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Der Preußische Adel bis 1918

Die Rolle des Junkertums in Preußen

Título: Der Preußische Adel bis 1918

Trabajo de Seminario , 2007 , 24 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Thomas Hallmann (Autor)

Historia de Alemania - 1848, Imperio alemán, Imperialismo
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Zu den wohl bedeutendsten Vertreter der europäischen Oberschicht müssen die preußischen Junker gezählt werden, die wie kaum ein anderer Adelszweig die Geschichte ihres eigenen Landes geprägt und aktiv beeinflusst haben. Als vorherrschende, adelige Elite Preußens betätigten sie sich sowohl machtpolitisch im Verwaltung, Staats- und Militärdienst als auch wirtschaftlich als Großgrundbesitzer und Agrarier auf dem eigenen Gut. Dabei gelang es ihnen über längere Zeit hinweg nicht nur das Geschick der Ostprovinzen sondern ganz Preußens und letztendlich ganz Deutschlands mitzubestimmen. Jedoch waren ihr Ruf und ihr Ende nicht minder mit Preußen und schließlich dem Deutschen Reich verbunden. Viel mehr lässt sich sagen, dass die Geschichte der Junker nicht von der Preußens zu trennen ist. Doch wofür stand das Junkertum wirklich? Welche Interessen verfolgten die „Ostelbier“ und wo war ihr Platz im preußischen Staat und in dem seit 1871 bestehenden Deutschen Kaiserreich? Diesen Fragen soll im Rahmen dieser Arbeit nachgegangen werden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Stellung im preußischen Staat im 17. und 18. Jahrhundert

3. Die Zeit der Reformen und des Liberalismus

3.1 Die Preußischen Reformen

3.2 Die Zeit des Vormärz

3.3 Die Revolution von 1848/49

4. Die Rolle im Deutschen Kaiserreich

4.1 Die Ära Bismarck

4.2 Die Wilhelminische Zeit

5. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die historische Rolle des preußischen Junkertums vom ausgehenden 17. Jahrhundert bis zum Ende des Ersten Weltkrieges 1918. Das primäre Ziel ist es, das komplexe Machtgefüge zwischen dem Adel, der Monarchie und dem aufstrebenden Bürgertum zu analysieren sowie die langfristige Behauptungsfähigkeit dieser sozialen Schicht trotz gesellschaftlicher Umbrüche zu hinterfragen.

  • Entwicklung des Junkertums vom 17. Jahrhundert bis 1918
  • Das Bündnis zwischen dem Adel und der preußischen Monarchie
  • Auswirkungen der Preußischen Reformen und der Revolution von 1848/49
  • Rolle der Junker im Deutschen Kaiserreich und unter Bismarck
  • Sozioökonomische Faktoren und Anpassungsstrategien des Adels

Auszug aus dem Buch

2. Die Stellung im preußischen Staat im 17. und 18. Jahrhundert

Die übliche Bezeichnung des grundbesitzenden ostelbischen Adels, der bedeutendsten sozialen Klasse in Preußen, lautet schlicht weg Junker. Dabei handelte es sich nicht um ein bloßes politisches Schlagwort, geprägt durch Anhänger des liberalen Lagers in Deutschland, sondern vielmehr um eine Standesbezeichnung, die gern von dessen Vertreter selbst verwendet wurde. Das Junkertum weist eine sehr lange Geschichte auf, in der es den Junkern gelang über Jahrhunderte hinweg die Geschicke Preußen maßgebend zu beeinflussen und sich gleichzeitig eine politische, soziale sowie wirtschaftliche Vormachtstellung aufzubauen.

Diese Macht sollte der ostelbische Adel noch bis in das 20. Jahrhundert hinein konservieren können. Doch bereits im 17. und 18. Jahrhundert war es nötig die erworbenen Privilegien und die eigene Stellung in Staat und Gesellschaft zu verteidigen. Da über längeren Zeitraum hinweg aufgrund der territorialen Verteilung der staatliche Zusammenhalt Brandenburg-Preußens allein durch das Herrschaftsgeschlecht der Hohenzoller garantiert wurde und somit keine vollkommene machtpolitische Einheit entstehen konnte, bildeten sich regionale Herrschaftssysteme in den einzelnen Teilgebieten heraus.

Somit waren es zumeist die Landstände, besonders die Adeligen, die anstatt der Landesfürsten die Macht in den einzelnen Territorialstaaten ausübten. In Folge dieser politischen Verhältnisse wurde der Adel mit einer Vielzahl von Privilegien ausgestattet, die es ihm ermöglichten eine solide Herrschaftsbasis zu errichten. Neben dem Steuerbewilligungsrecht und dem Mitspracherecht in Landesfragen sind vor allem die sozialen Vorrechte, die Steuerfreiheit, die Gerichtsbarkeit und Polizeigewalt auf den eigenen Gütern, die Dienstleistungen der Untertanen sowie das Anrecht auf die Besetzung von Ämtern in Militär und Verwaltung zu erwähnen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt das Junkertum als bedeutende soziale Oberschicht Preußens vor und erläutert die Forschungsfragen zur Stellung des Adels im preußischen Staat und im Deutschen Kaiserreich.

