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Frankreich als Faktor der NS Außenpolitik

Die Rolle Frankreichs in der Außenpolitik des Dritten Reiches

Título: Frankreich als Faktor der NS Außenpolitik

Trabajo de Seminario , 2008 , 28 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Thomas Hallmann (Autor)

Historia de Alemania - Nazismo, Segunda Guerra Mundial
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Die Rolle Frankreichs in den Vorstellungen der Nationalsozialisten, speziell im Programm Hitlers, das dessen Zukunftsvisionen eines unter deutscher Vorherrschaft gestalteten Europa widerspiegelte, war keineswegs durchweg klar definiert. Viel mehr veränderte sich im Laufe der Zeit die der Frankreich zugedachten Position im neuen Europa. Entsprechend fiel die deutsche Frankreichpolitik jener Zeit aus. Während zunächst eine Revision der Beschlüsse des Versailler Vertrage angestrebt und Frankreich als derjenige Gegenspieler betrachtet wurde, der Deutschlands „angemessene Stellung“ in Europa gefährdete, wandelte sich diese Einschätzung hin zu einer untergeordneten Rolle, die Frankreich in den Plänen der Nationalsozialisten spielte. Eine genaue Betrachtung der sich stetig verändernden Pläne für die Berücksichtigung Frankreichs in Hitlers Europa soll mit Hilfe dieser Arbeit entstehen. Hierbei soll geprüft werden, welche grundlegenden Vorstellungen von Frankreichs Zukunft existierten und wie sich diese aufgrund der ständig ändernden Rahmenbedingungen entwickelten. Darüber hinaus wird ein Blick auf die Einbindung Frankreichs in die deutsche Kriegsplanung und die daraus resultierende deutsch-französische Zusammenarbeit während des Krieges geworfen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Frankreich in Hitlers außenpolitischem Programm

2.1 Revisionismus und Revanchekrieg

2.2 Bündnispolitik gegen Frankreich

2.2.1 Bündnis mit Italien

2.2.2 England als möglicher Bündnispartner?

2.2.3 Das deutsch-russische Bündnis

2.3 Vom Revisionismus zum Eroberungskrieg im Osten

3. Vorfeldabsicherung im Westen

3.1 Die deutsche Frankreichpolitik bis 1939

3.2 Der Westfeldzug: Besetzung und Teilung Frankreichs

3.2.1 Der Waffenstillstand

3.2.2 Das besetzte Frankreich und die deutsche Militärverwaltung

3.2.3 Das Vichy - Regimes

4. Die Neugestaltung Westeuropas und Frankreichs Zukunft

4.1 Territoriale Neuordnungspläne

4.2 NS Wirtschaftspolitik

5. Frankreich als Faktor deutscher Interessensabsicherung: Das Unternehmen Attila

6. Schlussbetrachtung

7. Literatur

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle Frankreichs in der außenpolitischen Konzeption des Dritten Reiches. Dabei wird analysiert, wie sich die Position Frankreichs von einem primären Hindernis und Erzfeind hin zu einem Sekundärziel und Instrument deutscher Interessen verschob und wie diese Veränderungen durch die dynamischen Rahmenbedingungen der nationalsozialistischen Kriegsplanung sowie die wirtschaftliche Ausbeutung beeinflusst wurden.

  • Wandel der außenpolitischen Bedeutung Frankreichs für das NS-Regime
  • Einfluss der strategischen Absicherung der deutschen Westflanke
  • Bedeutung Frankreichs für die deutsche Kriegswirtschaft und Ressourcenbeschaffung
  • Analyse der Besatzungspolitik sowie der Rolle des Vichy-Regimes

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Der Waffenstillstand

In Folge der verzweifelten militärischen Lage und den damit verbundenen innenpolitischen Spannungen war es zu einem Regierungswechsel in Paris gekommen. Marschall Henri Philippe Pétain, der Anstelle des zuvor zurückgetretnen Ministerpräsidenten Paul Reynaud die Regierungsgeschäfte übernommen hatte, sah sich in Anbetracht der chaotischen Lage im Juni 1940 gezwungen die Kampfhandlungen einzustellen. Nach dem militärischen Zusammenbruch übermittelte Pétain am 17. Juni das französische Waffenstillstandsangebot. Bereits am 22. Juni erfolgte die Unterzeichnung des Waffenstillstandvertrages zwischen Deutschland und Frankreich. Die Waffenstillstandsverhandlungen fanden ganz im Sinne des deutschen Revanchegedankens im Salonwagen des französischen Marschalls Foch im Wald von Compiègne, jenen Ort an dem Deutschland am 11. November 1918 den Waffenstillstand mit den Entente Mächten geschlossen hatte, statt. Am 24. Juni 1940 unterzeichneten Italien und Frankreich einen separaten Waffenstillstandsvertrag in Turin, der aufgrund der Kriegserklärung Italiens an Frankreich am 10. Juni 1940 mit entsprechenden Bedingungen gefordert wurde.

Angesichts der noch offenen Haltung Englands war es notwendig alle nur erdenklichen Möglichkeiten für die Zukunft in den Verhandlungen zu berücksichtigen. Das bedeutete, dass Deutschland einerseits nicht zu harte Bedingungen gegenüber Frankreich stellen durfte, um England doch noch zu Friedensverhandlungen umstimmen zu können. Andererseits musste Hitler sich in eine günstige Ausgangslage für eine Fortführung des Krieges gegen Großbritannien bringen. In beiden Fällen wurde Frankreich ein wichtiges Instrument zur Absicherung der Westflanke, ohne die der Ostfeldzug kaum vorstellbar war.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die historisch belasteten deutsch-französischen Beziehungen und skizziert das Forschungsziel, die sich wandelnde Rolle Frankreichs in Hitlers Außenpolitik zu untersuchen.

2. Frankreich in Hitlers außenpolitischem Programm: Dieses Kapitel analysiert Hitlers anfänglichen Revisionismus, die Bündnisbemühungen zur Isolierung Frankreichs sowie die spätere Priorisierung des Ostfeldzuges.

3. Vorfeldabsicherung im Westen: Hier werden die diplomatische Strategie bis 1939, der Verlauf des Westfeldzugs, die Bedingungen des Waffenstillstands sowie die Etablierung des Vichy-Regimes und der Militärverwaltung thematisiert.

4. Die Neugestaltung Westeuropas und Frankreichs Zukunft: Das Kapitel befasst sich mit den territorialen Plänen für Westeuropa und der gezielten Einbindung der französischen Wirtschaft in die NS-Kriegswirtschaft.

5. Frankreich als Faktor deutscher Interessensabsicherung: Das Unternehmen Attila: Der Fokus liegt hier auf der militärischen Absicherung der Westflanke und der Notfallplanung zur Besetzung Restfrankreichs bei drohenden alliierten Invasionen.

6. Schlussbetrachtung: Die Schlussbetrachtung wertet die Erkenntnisse über Frankreichs Rolle als Instrument deutscher Machtpolitik aus und unterstreicht die Abhängigkeit des Landes im Kontext des Krieges.

7. Literatur: Dieses Kapitel listet die verwendeten Quellen und wissenschaftlichen Werke zur Untermauerung der Arbeit auf.

Schlüsselwörter

Frankreich, Drittes Reich, Hitler, Außenpolitik, Waffenstillstand, Vichy-Regime, Westfeldzug, Zweiter Weltkrieg, Revisionismus, Kriegswirtschaft, Besatzungspolitik, Unternehmen Attila, Interessenabsicherung, Westflanke, Kollaboration.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die außenpolitische Rolle Frankreichs im Dritten Reich unter Hitler und zeigt auf, wie das Land von einem Hauptgegner zu einem wirtschaftlich und strategisch instrumentalisierten Gebiet wurde.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die deutsche Frankreichpolitik, die strategische Sicherung der Westflanke, die wirtschaftliche Ausbeutung Frankreichs und die politische Kooperation mit dem Vichy-Regime.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die grundlegenden Vorstellungen des Regimes über die Zukunft Frankreichs zu identifizieren und zu analysieren, wie sich diese unter wechselnden Rahmenbedingungen entwickelten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer historischen Quellen- und Literaturanalyse, um die außenpolitischen Entscheidungen des NS-Regimes gegenüber Frankreich systematisch aufzuarbeiten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil wird der Prozess von der diplomatischen Isolierung über den Westfeldzug bis zur totalen Besetzung und ökonomischen Ausbeutung Frankreichs detailliert dargestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Frankreich, Drittes Reich, Waffenstillstand, Vichy-Regime, Kriegswirtschaft, Besatzungspolitik und strategische Absicherung.

Welche Rolle spielte das Vichy-Regime für die deutsche Strategie?

Das Vichy-Regime fungierte als kooperierender französischer Staat, der unter deutscher Kontrolle stand und somit die Verwaltung sowie die wirtschaftliche Ausnutzung des unbesetzten Teils für die deutschen Interessen ermöglichte.

Was bedeutete das "Unternehmen Attila" für die deutsch-französischen Beziehungen?

Das Unternehmen Attila war eine militärische Notfallplanung zur kurzfristigen Besetzung des gesamten französischen Territoriums, um die Westflanke im Falle einer alliierten Invasion oder eines drohenden Abfalls Frankreichs zu sichern.

Final del extracto de 28 páginas  - subir

Detalles

Título
Frankreich als Faktor der NS Außenpolitik
Subtítulo
Die Rolle Frankreichs in der Außenpolitik des Dritten Reiches
Universidad
Technical University of Chemnitz
Calificación
2,0
Autor
Thomas Hallmann (Autor)
Año de publicación
2008
Páginas
28
No. de catálogo
V183707
ISBN (Ebook)
9783656080794
ISBN (Libro)
9783656081135
Idioma
Alemán
Etiqueta
frankreich faktor außenpolitik rolle frankreichs dritten reiches
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Thomas Hallmann (Autor), 2008, Frankreich als Faktor der NS Außenpolitik, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/183707
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