Gottfried Benns 'Gehirne' - Untersuchungen zu den Gattungsmerkmalen der Novelle


Hausarbeit, 2011
25 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Die Novelle als Gattung
2.1 Probleme der Gattungstheorie der Novelle
2.2 Merkmale einer Novelle

3. Die Novelle im Spiegel der Moderne

4. Analyse des Textes
4.1 novellistische Formmerkmale in Gehirne
4.1.1 Der Wendepunkt
4.1.2 komprimierte und lineare Erzählform
4.1.3 Objektivität
4.1.4 Alltäglichkeit
4.1.5 Dingsymbol
4.2 Die expressionistische Novellistik und Benns Gehirne

5. Gottfried Benns Gehirne als Novelle
5.1 Gehirne als klassische Novelle?
5.2. Gehirne als Antinovelle

6. Fazit

7. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Die Stiltendenzen des Expressionismus als literarische Bewegung gestalten sich vielfältig, sie reichen von der Verwendung von Stilen, die aus anderen Strömungen stammen, bis zur absoluten Neugestaltung der Ausdrucksform. Dabei liegt der Darstellungsanspruch des Expressionismus an einer Gattung in der Möglichkeit der Expression und dem Ausdruck von Gefühlen und subjektiven Ansichten. Es entsteht eine strömungsspezifische Ästhetik, die neben der Entwicklung neuer Formen eine Vorliebe für solche entwickelt hat, in denen ein solcher Ausdruck in besonderem Maße verwirklicht werden kann.1 Gottfried Benn zählt dabei zu jenen Expressionisten, die sich auch epischen Texten widmeten, die im Expressionismus eher wenig bevorzugt wurden.

Er steht dabei in der Tradition der modernen Philosophie Friedrich Nietzsches, wie auch anderer moderner Naturwissenschaften, die die Vorstellung einer Weltanschauung, die konsistent und geschlossen schien, durch ihre Entdeckungen fragwürdig machten.2

Im Konsens der aufkommenden Skepsis an allgemeinen Wahrheiten ist es umso überraschender, mit welcher Aufmerksamkeit sich der Expressionismus neben neu entdeckten Formen auch den Gattungstheorien der Vergangenheit widmete.3 Ein Gattungskonzept, wie das der Novelle besitzt eine lange Tradition und wird damit alles andere als dem Anspruch des Modernismus gerecht, der sich dadurch auszeichnet, dass Normen und Wertvorstellungen älterer Generationen kritisiert und verworfen werden.4

Etwa um das Jahr 1916 entstand die Novelle Gehirne, die zur späteren Titelerzählung eines ganzen Novellenzyklus wurde. Dabei verweist schon der Untertitel des Werkes explizit auf die Gattung Novelle. Auch Benn selbst nannte diese Erzählungen rückblickend Rönne-Novellen.5

Diese Arbeit möchte untersuchen, weshalb die expressionistische Programmatik, die Gottfried Benn darzustellen vermochte, vor allem in der novellistischen Form Niederschlag fand.

Die Leitfrage lautet: Inwiefern kann die expressionistische Erzählung Gehirne von Gottfried Benn als Novelle bezeichnet werden? Welche Kriterien sprechen möglichweise für die Konzeption einer Antinovelle?

Hierzu soll zunächst eine kurze Darstellung der gattungstypischen Merkmale der Novelle erfolgen. Daran soll sich eine Untersuchung der Novelle im Kontext moderner Lebensumstände anschließen. Im Anschluss soll das Programm des Expressionismus anhand der Novelle Gottfried Benns vorgestellt werden. Damit soll der Anspruch, der durch den Expressionismus an die Gattung gestellt wird, verdeutlicht werden. Es soll weiterhin geprüft werden, inwiefern die Vorstellungen des Expressionismus mit der Tradition der Novelle kongruent sind und in welchen Punkten davon abgewichen wird. Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse aus den Untersuchungen zu den Gattungsmerkmalen der Novelle und einer Schlussfolgerung zur Einordnung des Textes.

