Die deutsche Kultur inbezug zur Universalzivilisation. Eine interkulturelle Standortbestimmung

On The Integration Of National And Universal Culture


Fachbuch, 2011
162 Seiten

Leseprobe

INHALT

Teil1 Understanding and Modeling German Culture/Die deutsche Kultur verstehen und modellieren
1. Trojanische Pferde und das trojanische Prinzip
2. A Glance at German Lands
3. Cultural Healing of Germany
4. Identity, Culture and Freedom
5. The Relationshipbetween Culture Area andGeopolitical Space
6. Die großen Kulturrevolutionen: Rückblick und Ausblick
7. Das Ende einer Ära
8. Das Spiel der Allianzen:
Erbfeindschaft, Freundschaft, Partnerschaft und Komplizität

Teil2 Understanding and Modeling Universal Culture/Die Universalkultur verstehen und modellieren
1. Global Culture Systems Analysis
2. A critical review of the global cultural paradigm
1. The state of the intercultural art and science: On human relativity in intercultural research
2. Enhancing the intercultural art and science: Sources, models and the achievement of supreme cultural intelligence
3. Die Revolution der Nächstenliebe als Management der globalen Krise

Teil 1 Die deutsche Kultur verstehen und modellieren

Kapitel 1 Trojanische Pferde und das trojanische Prinzip

Der erste Teil dieserzweisprachigen Gesamterörterung in Deutsch und Englisch besteht aus einem Mosaik diverserkulturspezifischerBausteine, das ein Gesamtbild der deutschen Kultur entwerfen soll. Der zweite Teil entspricht gewissermaßen dem Licht, welches dieses Mosaik sinngebend erleuchtet und die Nationalkultur mit der Universalkultur im kulturanthropologischen Sinne korreliert.

Dieses Kapitel, das sich mit dem Management der kulturellen trojanischen Pferdeffektes befasst, hat sowohl universelle kulturelle Bedeutung als auch eine kulturspezifische deutsche Bewandtnis und dient insbesondere der Sensibilisierung und Prävention hinsichtlich persönlicher, divers skalierter kollektiver intra- und interkultureller, organisations- national- und globalkultureller „trojanischer Pferd-Phänomene“.

Kulturell bedingt und um kulturelle Sensibilität zu respektieren, ist dieses Kapitel etwas verschlüsselt gefasst. Um den kulturellen trojanischen Pferd-Effekt zu verhindern bedarf es des bewussten, wissenden und kunstvollen Managements der Kultur. Ihr Missmanagement kann den mythischen kulturellen systemkorrumpierenden trojanischen Pferd-Effekt fördern und zu suboptimalen und alienierenden Strukturen und Prozessen führen, statt den metaphorischen mythischen Schatz des Priamos Trojas in der Gestalt kultureller Integrität und Synergie zu fördern. Zielsetzung ist jenes Management des Kulturellen, das vom ersteren Effekt befreit und stattdessen, unter Beibehaltung der trojanischen Metapher, Kultur als Schatz und Ressource versteht und entsprechend sorgsam verwaltet. Eine diesbezügliche systematische Vorgehensweise wird in Teil 2dargelegt, der ein innovatives systemunabhängiges Universal-Kulturmanagement-prinzip formuliert.

Die menschliche Individualität und unteilbare Ganzheit untergrabende Vermassung, Vermischung und Vermengung (eine Perversion der Gemeinschaft, wie auch der Gesellschaft) und Entfremdung in jeder Form hat im weiteren Sinne trojanischen Pferd-Charakter. Es ist ein Rückfall in das prächristliche Heidentum des totalen Relativismus und identitätsloser schrankenloser Gier, wie es hierzulande und anderswo laut Zeitzeugen in der säkularisierten Welt anzutreffen ist. Das Nichtvorhandensein Jahrhunderte und Jahrtausende alter urbaner Kultur und geistiger Verwurzelung trägt das seine dazu bei. Besonders ältere individualistische Kulturen, die ihrerseits aber zur exzentrischen Atomisierung ihrer Gesellschaftskultur neigen, haben bisweilen diese Wahrnehmung des Deutschen beispielsweise. (Das deutsche national- oder gesellschaftskulturelle System ist Gegenstand der folgenden Erörterungen.) Hierbei handelt es sich insbesondere um eine intrakulturelle Manifestation des kulturellen trojanischen Pferd-Syndroms. Unterwickelte Kultur im allgemeineren Sinne ist beispielsweise auch ein solcher trojanischer Sprengsatz, weil der kulturelle Akteur als Individuum oder Gruppe, ja selbst als Nation auf einer phylogenetischen Entwicklungsstufe stecken geblieben ist oder diese Entwicklung beeinträchtigt wird. Siehe hierzu das allgemeine und kulturelle Entwicklungsprofil des TP oder transkulturellen Profilers, Seite 68.

Etwas überspitzt formuliert lässt sich jedwedes exogen oder endogen generiertes, systemzerstörendes Input in die Trojaner-Metapher kleiden. Auch Kulturen, persönliche und Gruppenkulturen gleichermaßen, können als solche Systeme betrachtet werden. Kultursystemanalyse ist also auf allen Systemebenen, vom Gesamtsystem mit seinen mannigfaltigen Subsystemen bis hin zum Individuum, das die kleinste kulturelle Einheit bildet, möglich, in denen sich Kultur fraktal zu replizieren scheint.

Die Trojaner-Metapher entstammt der großen klassischen, griechischen Kultur, die die Wiege unserer westlichen Zivilisation verkörpert. Diese quasi archetypische Metapher des Menschlichen war damals so aktuell wie sie heute ist und wurde nicht zuletzt deshalb von der IT-Community als Bezeichnung für die Einschleusung missbräuchlichen Inputs in Systeme zu deren Unterminierung in der Welt der Informationssysteme erkoren. Es scheint einen überzeitlichen Sinn für diese Symptomatik und Spielweise des Menschlichen zu geben. Transponiert man den Begriff auf gesellschaftliche Systembereiche, so könnte man ihn durch nachfolgende beispielhafte aktuelle Analogien verdeutlichen, die den Zeitraum von zweitausend Jahren überbrücken und in etwa denselben kulturellen Raum damals wie heute involvieren: Das Troja der heutigen Zeit könnte man mit der EU mit dem EURO gleichsetzen und das gegenwärtige Griechenland mit seiner Staatshaushaltsmisere als ein trojanisches Pferd für den EURO und die EU, also Europa, betrachten, obschon Griechenland, wie bereits erwähnt, terminologisch und geistig mit der Entstehung desselben zu tun hat. Es stand gewissermaßen sowohl terminologisch als auch geistig Pate für Europa, das gesamtkulturell somit ein jüdisch-griechisch-römisch basiertes Kultursystem mit dem zentralen überzeitlichen Tenor und Wertesystem der christlichen Zivilisation bildet und dessen Patron der Hl. Benedict von Nursia, der Begründer des abendländischen Mönchtums, ist. Dieses war über Jahrhunderte die institutionelle und geistige Geburtshelferin Europas und somit seiner überseeischen Ramifikationen in der Gestalt der sogenannten neuen Welt mit den essentiellen europäischen Werten.Die päpstliche Weihe der Welt an die unumschränkte Königin des Weltalls und höchste Schutzherrin der Welt in der Gestalt Mariens und die Erwählung Benedicts von Nursia als Patron Europas zeugen von der Bewusstheit und der Erfordernis der geistig-kulturellen Integrität der Welt im allgemeinen und Europas im besonderen, dessen integrierende Grundwerte gegenwärtig gewissermaßen einem trojanischen Pferdeffekt in der Gestalt extremer Säkularisierung und Relativierung, mit der Folge diverser gesellschaftlicher Krisen ausgesetzt sind. Kann dieser das europäische Wertegefüge unterminierende trojanische Pferdeeffekt revidiert werden, so hat Europa mehr Zukunft.

