beide Persönlichkeiten beeinflusst?

Beide wurden durch die neuen Werte der Revolution geprägt, wobei Beethoven diese in seiner Kunst verarbeitete, während Napoleon sie als Grundlage für seinen politischen und militärischen Aufstieg nutzte.

Was unterscheidet das „Künstlertum“ Beethovens von Napoleons „Feldherrentum“?

Während Beethoven als freischaffender Künstler trotz Gönnerabhängigkeit versuchte, neue musikalische Wege zu gehen, nutzte Napoleon militärische Machtmittel, um ein politisches System und eine moderne Armee zu etablieren.

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Résumé des informations

Titre
Die deutsch napoleonischen Kriege und die Grande Armee während der Entstehungszeit der Eroica
Sous-titre
Eine Revolution in Musik und Kriegsführung
Université
Carl von Ossietzky University of Oldenburg  (Musik)
Cours
Beethovens „Eroica“
Note
2,0
Auteur
Christian Zwer (Auteur)
Année de publication
2007
Pages
16
N° de catalogue
V182824
ISBN (ebook)
9783656066514
Langue
allemand
mots-clé
Napoleon Beethoven Eroica Grande Armee Genies Peter Schleuning Die deutsch napoleonischen Kriege Revolution in Musik und Kriegsführung Musikwissenschaft Taktik Austerlitz dritte Sinfonie Prometheus Ballett
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Citation du texte
Christian Zwer (Auteur), 2007, Die deutsch napoleonischen Kriege und die Grande Armee während der Entstehungszeit der Eroica, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/182824
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Extrait de  16  pages
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