2. Die Novelle als Gattung

2.1 Probleme der Gattungstheorie der Novelle

Der Begriff Novelle ist ein Lehnwort vom lateinischen novus und bezeichnet zunächst etwas Neues. In der Literatur findet der Begriff als Bezeichnung einer epischen Erzählung Verwendung.6 Die am weitesten verbreitete Definition für die Gattung lieferte Goethe um 1827 in einem Brief an Eckermann. Eine Novelle ist nach ihm: “eine sich ereignete unerhörte Begebenheit”.7 Trotzdessen sich diese hier gelieferte Definition großer Beliebtheit erfreut, liefert sie alles andere als eine geschlossene Vorstellung von dem, was unter einer Novelle zu verstehen ist. Die Definition Goethes und auch die Versuche vieler anderer Theoretiker und Autoren lassen eine Vielzahl an Deutungsmöglichkeiten zu. Das Hauptproblem stellte hier vor allem die Trennschärfe zu anderen Gattungstypen dar. In vielen Anläufen versuchte man eine Regelpoetik für die Gattung zu finden. Es besteht jedoch allgemeine Einstimmung in den Kriterien, dass es sich bei einer Novelle um eine Erzählung mittleren Umfangs handle, mit einem zentralen Ereignis, das einen Wendepunkt hervorruft und einem linearen Handlungsverlauf. Diese grundlegende Erläuterung ließe sich allerdings auf die Mehrzahl epischer Texte anwenden. In zahlreichen Versuchen ist es kaum möglich geworden, eine klar umrissene Poetik der Novelle festzulegen bzw. ex post zu formulieren. Es handelt sich demnach bei der Novelle um eine Gattung ohne Poetik.8

Der Anspruch dieser Arbeit wird daher sein, angesichts dieser Schwierigkeiten, hier die gängigsten Ergebnisse aus der Novellenforschung darzustellen und zusammenzufassen. Dabei geht es weniger um die Konstruktion einer allumfassenden Novellenpoetik, als vielmehr um den Versuch typische Merkmale aufzuzeigen, unter der Prämisse, dass diese Ausprägungen keine zwingenden Faktoren bei der Bestimmung einer Novelle sein werden können. Schon an diesem Punkt gestaltet es sich schwierig einen Gegenstand zu untersuchen, der nicht klar definiert werden kann. Trotzdem soll hier der Versuch unternommen werden, zumindest eine grobe Sammlung von Merkmalen, die man im Allgemeinen der Novelle zurechnet, als gültig und damit bindend anzuerkennen.

2.2 Merkmale einer Novelle

Das Ideal einer Novelle besteht zunächst aus der genannten mittleren Länge, wobei diese Festlegung eine subjektive Sichtweise von der Vorstellung einschließt, welchen Umfang eine mittlere Länge umfasst. Man erwartet sich von der Novelle eine strukturelle Eigenheit im Gegensatz zu anderen Erzählungen. Sie soll eine straffe Handlung besitzen, das heißt sich wenig in Ausschweifungen verlieren. Sie besitzt weiterhin ein sich wiederholendes Thema von dem die ganze Novelle durchdrungen ist. Dabei sind alle enthaltenen Motive um ein Leitmotiv, das dem Thema zugeordnet ist.9

An diesen Vorstellungen ist zu erkennen, dass es sich bei der Gattung der Novelle vielmehr um eine Idealvorstellung handelt, als um eine tatsächlich geschlossene Gattung. Sie ist vielmehr im Sollen definiert, als sie im Sein ausgeprägt ist. Neben Goethe widmeten sich auch viele andere der Gattung und formulierten weitere Merkmale, die bislang allgemeine Zustimmung, wenn auch keine fraglose, gefunden haben. Zu diesen wichtigen Theoretikern zählt man neben Goethe: Friedrich Schlegel, Ludwig Tieck, Paul Heyse, Paul Ernst, um nur einige von vielen zu nennen. Für die modernen Ausprägungen der Novelle können die Theoretiker Adolf Grolmann und Hermann Pongs als essentiell angesehen werden.10 Jeder dieser genannten Autoren hat einen Beitrag zur Eingrenzung und Charakterisierung der Novellengattung geleistet, der bis heute Eingang in die Forschung gefunden hat. Dabei war nicht jede der gelieferten Definitionen bis ins Detail vollkommen schlüssig, daher sei hier jedem der Autoren jeweils der größte Beitrag zur Bestimmung der Gattung zugerechnet.11

