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Übergangsrituale im Hinduismus am Beispiel von Hochzeitsritualen

Titre: Übergangsrituale im Hinduismus am Beispiel von Hochzeitsritualen

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2009 , 20 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Dajana Geffken (Auteur)

Théologie - Sciences des religions comparatives
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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung 2
2 Übergangsrituale im Hinduismus 6
3 Vivâha - das Hochzeitsritual 7
3.1 Bedeutung und Symbolik der Ehe 7
3.2 Hochzeitsvorbereitungen 8
3.2.1 Das Ehe-Arrangement 8
3.2.2 Mitgift und Geschenke 9
3.2.3 Polygamie und Kinderehen 9
3.3 Typen der Ehe 9
3.4 Zeremonie und verbindende Rituale 10
3.4.1 Rites de séperation - Die Vorbereitungen 11
3.4.2 Rites de marge - Die Durchführung der Hochzeit 11
3.4.3 Rites d’aggrégation – Die Braut wird heimgeführt 14
4 Hindu-Hochzeit im modernen Indien (und bei Indern im Ausland) 14
Literaturverzeichnis 19

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Übergangsrituale im Hinduismus

3 Vivâha - das Hochzeitsritual

3.1 Bedeutung und Symbolik der Ehe

3.2 Hochzeitsvorbereitungen

3.2.1 Das Ehe-Arrangement

3.2.2 Mitgift und Geschenke

3.2.3 Polygamie und Kinderehen

3.3 Typen der Ehe

3.4 Zeremonie und verbindende Rituale

3.4.1 Rites de séperation - Die Vorbereitungen

3.4.2 Rites de marge - Die Durchführung der Hochzeit

3.4.3 Rites d’aggrégation – Die Braut wird heimgeführt

4 Hindu-Hochzeit im modernen Indien (und bei Indern im Ausland)

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit befasst sich mit der Analyse von Übergangsritualen im Hinduismus, wobei der Fokus gezielt auf dem Hochzeitsritual (Vivâha) liegt. Ziel ist es, die tiefere Bedeutung dieser Riten als notwendige Etappen im Lebenszyklus eines Individuums darzustellen und deren Struktur sowie symbolische Komplexität sowohl in der traditionellen Form als auch in modernen Adaptionen zu beleuchten.

  • Definition und theoretischer Rahmen von Übergangsritualen nach Arnold van Gennep.
  • Die Einordnung der hinduistischen Eheschließung in das System der Samskâras.
  • Detaillierte Untersuchung der Hochzeitsvorbereitungen und der rituellen Abläufe.
  • Die symbolische Bedeutung der zentralen Eheschließungs-Elemente, insbesondere des Saptapadi.
  • Transformation und Weiterbestehen klassischer Riten in modernen Kontexten.

Auszug aus dem Buch

3.4.2 Rites de marge - Die Durchführung der Hochzeit

Die bekannteste und am meisten verbreitete Form der Heirat ist die Brahmanhochzeit, die erste der acht Heiratsformen und die bedeutendste zugleich. Würde man sich bei den Vorbereitungen und in der Durchführung an alle Regeln halten, würden die Feierlichkeiten mehr als zehn Tage andauern. Moderne Hochzeiten werden kürzer abgehalten; sie dauern etwas einige Stunden bis zu zwei Tage an.

Das Fest wird von stets der Familie der Braut ausgerichtet. Gefeiert wird im Hof unter einem überaus geschmückten Baldachin, in einem ähnlich prunktvoll hergerichteten Zelt oder einem Hochzeitssaal. Der Mittelpunkt bildet das heilige Feueropfer Yajna. Dabei versammeln sich die Beteiligten im Schneidersitz um die Feuerstelle. Ein Priester, der das Ritual leitet, spricht Sanskrit–Mantras vor, die von den Beteiligten nachgesprochen werden.

In der Kanyadan-Zeremonie übergibt der Brautvater dem Bräutigam seine Tochter: Er führt die Hände der beiden über einem Krug zusammen, umwickelt sie mit einer Blütengirlande und einem roten Tuch, segnet beide mit Gangeswasser und betet um den Beistand Gottes.

