ABSTRACT
Das Gesundheitswesen in Deutschland unterliegt seit einigen Jahren einem steten Wandel hinsichtlich der Strukturierung und Finanzierung, um nachhaltig hohe Leistung bei gleichzeitiger Wirtschaftlichkeit zu gewährleisten. Dabei ist es auch ein zunehmendes Anliegen, Berufspflegende lang und gesund an ihrem Arbeitsplatz zu halten. Die Arbeit beschäftigt sich speziell mit dem Berufsbild der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege und geht der Frage nach, ob „Spielen“ im beruflichen Alltag als obligater Arbeitsinhalt dazu beitragen kann, die Arbeitszufriedenheit und das Wohlbefinden der Pflegenden zu beeinflussen. Die Ergebnisse werden mit Hilfe einer Literaturrecherche, der aktuellen Studienlage sowie einer eigenen ergänzenden Datenerhebung ermittelt. Es wird ist festgestellt, dass es keine Diskussion oder den Nachweis eines Zusammenhanges zwischen Arbeitszufriedenheit und „Spielen“ im pflegerischen Alltag bei Gesundheits- und Kinderkrankenpflegenden gibt.
Schlüsselwörter: Spiel – Gesundheits- und Kinderkrankenpflege – Phänomen Salutogenese – Sozialkapital - immaterielle Ressource - Berufszufriedenheit
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 1.1 Hintergrund
- 1.2 Motivation zum Thema
- 2. Theoretischer Rahmen
- 2.1 Das Wesen des Spielens
- 2.1.1 Begriff der Kindheit
- 2.1.2 Spielhistorie
- 2.1.3 Spielformen
- 2.2 Das Berufsbild der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege (GKKP)
- 2.2.1 Ausbildungsinhalt
- 2.2.2 Bedeutung des Spielens im Krankenhaus
- 2.2.3 Bedeutung des Spielens für die GKKP
- 2.2.4 Arbeitszufriedenheit
- 2.3 Salutogenese
- 2.3.1 Sozialkapital
- 2.3.2 Spielen als Copingstrategie für die GKKP?
- 3. Forschungsfrage und Hypothese
- 4. Literaturrecherche
- 5. Forschungsstand
- 5.1 Recherche Fach- und Allgemeinliteratur
- 5.2 Aktuelle Studienlage
- 5.3 Eigene Untersuchung
- 5.3.1 Der Fragebogen
- 5.3.2 Die Untersuchung
- 6. Ergebnisse
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Bachelorarbeit untersucht den Einfluss des „Spielens“ im beruflichen Alltag von Gesundheits- und Kinderkrankenpflegenden auf deren Arbeitszufriedenheit und Wohlbefinden. Die Arbeit analysiert, ob das Spielen als integrativer Bestandteil der Arbeit die Arbeitszufriedenheit positiv beeinflussen kann. Die Ergebnisse basieren auf Literaturrecherche, aktuellen Studien und einer eigenen Datenerhebung.
- Das Wesen des Spielens und seine Bedeutung im Kontext der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege.
- Das Berufsbild der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege und der Einfluss von Arbeitsbedingungen auf die Arbeitszufriedenheit.
- Der salutogenetische Ansatz und die Rolle von Sozialkapital und immateriellen Ressourcen.
- Die Auswertung der Literaturrecherche, bestehender Studien und eigener empirischer Daten.
- Zusammenhang zwischen "Spielen" und Arbeitszufriedenheit bei Gesundheits- und Kinderkrankenpflegenden.
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung beschreibt den Hintergrund und die Motivation der Arbeit. Der theoretische Rahmen beleuchtet das Wesen des Spielens, das Berufsbild der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege und den salutogenetischen Ansatz. Die Forschungsfrage und Hypothese werden formuliert. Die Literaturrecherche sowie der Forschungsstand werden dargestellt, einschließlich der Beschreibung der eigenen Untersuchung und des Fragebogens. Die Ergebnisse der Untersuchung werden präsentiert.
Schlüsselwörter
Spiel, Gesundheits- und Kinderkrankenpflege, Salutogenese, Sozialkapital, immaterielle Ressource, Berufszufriedenheit.
Häufig gestellte Fragen zum Spielen in der Kinderkrankenpflege
Kann Spielen die Arbeitszufriedenheit in der Pflege verbessern?
Die Arbeit untersucht, ob das Integrieren von „Spielen“ in den Berufsalltag von Kinderkrankenpflegenden deren Wohlbefinden steigern und als Copingstrategie dienen kann.
Was bedeutet Salutogenese in diesem Zusammenhang?
Salutogenese bezieht sich auf die Entstehung und Erhaltung von Gesundheit. Das Spielen wird hier als mögliche immaterielle Ressource betrachtet, die zur psychischen Gesundheit des Personals beiträgt.
Gibt es einen nachgewiesenen Zusammenhang zwischen Spielen und Berufszufriedenheit?
Die Untersuchung stellt fest, dass es bislang kaum wissenschaftliche Belege oder Diskussionen über diesen spezifischen Zusammenhang in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege (GKKP) gibt.
Welche Rolle spielt das Sozialkapital für Pflegekräfte?
Sozialkapital wird als Ressource innerhalb des Teams und in der Interaktion mit Patienten gesehen, die durch spielerische Elemente gestärkt werden könnte.
Wie wurde die Datenerhebung für diese Arbeit durchgeführt?
Die Ergebnisse basieren auf einer Kombination aus Literaturrecherche, der Analyse aktueller Studien und einer eigenen empirischen Untersuchung mittels Fragebogen.
- Citar trabajo
- Astrid Wahlers (Autor), 2011, Das Phänomen "Spielen" in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege im Blickwinkel der Salutogenese, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/183034