Goethes Definition spricht von einer unerhörten Begebenheit, das bedeutet etwas Neues noch nicht Bekanntes. Die Novelle soll sich somit einer Handlung widmen, die als solche etwas Überraschendes zu Tage fördert. Weiterhin soll dieses Ereignis sich ereignet haben, es wird also der Anspruch auf Glaubwürdigkeit erhoben. Schlegel schreibt der Novelle eine gewisse Subjektivität zu, er unterstellt der Novelle eine subjektive Stimmung, die dadurch besonders wird, weil diese Subjektivität auf eine Objektivierung ausgerichtet ist. Diese Subjektivität wird durch die indirekte sinnbildliche Darstellung erreicht. Man geht vom realen Leben aus, vom Alltäglichen, erhebt dieses aber ins Sinnbildliche und Allegorische. Dieser Vorgang vollzieht sich dabei betont indirekt.12 Martin Swales fasst in seiner Arbeit diesen Punkt nochmals zusammen, indem er von einer zum Objektiven verarbeiteten Subjektivität spricht.13 Ludwig Tieck fügt nun diesem Konstrukt eine weitere Komponente, die des Wendepunkts, hinzu. Der Wendepunkt, äußert sich seiner Vorstellung nach im Hereinbrechen einer außergewöhnlichen Begebenheit. Das heißt in die erschaffene Welt des Alltages, bricht etwas Unalltägliches und Ungewöhnliches herein. Oft wird die Novelle deshalb auch mit dem Drama in epischer Form assoziiert. Sie ist demnach der Dramentheorie des Aristoteles geschuldet.14

Heyse besteht bei seinen Ausführungen auf die sogenannte Silhouette. Gemeint sei damit die Eigenschaft der Novelle sich auf wenige Zeilen zusammenfassen zu lassen. Der Inhalt kann also ohne Schwierigkeit auf einen oder wenige Sätze zusammengefasst werden. Dies impliziert wiederum, einen linearen, komprimierten und kaum abschweifenden Handlungsverlauf.15 Des Weiteren wird mit der Novelle ein Symbol in Zusammenhang gebracht. Dieses Symbol besitzt eine verdichtende Funktion. Man spricht hier bei Heyse vom sogenannten Falkensymbol. Hermann Pongs führt an dieser Stelle den Begriff Dingsymbol ein. Auf Pongs wird im nächsten Kapitel der Arbeit noch zurückzukommen sein. Es ist hier festzuhalten, dass Pongs an Heyses Ansatz ansetzt und diesen weiterführt.16

Friedrich Theodor Vischer knüpft an Tieck an, geht aber noch weiter indem er beim Begriff Novelle den einen Wendepunkt voraussetzt. Das zuvor erwähnte ungewöhnliche Ereignis kündigt einen Wendepunkt an und lässt die Handlung in eine neue Richtung kippen. Dieses Ereignis spielt eine zentrale Rolle und die Handlung muss durch dieses maßgeblich bestimmt werden. An diesem Wendepunkt ordnet sich die Handlung in einem klaren Verlauf an, von dem sie nicht mehr abgebracht werden kann. Die aufkommende Schicksalswende führt die Handlung in neue Sphären.17 Diese genannten Merkmale stellen dabei immer ein Angebot dar. Sie sind nicht zwingend, sondern versuchen den Typus der Novelle in einer deskriptiven Form näher zu kommen. In der Novelle ist dabei vor allem der traditionelle Bezug konstitutiv. Denn trotz der Schwierigkeit, sie zu definieren, herrschen weitestgehend Konventionen, an die sich der Autor einer Novelle zu halten hat. Zu diesen gehören die genannten Merkmale, allerdings werden diese vielmehr als ein Inventar betrachtet, aus dem sich der Autor nach Belieben bedient.18

