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Wirtschaftspolitik und institutioneller Rahmen

Titre: Wirtschaftspolitik und institutioneller Rahmen

Dossier / Travail , 2011 , 12 Pages

Autor:in: Christiane Massmann (Auteur)

Gestion d'entreprise - Politique économique
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Wirtschaftspolitik und dem institutionellen Rahmen von Wirtschaftssystemen. Im ersten Punkt sollen die beiden Grundformen politischer Ordnung, die reine Marktwirtschaft und die totale Zentralerwaltungswirtschaft, dargestellt werden. Im nächsten Punkt erfolgt eine Darstellung der gesamtwirtschaftlichen Funktion polypolitischer Marktpreise. Hierauf wird ein Vergleich der beiden ordnungspolitischen Systeme der Zentralen- und Freien Marktwirtschaft vorgenommen. Den Abschluss bildet die Darstellung des Grundkonzepts der sozialen Marktwirtschaft. Hierbei soll insbesondere ein Schwerpunkt auf die von Walter Eucken entwickelten regulierenden und konstituierenden Prinzipien gelegt werden

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

2.Die polaren Prinzipien ordnungspolitischer Gestaltung

2.1 Reine Marktwirtschaft

2.2 Totale Zentralverwaltungswirtschaft

3. Die gesamtwirtschaftlichen Funktionen polypolitischer Marktpreise

3.1 Prämissen des vollkommenen Marktes

3.2 Die gesamtwirtschaftliche Funktion des Preismechanismus

4. Wirtschaftssysteme im Vergleich

4.1 Vergleich der beiden ordnungspolitischen Idealmodelle

5. Das Grundkonzept der Sozialen Marktwirtschaft

5.1 Ordoliberale Konzeption

5.2 Konstituierende Prinzipien

5.3 Regulierende Prinzipien

6. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Wirtschaftspolitik und den institutionellen Rahmen verschiedener Wirtschaftssysteme, wobei der Schwerpunkt auf den idealtypischen Modellen der reinen Marktwirtschaft und der totalen Zentralverwaltungswirtschaft liegt. Ziel der Arbeit ist es, durch eine theoretische Analyse der Funktionsweisen dieser Systeme sowie des Preismechanismus das Grundkonzept der Sozialen Marktwirtschaft unter besonderer Berücksichtigung der ordoliberalen Prinzipien nach Walter Eucken aufzuzeigen.

  • Grundformen politischer Ordnung und Wirtschaftssysteme
  • Funktionsweise des Preismechanismus auf vollkommenen Märkten
  • Vergleich der ordnungspolitischen Idealmodelle
  • Konstituierende Prinzipien einer Wettbewerbsordnung
  • Regulierende Prinzipien als staatliche Korrekturinstrumente

Auszug aus dem Buch

2.1 Reine Marktwirtschaft

Das Modell der reinen Marktwirtschaft zeichnet sich durch die folgenden Grundprinzipien aus: In der Wirtschaft herrscht private und unbeschränkte Verfügung über Produktionsmittel und Ertragsverteilung. Des Weiteren werden die Wirtschaftssubjekte allein von ökonomischen Überlegungen und Eigeninteressen geleitet. Die Festlegung des Wirtschaftsprozesses sowie der Wirtschaftsentwicklung erfolgen durch die ökonomischen Handlungen und Wirtschaftspläne der Unternehmen und Privathaushalte. Letztere erhalten jedwede Güter und Dienstleitungen ausschließlich von den Unternehmungen. Im eigenen Haushalt wird weder produziert noch irgendeine Form handwerklicher Tätigkeit verrichtet.

Alle Aktivitäten sowohl der Unternehmungen als auch der Privathaushalte werden durch die Märkte koordiniert. Auf diesen „vollkommenen Märkten“ herrscht die Marktform der vollständigen Konkurrenz im streng markt- und preistheoretischen Sinn. Das Wirtschaftsgeschehen wird weder durch Machtgruppen noch durch den Staat beeinflusst. Dem Staat wird auch keine regulierende Funktion eingeräumt. Vielmehr findet die Gestaltung der Wirtschaftsprozesse durch die dezentrale Planung einer Vielzahl von privaten Unternehmern und Hausalten statt. Das hier vorgestellte Modell der reinen Marktwirtschaft verfügt über einen vollkommen harmonischen Wirtschaftskreislauf, der durch keinerlei Störungen güter- oder geldwirtschaftlicher Form beeinträchtig werden kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1.Einleitung: Die Einleitung definiert das Ziel der Arbeit, die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen und die zentralen Modelle der Ordnungspolitik zu analysieren.

