Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Business economics - Business Management, Corporate Governance

Wertschöpfung durch vernetzte Kompetenz - Von Unternehmens- zu Kompetenznetzen der Produktion

Title: Wertschöpfung durch vernetzte Kompetenz - Von Unternehmens- zu Kompetenznetzen der Produktion

Textbook , 2001 , 196 Pages , Grade: 1,4

Autor:in: André Baumann (Author), Siegfried Wirth (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Anliegen des Buches ist es, den Prozess der Unternehmensgründung und -entwicklung sowie den Übergang von relativ ,,starren konventionellen Unternehmensnetzen" zu ,,flexiblen wandlungsfähigen Kompetenznetzen" deutlich zu machen. Für die Produktion von Produkten in Netzwerken werden geeignete Lösungsansätze und praktische Beispiele auf dem Weg zur Informations- und Wissensgesellschaft aufgezeigt.

Der Inhalt des Buches stützt sich auf eine über 8-jährige Kooperations- und Netzforschung sowie praktische Netzgestaltung, die nicht zuletzt in einem DFG-Sonderforschungsbereich, einem Innovationskolleg, verschiedenen Dissertationen und Diplomarbeiten sowie zahlreichen Praxisprojekten ihre Wurzeln hat.

Das Buch soll den Makro- und Mikrounternehmen der gewerblichen Wirtschaft, insbesondere aber den kleinsten, kleinen und mittelgroßen Produktionsunternehmen (KMU) bis hin zum industrienahen Handwerk Anregung zum Handeln geben. Es ist primär für Produktions- aber auch für produktionsnahe Dienstleistungsunternehmen sowie für Verbände, Kammern, Behörden und Kommunen gedacht. Also für Unternehmungen und Einrichtungen, die ihre Wettbewerbsfähigkeit durch wirtschaftliche Vernetzung ihrer Kompetenzen und Ressourcen erhöhen, ihren regionalen und überregionalen Wirtschaftsstandort zukunftsorientiert verbessern und regionale Kompetenzzentren aufbauen wollen.

Ein besonderes Augenmerk wird auf einen transparenten Übergang von wissenschaftlichen Ergebnissen und ihre Anwendung für die Praxis gelegt. In diesem Sinne werden, aufbauend auf theoretischen Ansätzen, praktische Lösungswege zur Gestaltung von innovativen, kundenorientierten, hierarchiearmen, durch menschliche Kompetenz geprägten Produktions- und Dienstleistungsnetzen aufgezeigt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