Und da Troja in der heutigen Türkei liegt und der deutsche Kaufmann Heinrich Schliemann dieses archäologisch erforscht hat und da wir als quasi einziges Land heute ein bedeutsames soziokulturelles Input aus diesem Kulturkreis in unserem nationalkulturellen, bundesdeutsches System haben, drängt sich eine Analogieherstellung ob solcher Zufälle, die es laut dem Weisen Krishnamurti nur bei der Kellertür geben soll, geradezu auf. Der deutsche Kaufmann hat einiges aufgegeben, um die für ihn kostbare Perle archäologisch zu erforschen. Wechselwirkungen zwischen Kulturen gibt es in der Regel in beiden Richtungen, da jede Aktion eine Reaktion hat. Das lässt sich insbesondere in den diversen Kolonialismen erkennen, die häufig in historischen Zeithorizonten zeitversetzt geistig rückwirken: man denke an Anglo-Indien und seine geistigen Wechselwirkungen, das frankophone Afrika und den Metropolbereich des französischen Hexagons. Nun, kurz, man kann, zumindest systemanalytisch, die Frage aufwerfen, inwieweit das türkische Systeminput, neutral gesprochen, für die hiesige Landeskultur ein metaphorisches neuzeitliches trojanisches Pferd, ein trojanischer Schatz oder aber eine Mischung aus beiden darstellt. Beide fanden, interessanterweise, sowohl was Schliemann, als auch das in den Sechzigern in Kraft tretende Gasarbeiter-Anwerbeverfahren, vor einem wirtschaftlichen Hintergrund statt, wobei letzteres als ein etwas astigmatisches Input in die hiesige Wirtschaft gedacht war, weil es die Veränderung des Gesamtsystems durch dieses Input langfristig nicht ins Kalkül miteinbezog, da die kulturelle Variable durch die alles Denken determinierende – quasi korrumpierende – wirtschaftspolitische Priorisierung überflügelt und ignoriert wurde. Die Gewinnung eines neuen sozialen Gleichgewichtes, einer neuen kulturellen Homöostasis ist bis heute eine offene Frage und somit ist die Frage, ob dieses Input ein Trojaner oder irgendwann zu einer nachhaltigen kulturellen Homöostase in der Gestalt des tragfähigen und respektvollen Zusammenwachsens führt, gerechtfertigt.

Ein jeder möge anhand systemrelevanter Evidenz beurteilen, inwieweit globale Trojaner im physischen, ökologischen, virtuellen und geistigen Raum das Gesamtsystem oder Subsysteme des Gesamtsystems kurz- oder langfristig bedrohen. Es gibt latente Trojaner, die hin und wieder ein System infestieren und es aus den Angeln zu heben drohen, wie beispielsweise intrakultureller deutscher Terrorismus, gleich von welcher Seite oder nationale Überheblichkeit, die dieser Tage von einem altgedienten Politiker und ehemaligen Bundeskanzler, der nach eine Epoche nationalkultursystemischer Divergenzen ein bilaterales nationalkulturell integratives Gespann mit dem ehemaligen französischen Präsidenten Valéry Giscard d’Estaing abgab und „en connaissance de cause“ (berufenermaßen weiß) diese zeitüberdauernde Gefahr mit der Folge einer erneuten Isolation Deutschlands in Europa anmahnte, mit dem sinngemäßen Hinweis, dass unser Land sodann als ein supranational wirkender Trojaner für ganz Europa in neuer Gestalt wahrgenommen werden würde. Der damalige nationalsozialistische Trojaner für die ganze Welt wurde mit der falschen Appeasement Strategie seitens des Weltsystems quittiert. Diese Gefahr rührt vom Missverständnis des Trojaners, dessen einziges Ziel die Unterminierung des Systems ist, auf das er fokussiert ist. Die Metapher – die vorzüglichste aller Kunst, laut Aristoteles – und in diesem Falle die trojanische, entstammen gleichermaßen dem griechischen Kulturkreis. Erstere ist ein universelles geistiger Kunstgriff, letztere offenbar ein quasi universelles Phänomen.

Unsere technisch-wissenschaftliche Welt und die gesamte moderne Zivilisation scheinen für eine spezielle weltanschauliche Replikation dieser, wenn auch nicht authentischen geschichtlichen Tatsache, so doch als eine Metapher für List und Korrumpierung par excellence, blind zu sein.

In der Bibel heißt es „an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen“ und nicht an ihren weltlichen Ressourcen, über die Gottlose und Gottesfürchtige gleichermaßen verfügen können. Der trojanische Virus, der heute metaphorisch die virtuellen Welten belastet und das gesamte technisch, wissenschaftliche, politische und sozioökonomische planetare Feld torpedieren kann, grassiert bereits seit Jahrhunderten, ja sogar Jahrtausenden bis in dieses Millennium hinein, in der Gestalt von Despotismus und Fundamentalismus, die die Schöpfungsordnung korrumpierend, nach ihren Interessen umgestalten wollen; als ein Cadeauempoissonné (ein vergiftetes Geschenk), das die geistige Welt umfassend torpediert.

In Wellen, die zyklisch zu Sturmfluten ausarten, die in größeren Zeiträumen die christliche Zivilisation zu zerstören drohen – die entscheidenden historischen Show-downs in der Gestalt der über die menschliche Zivilisation entscheidenden Auseinandersetzungen – scheint dieser bislang, wiederum allegorisch gesprochen, zum Glück nur von der Energie eines Mondfragments erzeugte Wellengang, so unablässig und kontinuierlich wie das Gestirn selbst, seine Wut auf den ebenso symbolhaften festen Fels, insbesondere der Kirche Jesu Christi zu entladen. Das ist weiter nicht schlimm, solange der Fels den Gezeiten trotzen und das Element Wasser in Schranken halten kann und somit das Salz der Erde nicht verwässert und schal wird, ja sogar aufgelöst wird.

Aufgrund der Metapher des Felsens und der des Halbmondes – (der Mond-Sichel, die die menschliche Zivilisation nach ihren Maßgaben und Erfordernissen, unabhängig vom eigentlichen Herrn der Ernte, ernten möchte), der hinter dem ideologischen kulturellen Wellengang wirkt, kann man, ebenso wie in der Natur, von der Erfordernis eines Gleichgewichtes sowohl in dieser, als auch im übertragenen geistigen Sinne,im geistigen Bereich, ausgehen. Nicht von ungefähr haben wir es heute in der Natur offenbar mehr denn je mit Tsunamis zu tun, die ihre Entsprechung sowohl in der virtuellen und der geistigen Welt haben und somit die menschliche Zivilisatin insgesamt betreffen.

Es zeugt von Unkenntnis der Natur und Unwissenschaftlichkeit, trotz endloser Replizierung eines Vorgangs nicht von einer soliden Evidenz für eine, wenn auch geistig nicht erschöpfend erklärbare Axiomatik, auszugehen. Denn dies postuliert die wissenschaftliche Theorie, auch wenn die eschatologischen Zusammenhänge dem menschlichen Geist noch nicht vollends zugänglich sind.