2.Die polaren Prinzipien ordnungspolitischer Gestaltung: Dieses Kapitel erläutert die idealtypischen Konstruktionen der reinen Marktwirtschaft und der totalen Zentralverwaltungswirtschaft.

3. Die gesamtwirtschaftlichen Funktionen polypolitischer Marktpreise: Es wird die Funktionsweise des Preismechanismus sowie die theoretischen Prämissen des vollkommenen Marktes dargestellt.

4. Wirtschaftssysteme im Vergleich: In diesem Teil erfolgt eine Gegenüberstellung der beiden Idealmodelle anhand von Kriterien wie Planungshoheit, Eigentumsform und Preisbildung.

5. Das Grundkonzept der Sozialen Marktwirtschaft: Das Kapitel behandelt die ordoliberale Konzeption nach Walter Eucken, unterteilt in konstituierende und regulierende Prinzipien.

6. Schlussbetrachtung: Die Zusammenfassung betont die Interdependenz der ordnungspolitischen Prinzipien und deren Bedeutung für eine stabile Wettbewerbsordnung.

Schlüsselwörter

Wirtschaftspolitik, Marktwirtschaft, Zentralverwaltungswirtschaft, Preismechanismus, vollkommener Markt, Wettbewerbsordnung, Sozialer Marktwirtschaft, Ordoliberalismus, Walter Eucken, konstituierende Prinzipien, regulierende Prinzipien, Produktionsmittel, Eigeninteresse, Wettbewerb, Markttransparenz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den theoretischen Grundlagen von Wirtschaftssystemen und der Ordnungspolitik, insbesondere mit der Gegenüberstellung von marktwirtschaftlichen und zentralverwalteten Modellen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind die Modelltheorien der Wirtschaftssysteme, die Funktion von Marktpreisen sowie die ordnungspolitischen Leitbilder der Sozialen Marktwirtschaft.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist die Darstellung des Grundkonzepts der Sozialen Marktwirtschaft auf Basis der ordoliberalen Konzeption der Freiburger Schule.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit nutzt die Methode der idealtypischen Modellbildung, um komplexe wirtschaftliche Zusammenhänge zu systematisieren und ordnungspolitische Prinzipien ableitbar zu machen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die polaren Systeme der Marktwirtschaft und Zentralverwaltung analysiert, die Funktionen des Preismechanismus erläutert und die konstituierenden sowie regulierenden Prinzipien nach Walter Eucken detailliert dargelegt.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Publikation?

Wichtige Begriffe sind Ordoliberalismus, Preismechanismus, Wettbewerbsordnung, vollkommener Markt und Privateigentum.

Warum bezeichnet der Autor die Modelle als wirklichkeitsfremd?

Der Autor führt aus, dass sowohl die reine Marktwirtschaft als auch die totale Zentralverwaltungswirtschaft Modellkonstruktionen sind, die in der komplexen Realität moderner Volkswirtschaften so nicht existieren.

Welche Rolle spielt der Staat in Euckens ordoliberaler Konzeption?

Der Staat übernimmt die Aufgabe, den Ordnungsrahmen zu setzen und durch regulierende Prinzipien systeminkonformen Entwicklungen entgegenzuwirken, ohne jedoch direkt in den Wirtschaftsprozess einzugreifen.

Was unterscheidet konstituierende von regulierenden Prinzipien?

Konstituierende Prinzipien schaffen erst die Voraussetzungen für eine funktionierende Wettbewerbsordnung, während regulierende Prinzipien als Korrekturinstrumente dienen, um Fehlentwicklungen wie Monopolbildungen zu verhindern.

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Résumé des informations

Titre
Wirtschaftspolitik und institutioneller Rahmen
Université
LMU Munich
Auteur
Christiane Massmann (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
12
N° de catalogue
V183173
ISBN (ebook)
9783656074656
ISBN (Livre)
9783656074847
Langue
allemand
mots-clé
wirtschaftspolitik rahmen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Christiane Massmann (Auteur), 2011, Wirtschaftspolitik und institutioneller Rahmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/183173
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