Technisch gesehen ist eine Novelle eine Form, die überstrukturiert ist. Sie besitzt ein Motiv, das sich oft wiederholt, jedoch ohne dabei vom Ideal der straffen Handlung abzuweichen. Der gesamte Text ist vom Motiv durchzogen und genau genommen wird der spätere Verlauf der Handlung damit schon angekündigt. Damit erhält die Handlung der Novelle eine Komponente, die man fast schon als fatalistisch bezeichnen könnte.19 Betrachtet man all diese Komponenten in ihrer Zusammenstellung erschafft die Novelle eine Welt, die einfach, alltäglich und geschlossen ist. Denn auch wenn der angekündigte Wendepunkt eintritt, wird dabei zumeist nur eine Reaktion ausgelöst, die ohnehin absehbar geworden ist. Ohne Zweifel besitzt der Wendepunkt die Macht, einen unerwarteten und neuen Handlungsverlauf in Gang zu setzen, er operiert dabei aber stets im Bereich des Möglichen und Wahrscheinlichen. Das Mögliche wird durch den Rahmen von der Novelle selbst festgelegt. Man kann hier nach Martin Swales von einer Poetisierung des Alltäglichen sprechen.20

3. Die Novelle im Spiegel der Moderne

Das Aufkommen der Moderne stellt in vielerlei Hinsicht ein Bruch mit der Vergangenheit dar. Die modernen Lebensumstände sind vom Pluralismus geprägt und werden damit oft in sich widersprüchlich und gegensätzlich. Gesellschaftliche Entwicklungsprozesse und der zunehmende Einfluss neuer Wissenschaften haben die Vorstellung einer geschlossenen Gesellschaft und Identität inkonsistent werden lassen.21

Das Konzept der Novelle gerät angesichts dieser Umstände in Legitimationsschwierigkeiten. Denn eine Gattung die versucht, die Komplexität der Welt in komprimierter Form in aller Einfachheit darzustellen, ist zum Scheitern verurteilt. Dieser Umstand wird auch von Adolf von Grolmann als der entscheidende angeführt, weshalb die Novelle sich in ihrer Darstellung, in Bezug auf die Moderne, unzureichender Formen bedient. Für ihn liegt der Grund im Fehlen fester Strukturen im Wandel und der Dynamik in der Moderne. Jeder Versuch, eine Novelle zu erschaffen, würde nur umso mehr die Inkongruenz zwischen Werk und gesellschaftlichem Kontext aufzeigen. Die Moderne ist vom Individualismus durchdrungen und wird damit unfähig den eigentlichen Sinn der Novelle zu erfassen. Die Novelle zeuge in diesem Feld von Unfruchtbarkeit. Es handle sich um eine trügerische Gattung. In diesem Zusammenhang spricht Grolmann vom Tod der Novelle.22

Dies meint er nicht in wertender Hinsicht, wie es zunächst erscheinen mag. Er verdeutlicht damit die Kluft zwischen der Romanik und der Moderne. Denn der straffe Handlungsverlauf determiniert die Novelle in einer Form, die den modernen Lebensumständen völlig unangemessen erscheint. Die einzige Möglichkeit der Novelle sieht Grolmann in der Darstelllung der unaufhebbaren Zerrissenheit. Das heißt dem Individuum wird durch den Versuch der Konstruktion einer Novelle im klassischen Sinne bewusst, wie ungenügend diese Form seinen tatsächlichen Lebensumständen erscheint.23

[...]


1 Vgl. Krause, Frank: Literarischer Expressionismus. Paderborn: Fink 2008. S.142-143.

2 Vgl. Kiesel, Helmuth: Geschichte der literarischen Moderne. Sprache, Ästhetik, Dichtung im zwanzigsten Jahrhundert. München: Beck 2004. S.13-14.

Vgl. Jens, Inge: Die expressionistische Novelle. Studien zu ihrer Entwicklung. Tübingen: Attempo 1997. S.18

3 Nef, Ernst: Das Werk Gottfried Benns. Zürich: Arche 1958. S.24-26.

4 Die Formen des sprachlichen Ausdrucks im Expressionismus sind zum Teil schon aus Strömungen wie dem Impressionismus, Naturalismus und Symbolismus bekannt. Neu am Expressionismus ist das Pathos unter dem die Stiltendenzen stehen. Dieses neue Pathos gibt den alten Formen einen neuen Ausdruck. Das Pathos „besteht im erfüllenden Ergriffensein von der Empfindung eines ethisch bedeutsamen Leidens, das in einer universal bejahenswerten Form nachempfunden wird“ (Krause, Frank: Literarischer Expressionismus. Paderborn: Fink 2008. S.143)

