Diese Seminararbeit behandelt die gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik der EU nach dem Vertrag von Lissabon. Dabei wird sowohl auf die Anforderungen als auch auf die militärischen Mittel eingegangen. Der Hauptteil der Arbeit widmet sich dem "Europäischen Auswärtigem Dienst" und dessen Aufbau.
Inhaltsverzeichnis
- Danksagung
- 1. Der Vertrag von Lissabon
- 2. Die Außen- und Sicherheitspolitik der EU
- 2.1 Überblick
- 2.1.1 Der Status der EU in der Welt
- 2.1.2 Souveränität der Mitgliedsstaaten
- 2.2 Der Europäische Auswärtige Dienst
- 2.2.1 Catherine Ashton
- 2.2.2 Ziele des EAD
- 2.2.3 Organe und Instrumente
- 2.2.4 Meinung der Staaten
- 2.2.5 Stand des Aufbaus
- 2.3 Militärische Mittel der EU
- 2.3.1 EUFOR
- 2.3.2 EU-Eingreif/Kampftruppen
- 2.3.3 Die Europaarmee - Eine Alternative?
- Literaturverzeichnis
- Interviews
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Seminararbeit analysiert die Veränderungen der europäischen Außen- und Sicherheitspolitik im Zuge des Vertrags von Lissabon. Der Fokus liegt auf der Etablierung der EU als internationaler Akteur und der damit verbundenen Herausforderungen. Die Arbeit untersucht die Auswirkungen der neuen Strukturen, insbesondere den Europäischen Auswärtigen Dienst (EAD) und die Entwicklung militärischer Mittel der EU.
- Der Vertrag von Lissabon und seine Auswirkungen auf die europäische Außenpolitik
- Die Rolle des Europäischen Auswärtigen Dienstes (EAD)
- Die Entwicklung militärischer Fähigkeiten der EU
- Die Herausforderungen bei der Koordinierung der Außenpolitik der Mitgliedsstaaten
- Die Positionierung der EU als globaler Akteur
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel befasst sich mit dem Vertrag von Lissabon und dessen Bedeutung für die Entwicklung einer effektiven europäischen Außenpolitik. Es beleuchtet die vorherigen Schwächen und wie der Vertrag versucht, diese zu beheben. Das zweite Kapitel gibt einen Überblick über die Außen- und Sicherheitspolitik der EU, einschließlich des Status der EU in der Welt und der Souveränität der Mitgliedsstaaten. Die darauffolgenden Abschnitte widmen sich dem Europäischen Auswärtigen Dienst (EAD), seinen Zielen, Organen und Instrumenten, sowie der Meinungsbildung der Mitgliedsstaaten. Schließlich wird auf die militärischen Mittel der EU, einschließlich EUFOR und möglichen zukünftigen Entwicklungen eingegangen.
Schlüsselwörter
Europäische Union, Außenpolitik, Sicherheitspolitik, Vertrag von Lissabon, Europäischer Auswärtiger Dienst (EAD), militärische Mittel, EUFOR, Souveränität, internationale Beziehungen, Globalisierung.
Häufig gestellte Fragen
Was änderte der Vertrag von Lissabon an der EU-Außenpolitik?
Der Vertrag zielte darauf ab, die Effektivität der europäischen Außenpolitik zu steigern und die EU als geschlossenen internationalen Akteur zu etablieren.
Was ist der Europäische Auswärtige Dienst (EAD)?
Der EAD ist der diplomatische Dienst der EU, der gegründet wurde, um die Außenpolitik der Union kohärenter zu gestalten und zu koordinieren.
Welche militärischen Mittel stehen der EU zur Verfügung?
Die Arbeit behandelt Instrumente wie EUFOR und EU-Eingreiftruppen (Battlegroups) sowie die Debatte um eine mögliche Europaarmee.
Wer war Catherine Ashton im Kontext der EU-Außenpolitik?
Catherine Ashton war die erste Hohe Vertreterin der Union für Außen- und Sicherheitspolitik nach Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon.
Bleibt die Souveränität der Mitgliedsstaaten in der Außenpolitik gewahrt?
Die Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen der gemeinschaftlichen Politik und der nationalen Souveränität der einzelnen EU-Mitgliedstaaten.
- Citar trabajo
- Jan C. Etscheid (Autor), 2011, Die gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik der Europäischen Union, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/183684