0. Vorwort

1. Wandlung der Wertschöpfungsstrukturen in Unternehmen

1.1. Charakteristik derzeitiger Unternehmen

1.2. Charakteristik zukünftiger Unternehmen

1.3. Innovation durch Kompetenzvernetzung

2. Innovation und synergetische Kooperation

2.1. Innovation – Voraussetzung für erfolgreiche Wertschöpfung

2.1.1. Begriff und Inhalt

2.1.2. Innovationsansätze

2.1.3. Anforderungsprofil an Innovationen

2.2. Vorgehensmodell - Kundenorientierte Innovation mit synergetischer Kooperation

2.2.1. Auslösen kundenorientierter Innovationen

2.2.2. Aufbau synergetischer Kooperation

2.2.3. Betreiben synergetischer Kooperationsnetze

2.2.4. Beispiele

2.3. Bewertung von Kooperation

2.4. Kooperationstypen der Produktion

3. Wertschöpfungsprozesse, Netzknoten und –bildung

3.1. Logistikorientierte Wertschöpfungs- und Geschäftsprozesse

3.2. Netzknoten als Wertschöpfungseinheit

3.2.1. Allgemeines Beschreibungsmodell

3.2.2. Eignung ausgewählter Managementstrategien zur Netzknotenbildung

3.2.3. Vergleichende Schlussfolgerungen

3.2.4. Adaptives Segment und Kompetenzzelle als Netzknoten

3.2.4.1. Adaptive Segmente

3.2.4.2. Kompetenzeinheiten und –zellen

3.2.4.3. Segment, Fraktal und Kompetenzzelle im Vergleich

3.3. Zukunftsorientierte Netzbildungansätze

3.3.1. Sozio(kultureller)-technischer Systemansatz

3.3.2. Kybernetische und biokybernetische Ansätze

3.3.3. Chaostheoretische Ansätze

3.3.4. Evolutionstheoretische Ansätze

3.4. Vom Unternehmens- zum Kompetenznetz

4. Hierarchisch strukturierte Unternehmensnetze

4.1. Pyramidale und polyzentrische Netzwerke

4.2. Netzausprägungen

4.3. Produktions- und Dienstleistungsnetze

4.3.1. Produktionsnetze

4.3.2. Dienstleistungsnetze

4.3.3. Beispiele

4.4. Vorgehensweise zur Netzwerkgestaltung

5. Hierarchiearme(-lose) Kompetenznetze

5.1. Kompetenzzelle und ihre Eigenschaften als lebender Organismus

5.1.1. Kompetenzentwicklung

5.1.2. Selbstorganisation

5.1.3. Evolution und Innovation im Lebenszyklus der KPZ

5.2. Bildung von Kompetenzzellen im Maschinen- und Anlagenbau

5.3. Regionales hierarchieloses Kompetenznetzmodell

5.3.1. Vorgehensmodell

5.3.2. Informationsmodell

5.3.3. Beispiele

5.4. Clusterbildung auf Basis regionaler Kompetenz

5.4.1. Produkt- und prozessorientierter Produktionscluster

5.4.2. Cluster eines Kooperationsverbundes im Maschinenbau

5.4.3. Branchenübergreifende Produktionscluster – als Regionalmodell für neue Innovationsnetze

5.4.4. Cluster zur Bildung von Kompetenzzentren

5.5. Wettbewerbsvorteile durch Kompetenznetze

6. Virtuelle Unternehmen(snetze)

6.1. Systeme der Informations- und Kommunikationstechnologien

6.1.1. IuK-Plattform und Internetdienste

6.1.2. Webbasierte Integrationsplattform Logistik als Wissensplattform

6.2. Aufbau internetbasierter virtueller Unternehmen

6.3. Beispiele

7. Kompetenzorientierte, vernetzbare Produktionsstätten und Fabrikstrukturen

7.1. Anforderungen und Leitbild wandlungsfähiger Fabrikstrukturen

7.2. Standort-, Werks-, Gebäude- und Produktionsstättenstrukturveränderungen

7.3. Mobile Ein- und Mehrzweckfabrik

7.3.1. Einweckfabrik mit äußerer Mobilität

7.3.2. Revitalisierbare Mehrzweckfabrik mit innerer Mobilität

7.4. Zentrale versus dezentrale Produktionsstätten

7.4.1. Zentrale Produktionsstätten

7.4.2. Dezentrale Produktionsstätten

8. Methoden zur Planung und Steuerung von Produktionsnetzen

8.1. Methode der prozessorientierten integrierten Planung und Steuerung dynamischer Produktionssysteme und –netze

8.2. Low-cost-Lösungen für Planung und Steuerung

8.2.1. Planungslösungen

8.2.2. Steuerungslösungen

8.3. Partizipative Produktionssystemplanung und –steuerung

9. Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit befasst sich mit der notwendigen Wandlung von traditionellen, hierarchisch strukturierten Unternehmensformen hin zu flexiblen, wandlungsfähigen Kompetenznetzen. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit in einer globalisierten Wissensgesellschaft durch die Vernetzung von menschlichen Kompetenzen und Ressourcen nachhaltig steigern können, wobei die Lösung kundenorientierter Probleme im Zentrum steht.

  • Wandlung von hierarchischen zu hierarchiearmen Produktions- und Organisationsstrukturen
  • Konzept der Kompetenzzelle als kleinste überlebensfähige Einheit der Wertschöpfung
  • Methoden für synergetische Kooperationen in Produktions- und Dienstleistungsnetzen
  • Integration moderner Informations- und Kommunikationstechnologien für virtuelle Unternehmensnetze
  • Gestaltung wandlungsfähiger Fabrikstrukturen und deren Planungsmethoden

Auszug aus dem Buch

2. Innovation und synergetische Kooperation

Grundlage jeder Wertschöpfung ist die Innovation. Dafür existieren unterschiedliche Ansätze. Der Gegenstand und das Profil der Innovation können unterschiedlich sein. Neben der Produkt-, Prozess-, Strukur- und Sozialinnovation /MARG-95/, die sich gegenseitig bedingen und auch jeweils für sich Auslöser von Erneuerungen sein können, bestimmen unterschiedliche Anforderungsprofile den Innoationsprozess.

2.1. Innovation – Voraussetzung für erfolgreiche Wertschöpfung

2.1.1. Begriff und Inhalt

Eine prägnante Kurzformel nach /HUBE-91/ besagt: „Eine kreative Idee wird als Innovation umgesetzt.“ und weiter „Innovation ist die Generierung und Konkretisierung einer originären Idee und deren erfolgreiche unternehmerische Umsetzung“ /HUBE-00/.

Innovation beinhaltet die Neuheit des betrachteten Objektes sowie dessen Umsetzung in eine benutzungsgerechte Form über geeignete Methoden, Verfahren und Werkzeuge. Der Begriff Innovation wird in aller Regel gegenüber den in Bedeutung und im Wortklang ähnlichen Ausdrücken der Invention, Diffusion und der Adaption abgegrenzt:

- Unter Invention ist die Umsetzung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse in technische Realisierungen zu verstehen. Sie sind das Ergebnis von Intuition des Erfinders oder einer Gruppe von Menschen.

- Die Diffusion bedeutet die Übernahme bzw. das Nachahmen der Idee durch andere Produzenten.

