Giuseppe Ungarettis 'L'Allegria' - Wegbereiterin hermetischer Dichtung


Hausarbeit, 2011

13 Seiten, Note: 1,3

Marla Rinwick (Autor:in)


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die literarische Stilrichtung des Hermetismus
2.1 Vorbilder und Entstehung hermetischer Dichtung
2.2 Merkmale hermetischer Dichtung
2.3 Ist hermetische Dichtung dunkle Lyrik ?
2.4 Ist hermetische Dichtung inhaltslos ?

3. Giuseppe Ungarettis L’Allegria
3.1 Entstehungsgeschichte und Inhalt L‘Allegria
3.2 Die poetica della parola
3.3 Merkmale hermetischer Lyrik in Mattina und Soldati

4. Schlussbetrachtung

5. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Diese Arbeit befasst sich mit hermetischer Lyrik, welche sich vor allem in Italien als eigenständige Dichtungstradition hervorgehoben hat. Im Jahr 1959 verlieh das Nobelkomitee den Nobelpreis für Literatur an den hermetischen Dichter Salvatore Quasimodo. Giuseppe Ungaretti, welcher als der Begründer hermetischer Lyrik gilt, wurde bei der Vergabe nicht berücksichtigt. Der Grund für seine Ablehnung war die Behauptung, der größte Dichter des faschistischen Zeitalters gewesen zu sein. Noch heute beschäftigt die 52 Jahre zurückliegende Nobelpreisvergabe die Medien. So berichtete darüber am 25. Juni 2011 das Online-Magazin adnkronos.com in dem Artikel Ungaretti contro Salvatore Quasimodo. Demzufolge war Ungaretti verärgert über die Bevorzugung Quasimodos für den Nobelpreis und betitelte diesen als „pappagallo“ und „pagliaccio“. Weiterhin warf er ihm vor, selbst „fascista“ gewesen zu sein. Auch die Jury der Schwedischen Akademie wurde von Ungaretti als „quattro poeti ridicoli quelli che attribuiscono il premio“ kritisiert. Ob die Verleihung an Quasimodo anstelle von Ungaretti gerechtfertigt war oder nicht, der Autor von L’Allegria ist unbestritten einer der größten hermetischen Lyriker und ihn und seinen Gedichtsammelband möchte ich in dieser Arbeit thematisieren.

Im ersten Teil werde ich die hermetische Dichtung im Allgemeinen vorstellen sowie auf ihre literarischen Einflüsse und Merkmale eingehen. Außerdem werde ich darlegen, wie es zur Entwicklung dieser Dichtungstradition kam, auch aus gesellschaftlicher Perspektive. Dem literarischen Hermetismus werden oft die negativ anklingenden Attribute Dunkelheit und Inhaltslosigkeit angehängt. Ich möchte darstellen, was damit eigentlich genau gemeint ist und auch Gegenmeinungen anbringen.

Im zweiten Teil werde ich den ersten Gedichtsammelband L’Allegria von Giuseppe Ungaretti vorstellen, durch welchen er als der Begründer hermetischer Lyrik bekannt geworden ist. Ich werde etwas zur Entstehungsgeschichte und dem Inhalt erläutern und danach auf das besondere Merkmal der poetica della parola eingehen. Darauffolgend möchte ich zwei Gedichte aus L’AllegriaMattina und Soldati – genauer vorstellen. Außerdem werde ich sie auf die bis dahin ausgearbeiteten Punkte und Merkmale hermetischer Dichtung analysieren, um herauszufinden, inwieweit sie auf diese beiden Beispielgedichte zutreffen.

2. Die literarische Stilrichtung des Hermetismus

Die hermetische Dichtung ist eine literarische Stilrichtung des 20. Jahrhunderts, deren Urheber der italienische Schriftsteller Giuseppe Ungaretti ist. Sie ist also in den Bereich der modernen Lyrik einzuordnen, welche der Romanist Hugo Friedrich (1985) folgendermaßen beschreibt: „Moderne Lyrik nötigt die Sprache zu der paradoxen Aufgabe, einen Sinn gleichzeitig auszusagen wie zu verbergen. Dunkelheit ist zum vorherrschenden ästhetischen Prinzip geworden.“ (Friedrich 1985: 178).

