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Vergleichende Untersuchung westlicher Regierungssysteme in Bezug auf Stabilität und Wandel der Parteiensysteme

Die Entideologisierung der Volksparteien führt zu schwindender Wählerbindung - Überprüfung am Beispiel von SPD/CDU (Deutschland), SVP/CVP (Schweiz) sowie SPÖ/ÖVP (Österreich)

Título: Vergleichende Untersuchung westlicher Regierungssysteme in Bezug auf Stabilität und Wandel der Parteiensysteme

Trabajo Escrito , 2011 , 29 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Maike Fenner (Autor)

Política - Sistemas políticos en general y en comparación
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1. EINLEITUNG

Der gewählte Fokus meiner Arbeit beschäftigt sich mit der vergleichenden Untersuchung von westlichen Regierungssystemen in Bezug auf Wandel und Stabilität der Parteiensysteme. In diesem Kontext wurde eine Themenstellung entwickelt, die sich auf die Überprüfung der These von Otto Kirchheimer bezieht.

Kirchheimer stellt in seinem Beitrag von 1965 „Der Wandel des westeuropäischen Parteiensystems“ die These auf, dass bei den großen Volksparteien der Prozess der Entideologisierung zur Schwächung der Mitglieder und zu schwindender Wählerbin-dung führe (Kirchheimer 1965:34). Neben der Entideologisierung, schwindender Wählerbindung und straffen Organisation schreibt Kirchheimer einer Volkspartei weitere charakteristische Merkmale zu, beispielsweise die Stärkung der Politiker an der Parteispitze oder das Streben nach Verbindungen mit Interessenverbänden (Kirchheimer 1965:32), auf die hier allerdings nicht weiter eingegangen werden sol-len, da sie den inhaltlichen Rahmen sprengen. Auch habe ich mich aus ebengenann-tem Grund auf zwei Charakteristika beschränkt und nicht noch das dritte Kriterium, nämlich das der straffen Organisation, in meine Arbeit aufgenommen. Meine Ar-beitsthese beschränkt sich somit auf die schwindende Wählerbindung, die durch die Entideologisierung verursacht wird.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Themenstellung

3. Begriffsdefinitionen

3.1. Parteiensysteme

3.1.1. Wandel und Stabilität

3.2. Volksparteien

3.3. Wechselwähler

3.4. Entideologisierung

3.5. MSSD

4. Variablendefinition

5. Analyse der unabhängigen Variablen

5.1. Entideologisierung

5.2. Analyse des Vergleichs der Grundsatz- bzw. Parteiprogramme von SVP, CVP / SPÖ, ÖVP / SPD, CDU

6. Analyse der abhängigen Variablen

6.1. schwindende Wählerbindung bzw. Wechselwählerverhalten

6.2. Mitgliederzahlen

6.3. Wechselwählerstromanalysen

6.4. Parteistärken

7. Ergebnis des Vergleichs

8. Fazit

9. Graphik- und Tabellenanhänge

9.1. Häufigkeit und Vorkommen gleicher Worte in den Grundsatzprogrammen der Parteien

9.2. Graphiken zu Mitgliederzahlen aller sechs Parteien

9.3. Wählerverluste und –gewinne

9.4. Parteienstärken in Prozent %

10. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die These von Otto Kirchheimer, wonach der Prozess der Entideologisierung bei Volksparteien zu einer Schwächung der Mitgliederbindung und einem Rückgang der Wählerbindung führt. Dabei wird mittels eines "Most Similar System Design" (MSSD) der Vergleich zwischen Volksparteien in Deutschland (SPD, CDU), der Schweiz (SVP, CVP) und Österreich (SPÖ, ÖVP) angestellt, um die Gültigkeit dieser These empirisch-analytisch zu überprüfen.

  • Vergleichende Analyse westlicher Regierungssysteme
  • Stabilität und Wandel von Parteiensystemen
  • Empirische Untersuchung der Entideologisierungsthese
  • Analyse von Parteistärken, Mitgliederzahlen und Wechselwählerverhalten
  • Kritische Überprüfung der Kirchheimer-These anhand eines Kontrollfalls (SVP)

Auszug aus dem Buch

1. EINLEITUNG

Der gewählte Fokus meiner Arbeit beschäftigt sich mit der vergleichenden Untersuchung von westlichen Regierungssystemen in Bezug auf Wandel und Stabilität der Parteiensysteme. In diesem Kontext wurde eine Themenstellung entwickelt, die sich auf die Überprüfung der These von Otto Kirchheimer bezieht.

Kirchheimer stellt in seinem Beitrag von 1965 „Der Wandel des westeuropäischen Parteiensystems“ die These auf, dass bei den großen Volksparteien der Prozess der Entideologisierung zur Schwächung der Mitglieder und zu schwindender Wählerbindung führe (Kirchheimer 1965:34). Neben der Entideologisierung, schwindender Wählerbindung und straffen Organisation schreibt Kirchheimer einer Volkspartei weitere charakteristische Merkmale zu, beispielsweise die Stärkung der Politiker an der Parteispitze oder das Streben nach Verbindungen mit Interessenverbänden (Kirchheimer 1965:32), auf die hier allerdings nicht weiter eingegangen werden sollen, da sie den inhaltlichen Rahmen sprengen. Auch habe ich mich aus ebengenanntem Grund auf zwei Charakteristika beschränkt und nicht noch das dritte Kriterium, nämlich das der straffen Organisation, in meine Arbeit aufgenommen. Meine Arbeitsthese beschränkt sich somit auf die schwindende Wählerbindung, die durch die Entideologisierung verursacht wird.