- Die Adaption ist die Übernahme einer Innovation durch den Nutzer.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Wandlung der Wertschöpfungsstrukturen in Unternehmen: Analysiert die Notwendigkeit einer ganzheitlichen, wandlungsfähigen Wertschöpfung und die Charakteristika von KMU im Kontext der Globalisierung.

2. Innovation und synergetische Kooperation: Beschreibt Innovation als Basis der Wertschöpfung und erläutert Vorgehensmodelle für kundenorientierte, synergetische Kooperationen.

3. Wertschöpfungsprozesse, Netzknoten und –bildung: Definiert die logistikorientierte Vernetzung und führt das Konzept der Kompetenzzelle als Netzknoten ein.

4. Hierarchisch strukturierte Unternehmensnetze: Untersucht pyramidale und polyzentrische Strukturen bei der Zusammenarbeit mehrerer Unternehmen.

5. Hierarchiearme(-lose) Kompetenznetze: Detailliert den Aufbau von Kompetenznetzen auf Basis von Kompetenzzellen, die nach bionischen Prinzipien organisiert sind.

6. Virtuelle Unternehmen(snetze): Behandelt die informationstechnische Vernetzung von Kompetenzen in temporären, internetbasierten Kooperationsformen.

7. Kompetenzorientierte, vernetzbare Produktionsstätten und Fabrikstrukturen: Diskutiert die Anforderungen an wandlungsfähige und mobile Fabriken in modernen Kompetenznetzwerken.

8. Methoden zur Planung und Steuerung von Produktionsnetzen: Stellt praxisorientierte Low-cost-Ansätze zur Planung und Steuerung von dynamischen Produktionssystemen vor.

9. Ausblick: Resümiert den Strukturwandel zur Wissensgesellschaft und bekräftigt die Bedeutung von Wissensnetzen für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit.

Schlüsselwörter

Wertschöpfung, Kompetenznetz, Kompetenzzelle, Innovation, Synergie, Kooperation, KMU, Wissensgesellschaft, wandlungsfähige Fabrik, Produktionstechnik, Logistik, Prozessorientierung, Netzwerkmanagement, Internet, virtuelle Unternehmen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den notwendigen Wandel von starren, hierarchischen Unternehmensstrukturen zu flexiblen, vernetzten Kooperationsformen, um in einer globalisierten, wissensbasierten Wirtschaft wettbewerbsfähig zu bleiben.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen Innovationsstrategien, synergetische Kooperation, die Organisation in Kompetenznetzen, virtuelle Unternehmensformen sowie Methoden zur Planung und Steuerung moderner Produktionsstrukturen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Lösungsansätze und praktische Beispiele für den Aufbau wandlungsfähiger, kundenorientierter Netzwerke zu liefern, die auf den Kompetenzen und dem Wissen von Individuen basieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Kombination aus theoretischen systemtheoretischen und kybernetischen Ansätzen sowie praktischer Netzforschung aus langjährigen Praxisprojekten und DFG-Sonderforschungsbereichen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen der Vernetzung, konkrete Konzepte wie Kompetenzzellen und virtuelle Unternehmen, Anforderungen an moderne Fabrikstrukturen sowie Software-Tools für ein effizientes Netzwerkmanagement.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Kompetenzzelle, Synergie, Wertschöpfungsnetz, kundenorientierte Innovation und wandlungsfähige Fabrikstrukturen.

Was unterscheidet eine Kompetenzzelle von einem klassischen Unternehmenssegment?

Im Gegensatz zu oft starreren Unternehmenssegmenten ist die Kompetenzzelle als kleinste, lebensfähige und selbstorganisierende Einheit konzipiert, die nach bionischen Prinzipien agiert und direkt in Netzwerken kooperiert.

Wie spielt die Informationstechnologie in diesem Modell eine Rolle?

Die IT bildet das Rückgrat der Kooperation; sie ermöglicht durch Internetdienste, Datenbanken und Agentensysteme erst die notwendige Transparenz und den schnellen Datenaustausch für virtuelle Unternehmensformen.

Excerpt out of 196 pages  - scroll top

Details

Title
Wertschöpfung durch vernetzte Kompetenz - Von Unternehmens- zu Kompetenznetzen der Produktion
College
Technical University of Chemnitz  (Institut für betriebswissenschaften und Fabriksysteme)
Grade
1,4
Authors
André Baumann (Author), Siegfried Wirth (Author)
Publication Year
2001
Pages
196
Catalog Number
V1837
ISBN (eBook)
9783638111300
Language
German
Tags
Kooperation Logistik Vertrauen Unternehmensnetzwerke Führung Kompetenz Bionik Fraktale
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
André Baumann (Author), Siegfried Wirth (Author), 2001, Wertschöpfung durch vernetzte Kompetenz - Von Unternehmens- zu Kompetenznetzen der Produktion, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1837
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  196  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint