Kennzahlenbildung Ziele und Aufgaben
Beschreibung „Kennzahl“
Kennzahlenarten
Kennzahlentypen
Funktionen und Gliederung von Kennzahlen
Die Kennzahlenbildung
Wie werden Kennzahlen gebildet?
Bildung von Grundzahlen
Warum und wozu Kennzahlen bilden?
Kriterien für die Kennzahlenbildung
Inhaltsverzeichnis
1. Kennzahlen
1.1 Beschreibung „Kennzahl“
1.2 Kennzahlenarten
1.3 Kennzahlentypen
1.4 Funktionen und Gliederung von Kennzahlen
2. Die Kennzahlenbildung
2.1 Wie werden Kennzahlen gebildet?
2.2 Bildung von Grundzahlen
2.3 Warum und wozu Kennzahlen bilden?
2.4 Kriterien für die Kennzahlenbildung
3. Zusammenfassung
Zielsetzung und Themen
Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die Bedeutung, Aufgaben und Zielsetzungen der Kennzahlenbildung im Kontext des Controllings, insbesondere für Verwaltungen, aufzuzeigen und dabei die methodischen Grundlagen sowie Qualitätskriterien für eine effektive Anwendung zu erläutern.
- Grundlegende Definition und Arten von Kennzahlen
- Methodik der Kennzahlenbildung (Grundzahlen und Verhältniszahlen)
- Zeitliche Einordnung von Kennzahlen
- Nutzen von Kennzahlen für Führungs- und Entscheidungsprozesse
- Qualitätskriterien wie Reliabilität und Validität
Auszug aus dem Buch
1.1 Beschreibung „Kennzahl“
Als Kennzahlen bezeichnet man Zahlen, welche messbare, betriebswirtschaftlich relevante Daten zusammenfassen.
Sie bündeln damit mehrere Daten zu einer aussagekräftigen Größe. Mit Hilfe von Kennzahlen können Unternehmen und Verwaltungen bewertet und Ergebnisse – zum Beispiel aus den Vorjahren – verglichen werden.
Gleichzeitig können Unternehmen und Verwaltungen sich mit diesen auch an anderen messen.
Kennzahlen basieren zumeist auf aggregierten und kompakten Informationen.
Sie können damit Führungskräfte bei ihren Planungen und Entscheidungen unterstützen, indem verschiedene Zustände mit Ihnen verglichen werden können.
Nicht quantifizierbare Sachverhalte (wie z.B. die Motivation eines Mitarbeiters) entziehen sich jedoch der Erfassung durch Kennzahlen.
Aus der Fülle der in Unternehmen vorhandenen Zahlen trifft die Kennzahl für […] das Controlling eine geeignete Auswahl, setzt diese ausgewählten Größen in einen geeigneten Bezug zueinander und liefert so eine verdichtete Informationsgröße.
„Für die öffentliche Verwaltung sind Kennzahlen unverzichtbar um die Erfüllung der verfassungsrechtlichen Verpflichtung zu wirtschaftlichem Handeln (Art. 114 Abs. 2 Satz 1 Grundgesetz) erkennen und nachweisen zu können.“
Zusammenfassung der Kapitel
1. Kennzahlen: Dieses Kapitel definiert Kennzahlen, klassifiziert sie in Grundzahlen und Verhältniszahlen, unterteilt sie nach Zeitbezug und erläutert ihre grundlegenden Funktionen im Controlling.
2. Die Kennzahlenbildung: Hier wird der Prozess der Kennzahlenbildung beschrieben, die Methoden zur Erstellung erläutert, der Nutzen für Entscheidungsträger diskutiert und die wesentlichen Qualitätskriterien dargelegt.
3. Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel fasst die Bedeutung der Kennzahlenbildung für die Steuerung und Effizienzkontrolle in öffentlichen Organisationen zusammen.
Schlüsselwörter
Kennzahlen, Controlling, Grundzahlen, Verhältniszahlen, Kennzahlenbildung, Management, Verwaltung, Informationscharakter, Quantifizierung, Steuerung, Reliabilität, Validität, Effizienz, Zielerreichung, Entscheidungsfindung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit thematisiert die Aufgaben und Ziele der Kennzahlenbildung im Bereich des Controllings, insbesondere mit Blick auf deren Nutzen in Verwaltungen.
Was sind die zentralen Themenfelder dieser Arbeit?
Zu den zentralen Themen gehören die Definition und Arten von Kennzahlen, die methodische Vorgehensweise bei deren Bildung sowie die Qualitätsanforderungen und Funktionen für Entscheidungsprozesse.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das primäre Ziel ist es aufzuzeigen, dass die Bildung von Kennzahlen für Verwaltungen sinnvoll ist, um wirtschaftliches Handeln nachzuweisen, Ziele zu kontrollieren und Steuerungsprozesse zu optimieren.
Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erläuterung verwendet?
Die Arbeit nutzt eine theoretische Herleitung, indem sie Begriffsdefinitionen, Kategorisierungen und Kriterien (wie Reliabilität und Validität) analysiert und diese auf den Verwaltungs- und Controlling-Kontext überträgt.
Was wird im Hauptteil der Arbeit primär behandelt?
Der Hauptteil behandelt die theoretische Fundierung (Begriffsbestimmung, Arten) sowie die praktische Anwendung der Kennzahlenbildung (Methodik, Zweck, Qualitätskriterien).
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit am besten?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Kennzahlen, Controlling, Verwaltung, Effizienz, Zielerreichung und Qualitätskriterien wie Reliabilität und Validität charakterisiert.
Warum sind laut Autor Grundzahlen allein oft nicht ausreichend?
Grundzahlen stellen an sich noch keine endgültigen Informationen dar; sie müssen in Beziehung zu anderen Zahlen gesetzt werden, um eine echte Aussagekraft für Analysen zu erhalten.
Welche Rolle spielen Qualitätskriterien wie Reliabilität und Validität bei der Kennzahlenbildung?
Sie bestimmen die Präzision der Information. Reliabilität sichert dabei die Zuverlässigkeit der Messung (Wiederholbarkeit), während Validität sicherstellt, dass tatsächlich die intendierte Fragestellung untersucht wird.
- Citar trabajo
- Mathias Hirsch (Autor), 2011, Kennzahlenbildung – Aufgaben und Ziele, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/183168