Die Interkulturelle Pädagogik hat sich im Laufe von Fachdiskussionen über Multikulturalität als eigenständige Fachrichtung etabliert. In diesem Aufsatz soll die Interkulturelle Pädagogik in ihrem historischen Zeitverlauf dargestellt werden. Als Grundgerüst für diesen Aufsatz wird das Sechs-Phasen-Modell von Wolfgang Nieke herangezogen. Es dient dazu, einen allgemeinen Überblick über die Geschichte der Interkulturellen Pädagogik zu erhalten. Blinde Flecken, die dieses Phasenmodell hat und zu ihm konträrer stehende Theorien werden im Verlaufe dieses Aufsatzes besprochen. Dies hat nicht den Zweck, die Schwächen des Phasenmodells zu betonen, sondern einen Einblick in die Fachdiskussion zu geben, um einen möglichst vollständigen Überblick zu erhalten.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Was ist interkulturelle Pädagogik?
- Geschichte der interkulturellen Pädagogik
- Phase eins
- Das Fremde
- Nationalcharakter
- Phase zwei
- Phase drei
- Phase vier
- Phase fünf
- Phase sechs
- Schlussbemerkung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Dieser Aufsatz verfolgt das Ziel, die Geschichte der Interkulturellen Pädagogik anhand des Sechs-Phasen-Modells von Wolfgang Nieke nachzuzeichnen und einen Überblick über die Entwicklung dieses Fachgebietes zu geben. Dabei werden auch kritische Perspektiven und alternative Theorien berücksichtigt, um ein umfassendes Bild zu vermitteln.
- Entwicklung der Interkulturellen Pädagogik im historischen Kontext
- Definition und Forschungsinteresse der Interkulturellen Pädagogik
- Analyse des Sechs-Phasen-Modells von Wolfgang Nieke
- Kritische Auseinandersetzung mit dem Phasenmodell
- Vielfalt an Begriffen und Perspektiven innerhalb des Forschungsfeldes
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung beschreibt die zunehmende Verflechtung von Wirtschaft, Politik und Kultur durch Globalisierung und die daraus resultierende Bedeutung interkultureller Kompetenz. Das Kapitel „Was ist interkulturelle Pädagogik?“ definiert den Forschungsbereich und sein breites Spektrum an Begriffen und Zielen. Das Kapitel „Geschichte der interkulturellen Pädagogik“ beginnt mit der Beschreibung der ersten Phase nach Nieke: die „Ausländerpädagogik“ als Reaktion auf die Herausforderungen durch Gastarbeiterkinder an deutschen Schulen. Die weiteren Phasen werden im Originaltext angekündigt, jedoch nicht im Detail in dieser Vorschau zusammengefasst, um Spoiler zu vermeiden.
Schlüsselwörter
Interkulturelle Pädagogik, Migrationspädagogik, Pädagogik der Vielfalt, Globalisierung, Multikulturalität, Ausländerpädagogik, Wolfgang Nieke, Bildung, Erziehung, Einwanderungsgesellschaften, Humankapital.
Häufig gestellte Fragen
Was ist die Geschichte der Interkulturellen Pädagogik?
Sie entwickelte sich aus der "Ausländerpädagogik" der 1970er Jahre hin zu einer Pädagogik der Vielfalt, die Multikulturalität als Normalität begreift.
Was besagt das Sechs-Phasen-Modell von Wolfgang Nieke?
Es beschreibt die historische Entwicklung des Fachs in Deutschland, beginnend mit der Reaktion auf Gastarbeiterkinder bis hin zur heutigen interkulturellen Bildung.
Was war die "Ausländerpädagogik"?
Eine frühe Phase der Pädagogik, die Migrantenkinder als "Problemgruppe" sah und primär auf deren Defizite (z. B. Sprachkenntnisse) fokussiert war.
Welche Rolle spielt die Globalisierung für die Pädagogik?
Globalisierung führt zu einer stärkeren Verflechtung von Kulturen, was interkulturelle Kompetenz zu einer Schlüsselqualifikation in modernen Einwanderungsgesellschaften macht.
Gibt es Kritik an Niekes Phasenmodell?
Ja, Kritiker weisen auf "blinde Flecken" hin und betonen, dass die Phasen nicht immer strikt aufeinanderfolgen, sondern sich oft überschneiden oder parallel existieren.
- Quote paper
- Elias Buck (Author), 2010, Die Geschichte der Interkulturellen Pädagogik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/183098