Für einen segensreichen und glücklichen Start in die gemeinsame Zukunft ruft er den Namen Ganeshas an und dann den Namen Kamas, dem Gott der Liebe. Danach knoten Frauen den Sari der Braut mit einem Ende des Schultertuchs des Bräutigams als Zeichen der ehelichen Verbindung zusammen. Dieser Knoten hat eine hohe Bedeutung: Den Knoten knüpfen ist das sprichwörtliche Zeichen für eine Heirat. Das Paar wird sich daraufhin gegenseitig große Blütenketten um den Hals legen. Der Priester entfacht unter Gebeten das Feuer, Agni, das jetzt die Gegenwart des Göttlichen repräsentiert. Nun kommt schließlich der wichtigste Teil der Eheschließung: Das Saptapadi, das wichtigste hinduistische Hochzeitsritual.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die anthropologische Bedeutung von Übergangsritualen ein und erläutert das Drei-Stufen-Modell nach Arnold van Gennep zur Bewältigung von Lebensetappen.

2 Übergangsrituale im Hinduismus: Hier werden die hinduistischen Übergangsrituale, die sogenannten Samskâras, als ein System von 40 Riten definiert, die den Lebenszyklus eines Menschen gliedern.

3 Vivâha - das Hochzeitsritual: Dieser Hauptteil beschreibt das Hochzeitsritual als zentralen Ritus, der den Eintritt in den Ghrastha-Status ermöglicht und verschiedene gesellschaftliche und religiöse Ziele verfolgt.

4 Hindu-Hochzeit im modernen Indien (und bei Indern im Ausland): Dieses Kapitel analysiert, wie sich die traditionellen Hochzeitsstrukturen in modernen, urbanen Kontexten wandeln und welche Rolle rechtliche sowie soziokulturelle Veränderungen spielen.

Schlüsselwörter

Hinduismus, Übergangsrituale, Samskâras, Vivâha, Ehe, Saptapadi, Brahma-Hochzeit, Ritual, Ghrastha-Status, Dharma, Kanyadan, Yajna, Moderne Hochzeit, Symbolik, Identitätsfindung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht das hinduistische Hochzeitsritual als spezifische Form eines Übergangsritus, der den sozialen Status des Einzelnen verändert und in einen neuen Lebensabschnitt integriert.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Felder sind die Einordnung der Ehe als religiöser Ritus, die Vorbereitungsprozesse, die verschiedenen Ehetypen sowie die detaillierte Durchführung der Hochzeitszeremonie.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, die Bedeutung und die rituelle Struktur der hinduistischen Hochzeit (Vivâha) als eines der bedeutendsten Samskâras innerhalb der hinduistischen Tradition aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Es handelt sich um eine religionsethnologische Literaturarbeit, die theoretische Konzepte (wie das Drei-Stufen-Modell nach van Gennep) auf die hinduistische Praxis anwendet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Bedeutung der Ehe, die Hochzeitsvorbereitungen (einschließlich Ehe-Arrangement und Mitgift), die Typen der Ehe sowie die konkreten rituellen Phasen der Zeremonie.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Hinduismus, Übergangsrituale, Samskâras, Vivâha, Ehe und die verschiedenen rituellen Stufen wie Kanyadan oder Saptapadi.

Warum spielt das "Saptapadi" eine so zentrale Rolle im Ritual?

Saptapadi stellt den rechtlich und rituell bindenden Teil der Eheschließung dar, in dem das Paar durch sieben Schritte das Band der Ehe und die gemeinsame Lebensführung besiegelt.

Wie unterscheidet sich die moderne hinduistische Hochzeit von der traditionellen Form?

Während die rituelle Grundstruktur (wie Ganesh Poojan oder der Hochzeitspavillon) erhalten bleibt, zeigen sich in modernen Hochzeiten eine größere Freiheit bei der Partnerwahl und eine Anpassung der Dauer der Feierlichkeiten.

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Résumé des informations

Titre
Übergangsrituale im Hinduismus am Beispiel von Hochzeitsritualen
Université
University of Bremen
Note
1,7
Auteur
Dajana Geffken (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
20
N° de catalogue
V183678
ISBN (ebook)
9783656080879
ISBN (Livre)
9783656080701
Langue
allemand
mots-clé
übergangsrituale hinduismus beispiel hochzeitsritualen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Dajana Geffken (Auteur), 2009, Übergangsrituale im Hinduismus am Beispiel von Hochzeitsritualen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/183678
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Extrait de  20  pages
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