Es kann also hilfreich sein, nicht in Kategorien des Antagonismus zu reflektieren, denn die ideologischen Wellen und der ideologische Fels sind ebensowenig antagonistisch zu einander wie der Fels und das Meer, denn sie bedingen einander gegenseitig, das Wasser gibt dem Felsen Kontouren und der Fels begrenzt die Natur des Wassers, damit es nicht die ganze Welt sintflutartig vernichtet.

Das Wasser folgt seiner von der Natur vorgezeichneten natürlichen Gesetzmäßigkeit und dehnt sich über die ganze Erdoberfläche aus, wenn es keinen Widerstand findet. Die einzige Möglichkeit, die Kontinuität der Schöpfung aufrechtzuerhalten und sie nicht hinwegspülen zu lassen, besteht also in der Begrenzung und der Einschränkung des Elements. Wenn die Aktivität des Wassers zunimmt, dann muss auch der Fels konsolidiert werden, damit er die physischen, wie auch geistigen Wellen, in die Schranken weisen kann.

In der Natur läuft das ordnungsgemäß ab, so wie es in Genesis beschrieben und von den Wissenschaften wie der Geologie, der Meeresforschung, der Kosmologie und anderen afferenten Bereichen für das Verständnis der Natur wissenschaftlich übersetzt und systematisiert wurde. Die Natur erhält ihr Gesamtgleichgewicht nach der ihr gegebenen Ordnung selbstregulierend aufrecht, denn wäre das nicht so, so würde aufgrund der intra- und interplanetaren systemischen Wechselwirkungen möglicherweise eine kosmologische Verkettung erfolgen, die die Kontinuität der Schöpfung unterminieren würde. Nicht zuletzt deshalb wurde dieses mikro-makroskopische System als Kosmos mit der Bedeutung von Ordnung bezeichnet.

Zunächst ist also festzuhalten, dass man die weltanschauliche historische Herausforderung basierend auf der Naturmetapher nicht in Kategorien des Antagonismus, sondern der gegenseitigen Bedingtheit thematisieren könnte. Gegenseitige Bedingtheit heißt Unfähigkeit der unabhängigen Existenz voneinander und Interdependenz wie Tag und Nacht, Mann und Frau, ohne deren ausgewogene Ordnung natürliche und menschliche Systeme gleichermaßen enden. Diese Sichtweise erhebt die Zielproblematik auf die rationale Ebene und setzt dem Glauben den erforderlichen rationalen Felsen entgegen. Beide zusammen können die menschlichen und gesellschaftlichen Gleichgewichte aufrechterhalten helfen. Dies ist in der Tat auch ein Tenor des Pontifikats des gegenwärtigen Papstes Benedikt XVI.

Es ist wichtig, zu erkennen, dass die Interaktivität komplementärer Interdependenz sowohl im Interesse des Glaubens als auch der Vernunft im Bereich der geistigen Ressourcen, wie auch der natürlichen mit deren physischen Komplementarität ist und der Aufrechterhaltung der physischen und geistigen Schöpfung dient. Der Tenor der Balance im Einklang mit der Intention des Schöpfers der materiellen und der geistigen Welten – die von Ihm als gut („Und er sah, dass es gut war“) beurteilt wurde – kann als menschlicher Kompass für die Aufrechterhaltung der Ordnung der Schöpfung dienen, an der alle Menschen, ja selbst die gesamte Natur ohne Einschränkung, interessiert sein müssen, wenn sie fortbestehen möchte.

Die Natur, sowohl die geistige als auch die materielle, haben die Fähigkeit einer höheren Erkenntnis und Wirkungsweise, die die scheinbaren Antagonismen im Interesse der Kontinuität des Ganzen transzendiert. Das scheinbare Dilemma des scheinbar unauflösbaren Widerspruchs der geistigen und natürlichen Elemente kann also auf einer höheren Ebenen, die von der Integrität, Ganzheit und Kontinuität der Schöpfung her denkt – und somit an der Intelligenz und Weisheit der Schöpfung und des dahinter stehenden Schöpfers gewissermaßen partizipiert – integriert werden, ebenso, wie die Mutter Erde als Lebensträgerin Erde und Wasser, sowie weitere Elemente in ihrem Schoß integriert und vereint, damit Leben entstehen kann. Adam, der Mensch aus Erde schlechthin entstammt diesem Prinzip der integrativen Erde. Unabhängig davon gibt es den Menschen, wie wir ihn kennen nicht, ebensowenig wie damit einhergehende Fragen. Nichts! Nichts! Gar nichts!

Der geistige Mensch entstammt ebenso einer integrativen geistigen Matrix. Wenn die integrative Logik des geistigen Humus versagt, gibt es eine Korrumpierung und Diskontinuität der geistigen individuellen und gesellschaftlichen Welt mit ihren verheerenden Folgen, dessen, was man als verheerende Tsunamis des Geistes bezeichnen kann. Wenn der materielle und der geistige Humus ihre integrative Tragkraft verlieren, endet das physische und das geistige Leben gleichermaßen, weil es die Schöpfungsordnung negiert und sich somit außerhalb der Logik des Lebens, für das es keinen Ersatz gibt, positioniert.

Es ist offensichtlich, dass man die weltanschauliche Thematik nach den fundamentalsten Naturgesetzen beurteilen kann. Die entzieht sie der Idiosynkrasie und der Intention dessen, was in der geistigen Welt den metaphorischen trojanischen Pferden, den vermeintlichen Geschenken, die sich als zerstörerisches Gift entpuppen, entspricht. Der Mensch hat die distinktive singuläre Freiheit, die physischen und geistigen Naturgesetze, die das eine Prinzip des Lebens gleichermaßen inkarnieren zu akzeptieren oder ihre Unerbittlichkeit zu ignorieren und sie zu seinem vermeintlichen Vorteil auf Kosten seiner Existenz als Menschheit und der Gesamtheit der Schöpfung astigmatisch zu beugen.

Der Mensch kann also die verheerenden trojanischen Pferde unserer Zeit, die die komplementäre auf Gleichgewicht und Interdependenz basierende eine Schöpfungsordnung ohne nachhaltige Ausweich- und Ersatzordnung korrumpieren, nur zähmen, wenn er die Erkenntnis und den Sinn für den integralen Menschen als Abbild einer integralen Erde und Replikation des daher auch absoluten, allumfassenden EINEN erlangt.

Praktischer heißt das, dass man ebenso wie im planetaren, globalen virtuellen Informationsraum auch im geistigen Raum Schutzwälle aufbauen muss – vergleichbar mit der Trennung der Erde und des Wassers –, die die trojanischen Pferde in den diversen Bereichen erkennen und abwehren, weil ihre unnatürliche Natur die Negation der einen Schöpfungsordnung, mit ihrem unabdingbaren Gleichgewicht und ihrer natürlichen Ordnung der Wahrheit, bedeutet.