Um die ausgewählte These Kirchheimers empirisch-analytisch und unter dem Kontext eines Most Similar System Design überprüfen zu können, wurden die Volksparteien Deutschlands, namentlich SPD und CDU, die Volksparteien der Schweiz, namentlich SVP (Schweizerische Volkspartei) und CVP (Christlichdemokratische Volkspartei) sowie die Volksparteien Österreichs, namentlich SPÖ (Sozialdemokratische Partei Österreichs) und ÖVP (Österreichische Volkspartei), ausgesucht, da sie sich in ihrer ideologischen Ausrichtung gut miteinander vergleichen lassen. SPD, SVP und SPÖ bezeichnen sich selbst als „sozialdemokratisch“ und CDU, CVP und ÖVP als „christdemokratisch“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der vergleichenden Parteiensystemforschung und Vorstellung der zentralen Arbeitsthese basierend auf Otto Kirchheimer.

2. Themenstellung: Theoretische Herleitung des Volksparteitypus und Darstellung der von Kirchheimer postulierten Merkmale sowie des Stimmenmaximierungsprinzips.

3. Begriffsdefinitionen: Präzisierung der zentralen Termini wie Parteiensystem, Wandel, Stabilität, Volkspartei, Wechselwähler, Entideologisierung und das Forschungsdesign MSSD.

4. Variablendefinition: Festlegung der abhängigen Variablen (Wählerbindung, Mitgliederzahlen) und der unabhängigen Variablen (Entideologisierung) für die empirische Analyse.

5. Analyse der unabhängigen Variablen: Untersuchung der Parteiprogramme der sechs Parteien hinsichtlich des Vorkommens und der Häufigkeit bestimmter Schlagworte zur Messung der Entideologisierung.

6. Analyse der abhängigen Variablen: Datenauswertung zu Mitgliederzahlen, Wechselwählerströmen und Parteistärken in den untersuchten Ländern.

7. Ergebnis des Vergleichs: Zusammenführung der Analyseergebnisse und Gegenüberstellung der parteispezifischen Entwicklungen im Kontext der Hypothesenprüfung.

8. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der These Kirchheimers und Einordnung der Ergebnisse unter Berücksichtigung der abweichenden Entwicklung der Schweizer SVP.

9. Graphik- und Tabellenanhänge: Dokumentation der erhobenen Daten in Form von graphischen Darstellungen zu Wortfrequenzen, Mitgliederzahlen und Wählerbewegungen.

10. Literaturverzeichnis: Auflistung aller verwendeten Quellen, Fachliteratur und Internetdatenbanken.

Schlüsselwörter

Volkspartei, Entideologisierung, Wählerbindung, Parteiensystem, Kirchheimer, MSSD, Mitgliederzahlen, Wechselwähler, SPD, CDU, SVP, CVP, SPÖ, ÖVP, Stimmenmaximierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die vergleichende Entwicklung westlicher Parteiensysteme und prüft, ob die von Otto Kirchheimer aufgestellte These der Entideologisierung von Volksparteien tatsächlich zu einem Rückgang der Mitglieder- und Wählerbindung führt.

Welche Parteien werden im Rahmen der Analyse untersucht?

Die Untersuchung konzentriert sich auf sechs große Volksparteien aus drei Ländern: die SPD und CDU aus Deutschland, die SVP und CVP aus der Schweiz sowie die SPÖ und ÖVP aus Österreich.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die empirische Überprüfung der Kirchheimer-These, um festzustellen, ob eine Entideologisierung zwangsläufig in eine sinkende Wählerbindung mündet oder ob es Ausnahmen von diesem Trend gibt.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Als Forschungsdesign wird das "Most Similar System Design" (MSSD) verwendet, eine Methode, die den Vergleich ähnlicher Fälle nutzt, um durch Differenzanalyse erklärende Faktoren für das Phänomen der schwindenden Wählerbindung zu identifizieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition der Variablen, die Analyse der Parteiprogramme zur Messung der Entideologisierung sowie die Auswertung von statistischen Daten zu Mitgliederzahlen, Wählerströmen und Wahlerfolgen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Untersuchung?

Die zentralen Konzepte sind der Volksparteitypus, Entideologisierung, Parteienwettbewerb, Wechselwählerverhalten und die langfristig-strukturelle Wählerbindung.

Warum spielt die Schweizer SVP eine Sonderrolle in der Analyse?

Die SVP dient als Kontrollfall, da sie entgegen der Kirchheimer-These trotz des untersuchten Kontextes enorme Wahlerfolge verzeichnet und eine wachsende Mitgliederbasis aufweist.

Welches Ergebnis zieht die Autorin bezüglich der Kirchheimer-These?

Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass die These Kirchheimers zwar auf die meisten untersuchten Parteien zutrifft, aufgrund der abweichenden Entwicklung der Schweizer SVP jedoch nicht als universell gültig betrachtet werden kann.

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Detalles

Título
Vergleichende Untersuchung westlicher Regierungssysteme in Bezug auf Stabilität und Wandel der Parteiensysteme
Subtítulo
Die Entideologisierung der Volksparteien führt zu schwindender Wählerbindung - Überprüfung am Beispiel von SPD/CDU (Deutschland), SVP/CVP (Schweiz) sowie SPÖ/ÖVP (Österreich)
Universidad
University of Hagen  (Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften)
Curso
Demokratie und Regieren im Vergleich
Calificación
1,3
Autor
Maike Fenner (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
29
No. de catálogo
V183090
ISBN (Ebook)
9783656074168
ISBN (Libro)
9783656074212
Idioma
Alemán
Etiqueta
Volksparteien Kirchheimer Entideologisierung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Maike Fenner (Autor), 2011, Vergleichende Untersuchung westlicher Regierungssysteme in Bezug auf Stabilität und Wandel der Parteiensysteme, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/183090
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