Francesco Flora prägt den Ausdruck Ermetismo 1936 als erster in seinem Aufsatz La poesia ermetica. Hier kritisiert er Giuseppe Ungarettis undurchsichtige und unverständliche Dichtung (vgl. Lentzen 1994: 90). Auf Grund dieses „verworren Okkulten“ (Friedrich 1985: 180) hermetischer Poesie wurde der Begriff zunächst abwertend gebraucht, später jedoch anerkennend. Zu den bekanntesten hermetischen Dichtern Italiens gehören Ungaretti, Quasimodo und Montale (vgl. Friedrich 1985: 180). Lentzen (1994) benennt außerdem Mario Luzi, Alfonso Gatto, Piero Bigongiari und Alessandro Parronchi als dessen jüngere Vertreter. (vgl. Lentzen 1994: 91)

2.1 Vorbilder und Entstehung hermetischer Dichtung

Laut Lentzen (1994) fungiert der französische Spätsymbolismus als Vorbild für die hermetischen Dichter, welche sich von der „sprachliche[n] und semantische[n] Anarchie der Futuristen [und dem] übersteigerte[n] rhetorische[n] Pathos D‘Annunzios“ (Lentzen 1994: 90) abwenden wollen und neue dichterische Ausdrucksmittel suchen. Es ist der Versuch, die „Wahrheit des Seins“ (Lentzen 1994: 90) mit dem bedeutungsvollen Wort zu begreifen (vgl. Lentzen 1994: 90). Zu Beginn des 20. Jahrhunderts kam der allgemeine Wunsch nach einer Erneuerung des Vokabulars in der Dichtung auf, da der schriftstellerische Individualismus annähernd verschwunden war und sämtliche Poeten dem literarischen Vorbild D’Annunzios folgten. (vgl. Cecchetti 1949: 277)

Der literarische Hermetismus ist auch auf den Faschismus in den 20er und 30er Jahren in Italien zurückzuführen, als eine Art Gegenwehr zu dessen „laute[r] und schrille[r] Rhetorik“ (Lentzen 1994: 91). Die Dichter wollten sich eine neue Realität durch „eine eigene esoterische und gleichsam elitäre lyrische Sprache“ (Lentzen 1994: 91) kreieren. Lentzen (1994) schlussfolgert: „Die hermetische Dichtung ist somit auch als geheimer Protest und als eine Art passiven Widerstands gegen die Vulgarität des Regimes zu begreifen.“ (Lentzen 1994: 91).

2.2 Merkmale hermetischer Dichtung

Nachfolgend seien die Merkmale hermetischer Dichtung laut Lentzen (1994) aufgeführt:

- „[…] oft [treten] an die Stelle syntaktischer Satzgefüge […] nominale Aussagen, die in ihrer Kurzform nicht selten einen fragmentarischen Eindruck hinterlassen.
- Wörter werden ohne Interpunktion nebeneinandergesetzt, wodurch das Verb gleichsam entmachtet wird.
- Diese elliptische Ausdrucksweise führt zur Doppel- und Mehrdeutigkeit, oft auch zur Unverständlichkeit und Dunkelheit der Texte.
- Nicht mehr der Sinn der Aussage scheint von Bedeutung zu sein, sondern lediglich die Form, in der sie vorgebracht wird.
- Daraus ergibt sich, dass häufig die Klangfülle der Wörter wichtiger ist als ihre Semantik.
- Hinzu kommt die Vorliebe für Analogien, bei denen die Teile des Vergleichs miteinander identifiziert werden (z.B. „sono pioggia di nube“) (Lentzen 1994: 90).

Fragmentarismus und Analogismus hebt er im Nachhinein nochmal als die zwei wichtigsten Attribute hervor. (vgl. Lentzen 1994: 90)

Im Folgenden möchte ich den dritten und vierten Punkt Lentzens zur „Unverständlichkeit und Dunkelheit der Texte [und dem] Sinn der Aussage[n]“ (Lentzen 1994: 90) genauer untersuchen.

2.3 Ist hermetische Dichtung dunkle Lyrik ?

Vor allem der anfänglichen Lyrik Ungarettis wurde oft eine Art Dunkelheit vorgeworfen, welche daher rührt, dass er nach Meinung der Kritiker zu viel Wert auf das einzelne Wort und das dadurch hervorgerufene Bild legt. (vgl. Cecchetti 1949: 276)