2. Die Stellung im preußischen Staat im 17. und 18. Jahrhundert: Dieses Kapitel analysiert die Entstehung der Vormachtstellung des Junkertums und das Bündnis zwischen Adel und Monarchie, das durch Privilegien und Mitspracherechte gefestigt wurde.

3. Die Zeit der Reformen und des Liberalismus: Es wird untersucht, wie die Napoleonischen Kriege und die Reformbewegung den Druck auf das Junkertum erhöhten und welche Auswirkungen dies auf ihre Privilegien und die Agrarstruktur hatte.

3.1 Die Preußischen Reformen: Dieser Abschnitt beleuchtet die Auswirkungen der Agrarreformen und des Finanzedikts auf die wirtschaftliche und politische Macht der Junker.

3.2 Die Zeit des Vormärz: Hier wird der Umgang des Adels mit der wirtschaftlichen Krise und die Festigung seiner Position durch Provinzialstände in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts beschrieben.

3.3 Die Revolution von 1848/49: Dieses Kapitel analysiert den organisierten Widerstand des Adels gegen liberale Forderungen und die Rolle der Junkerkonservativen bei der Niederschlagung der Revolution.

4. Die Rolle im Deutschen Kaiserreich: Es wird analysiert, wie der Adel seine Stellung nach der Reichsgründung 1871 und insbesondere unter dem Einfluss des Dreiklassenwahlrechts behaupten konnte.

4.1 Die Ära Bismarck: Dieser Teil befasst sich mit dem Verhältnis zwischen dem konservativen Adel und dem Reichskanzler Bismarck sowie den Konflikten um politische Reformen und Schutzzölle.

4.2 Die Wilhelminische Zeit: Es wird aufgezeigt, wie das Junkertum im Wilhelminischen Zeitalter durch Interessensverbände wie den Bund der Landwirte seine Macht bewahrte, bis hin zur Zäsur des Ersten Weltkrieges.

5. Schlussbetrachtung: Die Schlussbetrachtung resümiert die bemerkenswerte Anpassungsfähigkeit des Junkertums und stellt fest, dass ihr Untergang letztlich unweigerlich mit dem Sturz der Monarchie verknüpft war.

Schlüsselwörter

Preußen, Junkertum, Adel, Geschichte, Monarchie, Preußische Reformen, Revolution 1848, Deutsches Kaiserreich, Otto von Bismarck, Agrarkrise, Bund der Landwirte, Privilegien, Gutsherrschaft, Staatsdienst, Conservatismus.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die historische Entwicklung und die gesellschaftspolitische Rolle der preußischen Junker von der Zeit des Absolutismus bis zum Ende des Ersten Weltkrieges.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen das Machtverhältnis zwischen Adel und Krone, die Auswirkungen staatlicher Reformen auf die adeligen Privilegien sowie die sozioökonomischen Strategien der Junker zur Erhaltung ihres Einflusses.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, das Fortbestehen der Machtstellung des preußischen Adels über Jahrhunderte hinweg zu beleuchten und zu hinterfragen, wie sich diese Schicht an moderne politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen anpassen konnte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer historisch-analytischen Methode, die relevante Fachliteratur und Quellen nutzt, um die Entwicklung des preußischen Junkertums in den jeweiligen historischen Epochen nachzuzeichnen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung des 17. und 18. Jahrhunderts, die Epoche der Reformen und des Liberalismus, die Revolutionsjahre 1848/49 sowie die Rolle des Adels im Deutschen Kaiserreich und unter Bismarck.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Junker, preußischer Staat, Adel, Monarchie, Reformen, Agrarkrise, Konservatismus und Machtstellung.

Wie gelang es dem preußischen Adel, seine Vormachtstellung so lange zu sichern?

Durch ein enges Bündnis mit der Monarchie, die Sicherung von Schlüsselpositionen in Verwaltung und Militär sowie eine geschickte Interessenvertretung in Parteien und Verbänden gelang es den Junkern, sich wiederholt an neue Gegebenheiten anzupassen.

Welche Rolle spielte die Agrarkrise in der Wilhelminischen Zeit für den Adel?

Die Agrarkrise zwang den Adel zur formellen Organisation im "Bund der Landwirte", um durch staatliche Schutzzölle und politischen Druck ihre wirtschaftliche Existenzgrundlage zu retten.

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Detalles

Título
Der Preußische Adel bis 1918
Subtítulo
Die Rolle des Junkertums in Preußen
Universidad
Technical University of Chemnitz
Calificación
1,3
Autor
Thomas Hallmann (Autor)
Año de publicación
2007
Páginas
24
No. de catálogo
V183702
ISBN (Ebook)
9783656080824
ISBN (Libro)
9783656081173
Idioma
Alemán
Etiqueta
preußische adel rolle junkertums preußen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Thomas Hallmann (Autor), 2007, Der Preußische Adel bis 1918, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/183702
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