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Berlin: Von der skandinavischen Hauptstadt zur skandinavischen Hauptstadt

Titre: Berlin: Von der skandinavischen Hauptstadt zur skandinavischen Hauptstadt

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2011 , 26 Pages

Autor:in: Norman Frick (Auteur)

Langues scandinaves
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Weshalb Berlin?

Welche Umstände führten und führen dazu, dass Berlin auch als skandinavische Hauptstadt bezeichnet wurde bzw. wird?
Hierbei spielt, wie die vorangehende Fragestellung schon implementiert, nicht nur die Gegenwart eine Rolle, sondern auch die Vergangenheit. Was hat Berlin für die Skandinavier so interessant gemacht, warum und wie lange gab es einen Bruch dieses Interesses und welche Faktoren haben zum heutigen Status Berlins in skandinavischen Augen geführt?
Eine solche Betrachtung reicht somit von den früheren klassischen Bildungsreisenden über die Zeit der Weltkriege und der deutschen Teilung bis zum jetzigen Tage mit seinen flexiblen Lebenskonzepten und seinem Massentourismus.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

I. Weshalb Berlin?

II. Berlin früher

1. Bildungsreisen

2. Schriftsteller

a) Andersen

b) Kierkegaard

c) Brandes

aa) Der Weg nach Berlin

bb) Berlinberichte

cc) Die Zeit danach

d) Weitere Schriftstellerinnen und Schriftsteller

3. Andere Kunstformen

4. Zum Schwarzen Ferkel

5. Skandinavische Gemeinden

III. Berlin dazwischen

1. Schriftsteller

2. Andere Kunstformen

IV. Berlin heute

1. Schriftsteller heutzutage

2. Aktuelle Kunstprojekte und andere Ausprägungen

3. Zehn zeitgemäße Gründe

a) Geographische Lage

b) Kulturstadt Berlin

c) Kulturelle Verwandtschaft

d) Preisniveau

e) Ständiger Identitätswandel

f) Vielfältigkeit

g) „Melting Pot“

h) Berlin ist nicht Deutschland

i) Wachstumspotential

j) Kontraste

V. Deshalb Berlin!

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die historische und gegenwärtige Rolle Berlins als "skandinavische Hauptstadt" und analysiert die kulturellen, sozialen und persönlichen Faktoren, die Künstler und Intellektuelle aus Skandinavien dazu bewegten und bewegen, Berlin als Ort des Austauschs und Lebens zu wählen.

  • Historische Entwicklung der skandinavischen Bildungsreisen nach Berlin.
  • Einfluss prominenter Denker und Schriftsteller wie Andersen, Kierkegaard und Brandes auf den kulturellen Austausch.
  • Die Bedeutung von Treffpunkten wie dem "Schwarzen Ferkel" für nordische Kunstschaffende.
  • Kontinuität und Wandel der skandinavischen Präsenz in Berlin von der Kaiserzeit bis zur Moderne.
  • Zehn zeitgemäße Gründe für die Anziehungskraft der Stadt auf die heutige skandinavische Kunstszene.

Auszug aus dem Buch

4. Zum Schwarzen Ferkel

Eine Art Sonderstellung nimmt die Einrichtung Zum Schwarzen Ferkel ein. Vorab ist jedoch festzuhalten, dass es viele skandinavische Kunstschaffende aller Richtungen gerade nach Berlin zog, um, im Gegensatz zu den festgefahrenen Verhältnissen in ihren Heimatländern, an einem kulturellen Umschwung teilhaben zu können, welcher nicht zuletzt in der schon erwähnten Lücke bzgl. eigener Konzepte und dem Entdecken der Philosophien von Nietzsche seinen Ursprung findet.

Das Schwarze Ferkel nun war ursprünglich Gustav Türkes Weinhandlung und Probierstube Unter den Linden, welches als Aushängeschild drei knarrende Weinschläuche an rostigen Ketten hatte. Entdeckt durch Strindberg, welcher die Thematik in Klostret aufgriff, und Adolf Paul entstand denn auf Grund des Schilds auch bald der Titel Zum Schwarzen Ferkel, erdacht durch Strindberg. Wo früher schon namhafte Autoren verkehrten, war nun die Stammlokalität der nordischen Kunstschaffenden geboren. Der angebotene Service über den gastronomischen Bereich hinaus ermöglichte die Abwicklung sämtlicher Tagesgeschäfte, ohne das Schwarze Ferkel verlassen zu müssen. Es zog Edvard Munch dorthin, welcher 1892 und 1894 Ausstellungen in Berlin hatte, aber auch Christian Krohg mit seiner Frau Oda, Dagny Juel, mehr als Muse, denn als aktive Künstlerin, trotz ihrer Musikstudien und schriftstellerischen Versuche, Sigbjørn Obstfelder, Gustav Vigeland sowie Gunnar Heiberg. Der Ferkel-Kreis war aber auch über die Lokalität und Berlin hinaus ein Begriff und eine Art Institution, so traf Knut Hamsun mit Vertretern desselbigen in Paris zusammen. Das Schwarze Ferkel ermöglichte nordischen Künstlern einen intensiven Einblick in andere Ansichten außerhalb ihrer Heimat, eine Zeit der hektischen Romantik. So wurde auch einiges über dieses Etablissement geschrieben, z.B. durch den Kunsthistoriker Jens Thiis aus Norwegen oder auch den Mitgliedern des Kreises selbst. Die Inspiration ist nicht zu verkennen, auch Munchs Idee zu seinem Livsfrisen ist auf das Ferkel zurückzuführen.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Weshalb Berlin?: Einleitung in die Fragestellung, warum Berlin historisch und aktuell als skandinavische Hauptstadt wahrgenommen wird.

II. Berlin früher: Analyse der skandinavischen Bildungsreisen im 19. und frühen 20. Jahrhundert und der Bedeutung für den kulturellen Austausch.

III. Berlin dazwischen: Untersuchung der Phase um den Zweiten Weltkrieg und die deutsche Teilung, in der Berlin zeitweise an Bedeutung als Zielort verlor.

IV. Berlin heute: Betrachtung der aktuellen Situation seit der deutschen Wiedervereinigung sowie eine Analyse zeitgemäßer Anziehungsfaktoren.

V. Deshalb Berlin!: Fazit, das die wesentlichen Vorteile und Gründe für die skandinavische Affinität zu Berlin zusammenfassend bewertet.

Schlüsselwörter

Berlin, Skandinavien, Bildungsreisen, Kultureller Austausch, Schriftsteller, Zum Schwarzen Ferkel, Kunst, Identitätswandel, Kulturmetropole, Integration, Nordeuropa, Geschichte, Literatur, Moderne, Gesellschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert die historische und gegenwärtige kulturelle Verbindung zwischen Berlin und den skandinavischen Ländern sowie die Gründe, warum Berlin bei skandinavischen Künstlern und Intellektuellen als "Hauptstadt" einen besonderen Stellenwert genießt.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen umfassen die Geschichte der Bildungsreisen, die Rolle einflussreicher Schriftsteller, künstlerische Treffpunkte, kulturelle Netzwerke und die soziokulturellen Faktoren, die das heutige Berlin für Skandinavier attraktiv machen.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet, welche Umstände dazu führten und führen, dass Berlin als skandinavische Hauptstadt bezeichnet wird, und wie sich dieses Interesse über die Jahrhunderte gewandelt hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse und wertet historische Quellen, Reiseberichte und kulturhistorische Zusammenhänge aus, um die wechselseitige Beeinflussung von Skandinavien und Berlin zu rekonstruieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in drei historische Phasen: Berlin früher (19. Jh. bis 20. Jh.), Berlin dazwischen (Zeit der Teilung) und Berlin heute (nach der Einheit), ergänzt durch zehn zeitgemäße Gründe für die Attraktivität der Stadt.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie kultureller Austausch, skandinavische Kunst, Bildungsreisen, historische Verknüpfung und zeitgenössische Lebensqualität in der Metropole charakterisiert.

Was macht das "Schwarze Ferkel" für die skandinavische Szene in Berlin so besonders?

Das "Schwarze Ferkel" fungierte als Stammlokalität und intellektueller Treffpunkt, der den nordischen Künstlern eine Abkehr von den festgefahrenen Strukturen der Heimat ermöglichte und den interkulturellen Austausch sowie die künstlerische Inspiration maßgeblich förderte.

Warum wird Berlin heute als "skandinavische Hauptstadt" bezeichnet?

Die Bezeichnung resultiert aus der hohen Lebensqualität, der kulturellen Offenheit, dem Wachstumspotenzial und der geographischen Nähe, die Berlin für skandinavische Kreative als idealen Arbeits- und Lebensort auszeichnen, der sich von den heimischen Metropolen abhebt.

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Résumé des informations

Titre
Berlin: Von der skandinavischen Hauptstadt zur skandinavischen Hauptstadt
Université
University of Göttingen
Auteur
Norman Frick (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
26
N° de catalogue
V183554
ISBN (ebook)
9783656079453
ISBN (Livre)
9783656079699
Langue
allemand
mots-clé
berlin hauptstadt Skandinavien skandinavische Hauptstadt
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Norman Frick (Auteur), 2011, Berlin: Von der skandinavischen Hauptstadt zur skandinavischen Hauptstadt, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/183554
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Extrait de  26  pages
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