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Skateboarding Is not a Crime. Identitätsentwicklung in jugendlichen Skateboardszenen

Titre: Skateboarding Is not a Crime. Identitätsentwicklung in jugendlichen Skateboardszenen

Thèse de Bachelor , 2010 , 37 Pages , Note: 3,0

Autor:in: Alexander Munk (Auteur)

Didactique - Sport, Pédagogie du sport
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Résumé Extrait Résumé des informations

In der vorliegenden Arbeit werden verschiedene soziale Entwicklungen und Phänomene der heutigen Zeit mit dem Erlebnissport „Skateboarding“ beschrieben, verglichen und diskutiert.

Bei dem Sport Skateboarding steht nicht primär der Sieg im Vordergrund. Bei näherer Betrachtung wird deutlich, dass es um mehr geht als nur um den Sport selbst. Aus Skateboarding hat sich über die Jahre eine Jugendkultur entwickelt, die schon mehrere Generationen umfasst. Es ist eine Jugendszene, die sich zu den Anfängen des Skateboardens zurückorientiert, Elemente davon aufgreift und aus der Kombination mit neuen Trends immer wieder neu erfindet.

Skateboarding ist nicht nur ein Sport, der sich seine eigenen Normen und Wertkonventionen schafft, sondern eine Lebenseinstellung, ein Lebensstil und ein Lebensgefühl. Hohe Popularität der jugendlichen Skater und ihres Stils hat die Kommerzialisierung der Skateboardszene zur Folge. Ein Skateboarder hatte von jeher ein bestimmtes Image, das eines Rebellen, eines Drogenabhängigen, eines Chaoten, bis hin zu dem eines Kriminellen. Diese Vorurteile ähneln denen der Halbstarkenbewegung aus den 50er Jahren.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Jugendalter

2.1. Lebensphase Jugend

2.2. Merkmale der Jugend

2.3. Identitätsentwicklung im Jugendalter

2.4. Jugendszenen

3. Skateboarding

3.1. Wirksamkeit von Sport auf das Individuum

3.2. Soziale und individuelle Funktion des Sports

3.3. Skateboarding als Jugendszene

4. Identitätsentwicklung innerhalb der Szene Skateboarding

4.1. Auswertung von Interviews münsteraner Skateboarder

4.2. Skateboarding im Schulsport

5. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Identitätsentwicklung Jugendlicher im Kontext der Skateboardszene und analysiert, inwiefern dieser Erlebnissport zur Unterstützung bei individuellen Sozialisationsprozessen beitragen kann. Dabei wird insbesondere der Frage nachgegangen, wie Skateboarding als Jugendszene und Peergroup wirkt und welche Rolle es als Alternative zum organisierten Sport sowie als Medium in der Sozialen Arbeit einnehmen kann.

  • Theoretische Grundlagen zur Sozialisation im Jugendalter
  • Analyse der Rolle von Peergroups und Jugendszenen
  • Bedeutung von Skateboarding als Erlebnissport und Lebensgefühl
  • Untersuchung der Identitätsstiftung durch die Skateboardszene
  • Möglichkeiten und Grenzen der Integration von Skateboarding im Schulsport

Auszug aus dem Buch

3. Skateboarding

Das Besondere am Sport Skateboarding ist, dass viele Skateboarder ihn nicht als Sport ansehen, da es für sie ein Lebensgefühl ist. Vergleicht man Skateboarding nun mit traditionellen Sportarten fällt sofort auf, dass es sich hier um etwas handelt, das außergewöhnlich ist. Es gibt weder ein festes Regelwerk, noch sind die Teilnehmer an bestimmte Räumlichkeiten oder Zeiten gebunden. Skateboarding kann jeder Mensch betreiben, der ein Skateboard besitzt oder es sich ausleiht. Niemand wird ausgegrenzt oder diskriminiert, denn wer skaten will, der kann dies tun und ist bei dieser Entscheidung frei von allen Zwängen. Trotzdem ist die Kommerzialisierung des Sports auch nicht am Skateboarding vorübergegangen. So gibt es besonders bei Skateboardern zwar keine Stilordnung, jeder kann das tragen, was ihm gefällt, aber es lässt sich doch eine starke Markenorientierung feststellen. Die traditionellen Marken, von denen die Vorbilder der Jugendlichen gesponsert werden, sind besonders beliebt und durch ihren Kultstatus sind die Kinder und Jugendlichen bereit, horrende Summen dafür zu bezahlen. Auffällig ist, dass der Stil der Skateboarder häufig von anderen Jugendlichen imitiert wird, da der Sport allgemein unter den Gleichaltrigen ein hohes Ansehen hat. So versucht die breite Masse, sich das Image eines Skateboarders zu erkaufen und es sich nicht durch die Ausübung des Sports selbst zu „verdienen“. Die im Skateboarding vereinigten Stile sind eher multikulturell und reichen von Punks, über Hip-Hopper bis hin zu Elektro-Skatern. Aus dem früher kleinen Kreis der Skateboarder ist eine Massenbewegung geworden, die sich intern individualisiert. Durch ein hohes Maß an Akzeptanz und Toleranz in der Skateboardszene eignet sich diese Sportart besonders zur Integration.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Wandel des Skateboards vom "gefährlichen Rollbrett" zu einem Medium der Identitätsentwicklung und humanitären Hilfe sowie die Einbettung des Themas in die heutige "Erlebnisgesellschaft".

2. Jugendalter: Dieses Kapitel definiert Jugend als soziokulturelle Lebensphase und Moratorium, in dem Identitätsbildung durch Rollenexperimente und die Abgrenzung von Erwachsenen sowie die Einbindung in Peergroups stattfindet.

3. Skateboarding: Hier wird Skateboarding als außergewöhnlicher Sport ohne festes Regelwerk vorgestellt, der als Erlebnisszene fungiert und eine hohe Bedeutung für die individuelle Persönlichkeitsentwicklung sowie soziale Integration hat.

4. Identitätsentwicklung innerhalb der Szene Skateboarding: Dieses Kapitel verbindet pädagogische Theorien mit der Praxis der Skateboardszene, analysiert die Bedürfnisse von Skateboardern durch Experteninterviews und diskutiert die Einbindung des Sports in den Schulsport.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Skateboarding als identitätsstiftender Erlebnissport eine wichtige Rolle im Leben Jugendlicher spielt, wobei die Authentizität des Sports bei einer pädagogischen Vermittlung von zentraler Bedeutung bleibt.

Schlüsselwörter

Skateboarding, Identitätsentwicklung, Jugendalter, Soziale Arbeit, Peergroup, Jugendszene, Erlebnissport, Sozialisation, Identitätskrise, Lebensstil, Schulsport, Integration, Selbstinszenierung, Jugendkultur, Authentizität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Identitätsentwicklung von Jugendlichen innerhalb der Skateboardszene und analysiert das Potenzial dieses Sports als identitätsstiftendes Medium.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die Lebensphase Jugend, die Bedeutung von Peergroups, die soziologischen Aspekte von Jugendszenen sowie die spezifische Kultur des Skateboardens.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, herauszuarbeiten, wie Skateboarding Jugendliche bei der Suche nach ihrer Identität unterstützen kann und ob der Sport ein geeignetes Mittel für pädagogische Kontexte darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine theoretische Fundierung durch Literaturanalyse erstellt, ergänzt durch eine Auswertung von Interviews mit Experten aus der münsteraner Skateboard-Szene.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Betrachtung des Jugendalters und der Identitätsbildung sowie eine detaillierte Analyse des Skateboardings als Szene und Erlebnissport.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen Identitätsentwicklung, Peergroup, Erlebnissport, Sozialisation und der jugendkulturelle Lebensstil.

Warum wird Skateboarding als "erwachsenenuntauglich" beschrieben?

Dies bezieht sich darauf, dass das stundenlange Training auf einem wackligen Brett und die bewusste Inkaufnahme von Verletzungen für viele Erwachsene untypisch ist und der Sport somit der Abgrenzung von der Erwachsenenwelt dient.

Welche Rolle spielen Sponsoren in der Skateboardszene?

Sponsoren unterstützen einerseits professionelle Fahrer, führen aber gleichzeitig zu einer Kommerzialisierung, durch die das Image des Skateboardens als Konsumprodukt vermarktet wird.

Wie bewertet der Autor die Integration in den Schulsport?

Der Autor sieht Chancen durch den hohen Status des Sports bei Jugendlichen, warnt aber davor, dass die Komponente des "Erlebnissports" durch formelle Strukturen wie Notengebung verloren gehen könnte.

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Résumé des informations

Titre
Skateboarding Is not a Crime. Identitätsentwicklung in jugendlichen Skateboardszenen
Université
University of Münster  (Institut für Sportwissenschaften)
Note
3,0
Auteur
Alexander Munk (Auteur)
Année de publication
2010
Pages
37
N° de catalogue
V183502
ISBN (ebook)
9783668215702
ISBN (Livre)
9783668215719
Langue
allemand
mots-clé
Skateboarding Identitätsentwicklung Hurrelmann Jugendalter Sport Erlebnissport Szene Titus
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Alexander Munk (Auteur), 2010, Skateboarding Is not a Crime. Identitätsentwicklung in jugendlichen Skateboardszenen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/183502
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Extrait de  37  pages
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