Der Fels, die höchste Verdichtung und Burg der Erde, die der Zeit und den Gezeiten trotzt, darf sich also nicht zu sehr unterspülen, unterminieren und untergraben lassen, weil sie sonst nicht mehr ihre Mission in der physischen wie geistigen Welt erfüllen kann. Das Salz der Erde, das sie sein soll, wird somit schal. Und wenn das eintritt, so fragt die Bibel in ihrer schöpfungsorientierten Gesamterkenntnis zurecht: „Womit soll sie dann gesalzen werden?“ Es gibt keine Alternative. Dieser metaphorisch formulierte Sachverhalt der Schöpfung sollte als Maßstab für die Beurteilung der diversen trojanischen Pferde unserer Epoche dienen und die erforderlichen Schranken und Grenzen setzen, damit die Schöpfungsordnung nicht astigmatisch unterminiert wird. Wenn der Fels nicht mehr Fels sein möchte, dann ist es so, als wollte der Mann nicht mehr Mann, der Tag nicht mehr Tag, sondern Finsternis sein. Es ruft die geistige, menschliche und weltliche Apokalypse hervor. Und wenn die Ordnung der Schöpfung so untergraben wird, dass ihre Existenz gefährdet wird, dann lässt das den Schöpfer, beziehungsweise die Gesetze der Schöpfung nicht nicht-reagieren, könnte man annehmen. Der Mensch hat also eine Verantwortung für die Aufrechterhaltung der physischen wie geistigen Ökologie insgesamt und kann sich seiner Verantwortung für die physischen und geistigen Räume unter dem Vorwand individueller oder kollektiver, weltanschaulicher oder anderer partikularistischen Interessenlagen nicht entziehen. Er muss die Dinge insgesamt und entsprechend der Gesetzmäßigkeit der Schöpfungsordnung betrachten und beispielsweise historische Evidenz nicht ignorieren und aus Nichtvertrauen auf die Weisheit dieser Schöpfungsordnung ohne Ersatz und im Interesse des Überlebens der Menschheit insgesamt jeder trojanischen Herausforderung, die die Homöostasis des Gesamtordnung trojanisch korrumpiert, entschlossen entgegentreten und kein Appeasement praktizieren, das die Despoten und andere Fundamentalismen auf den Plan ruft und bestärkt, weil ihre trojanische Natur die Schöpfung nur unterminieren kann. In jedem Fall muss man sich auf die Seite der Schöpfung und des Schöpfers stellen, der die Ordnung überzeitlich angelegt hat.

Der Mensch stößt auf Grenzen bei der Zähmung seiner eigenen und der weltweiten trojanischen Pferde, die letztendlich nur in einer eschatologischen Dimension verstanden und beherrscht werden können. Die gegenwärtige Adventszeit umfasst die gesamte Schöpfung von ihrer Genese durch das Wort, über die Menschwerdung dieses Wortes und dem Heilsgeschehen und der Erlösung vom metaphorischen korrumpierenden trojanischen Prinzip schlechthin, bis hin zur Wiederkunft des Wortes und Abrechnung über die Konformität der individuellen Geschöpfe, der Nationen, Kulturen, Sprachen und Weltanschauungen über ihre Einhaltung des Gesetzes des Wortes, das nichts anderes ist, als der Schöpfer selbst, denn (sinngemäß) „im Anfang war das Wort, das Wort war bei Gott und Gott war das Wort und alles was gemacht ist, ist durch dieses gemacht“. Alles was nicht mit dem Wort konform ist, ist trojanisches Pferd, weil es die Wirkweise des Wortes - das kosmische System und seine ordnungsgemäßen Prozesse - zu zersetzen sucht. „Diabolein“, das Grundwort des Diabolischen bedeutet ja, die Ordnung durcheinanderbringen und ist somit das eschatologische trojanische Prinzip, das es zu erkennen, unterscheiden und entsprechend zurückzuweisen gilt. Und „wer nicht für mich ist, ist gegen mich“. Wer also nicht Position gegen das dem Wort entgegengesetzte trojanische Pferd ergreift, ist gegen das Wort. Es ist also erforderlich, Position gegen die diversen trojanischen Pferde in zeitlicher und apokalyptischer Gestalt zu beziehen, wenn man sein Leben nicht verspielen möchte. Maßstab und Richtschnur ist in diesem Begriff des Advents enthalten, der die Schöpfungsordnung vom Beginn bis zum Ende inkarniert. Folgender, der Zeit entsprechender Hymnus ist ein Spiegelbild der Lage des Menschen und des Hilferufs im Hinblick auf die Erlösung von den zerstörenden trojanischen Pferden in eigener und fremder, individueller und kollektiver, manifester und verborgener Gestalt. Denn hinter den fundamentalen, weitreichenden existenziellen trojanischen Pferden scheint ein eschatologisches trojanisches Prinzip der Lüge - des Vaters der Lüge, wie der Widersacher in der Bibel genannt wird - von Anfang an zu wirken, das als Trojaner den Geist der trojanisch Agierenden trojanisch korrumpiert und umprogrammiert. Diese sind Opfer und bedürfen der Erlösung im eschatologischen Sinn. Es ist daher erforderlich, im christlichen Sinne das trojanische Prinzip, das die Unterminierung der göttlichen Schöpfungsordnung betreibt und weniger den „trojanisch“ Agierenden zu verweigern. Ein Hymnus der Adventszeit verleiht der menschlichen Sehnsucht nach Erlösung vom metaphorischen trojanischen Prinzip des Übels schlechthinAusdruck:

Erhabne Mutter des Erlösers,

du allzeit offene Pforte des Himmels

und Stern des Meeres,

komm, hilf deinem Volke,

das sich müht, vom Falle aufzustehn.

Du hast geboren, der Natur zum Staunen,

deinen heiligen Schöpfer.

die du, Jungfrau davor und danach,

aus Gabriels Mund vernahmst das selige Ave,

o erbarme dich der Sünder.

Kapitel 2 A Glance at German Lands

Germany has been one of the most traumatizing and traumatized western countries in recent history. Therefore it merits a closer examination, an additional glance from an intercultural stance. This intercultural approach has only originated in the latter part of the second half of the twentieth century. The concept is new, so new that even the leading US interculturalists barely knew the meaning of the 'intercultural' concept in the middle of the seventies of the past century (Milton Bennett). Thus it is fairly concomitant with the digital age. So, it appeared two hundred years after Bentham had coined the term 'international' to designate relations between sovereign states. However, the meaning of 'nation' which underlies the term 'international' remains unclear. In countries like England and France, where political union has been realised long ago, the term 'nation' means 'state'. In Germany, which has no such history of political unity - the last 're-unification' only dates back to 1989 - 'nation' cannot be equated with a clearly defined political framework. As a consequence, 'nation' rather refers to the 'cultural community'.

And if the term 'nation' is understood differently, international relations should also be conceptualized differently. Therefore, in Germany for example, there tends to be empowerment of the federal states with regard to international relations, particularly in the economic sector. The pioneers of the intercultural approach continued thinking in terms of 'nations' and 'national cultures'. Therefore, in historically fragmented countries, national culture profiles should be relativized intra-culturally in order to account for possible local and regional differences. Equating fixed cultural values to fixed geopolitical frameworks is only a first step to anchor one's intercultural thinking. The meaning of culture should therefore be contextualized by the cultural history of a country. Subsequent conceptualizations of culture nuance this understanding to allow for a more differentiated understanding of cultural diversity.

Germany, the country we are living in here is particularly interesting, because it lies at the very heart of Europe, the continent where modern civilization took off. As the heart, core and centrepiece of Europe it had and has to integrate geopolitical and cultural cross-currents of Anglo-Nordic, Transatlantic, Latin, Viking and Slavic origin. Today it has a special challenge of integrating, in addition to the European expansion, a major Muslim community, although it shares this challenge with the major EU partners. The assumed 'labyrinthine' German mind, so termed by N. Holden, and referring to its complexity may be due to its historical fragmentation and these numerous cross-currents it was exposed to and which it had to integrate as a country of the middle - somehow reminding us, at least terminologically, of the Chinese concept of ‘chungguo’ (referring to the middle kingdom) - and due to the structural complexity of the German language. At certain times in its history there was enormous internal complexity with up to some hundreds of sovereign political entities across German lands. The need to process these inputs may have led, one may guess, to a seemingly labyrinthine wiring. Thus, the uniqueness of Germany seems to be complexity, inner and outer complexity. To manage itself and its environment, to meet the challenge of survival with regard to this inner-outer continuum of complexity it requires order, orders, structure, certainty, continuity, identity, and simplistic solutions. This is the origin and the structure of the German mindset, some key components of its mental infrastructure. So, the assumed and famed complexity is a very straightforward and simple affair after all. It puzzles the owners of these minds themselves as well as their observers. Variously it has attempted to integrate this diffuse holistic complexity in ever higher edifices of thought, ever more perfect systems for the better or the worse, which our neighbouring cultures have envied in the former and feared in the latter case: The quest for order in complexity might thus be a German values continuum, its reconciliation a key driving force of its subconscious mind.