Wolfram Mauser beginnt seinen Aufsatz zu Ingeborg Bachmanns ,Landnahme‘ (1970) mit einer Erklärung, warum moderne Lyrik dunkler und somit unverständlicher erscheint als die Poesie zuvor und sieht die Ursprünge im Zeitalter der Aufklärung: Der Großteil der Poetik der vergangenen 200 Jahre ist nicht sofort und leicht zu verstehen, da die Dichtung sich weitgehend von den Regeln der Zeit abgewandt hat. Je mehr sie dies tut, desto schwieriger ist es, sie nachzuvollziehen. Seit etwa 1800, dem Zeitalter der Aufklärung, mit der allmählichen Abwendung von der Religion und allzu großen gesellschaftlichen Zwängen, wurde die Kunst im Allgemeinen schwerer verständlich. Das Resultat dieser sich steigernden „geistige[n] und seelische[n] Autonomie [ist ein] konsequenter Subjektivismus“ (Mauser 1970: 191), dessen vorderstes Anliegen es nicht war, verstanden zu werden. Die Poesie wurde mehr noch als die Narrativik und das Drama zur Plattform für alle möglichen persönlichen Anliegen. In ihr konnten die Dichter sich in das Unwirkliche, das Schöne, die Sinne usw. flüchten. Ein Paradebeispiel für diese „individualistische Dichtungstradition“ (Mauser 1970: 191) ist die dunkle Lyrik des Hermetismus, dessen Charakteristik sich dadurch auszeichnet, keine endgültigen Erklärungen zu geben. Trotzdem ist es laut Mauser (1970) lohnenswert, sich mit ihr zu befassen und sie kritisch zu begutachten. (vgl. Mauser 1970: 191)

Friedrich (1985) beschreibt die Auswirkungen der hermetischen Dunkelheit und sieht in ihr eine Art Prophetie. Diese Dunkelheit trennt die Poesie von der gewohnten Mitteilungsfunktion der Sprache, auch wenn Lyriker wie Ungaretti oder Aleixandre behaupten, dass ihre Gedichte von humanen oder naturhaften Elementen bestimmt sind. Auf den Leser wirken sie im Gegensatz dazu allerdings eher schwer zu erfassen, weil er vom Dichter keinerlei Information über die Umstände der Poesie erhält. Moderne Lyrik hat etwas von Prophetie, ist also an die Zukunft adressiert, jedoch ohne bereits ein klares Bild von ihr zeichnen zu können, so wie Prophezeiungen es für gewöhnlich zumindest ansatzweise tun. (vgl. Friedrich 1985: 178)

Der französische Dichter und Nobelpreisträger Saint-John Perse sieht das Nichtverstehen des Rezipienten in dessen eigener seelischen Dunkelheit begründet: „Die Dunkelheit, die man dem Dichter vorwirft, entstammt eben der Nacht, die sie erforscht: der Dunkelheit der Seele und des Mysteriums, worin das menschliche Wesen eingetaucht ist.“ (zit. n. Friedrich 1985: 179, Originalquelle: Perse 1960, Rede beim Nobelpreis-Bankett). Auch Helbling (1990) meint, dass Ungarettis Poesien leicht zu verstehen sind, solange der Leser auch das Nichtgesagte zwischen den Zeilen liest und einer Metaphorik folgt, die über das Schweigen Assoziationen hervorruft. (vgl. Helbling 1990: 187)

2.4 Ist hermetische Dichtung inhaltslos ?

Kritiker bemängeln die Inhaltslosigkeit hermetischer Dichtung, in welcher alles geschrieben werden kann – solange es modisch klingt, ist ihr Bewunderung sicher. Friedrich (1985) wörtlich: „Avantgardisten, die etwas auf sich halten, exzellieren in Sätzen von purstem Blödsinn.“ (Friedrich 1985: 182). Zur Veranschaulichung gibt er ein paar Beispiele. So berichtet er von einer Anekdote aus Australien: Vor einigen Jahren wurden dort Verse mit so wenig Sinn wie möglich als das Erbe eines gewöhnlichen Bergarbeiters herausgegeben – die Kritiker waren berührt von deren „<Tiefsinn>“ (Friedrich 1985: 182).

In seinem Aufsatz Ragioni d’una poesia, welcher seinem Gesamtwerk Vita d’un uomo in der Ausgabe von 1969 voransteht, begründet Ungaretti die Wichtigkeit einer ästhetischen Form in der Poesie: „È il punto dove il Romanticismo aveva sentito la verità. La commozione è negli affetti; ma non viene a noi, in arte, se non da un piacere puramente estetico.“ (Ungaretti 1969: LXXXVI). Kurz zuvor beschreibt er im selben Text, dass „forma e sostanza“ (Ungaretti 1969: LXXVIII) für ihn unweigerlich miteinander verbunden sein müssen, um den Rezipienten zu begeistern:

Scusatemi di scavalcare così di frequente il continente dell’anima per ritrovare la strada della tecnica, o viceversa. Ma sono essi così diversi piani? Non sono esse, forma e sostanza, quando si tratta di vera poesia, fuse l’una nell’altra per medesima necessità? Insieme fuse, non le trasporta a commuoverci un medesimo furore? (Ungaretti 1969: LXXVIII).