5 Vgl. Oehm, Heidemarie: Subjektivität und Gattungsform im Expressionismus. München: Fink 1993. S.270.

6 Vgl. Aust, Hugo: Novelle. Stuttgart/Weimar: Metzler 2006. S.19.

7 Goethe, Wolfgang: Sämtliche Werke. Münchner Ausgabe Bd. 19. München: Hanser 1968. S.203.

8 Vgl. Aust, Hugo: Novelle. Stuttgart/Weimar: Metzler 2006. S.19.

9 Vgl. Füllmann, Rolf: Einführung in die Novelle. Darmstadt: WBG 2010. S7-11.

10 German, Garrido Minambres: Die Novelle im Spiegel der Gattungstheorie. Würzburg: Königshausen & Neumann 2009. S.15-28.

11 Die hier genannten Theoretiker der Novelle werden allesamt im Großteil der Novellenforschung herangezogen. Es scheint daher sinnvoll diese für diese Untersuchung als maßgebend anzusetzen, da diese in den hier verwendeten Standardwerken zur Novelle vertreten waren. Sie liefern für diese Arbeit ein Inventar an Merkmalen, das weitestgehend Bestätigung findet.

12 Vgl. German, Garrido Minambres: Die Novelle im Spiegel der Gattungstheorie. Würzburg: Königshausen & Neumann 2009. S.15-28.

13 Vgl. Aust, Hugo: Novelle. Stuttgart/Weimar: Metzler 2006. S.23.

14 German, Garrido Minambres: Die Novelle im Spiegel der Gattungstheorie. Würzburg: Königshausen & Neumann 2009. S.23.

15 Vgl. Füllmann, Rolf: Einführung in die Novelle. Darmstadt: WBG 2010. S.34.

16 Vgl. German, Garrido Minambres: Die Novelle im Spiegel der Gattungstheorie. Würzburg: Königshausen & Neumann 2009. S.20.

17 Vgl. German, Garrido Minambres: Die Novelle im Spiegel der Gattungstheorie. Würzburg: Königshausen & Neumann 2009. S.15-28.

18 Vgl. Füllmann, Rolf: Einführung in die Novelle. Darmstadt: WBG 2010. S.7-11.

19 Vgl. Füllmann, Rolf: Einführung in die Novelle. Darmstadt: WBG 2010. S.31-38.

20 Vgl. Aust, Hugo: Novelle. 4.Aufl. Stuttgart/Weimar: Metzler 2006. S.23.

21 Vgl. Kiesel, Helmuth: Geschichte der literarischen Moderne. Sprache, Ästhetik, Dichtung im zwanzigsten Jahrhundert. München: Beck 2004. S.129-130.

22 Vgl. Grolman, Adolf von: Die strenge „Novellen“form und die Problematik ihrer Zerstrümmerung. Aus: Zeitschrift für Deutschkunde Jahrgang 43 der Zeitschrift für den deutschen Unterrricht. hgg. v. Hofftaetter, Walther. Leipzig/Berlin: Teubner 1929/30. S.609-610. Auch wenn Grolmanns Ausführungen in seinem Aufsatz über die Novelle, die zu dieser Zeit gegenwärtige Forschung angreift, leistet er trotzdem einen entscheidenden Beitrag zur Problematik der modernen Novelle. Auch wenn seine ablehnende Haltung gegenüber der Gattung hier nicht vertreten werden kann.

23 Vgl. German, Garrido Minambres: Die Novelle im Spiegel der Gattungstheorie. Würzburg: Königshausen & Neumann 2009. S.20-28.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten

Details

Titel
Gottfried Benns 'Gehirne' - Untersuchungen zu den Gattungsmerkmalen der Novelle
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena  (Germanistische Literaturwissenschaft)
Veranstaltung
Moderne Erzählungen
Note
1,7
Autor
Jahr
2011
Seiten
25
Katalognummer
V183868
ISBN (eBook)
9783656084174
ISBN (Buch)
9783656084396
Dateigröße
567 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Gottfried Benn, Expressionismus, Prosa, Novelle, expressionistische Prosa, Gehirne, expressionistische Novelle, absolute Prosa, moderne Novelle, Gattungsmerkmale Novelle
Arbeit zitieren
Benjamin Damm (Autor), 2011, Gottfried Benns 'Gehirne' - Untersuchungen zu den Gattungsmerkmalen der Novelle, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/183868

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