Using a rhyme in the title comes quite naturally to the German writer of this text. This natural response translates his own conditioning to a more diffuse, holistic, philosophical, poetic penchant of the German mind which precedes its overriding technicality and task orientation observable these days at the level of cross-cultural comparison. As a matter of fact, it translates a value preference, which naturally points to its complementary pole, which is strong task orientation. The two, and thus their reconciliation, are clearly relevant in German culture: 'Romantic, philosophic versus strong task orientation' is the second values continuum, one can observe. They are two complementary poles on a values continuum that continuously strive to reconcile and balance each other. Positively it is a system of checks and balances, to use a modern Anglo term, to preserve internal and external, individual and social homoeostasis; the art and the need of managing extreme value polarizations. The cause of this continuum can be argued historically. Sometimes it takes the form of a virtuous, sometimes that of a vicious cycle, if we may use the intercultural terminology used by THT (Trompenaars, Hampden-Turner). When the romantic, philosophical penchant allies itself with positive values of philosophy, literature, science, and music…the resulting synergies are that of great philosophy, art and science: a virtuous circle. When the romantic, affective pole allies itself to negative causes, great misery results for Germany and beyond: a vicious circle, which our numerous neighbours may testify to. Just think of the war and related destruction. This German ambivalence along with German extremism, materializing as vicious and virtuous cycles, is a dance on a values continuum which I chose to term 'furorteutoniens', a known Latinism or 'the quest of the absolute', more philosophically. It involves issues like predictability, ambiguity, and extremism. It can be framed in Trompenaars' and Hampden-Turner's intercultural dimensional terminology by the dichotomy 'affective versus neutral' allied with and reinforced by the dimension 'relationship versus task orientation'. Combined, the two seem to account to a certain extend for the numerous contradictions outsiders as well as Germans themselves observe about Germany historically as well as at present. German history is a dance on these two continua, which provide the dynamism to the 'German soul'. 'Furorteutoniens', though it may be waning - before things disappear they usually grow strong to be cleansed in a catharsis - may be looked upon two-dimensionally, materializing as vicious or virtuous cycles throughout recent German history, depending on what the value preference is geared to: creative or destructive. It can be visualized in the following culture map below (Fig. 1).

So, one may argue that disfunctionalities in German culture, at least to some extent, can be explained the mismanagement of the following two dimensions of cultural difference: Affective - neutral and task-relationship orientation:

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Fig. 1

The crossing of the two dimensions is maybe a formula of and for Germany in science, art, management etc. In Fig. 1 it leads to a virtuous cycle of creativity, alternatively it may be perverted and become vicious as in Fig. 2. Here I use a culture map to illustrate but I do not postulate the application of dilemma theory as THT do. The two dimensions have to be harmonized within and between each other. The four poles have to be squared. This leads to a quintessential center point. The center point can be connected to the bottom left and top right which results in a straight line - the line of harmony of values - which integrates four poles. On this middle path, an integration occurs. It is a double helix which is constructive - provided it is balanced! - in both directions. One could map each dimension separately or invert the poles of the combined map to apply orthodox THT dilemma resolution approaches. Here, I have chosen a synoptical synergy model, where straight can be likened to virtuous and the corruption of the straight line to vicious:

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Fig. 2

This straight line of the middle path can synergize infinitely. However, a strong deviation from the center and that middle path may lead to various forms of lopsidedness, for example, to either inhumane management, or some cold-blooded vicious cycle.

Inspired by the THT approach it differs from it in more ways: I differentiate the AFF/EM - NE (affective/emotional - neutral) country culture score for Germany and I add a fifth ethical dimension. Here, 'affective' goes beyond the level of expression of emotion to encompass its substance. The additional 'ethical' and the 'noetic-transcultural' dimensions are the two specifics of my 'transcultural management approach'. The duality of values and finalities is manageable through these additional dimensions. (See “Transcultural Management Profiler”, page 131).

But, beyond two-dimensionality (AFF-NE and Task-Relationship), culture is 'interrelated' multidimensional. Even multidimensional models are reductive, constituting only a simplified approach to integrated wholes of complexity, the complexity of the subconscious collective mind of a cultural group. It raises questions like rationality versus irrationality, evolution, mathematization and quantification of human affairs in general. In this sense we will have to identify more dimensions that help us explain the major driving forces behind culture members' attitudes and behaviours.

There is also a key challenge with regard to objectivity, for, following the affective value orientation (which, here, differs slightly from the THT connotation) we have identified, the need exists for a still young German cultural identity (compared to our neighbours' longer national histories) in the context of cross-currents and pressures of a global word, to over-incense itself - in accordance with the romantic fledgling national need - with ethnocentric feeling of superiority and ethnic mystification like 'nobody understands us, not even ourselves'. And it culminates in the implicit assumption of an unquestionable legitimization of the prerogative of absoluteness. However, this may apply to other ethnocentrisms as well. No wonder something cannot be fully understood as long as it is in the making and as long as the contours and shapes of it might not as yet be clearly discernible. So utterly simple is the German mystique, which lends itself to self-intoxicated idealization, and ethnocentric lack of objectivity. Not even culture and communication scientists, alas, are spared this very human lot and fall prey to Teutonic lack of objectivity of a national cultural identity process in the making. Thus Teutonic assumptions of singularity, in two cases at least are trying to tell other people what to think about them. Not surprisingly a very sought after intercultural trainer who flatters obviously particularly Germans with an idealized German cultural profile that goes into romantic idealization near perfection. Another desperately tries to prove to the English that the assumption of German impoliteness is relative to underlying value preferences and therefore objectively invalid. Maintaining that the communication processes are nearly totally unconscious he should also concede them the right to a bottom line ultimate feeling. Here the two dimensions synergize negatively. In extremis they are both vicious cycles. Objectivity (accounting for a possible ethnocentric finality in one's thinking) and ethics can reverse the downward spin into an upward spin.