In einem Brief an Boileau beschwert sich der französische Schriftsteller Racine (1853) über die Ansichten Perraults in Bezug auf die Wahl der Worte in der Kunst. Perrault behauptete, dass man einen Schriftsteller besser nach seinem Übersetzer bewerten kann, da es seiner Meinung nach ausschließlich um den Sinn des Geschriebenen geht.

Tout ce traité de Denys d’Halicarnasse, dont je viens de vous parler, et que je relus hier tout entier avec un grand plaisir, me fit souvenir de l’extrêmr impertinence de M. Perrault, qui avance que le tour des paroles ne fait rien pour l’éloquence, et qu’on ne doit regarder qu’au sens; et c’est pourquoi il prétend qu’on peut mieux juger d’un auteur par son traducteur, quelque mauvais qu’il soit, que par la lecture de l’auteur même. (Racine 1853: 589).

Ungaretti (1963) nimmt dazu in seinem Vorwort zu seiner Übersetzung von Racines Werk Phèdre Stellung und rechtfertigt die Wichtigkeit des richtigen Wortes. Er ist der Ansicht, dass gerade die Geheimnishaftigkeit „la vera poesia [ausmacht und sozusagen die erste Enthüllung der] qualità poetica“ (Ungaretti 1963: 16) jenseits des Sinnes ist:

Certo, la vera poesia si presenta innanzi tutto a noi nella sua segretezza. È il segreto che, nell’anima nostra, l’accompagna anche quando abbiamo scoperto e precisato di essa ogni limite. Si fa anzi, il segreto più fondo, da quel momento. Ma a pensarla così – e cioè che, a seconda di quanto meglio ci avvenga di trasferire la nostra emozione e la novità delle nostre visioni nello scorrere, nella durata d’uno intreccio di vocaboli, maggiormente si velano essi d’una musica che sarà l’immediata rivelazione della loro qualità poetica, oltre ogni restrizione di senso […] (Ungaretti 1963: 16).

3. Giuseppe Ungarettis L’Allegria

L’Allegria ist Giuseppe Ungarettis erster lyrischer Sammelband, welcher sich aus zwei zuvor erschienenen Gedichtbänden zusammensetzt (siehe näher Absatz 3.1). Die Poesien in L’Allegria kann man als die ersten hermetischen bezeichnen. Sie zeichnen sich besonders durch das Merkmal der poetica della parola aus (siehe näher Absatz 3.2). Ungaretti war der Wegbereiter dieser Dichtungstradition und seine Einflüsse findet man u.a. in Italien und in Frankreich. So sagte schon Lentzen (1994), dass Ungaretti sich mit der dichterischen Tradition Italiens auseinandersetzte, vor allem mit Petrarca und Leopardi. Zu letzterem hielt er zahlreiche Kurse und Vorlesungen in seiner Zeit als Professor für italienische Literatur. In seiner Poesie macht er die einfache parola zur „parola essenziale“ (Lentzen 1994: 93) und probiert damit den Sinn des Seins zu erfassen. Bereits Ungarettis Vorbild Mallarmé war der Auffassung, dass man die Dinge nicht beschreiben sollte, sondern versuchen, sie dem Rezipienten mit nur einem einzigen Wort zu suggerieren (vgl. Lentzen 1994: 93). In seinem gesamten Erstwerk verzichtete Ungaretti auch auf jegliche Interpunktion, um die natürlichen Sprechpausen hervorzuheben. Diese Technik schaute er sich bei den Futuristen ab (vgl. Cecchetti 1949: 273 f.). Es vermischen sich bei Ungaretti Einflüsse des französischen Symbolismus mit denen italienischer Dichtungstradition. (vgl. Lentzen 1994: 93)

Im Folgenden möchte ich die Entstehungsgeschichte von L’Allegria und deren Merkmal der poetica della parola, welche zum Schlagwort der hermetischen Literatur geworden ist, näher erläutern.

[...]

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten

Details

Titel
Giuseppe Ungarettis 'L'Allegria' - Wegbereiterin hermetischer Dichtung
Hochschule
Freie Universität Berlin  (Romanische Philologie)
Veranstaltung
Ermetismo (Proseminar)
Note
1,3
Autor
Jahr
2011
Seiten
13
Katalognummer
V183162
ISBN (eBook)
9783656073222
ISBN (Buch)
9783656073055
Dateigröße
492 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Ungaretti, Ermetismo, Hermetismus, L'Allegria, hermetische Dichtung, poetica della parola, dunkle Lyrik, Mattina, Soldati
Arbeit zitieren
Marla Rinwick (Autor:in), 2011, Giuseppe Ungarettis 'L'Allegria' - Wegbereiterin hermetischer Dichtung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/183162

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Giuseppe Ungarettis 'L'Allegria' - Wegbereiterin hermetischer Dichtung



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden