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Evaluation als Instrument zur Qualitätssicherung Internationaler Bauausstellungen

Empfehlungen zur Entwicklung und Durchführung eines Monitoring- und Evaluationsverfahrens anhand einer Fallanalyse der IBA Hamburg

Título: Evaluation als Instrument zur Qualitätssicherung Internationaler Bauausstellungen

Tesis , 2011 , 175 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Jana Gienke (Autor)

Planificación urbana y regional
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Im Laufe ihres über hundertjährigen Bestehens entwickelten sich Internationale Bauausstellungen (IBA) zu einem zunehmend komplexen und einzigartigen Instrument der deutschen Stadt- und Regionalpolitik. Mit ihrem Anspruch an Qualität, Innovationen und Vorzeigbarkeit der Projekte und Verfahren erfahren sie unter dem Label „IBA“ eine zunehmende Anerkennung und Beliebtheit. Die beobachtete „Häufung“ von IBA hatte jedoch die Sorge um eine Inflationierung oder Verflachung dieses Formates zur Folge. Diese Diplomarbeit knüpft an die enstandene Diskussion einer Qualitätssicherung an, indem – nach einer theoretischen Abhandlung der Themenfelder „Internationale Bauausstellungen“ und „Evaluation“ – eine Fallanalyse der IBA Hamburg 2013 durchgeführt wird. Auf Grundlage von Literaturrecherchen, persönlichen Erfahrungen bzw. Mitteilungen sowie einer Reihe ausführlicher Experteninterviews werden erweiterte Kenntnisse zu den Funktionslogiken bzw. Erfolgsfaktoren von IBA erarbeitet. Nach einem Vergleich mit Forschungsergebnissen zur IBA Fürst-Pückler-Land werden in dem ersten konzeptionellen Teil der Arbeit überarbeitete und erweiterte Handlungsempfehlungen zur Durchführung einer IBA formuliert. Im Hinblick auf die eventuelle zukünftige Entwicklung eines Evaluations- oder Monitoringverfahrens werden diese Empfehlungen in einem – flexibel handhabbaren – Phasenmodell mit sechs idealtypischen Phasen einer IBA dargestellt.
Weiterführende Hinweise zur Evaluation von Internationalen Bauausstellungen werden im zweiten konzeptionellen Teil der Arbeit gegeben. Anhand der theoretischen Grundlagen und Vorüberlegungen zu den Schwierigkeiten und Möglichkeiten einer IBA-Evaluation sowie der empirischen Ergebnisse zu den vergleichsweise umfangreichen verwendeten evaluativen Vorgehensweisen der IBA Hamburg werden drei Ebenen einer IBA herausgearbeitet, die jeweils unterschiedliche Bewertungskriterien, Zeitpunkte, Beteiligte und Methoden erfordern.
Es wird verdeutlicht, dass die Eigenschaften einer IBA einer linearen, zielorientierten Evaluation z. T. zwar widersprechen, dass die Durchführung formativer, flexibel einsetzbarer Evaluationsverfahren aber durchaus möglich und sinnvoll erscheint. Eine umfassende IBA-Evaluation sollte keine Kontrolle, sondern vielmehr Erfahrungsaustausch und Lernprozesse, Prozessoptimierungen, Legitimations- und Akzeptanzbeschaffung sowie Transparenz zum Ziel haben, um so einen Beitrag zur Qualität des IBA-Formates insgesamt zu leisten.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Anlass und Stand der Forschung

1.2 Zielstellung und Aufbau

2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN

2.1 Das Format der Internationalen Bauausstellungen

2.1.1 Geschichtlicher Überblick

2.1.2 Voraussetzungen, Merkmale und Ziele

2.1.3 Das Memorandum Internationaler Bauausstellungen

2.2 Evaluation und Monitoring

2.2.1 Begrifflichkeiten und Bedeutungen

2.2.2 Entwicklung der Evaluation

2.2.3 Funktionen der Evaluation

2.2.4 Arten und Modelle der Evaluation

2.3 Zwischenfazit: Erste Einschätzungen zur Evaluierbarkeit Internationaler Bauausstellungen

3 METHODIK

3.1 Methodenwahl

3.1.1 Qualitative Herangehensweise

3.1.2 Erhebungsmethoden

3.1.3 Analyse- und Auswertungsverfahren

3.2 Anwendung der qualitativen Inhaltsanalyse nach Gläser und Laudel

4 FALLSTUDIE: DIE INTERNATIONALE BAUAUSSTELLUNG HAMBURG 2013

4.1 Vorstellung der Fallstudie

4.1.1 Anlass und Ziel

4.1.2 Das Programmgebiet

4.1.3 Leitthemen und Projekte

4.1.4 Organisationsstruktur und Aufgaben der IBA GmbH

4.2 Die Funktionslogiken der IBA Hamburg

4.2.1 Vor-IBA-Phase

4.2.2 Startphase

4.2.3 Projektentwicklungsphase

4.2.4 Projektrealisierungsphase

4.2.5 Abschlussphase

4.2.6 Post-IBA-Phase

4.3 Gegenüberstellung der Funktionslogiken der IBA Fürst-Pückler-Land und der IBA Hamburg

4.3.1 Vor-IBA-Phase

4.3.2 Startphase

4.3.3 Projektphase

4.3.4 Abschlussphase

4.3.5 Post-IBA-Phase

4.4 Qualitätssicherung, Evaluation und Monitoring im Rahmen der IBA Hamburg

4.4.1 Methoden, Instrumente und Vorgehensweisen der IBA Hamburg

4.4.2 Vorschläge der Experten zur Konzeption eines IBA-Monitorings

5 EMPFEHLUNGEN ZUR DURCHFÜHRUNG UND ZUR EVALUATION INTERNATIONALER BAUAUSSTELLUNGEN

5.1 Handlungsempfehlungen zur Durchführung einer IBA

5.1.1 Vor-IBA-Phase

5.1.2 Startphase

5.1.3 Projektentwicklungsphase

5.1.4 Projektrealisierungsphase

5.1.5 Abschlussphase

5.2 Empfehlungen zur Konzeption und Durchführung einer IBA-Evaluation

5.2.1 Empfehlungen zur Evaluation auf übergeordneter Ebene des IBA-Formates

5.2.2 Empfehlungen für eine Evaluation auf Gesamtebene einer IBA

5.2.3 Empfehlungen für eine Evaluation auf Projektebene einer IBA

6 SCHLUSSFOLGERUNGEN

6.1 Zusammenfassung und kritische Reflexion

6.2 Ausblick und weiterer Forschungsbedarf

Zielsetzung & Themen

Diese Diplomarbeit untersucht die Anwendung von Evaluationsinstrumenten zur Qualitätssicherung bei Internationalen Bauausstellungen (IBA). Ziel ist es, auf Basis einer tiefgehenden Fallanalyse der IBA Hamburg 2013, Empfehlungen für ein zweckmäßiges Monitoring- und Evaluationsverfahren für zukünftige IBA-Formate zu entwickeln.

  • Analyse der Funktionslogiken und Prozessabläufe bei Internationalen Bauausstellungen.
  • Untersuchung des Formats IBA als Instrument der Stadt- und Regionalentwicklung.
  • Kritische Reflexion der Qualitätssicherung durch Monitoring und Evaluation.
  • Vergleichende Analyse zwischen der IBA Hamburg und der IBA Fürst-Pückler-Land.
  • Entwicklung von Handlungsempfehlungen für Durchführung und Evaluation auf verschiedenen Ebenen (Format, Gesamtebene, Projektebene).

Auszug aus dem Buch

2.1 Das Format der Internationalen Bauausstellungen

Das Format der Internationalen Bauausstellungen stellt einen komplexen Untersuchungsgegenstand dar, dessen – teils widersprüchliche – Aspekte nicht einfach zu erschließen sind. Schon die Bezeichnung „Internationale Bauausstellung“ ist – mittlerweile – irreführend; dies wird auch im geschichtlichen Abriss von IBA deutlicher, die Weiterentwicklung des IBA-Ansatzes skizziert (s. Kapitel 2.1.1). Gleichzeitig zeigt die kurze Darstellung vergangener, aktueller und geplanter IBA auch die Vielseitigkeit des IBA-Formates auf.

Die Ziele, Merkmale und Voraussetzungen, die allen IBA gemeinsam sind, werden in Kapitel 2.1.2 skizziert. Eng verbunden ist das „Memorandum zur Zukunft Internationaler Bauausstellungen“, das anschließend in einem eigenen Kapitel vorgestellt wird (s. Kapitel 2.1.3). Ein einziges veröffentlichtes Dokument formuliert so Empfehlungen bzw. Grundprinzipien für die Durchführung von IBA und ist somit von besonderer Bedeutung für diese Arbeit.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung erläutert den Anlass und die Relevanz der Untersuchung des IBA-Formats sowie die Forschungsfrage und den Aufbau der Diplomarbeit.

2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN: Dieses Kapitel liefert das theoretische Fundament zu den Merkmalen Internationaler Bauausstellungen und den wissenschaftlichen Grundlagen von Evaluation und Monitoring.

3 METHODIK: Es wird das empirische Vorgehen begründet, wobei der Schwerpunkt auf der Anwendung der qualitativen Inhaltsanalyse nach Gläser und Laudel bei Experteninterviews liegt.

4 FALLSTUDIE: DIE INTERNATIONALE BAUAUSSTELLUNG HAMBURG 2013: Eine detaillierte Analyse der IBA Hamburg 2013, ihrer Organisationsstruktur, Funktionslogiken in verschiedenen Phasen und der angewandten Qualitätssicherung.

5 EMPFEHLUNGEN ZUR DURCHFÜHRUNG UND ZUR EVALUATION INTERNATIONALER BAUAUSSTELLUNGEN: Auf Basis der Fallstudie werden konkrete Handlungsempfehlungen für die Durchführung sowie ein Konzept für ein Evaluations- und Monitoringsystem für IBA-Formate entwickelt.

6 SCHLUSSFOLGERUNGEN: Das Kapitel reflektiert die Ergebnisse kritisch, fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und benennt zukünftigen Forschungsbedarf.

Schlüsselwörter

Internationale Bauausstellung, IBA, Qualitätssicherung, Evaluation, Monitoring, IBA Hamburg, Funktionslogiken, Stadtentwicklung, Prozessmanagement, Experteninterviews, Inhaltsanalyse, Handlungsempfehlungen, Projektmanagement, Partizipation, Stadtplanung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Evaluation als Instrument der Qualitätssicherung für Internationale Bauausstellungen (IBA), um deren Wirkungsweise und Planungsprozesse besser steuerbar und überprüfbar zu machen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind das IBA-Format als stadtentwicklungspolitisches Instrument, die Methoden der Evaluation und des Monitorings in komplexen Planungszusammenhängen sowie die konkrete Anwendung dieser Verfahren anhand der IBA Hamburg 2013.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, Empfehlungen für die Entwicklung und Durchführung eines systematischen Monitoring- und Evaluationsverfahrens zu erarbeiten, das den spezifischen Anforderungen und der Komplexität von Internationalen Bauausstellungen gerecht wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein qualitativer Forschungsansatz gewählt, der eine Fallstudie umfasst. Die Datengewinnung basiert maßgeblich auf Experteninterviews, die mittels einer qualitativen Inhaltsanalyse nach Gläser und Laudel systematisch ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die IBA Hamburg 2013 umfassend – von der Organisationsstruktur bis zu den Funktionslogiken in verschiedenen Projektphasen – und vergleicht diese mit der IBA Fürst-Pückler-Land, um daraus allgemeingültige Erkenntnisse abzuleiten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Internationale Bauausstellung, Qualitätssicherung, Evaluation, Monitoring, IBA Hamburg, Stadtentwicklung, Prozessmanagement, Experteninterviews und Handlungsempfehlungen.

Wie wird das "IBA-Format" durch die Evaluation beeinflusst?

Die Evaluation soll als "lernendes System" fungieren. Sie hilft, Prozessqualitäten zu sichern, Zielkonflikte frühzeitig zu erkennen und die Legitimation sowie Transparenz der Bauausstellung gegenüber der Öffentlichkeit und Politik zu stärken.

Welche Rolle spielt das "Memorandum zur Zukunft Internationaler Bauausstellungen"?

Es dient als zentrale Referenz für die qualitativen Ansprüche an eine IBA. Die Arbeit untersucht, wie diese teils abstrakten Prinzipien in messbare Kriterien oder Beobachtungspunkte für ein Monitoring übersetzt werden können.

Final del extracto de 175 páginas  - subir

Detalles

Título
Evaluation als Instrument zur Qualitätssicherung Internationaler Bauausstellungen
Subtítulo
Empfehlungen zur Entwicklung und Durchführung eines Monitoring- und Evaluationsverfahrens anhand einer Fallanalyse der IBA Hamburg
Universidad
University of Dortmund  (Fakultät Raumplanung)
Calificación
1,0
Autor
Jana Gienke (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
175
No. de catálogo
V183465
ISBN (Ebook)
9783656077152
ISBN (Libro)
9783656077374
Idioma
Alemán
Etiqueta
Stadtplanung Stadtentwicklung Evaluation Stadtentwicklungsprojekt Monitoring
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Jana Gienke (Autor), 2011, Evaluation als Instrument zur Qualitätssicherung Internationaler Bauausstellungen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/183465
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