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Fig. 3

The relationship pole has been corrupted, not properly reconciled, as it has been sacrificed to the need of cultural self-idolatry. They have been operating in Q3 and Q4 of Fig. 3. On the other hand they tend to balance the affective-neutral continuum (this continuum, I repeat, is more strongly endowed with substance, beyond the form of expression, in my approach than it is in that of THT). Germans have learnt in history that the affective (sentimentality, Weltschmerz, Gemütlichkeit) must be balanced and reconciled by neutral approaches (Sachlichkeit, Realpolitik). This preferential operation in Q3 and 4 can also be observed in general communication and business, where rapport tends to be sacrificed to transparency, which makes them appear as lacking style, politeness, appropriateness, the human touch. Deep down they have the romantic vein and are surely capable of deep, quasi fusion rapport, but the need to manage complexity efficiently relegates it to triviality. There are more important things than relationships. And they are self-evident. Certainty and efficiency is in facts. So, strong task orientation with a neutral approach makes them appear effective but lacking the human touch. Operating also in Q1 and Q2 is counter-productive to the paramount need of certainty and reliability in managing complexity. And it might create an information overload. They prefer leaving it to the professional in the arts, where it is dealt with thoroughly. It is definitely not due to incapability of rapport, but it is an empirically grounded option. Maybe the Schumacher factor (essere en gambama non simpatico, that is, efficient but unsympathetic) used in English intercultural management literature in light of the above said is a superficial analysis and partly due to national cultural rivalries in the formula 1 business. On the other hand, Schumacher is appreciated by French media, and my systematic media observation leads to a more nuanced diagnostic. Envy and the need for a bad boy to highlight ones good boyhood may underlie such conceptions. The function of negative other-stereotypes is self-evident. Practical, though superficial, it would also refer to the preferred operation mode of Q3. Maybe, people being herd animals and perception being culture-relative, cultural objectivity is humanly impossible, also by intercultural trainers on both sides of the Channel and beyond. It has the power of generating comfort and discomfort, pleasure and pain, which we all flee. Not only management scientists but also intercultural scientists are human!

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Fig. 4

The affective, romantic penchant thinks in terms of diffusely interconnected wholes, comparable to the philosopher who generates grand syntheses. The preferred Anglo mode with its more pragmatic specific approaches is a challenge to German diffuseness. It amounts to a technical versus a romantic mindset. This, along with the fledgling identity and ethnocentric idealization may generate anti-Anglo attitudes. Vulgar pragmatism cannot possibly equal mystically diffuse self-infatuation. Yet, the cultural pressure generated by the Anglo world, operating preferably in Q4 versus Germany in Q 2 of Fig. 4 creates strain in the evolution towards the integration of the Q 4 challenge. If we assume Hofstede's classification of Germany as individualist as opposed to THT's communitarian categorization, it mitigates the antagonism. There is an Anglo-Continental fault line of Q4 versus Q2. More specific wiring of brains explains more specific approaches. German preference for diffuseness and Anglo preference for specificity lead to different models of existence. So, Germany due to Anglo culture pressure has to do the culture labour of reconciling Anglo specificity, which is felt as unnatural. Higher specificity goes hand in hand with stronger individualism. Germany has been labouring along his continuum. The difficulty of making a nation state out of many individual states, Marxist ideology, Reformation, the 'Reich' right to today's Föderalismusreform (reformation of the federal system) and economic deregulation issues are milestones of the individualism-collectivism reconciliation. The diffuse in-group collectivist fundamentalism of the 3rd Reich certainly was a highlight of mismanaged specific-diffuse and & individualism-communitarianism reconciliation or a deliberate strategic single principle imperialism of strong diffuseness and strong communitarianism. 'Re-education', the Anglo world leadership and the transatlantic partnership are pushing Germany to operate in the mode of the upper quadrants of Fig. 4. Strong collectivist inputs through reunification and immigration and economic liberalization on the other hand exacerbate the reconciliation struggle of individualism-collectivism in this country.

German high need for certainty (uncertainty avoidance) is connected to and influences the other German value preferences because the attainment of these value preferences heightens certainty and predictability.

Given the value preference for high certainty, the crossing of the uncertainty avoidance dimension with the dimension 'task orientation versus people orientation' (Fig. 5) provides additional insights in communication and management styles, which cannot be ignored.

Most criticisms of German communication behaviour can be traced to the need of certainty and task orientation, as opposed to relationship orientation.

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Fig. 5

Inhumane management style, which is attributed to Germany by the GLOBE intercultural research project, is a lack of people concern. Unmitigated task focus keeps the machine going. The preferred operation mode is Q4 (Fig. 5). It corresponds to the German implicit organisational model of the ‘well-oiled machine’, which has been researched by Stevens, Hofstede, Ganter and Walgenbach et al. The well-oiled machine is formalized, not centralized, with rules- as opposed to person-vested authority. This efficiency-oriented management model has been functional for Germany as a manufacturing powerhouse. Whether it is efficient in the global knowledge economy, where the soft, human factor plays a key role, remains to be seen. The Anglo/Nordic village market implicit organisational model country cultures, where the relationship pole is better reconciled, have better economic performance indicators in the new economy. Thus it seems that

1. The single principle imperialism task focus is inadapted to high knowledge network environments
2. The lack people concern makes management appear inhumane
3. There is an ethical and a legal side to it. The lack of people concern leads to an array of connected disfunctionalities with regard to interpersonal relationship management and thus constitutes the logical transition to the ethical dimension. Comparative disregard - compared the implicit organisational model of the village market - testifies to a lack of metropolitan refinement of manners and spirit in general, which is the domain of culture 1. Extreme relationship mismanagement leads to a cluster of features, which justify the Schumacher factor dictum (‘essere en gambama non simpatico, competent but not ‘simpatico’) and the Anglo resistance to the researcher who attributes the perception of German impoliteness as due to the wrong reference frame.

Foreign stereotypes must be addressed for everybody's sake. I refrain from specifying them. The bottom line is this: High performance through single principle task focus along with underperformance on the relationship side, which, due to lost synergies through non-integration may lead to bottom line underperformance. That it may, in many instances, have a negative legal corollary, is another consequence.

The fact that, according to Nigel Holden, German language is by nature a command language and that the German corporation’s roots are in Prussian military state, may help explain relationship insensitivity. But, I have argued that German culture 1 has a strong affective, romantic tradition in the great arts like poetry, composition, literature and philosophy. Thus, it can only be attributed to the incapacity of reconciling dimensions like

All these dimensions are connected to the way humans relate. And their reconciliation is the perfect answer to the key problem of weak relationships. There is a fear of the mirror image, the pole that has been relegated to the subconscious, and whose leverage is a mighty step from a manufacturing economy to a global knowledge economy. This step can be realized through cultural and transcultural intelligence.

Finally, to what extend is a branch of German philosophy responsible for this, that of “Hegel’s master-slave philosophy”, which leads to the “philosophy of presumptuousness” as Pope John Paul II the second called it?

Kapitel 3 Cultural Healing of Germany

This means reconciling the gap between different mental cultural maps, originary ones and alienated ones through political and historical processes. This gap has led to a disassociation of coordinates on the map, which have to be reintegrated so as to provide an integrated and resilient framework for the encounter of present day challenges domestically and internationally. This return ad integrum, to wholeness of the cultural mental mapping can be considered as healing Germany culturally, with enormous social dividends. The roots of German social ills are not primarily economic but cultural. This healing and reintegration process which as a corollary should also lead to international alignment, should re-establish social equilibria, with a positive effect on economy and individualities.

The healing of the physical wounds of Germany was fast and effective. The cultural wounds have not been tackled. On the contrary, friends and foes alike, despite many acts of kindness and integration (due to their own strategic, economic, ideological and power motives) in the community of nations are striving to maintain a state of cultural occupation and possession. An alienation through alien cultural inputs “par force” and a disassociation of originary cultural coordinates of the German cultural mental map has occurred. The awareness and removal of alien cultural coordinates and the corollary reintegration of disassociated cultural coordinates are the socio-cultural therapy required. Re-establishing this equilibrium is the equivalent of the rights of the individual at the collective level, the compliance with the law of peoples and nations in international public law, which all UN members subscribe to.

Not surprisingly Germany is called the sick man of Europe. The roots of the disease are not economic or technological nor in the hardware of the infrastructure, but in its mental software. They are due to the referred to disassociation of cultural coordinates, along with an input of alien coordinates. As a consequence the wholeness of the mental cultural map suffers and creates disfunctionalities in the collective organism due to its overarching consequences. The healing of the physical wounds of war, which was hopefully also intended to establish national integrity, reemancipation and identity was seemingly ineffective with regard to the latter and did not suffice to re-establish the wholeness of the German collective cultural mental map and organism. The hard way to pursue a soft aim of cultural integrity was the wrong way, and the scars tell the story of the attempt. And, as in physiology, the scars need additional therapy. The cultural wounds were bigger than the wounds of a German cultural identity that were part of the cause of war. The attempt to heal these wounds created still bigger wounds in the German soul. The healing process of those two sets of reinforcing wounds was not addressed and managed effectively, neither by the Allies with their motives, nor by the natives, who had existential priorities and seemingly had to pay the price of cultural alienation and disassociation. These threefold aborted integral cultural healing process forms the matrix of Germany’s present day cultural plight. The biography, the time axis - this keystone of existence - in an individual or in a culture must be looked at holistically. Discontinuities, disassociations and alien impositions disturb the entire metabolism of the socio-cultural organism. Not understanding or intentionally maintaining such disfunctionalities lead to a neurosis of the entire society of which nobody seems to know or wants to know the whence and why. It is the duty of those who feed on the cultural, social organism, to assume their full responsibility, once the awareness has dawned that the cause rather is of cultural nature than due to economics, demographics, globalization and other challenges, which, however, raises the question of an interdependence of the “healing“ of the fatherland with other countries, the healing of the world, and obviously the healing of the social and the individual, which are not identical but interconnected, because the individual remains the ultimate cultural unit. The cultural healing starts domestically, leading to new international alignment. On this basis new global challenges can be tackled more effectively. It is the linkage of individual, culture and civilisation issues in the interest of humanity at large. Germany has to take responsibility for its part on the basis of the observed threefold reinforced cultural impairment. It has to take the measures for self-healing required, which has been ignored so long and maintained by “friends and foes” alike.

Irony of ironies, I conclude by paraphrasing the Talmud, the scriptures of another people that needs healing from alienations and impositions over centuries of a wider scale. Their strong determination to actively manage the integrity and survival of their culture and physical territory after centuries of passive submission and extermination is a great example for the strategic culture management of a people whose culture has survived for millennia against all odds.

If I (we) don’t do it,

Who will do it?

If I (we) don’t do it now,

When will we do it?

If I (we) don’t do it

What will happen?

Only a healed, whole culture and society can be a good player in the concert of cultures.

Kapitel 4 Identity, Culture and Freedom

Being dependent on any authority internally or externally - psychologically - people, ideas, cultures, which one considers particularly meritorious or being haunted by a culture, which one for some reason dislikes, is certainly not freedom. Depending on Paris, New York or London, needing a holiday culture destination, a cultural environment that makes you supposedly creative, or fleeing the opposite, are dependencies. Any psychological escape or refuge is a move away from yourself and implies a degree of submission to some form of authority which entails a loss of autonomy, liberty and integrity with regard to the originary structures and patterns of being, an abandonment of yourself, a submission to an exogenous agent that may interfere with your identity. And, if you act on any superimposed programming, you no longer choose freely and intelligently and you run the risk of suffering a degree of loss or modification of the originary identity.

Even with regard to one’s primary cultural programming, one may say that in order to become a whole and sane human being that does not function within the fragment of a cultural pigeon hole, however noble this fragment may be, one must become aware of one’s being a product of one’s culture, not to destroy, modify or escape the programming towards a supposedly more satisfactory programming, which is still a programming that unwittingly governs your free will and enslaves you.

It is by becoming aware of your cultural programming - and personal conditioning at the individual level - that you come closer to your identity, that you can peel off the layers of conditioning to be faced with who and what you really are, likely a pristine, perceptive human being. As you become aware of your conditioning and peel of the various layers of it, from the grosser to the more subtle ones, you leave behind you a conditioned, second hand identity and approach your true identity. - Self-imposed or third third-imposed cultural identities lead to alienated structures and functions that can bar the way to your own cultural and personal identity, particularly if your environment seeks to benefit from maintaining you in a false identity and therefore tries to block you a suboptimal state. - This identity is a state of freedom, independence and ultimate autonomy. The programming is surely necessary as crutches are necessary, when you are physically impaired, but you put them aside as you perceive potential integrity and wholeness. For years or decades various types of conditioning are necessary to provide a learning framework and predictability for social interaction. So far the program runs you, but as you evolve you may act from a different level of intelligence, less limited and more creative than the programming. Now you run the programme, remove the shackles and set yourself free. And if you peel off the programming, the superimposed conditioning, you are not faced with a gigantic void that may frighten you not of your wits but back into your cosy and accustomed conditioning. No, by letting go the various layers of conditioning, you rather experience not less, but more and richer inner space that is not empty, but full of perception, intelligence and bliss. A fragment that thought it was the whole had occupied this space. To become “free”, you have to reduce the constraints of the programming. Thus you are faced not with your conditioned but rather with your true identity, which is essentially free. Investigating the culture question can thus become a springboard to a high level of freedom and autonomy without becoming asocial, but rather compassionate. It is essentially an alchemy of the inner space, which requires no outer revolution. It goes beyond all revolutions of all times. It revolutionizes the subject, whereas former revolutions started by changing the outer. They were missing the inner-outer polarized continuum and its synergy. The old mental software was regularly reproducing the old patterns in the outer change, reverting back to square one with different configurations: new wine in old pitchers, to paraphrase biblical wisdom.

Becoming aware of your culture is the beginning. As you reduce the constraints of the programming you approach an identity, which is not the product of a social environment. This creates a vast inner space whose access was locked by the programming. Tapping this inner space, which is infinitely vaster, leads to a culture of freedom. Thus one can transcend the limited space of the cultural pigeon-hole.

Thus we can construct a polarized continuum, one pole of which is the cultural learning and cultural conditioning, which are necessary for healthy socialization and another pole of deconditioning and deprogramming, which must be synergized. These two dimensions need to be intelligently synchronized to form human beings that are able to function in the cultural, transcultural and even in the cosmic space alike. Noetics has been shown to provide these capabilities for the new age, which requires effectiveness at the intra-, inter- and supra-cultural levels. The reconciliation of conditioning with deconditioning, of programming and deprogramming will determine to what extent different planes of existence on this planet can be successfully managed culturally, simultaneously. The second pole is so far not present in intercultural approaches. The awareness of it and its introduction as a variable to be dealt with similarly as in dilemma theory will open up new vistas in culture research and human inter- and transcultural capabilities. As the cultural diversity pole points to unity, so does conditioning challenge the deconditioning pole.

Due to the interconnectedness of subject and object, however, there is a limit to the objectivation of cultural questions and problems. This is so, because the subject cannot externalize and objectify itself. As in Vedic Monism the Eternal Subject that is active at the background of all phenomena is beyond words. It is the ultima ratio: the one, the only and eternal subject that cannot be dissociated in the analyser and the analysed. The noetic dimension is a bridge to this ultimate supercosmic reality of the Eternal Subject. In other words there are limits to the most sophisticated scientific and social sciences analyses, where the Silence of the Eternal Subject envelopes us naturally leading to the Absolute Reality with its own intelligence hitherto untapped.

The Eternal Subject can be equated to the highest category of unbounded freedom. Freedom, after all, is the supreme quest of man, at the religious, political and individual level. True freedom is the freedom of all bondage, inclusive cultural of course.

The fact that with the advent of the EURO currency, we no longer touch this concept physically, literally, on a daily basis, as it was cast in metal on, for example, the French and German coins and bank notes - such was its importance - should not let this most powerful motive of humanity sink into oblivion, lest we regress culturally. The subconscious daily reminder of this supreme motive, at various levels of existence pointed to the fact that freedom can never be taken for granted, that old mental programmes perpetuate themselves if we are not aware of our various levels of conditioning, personal, cultural and universal: that freedom requires ongoing awareness, cultural and beyond. Do we have to take this concept of freedom in our hands again? Manage (from Latin manus = hand) it! As far as it is in our hands, to do so.

“I think one must finally take one's life in one's arms”

from After the Fall by Arthur Miller, quoted by M. James & D. Jongewood in Born to Win

Kapitel 5 The Relationship between Culture Area and Geopolitical Space or the Quest for Cultural-Spatio-Temporal Integrity

The German geopolitical map does not coincide with the German cultural map. What I refer to are the mental maps as well as the physical map, their supposed interconnectedness. Or rather, it seems to me that there is a causal connection between the two, whereby the mental cultural map is a consequence of the physical cultural map and the former may act upon assumptions about the latter, the geopolitical maps. As the mental cultural map is no longer supported by the geopolitical map and as the cultural map is a transgenerational issue, there seems to be an ongoing incongruence between the German mental cultural software and its inexistent geopolitical underpinning. There is, in other words, a break, discontinuity and incongruence on the time axis of the various maps, geopolitical, historical, physical, linguistic, mental etc., which may impact different generations differently. This incongruence creates an identity conflict, due to a cultural map that is many generations old and a cultural map of the present, which does not correspond to the cultural space, which has created a map with different information. The change in this fundamental equation, technically the non-identity of the inner and outer maps logically leads to the cultural identity issue. Frequent internal and external reconfigurations combine to intensify the perennial German identity question. Surely it takes time and adaptiveness to psychologically adjust to changing outer landscapes.

The incongruence of the two cultural maps, the physical-mental culture gap is concomitant with a discontinuity on the time axis. The internal inconsistency due to conflicting maps strives to bring about consistency, a structural spatio-temporal integrity, also through various compensatory mechanisms, which have been amply observed and described. From an intercultural standpoint it impairs the culturally self-evident positioning; intraculturally, due to the many German local cultures and interculturally due to the geopolitical location at the heart of Europe with its numerous neighbours. Depending on the level at which one has to function, the gap is perceived implicitly at least. If one wants to access the highest potential, the information on the individual and collective time axis must be whole. Thus a high potential will have to heal himself by bridging the gaps and discontinuities. The reason why Germany no longer boasts the mental and intellectual giants of times past might be connected to a mutilated time axis with conflicting inner and outer maps, which inhibits highest cortical performance. For the mind is time, chronologically and psychologically, and culture being in the mind is therefore also time, one can argue, at least from an Eastern philosophical perspective. Prior to the reiterated mutilations of the mental cultural map, which is strongly connected to the extremely relevant dimension of time in the psychological architecture, Germany has produced some outstanding scholars. Whether the present day situation is the price, and whether the country has to pay for the break in its political culture is beyond my ken. German people tend to compensate for this loss of space to fit the historical mental culture map of greater integrity and wholeness by searching the missing space mentally and physically by being the world champions of international tourism and by idolatry or jealousy towards mental software owners that display a fit between the physical, historical and cultural mental maps, which creates a naturally relaxed and self-confident cultural self-image. Such thoughts, I beg the reader, should not be interpreted as “revanchisme” because revenge rather originates in a gnawing unawareness of the different maps that fragment oneness and energy and in the ensuing emotional response of rejection of those who one feels have imposed false maps on an existing map and maintain it. Revenge would be a revolt against the presumed authors of the incongruence on the axis of time and between the maps, resulting in the fragmentation of the neurophysiologic integrity and perennial identity issue. The desire to see a century old hereditary enemy (outdated jargon?) fragmented because one treads one’s own stereotype of its threatening strength, while at the same time negotiating agreements of partnership to tame this assumed thread is culturally and politically motivated by fear. Appeasement, strategies of control, weakening and maintaining negative stereotypes are not very ethical. Fear as a basis of relationship is unhealthy and leads to unethical behaviour of permanent subliminal antagonism. Mutual respect and trust are a healthy basis for a stable and sincere partnership. Our former enemies helped us to reconstruct our economy as an ideological bulwark and as the biggest European market, as well as a strategic bridgehead and potential battlefield, while controlling the German attributes of power (steel, nuclear…) and by dwarfing ‘great’ German culture. The latter is the true victory, the V-day of the Allies. Comparatively, the artefacts of national power are ‘peanuts’. Rightly Germany has been called an economic giant and a political dwarf. That is exactly what our former enemies wanted. But not granting us the prerogative of a free nation, beyond the reconstruction of the hardware of its infrastructure, the rehabilitation of its mental cultural map, by healing the cultural wounds of Germany, the talk of friendship and partnership is void. Because it maintained for decades - and some players still do so - the corruption of the German people’s mental cultural map, which leads to social malaise, the effect of which is then complained about by the very authors. But the awareness I am pointing to might help the healing process and the integration of the fragmented mental cultural maps. Technically it is a cultural split-off. The energy is made to cover the corrupted map, which obviously is not the natural one. And, through the ensuing modification of the mental and therefore the body scheme, it affects the integrity of the collective organism with its individuals. The ‘compression’ of the energetic field into something alien leads to compensatory behaviour to bridge the gap between what is and what should be and in order to integrate the original map, behaviour patterns, which aware natives and foreigners alike complain about: arrogance and other unsophisticated patterns. They can be the outcomes of mutilated cultural and individual wholeness, while integrated structures should enable more social and harmonious patterns. As a person I understand this state of affairs and by rejecting the false, the true can blossom. It is the truth, the true map that liberates from the artificial cultural prison. Because “freedom” has not been the major German quest historically and particularly such a subtle form of freedom, it has not been addressed for so long. What people wanted, was not to remember, but rather to forget, close their eyes, go on, one way or the other. With the cultural programme being dysfunctional the deeper universal programming took over. What one may claim is a non-amputated German culture; we are not glorifying or idealizing it. A culture capable of inter-cultural synergy must by whole in the first place. A corrupted culture cannot synergize. Therefore it is called on to evolve, to become healed and whole in the first place. It is not effective to work with a false assumption about Germany, a relativized and manipulated one, neither intra- nor interculturally. If it is whole it can also deal more effectively with its shortcomings. Though, it is not a panacea! Nobody can do it except the Germans taking responsibility for it and others respecting what has to be respected.

[...]

Ende der Leseprobe aus 162 Seiten

Details

Titel
Die deutsche Kultur inbezug zur Universalzivilisation. Eine interkulturelle Standortbestimmung
Untertitel
On The Integration Of National And Universal Culture
Autor
Jahr
2011
Seiten
162
Katalognummer
V183621
ISBN (eBook)
9783656082095
ISBN (Buch)
9783656566144
Dateigröße
2297 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
in englischer und deutscher Sprache
Schlagworte
interkulturelle Germanistik, globales Management, deutsche Kulturanalyse, Kultursysteme, Kulturbewusstsein, intrakulturelles interkulturelles Management, deutsche Nationalkultur, German culture analysis, global culture management, inter/transcultural management, culture system studies
Arbeit zitieren
D.E.A./UNIV. PARIS I Gebhard Deissler (Autor), 2011, Die deutsche Kultur inbezug zur Universalzivilisation. Eine interkulturelle Standortbestimmung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/183621

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